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Vatikan stellt sich gegen deutsche Bischöfe!

13. September 2019 in Aktuelles, 80 Lesermeinungen
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Nach Papst Franziskus haben Bischofskongregation und der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte deutliche Kritik am Synodalen Weg von Kardinal Marx geübt: Deutsche führten Beschlüsse über Fragen herbei, die nicht in Kompetenz einer Ortskirche seien


Vatikan-Bonn (kath.net)
Zwischen einigen katholischen Bischöfen in Deutschland und dem Vatikan gibt es offensichtlich einen deutlichen Konflikt. Nach dem Brief von Papst Franziskus im Juni mit deutlicher Kritik am "synodalen Weg" hat jetzt Präfekt der Kongregation für die Bischöfe, Kardinal Marc Ouellet, nachgelegt und in einem Schreiben an Kardinal Marx diesen klipp und klar an die Mahnungen des Papstes erinnert und die deutschen Bischöfe vor Schritten gewarnt, die nicht in Übereinstimmung mit der Weltkirche stünden. Dies berichtet die FAZ. Konkret geht es in der Kritik an Entwürfen über das Statut für den „Synodalen Weg“, in dem unter anderem Entscheidungsverfahren und Abstimmungsquoren festgelegt wurden. Dazu wurde von der Bischofskongregation der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte eingeschaltet. In einem Gutachten über die kirchenrechtliche Zulässigkeit einzelner Regelungen soll es laut FAZ zu einem vernichtenden Ergebnis gekommen sein: Die Laien drohen dadurch die Bischöfe zu majorisieren. Außerdem möchten die Deutschen auch Beschlüsse über Fragen herbeiführen, die nicht in die Kompetenz einer Ortskirche fielen.


Kardinal Marx hat am Freitag zum Schreiben Stellung genommen und laut einer Aussendung folgendes gemeint: "Das Gutachten des Päpstlichen Rats thematisiert die Entwurfsfassung der Satzung mit Stand vom Juni 2019 und berücksichtigt noch nicht die im Juli und nach der Sitzung des Ständigen Rats im August fortgeschriebene Fassung, die bereits einige Textpassagen nicht mehr enthält, auf die sich das Gutachten bezieht. Kardinal Marx hat bereits in der Sache Kontakt mit dem Präfekten der Kongregation für die Bischöfe aufgenommen. Er wird den Brief sowie das Gutachten nutzen und in der kommenden Woche in Rom Gespräche führen, in denen etwaige Missverständnisse ausgeräumt werden sollen."

Zwei Briefe aus der vatikanischen Bischofskongretation in deutscher Übersetzung auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz in einer Arbeitsübersetzung

Archivfoto Papst Franziskus




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Lesermeinungen

 lesa 16. September 2019 

Lebensnerv

Werter Zeitzeuge: Danke für Ihre Rückmeldung und den Link.
Maria-Kirche-das echte Priestertum der Frau-
Es gibt lebenswichtiges für alle zu entdecken in diesen Zusammenhängen …
Darum sind die jetzigen Fragestellungen durch die bevorstehende Synode absolut wichtig. Sonst wird da ein Irrweg begangen, der die innerste Substanz angreift.


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 Zeitzeuge 16. September 2019 
 

Liebe lesa!

Danke für Ihre spirituell tiefgehende
Interpretation der St. Maria de Victoria!

Wie ich finde, passend dazu der Introitus
des heutigen Gedenktages der hl. Kornelius
und Cyprian aus dem Missale Romanum:

"Schreien die Gerechten, so hört sie
der HERR.

ER entreißt sie all ihren Ängsten."

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen und
allen hier einen besinnlichen, geseg-
neten Abend und eine gute Nacht!

P.S. Im Link noch ein Literaturhinweis!

www.patrimonium-verlag.de/die-frau-in-den-religionen


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 lesa 16. September 2019 

Maria vom Sieg - Sieg der demütigen Liebe

Maria vom Siege - ein noch kaum entdeckter (bzw. bisweilen missverstandener) Glaubensaspekt, ein Charisma, durch eine Marienerscheinung mit unschätzbarer Wirkung gerade für die heutige Zeit besonders betont und aktualisiert ...
Es geht hier um den Sieg Jesu Christi über die bösen Mächte und den Tod durch seine Lebenshingabe. Die Immaculata siegt, indem sie bereit ist für das Wirken der Gnade und dem Willen Gottes treu. Sie siegt nicht indem ihre Ide(ologie)en durchgesetzt werden.
Der Titel bzw. die Anrufung hängt innerlich mit der Bitte Mariens in Fatima zusammen, ihr Herz zu verehren. Sie, die Mutter des Gottessohnes, die uns die ganze Menschheit liebt und bei Gott vertritt, bietet uns an, ja bittet uns darum, uns bei Gott betend auf ihr Herz mit all seiner Reinheit und Verbindung mit dem Herzen ihres Sohnes zu berufen, es in Anspruch zu nehmen, damit der Sieg über die bösen Mächte, den Jesus Christus uns erworben hat, der Menschheit zugewendet wird zu deren Heil und Frieden.


