18 September 2019, 12:00
Mutig und beherzt für die Zukunft eintreten
 
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„Was auch immer über den Marsch für das Leben verbreitet wird: Er ist menschenfreundlich, positiv, weltoffen, international, generationenübergreifend und einfach nur wahnsinnig wichtig! Kommen Sie nach Berlin“. Gastkommentar von Alexandra Linder

Berlin (kath.net) In der Bibel steht viel über klare Entscheidungen: Da wird die Spreu vom Weizen getrennt, da wird man ausgespien, wenn man lau ist, da geht es um mutloses Verhalten und die Konsequenzen. Klare Positionen auf Grundlage der Menschenwürde sind gerade heute unbedingt erforderlich, und sie müssen sachlich, fundiert und höflich geäußert werden.

Die seriöse Lebensrechtsbewegung tut dies seit Jahrzehnten und seit 2002 auch mit einer einzigartigen Demonstration in Berlin: zum 15. Mal findet am kommenden Samstag der Marsch für das Leben statt. Was auch immer über den Marsch für das Leben verbreitet wird: Er ist menschenfreundlich, positiv, weltoffen, international, generationenübergreifend und einfach nur wahnsinnig wichtig!

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Ja, werden Sie vielleicht sagen, die Frau leitet das ganze und muss das so schreiben. Stimmt, unbedingt sogar. Denn unser Vorstand des Bundesverband Lebensrecht und unsere vielen Mithelfer/-innen tun diese Arbeit aus Überzeugung und für andere. Wir alle tun diese Arbeit, weil die Welt ohne die Menschenwürde, die ausnahmslos für jeden Menschen von der Zeugung bis zum Tod gilt, keine humane Zukunft haben wird. Weil wir mit dafür sorgen wollen und müssen, dass niemand zuerst willkürlich aus dem Menschsein herausdefiniert wird, um danach mit ihm machen zu können, was man will. Es geht in den Debatten nicht um totipotente Zellen, Fruchtblasen oder werdendes Leben, sondern über Kinder vor der Geburt. Es geht in den Debatten nicht nur um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, sondern auch um das Lebensrecht von Kindern, ob mit oder ohne genetische Besonderheiten. Es geht in den Debatten oft nicht um eine echte, humane Alternative – sollen wir wirklich einen vorgeburtlichen, selektierenden Bluttest und die anschließende Abtreibung bezahlen statt die lebenslange Behandlung eines Menschen zu finanzieren, der unsere Fürsorge und die Wahrung seines Selbstbestimmungsrechts genauso verdient wie alle anderen? Sollen wir wirklich den assistierten Suizid erlauben statt die Palliativversorgung und Mitmenschlichkeit zu fordern und zu fördern? Sollen wir wirklich aus Kindern mehr und mehr bestellbare Produkte machen, mit genetisch ausgesuchten oder veränderten Komponenten und gemieteten Austrägerinnen?

Lassen Sie sich nicht von Parolen, Fake News oder Verleumdungen irritieren. Kommen Sie als mutiger und nicht lauer Weizen nach Berlin. Für Zukunft statt Abtreibung, für eine Kultur des Lebens statt einer Unkultur des Todes. Drei Dinge kann ich Ihnen versprechen: Sie tun etwas Gutes damit, es wird keinesfalls langweilig und wir sind alle da.

Einladung zum Marsch für das Leben Berlin am 21.9.2019!

Alexandra Maria Linder M.A.
ist die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL).

Einladung zum Marsch für das Leben Berlin 2919




Foto © Stiftung Ja zum Leben

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