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Mahnende Worte von Papst Franziskus wurden mit „Ermutigung“ quittiert

16. September 2019 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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„Die eigentlichen Probleme der deutschen Ortskirche, der Glaubensverlust und die Notwendigkeit von Evangelisierung und Katechese, fehlen auf der Agenda des ‚Synodalen Prozesses‘.“ Erklärung des Forums Deutscher Katholiken


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) kath.net dokumentiert die Erklärung des „Forum Deutscher Katholiken“ vom 14.09.2019 in voller Länge:

Der Synodale „Reformprozess“ mit dem irrigen Verständnis, die Kirche sei eine quasidemokratische Institution, aber nicht die Stiftung Jesu Christi, in der sein Wort und die Lehre seiner Kirche gelten, ist zurecht durch die Intervention der Bischofskongregation in Rom mit Kurienkardinal Quellet korrigiert worden.


In der Vorbereitung des „Synodalen Weges“ wurde außerdem außer Acht gelassen, dass die Inhalte der vier Hauptforderungen die Kompetenzen der Ortskirche übertreffen, weil sie die Weltkirche betreffen:

Frauen den Zugang zu allen kirchlichen Ämtern gewähren, den Pflichtzölibat abschaffen, in der kirchlichen Sexualmoral die vielfältigen Lebensformen positiv anerkennen.

Die eigentlichen Probleme der deutschen Ortskirche, der Glaubensverlust und die Notwendigkeit von Evangelisierung und Katechese, fehlen auf der Agenda des „Synodalen Prozesses“.

Die mahnenden Worte von Papst Franziskus und seine Hinweise auf die Defizite wurden mit „Ermutigung“ quittiert.

Der penetrante Versuch, die sexuellen Missbrauchsfälle zu instrumentalisieren, um eine „andere Kirche“ zu schaffen, ist demaskiert.

Wir brauchen in Deutschland keine „Zweite Reformation“, sondern die Umkehr zu Gott und zur Lehre der Kirche!

Das „Forum deutscher Katholiken“ dankt den Bischöfen, insbesondere Erzbischof Woelki und Bischof Voderholzer, dass sie in dieser schwierigen Situation immer wieder den Glauben der Kirche in Erinnerung rufen.

Prof. Dr. Hubert Gindert , 1. Vors. des „Forums Deutscher Katholiken“


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Lesermeinungen

 Chris2 16. September 2019 
 

@pjka

Oh ja, das kenne ich noch aus der Schule. Ich konnte meinen Glauben damals nur durch einen Austritt aus dem Reliunterricht retten. Immerhin habe ich durch das erzwungene "Hinterfragen" (nein, natürlich nicht den Lehrer und seine Thesen, sondern den katholischen Glauben) meinen Glauben reflektiert und bin am Ende sogar fester aus dieser von außen erzwungenen Krise hervorgegangen. Das wird aber nicht bei jedem so sein, wenn er in der Schule nur noch lernt, was er so alles nicht mehr zu glauben braucht.


6
 
 pjka 16. September 2019 

Kernproblem ist der MAngel an Bildung

Leider hat die Kirche zu leichtfertig Lehrerlaubnis für LEhrer erteilt, die sich weder auskennen noch ihren Glauben aktiv leben. Die Folge ist ein dramatischer Mangel an Bildung in grundsätzlichen Fragen. Lieber weniger, aber gute Lehrer als pure Quantität.


8
 
 Martinus Theophilus 16. September 2019 
 

Bravo!

Es ist erfreulich, dass das Forum deutscher Katholiken immer wieder so klar, unmissverständlich und in Treue zur Lehre der Kirche Stellung bezieht zu den Vorgängen in Deutschland. Dafür danke ich Herrn Prof. Gindert und seinen Mitstreitern von Herzen.


9
 

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