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Klartext vom Kölner Weihbischof Puff zum Synodalen Weg

18. September 2019 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
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„Ein Partikularkonzil [bleibt] ein Partikularkonzil, auch wenn Bischöfe beschlossen haben, wir nennen das jetzt einfach mal Synodalen Weg“ - Mit VIDEO


Köln (kath.net) „Eine Kuh bleibt schließlich eine Kuh, auch wenn einige Menschen beschließen, wir nennen dieses Tier jetzt einfach mal Pferd. Ein Partikularkonzil ein Partikularkonzil, auch wenn Bischöfe beschlossen haben, wir nennen das jetzt einfach mal Synodalen Weg.“ Das erläuterte der Kölner Weihbischof Ansgar Puff in einem Kurzstatement im Kölner „Domradio“. Für ein Partikularkonzil gebe es bestimmte Regeln des Kirchenrechts, die dort getroffenen Beschlüsse hätten Verbindlichkeit. Doch beim ,Synodalen Weg‘ setzten sich „alle Bischöfe Deutschlands mit vielen Laien, unter anderem aus dem Zentralkomitee der Katholiken, zusammen, um über die kirchliche Situation in Deutschland zu beraten“, und dies sei eigentlich ein Partikularkonzil. Dies bleibe auch dann so, wenn manche Leute sagten: „Nein, das ist ja etwas ganz anderes, das ist ein Synodaler Weg.“ Nun mahne der Vatikan, sich an die Regeln für Partikularkonzile zu halten, erläuterte Puff. Der jetzige „Synodale Weg“ sei völlig unverbindlich.

Klartext Weihbischof Puff/Köln: ´Ein Partikularkonzil bleibt ein Partikularkonzil, auch wenn Bischöfe beschlossen haben, wir nennen das Synodalen Weg´


Archivfoto Weihbischof Puff (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 richrose 18. September 2019 
 

Vergelts Gott Herr Weihbischof - auch für Ihre wunderbare Predigt am Gebetstag der Frau aller Völker

über die Feindesliebe. Unsere himmlische Mutter möge Sie beschützen und leiten.


11

0
 
 buscar 18. September 2019 
 

Was ich noch immer nicht verstehe:

Weshalb lassen sich die meisten der deutschen Bischöfe so widerstandslos vor diesen synodalen Ochsen (meinetwegen auch Kuh- oder Pferde-) -Karren spannen?


12

0
 
 Katholik 18. September 2019 

Wie praktisch wäre doch ein synodaler Weg...

Keine allgemeinen Regeln (Kirchenrecht); keine tatsächlich zuständigen Instanzen mit klarem Kompetenzrahmen; keine Anfangskontrolle hinsichtlich der Themen und keine Endkontrolle auf Rechtgläubigkeit und Einheit mit der Weltkirche durch den Vatikan; starker Gruppenzwang reicht erfahrungsgemäß, damit die allermeisten Bischöfe auch einfache "Orientierungshilfen" in ihrer Diözese zur verbindlichen Praxis machen gegen die kein rechtlicher Rekurs möglich ist (vgl. Kommunionempfang für evangelische Ehepartner); der Schwarze Peter geht am Ende des synodalen Weg nach Rom, zusammen mit unmöglichen Vorschlägen und Forderungen an den Papst und die Weltkirche: "Der Vatikan ist schuld, dass nicht längst erlaubt ist, was wir gefordert haben."

In diesem Sinne ähnelt der "synodale Weg" in einigen Punkten einem Treffen von Lobbyisten.


9

0
 
 Katholik 18. September 2019 

Etikettenschwindel

Damit ist auch klar, was Bischof Zdarsa im Mai mit "Etikettenschwindel" in Bezug auf den synodalen Weg gemeint hat.

www.kath.net/news/68039


10

0
 
 leibniz 18. September 2019 
 

Andreas Laun 2.0

Dieser Weihbischof entwickelt sich mehr und mehr zu einem zweiten Andreas Laun!
Super!


14

0
 
 hape 18. September 2019 

@Wynfried

Man hätte Rom vorher um Erlaubnis bitten müssen. Da man aber wusste, dass die zu verhandelnden Themen nicht nur Deutschland allein, sondern die ganze Weltkirche betreffen, war das Risiko groß, dass Rom sich quer stellt. Durch das kritische Schreiben von Papst Franziskus an die pilgernde Kirche Deutschlands hat sich diese Einschätzung der DBK dann später auch bestätigt. Aus der Antwort von Reinhard Kardinal Marx an Marc Kardinal Quellet wurde dann aber klar, dass die DBK an sich selbst sehr wohl den Anspruch hat, sozusagen eine Blaupause für die Weltkirche zu sein.

Ziemlich verdreht, die ganze Geschichte.


11

0
 
 Wynfried 18. September 2019 

Liegt hier nicht ein Missverständnis vor?

Was hätte es denn gebracht, wenn die deutschen Bischöfe statt des "synodalen Weges" ein offizielles Partikularkonzil einberufen hätten? Die falschen Reformbestrebungen wären doch die gleichen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


7

0
 
 hape 18. September 2019 

Felsenfeste Wahrheit und schöne Lüge

Gilbert Keith Chesterton sagte einmal: der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch keine Verehrung entgegen, wohl aber einer schönen Lüge.

Selbst im Lummerland von Jim Knopf und seiner Lokomotive gab es weniger Verlogenheit als in den reformbegeisterten Köpfen einiger katholischer Bischöfe und Kardinäle, die meinen, sie könnten ihrer Herde eine Kuh als Pferd verkaufen und die mit unfassbarer Verstocktheit auch noch behaupten, sie täten damit der ganzen Welt etwas Gutes.

Herzlichen Dank, Herr Weihbischof Puff, für Ihre Klarstellung.


13

0
 
 Montfort 18. September 2019 

Gratuliere zu Ihren mutigen Worten,

Herr Weihbischof!


25

0
 
 lesa 18. September 2019 

Danke, Herr Weihbischof!


25

0
 
 Sebi1983 18. September 2019 
 

Dankeschön Herr Weihbischof!

Diese klaren Worte werden Ihnen viele Gegner bringen; aber sie sind notwendig.

Danke, dass Sie Ihr Amts als Hirte wahrnehmen!


28

0
 
 Stefan Fleischer 18. September 2019 

Der vielbeschorenre "Geist des Konzils"

zeigt sich immer mehr als das was er ist, ein wirrer Traum von einer Kirche nach dem Geschmack der Menschen, statt nach dem Willen Gottes. "Ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse." (Gen 3,5). Und schon wieder fallen viele, sogar gutmeinende Menschen auf den alten Trick des Widersachers herein.


26

0
 
 wedlerg 18. September 2019 
 

Es ist ein Systemumsturz

Was die dt. Bischöfe hier tun, ist ein versuchter Systemumsturz. In D wäre solch ein Vorgehen wegen Staatszersetzung strafbar.

Viel schlimmer ist aber: die dt. Bischöfe wollen Christus aus der Kirche eliminieren und tun so, als ob das ein Fortschritt wäre.


32

0
 
 Msgr.Westenfeld 18. September 2019 

Partikularkonzil

Mut hat er, der Herr Weibischof! Aber vermutlich wird er bei vielen seiner Kollegen Gegenwind spüren. An Differenzierungsvermögen mangelt es nicht nur manchen Bischöfen, mehr noch den "Laienvertretern" des ZdK. Ich hoffe, dass die DBK geschlossen genug ist, den Weg der "Erneuerung" unserer Kirche, gemeinsam zu gehen- ohne gegenseitige Zurechtweisungen, vielmehr in der vielbeschworenen brüderlichen Liebe. Und vor allem sollten unsere Bischöfe sich kompromisslos um ihren eigentlichen Auftrag kümmern, geistliche Leiter der Gläubigen zu sein. Da haben sie nämlich genug zu tun. Der "heilige Rest"der Gläubigen braucht Ermutigung und Stabilisierung auf ihrem Glaubensweg gerade in eier derart afgewühlten Zeit wie jetzt. Ich lade alle herzlich ein, um den Geist der Stärke für die Bischlfe zu beten.


22

0
 
 topi 18. September 2019 

Kluger Bischof

Obwohl das einem der gesunde Menschenverstand auch schon nahelegt.


31

0
 

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