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 Zeitzeuge 16. September 2019 
 

Liebe leibniz,

da hier offenbar "der Ton die Musik machte", war eine adäquate Antwort meinerseits eigentlich nur die logische
Folge!

Nein, ich war zwar schon in Wien, wo ich
im Pazmaneum, dem erzwungenen Alterssitz
von Kardinal Mindszenty, wohnte, aber bis nach Ingolstadt habe ich es bisher
noch nicht geschafft. Die Asamkirche mit
der Lepanto-Monstranz haber ich mir auf
dem Internet angesehen. Wirklich sehr beeindruckend!

Bei uns hier, einer früher kern-katholischen Gegend, wurde nach dem
II. Vaticanum eine Art "Bildersturm"
durchgeführt, nicht nur die Pfarrkirche
büßte hierbei u.a. ihren Hochaltar ein,
sogar eine kl. Kapelle mitten im Wald
blieb nicht verschont. Hier wurde der
Hochaltar und die beiden Seitenalärchen
entfernt, auch die Votivtafeln wurden zum allergrößten Teil beseitigt, nur die Pieta blieb verschont.

Entschuldigen Sie bitte meinen Exkurs, aber beim Betrachten
der Asamkirche kommen einem schon die
Erinnerungen.

Der Hochaltar der Bistumskirche blieb
erhalten.....auf dem Speicher!


4

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 leibniz 16. September 2019 
 

Verehrter Zeitzeuge,
Sie sind einfach einmalig!
Diese haarfeine Ironie..."die gewählte Diktion im zweiten Satz der Wortmeldung..."
"eher nicht im Sinn von Lepanto..."
Kennen Sie die herrliche Kirche in Ingolstadt, Maria vom Siege?
@mariavomsieg
Fahren Sie doch mal nach Ingolstadt und meditieren Sie in dieser Kirche. Vielleicht hilft es ja!


6

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 Zeitzeuge 16. September 2019 
 

Das Fest Maria vom Siege wurde 1571 vom

hl. Papst Pius V. nach der gewonnenen
Seeschlacht von Lepanto 1571 eingeführt
und wird als Rosenkranzfest am 07.Oktober
noch heute begangen.

Aus dem Kontext des Beitrags unseres Gastes mit dem gleichlautenden Nicknamen ist allerdings ersichtlich,
daß das eher nicht an Lepanto gedacht wurde, die alte Bezeichnung des Rosenkranzfestes ist da wohl adaptiert,
wenn nicht okkupiert worden, um ganz andere "Ziele" zu verdeutlichen, in diese Richtung zeigt auch die gewählte
Diktion im zweiten Satz der Wortmeldung.

Daß es sich dabei um "alte Hüte" handelt zeigt eine fast 9 Jahre alte
kath.net Meldung im angefügten Link.

Die dazu passende Antwort ist ebenfalls
in dem verlinkten Artikel zu finden!

www.kath.net/news/29448


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 mariavomsiege 16. September 2019 
 

@richhose

Ihre beleidigende Kommentare bringen die Sache, um diese uns hier geht, nicht weiter. Im Gegenteil: Sie liefern die Argumente für machthaberisches, klerikales Standesdünkel!
p&b


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 winthir 15. September 2019 

Prof. Esser hat recht, Katholik - Teil II.

vorab ein kleines "dankeschön" an kath.net, daß Ihr mir meine "Sonntagsruhe" gegönnt habt. Ich halte das für eine kluge und weise Entscheidung. das ist kein "fishing for compliments", übersetzt mit "Captatio benevolentiae".

so, weiter im Text.

die später nachgereichte ("auf Anfrage") Meinung der Glaubenskongregation, es würde sich hier um eine unfehlbare Entscheidung handeln, teile ich nicht.

nun noch dazu (danke, für Eure Anregungen)

1. mir ist klar, dass in "Ordinatio sacerdotalis" von "endgültig" die Rede ist. Von Strafen ist da aber keine Rede.

2. Die "Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd)" kann nicht exkommuniziert werden.

weil: exkommuniziert werden können nur jeweils einzelne Menschen, keine Gemeinschaften.


mein herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang meinem sehr verehrten Lehrer im Kirchenrecht, + H.H. Prof. DDr. Klaus Mörsdorf.


0

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 lesa 15. September 2019 

Ohne Kreuz keine Auferstehung

[email protected]: Tatsächlich scheint es ein Missverständnis zu gehen: Man verspricht sich von einer Pastoral, die die scheinbar unbequeme und unzeitgemäße Wirklichkeiten der Kirche wegschafft, die Rettung. Die Rettung kommt aber vom Wort, wie es in der lebendigen Tradition weitergegeben wurde - inklusive Kreuzesnachfolge. Dietrich Bonhoeffer hat gesagt: "Allein im Kreuz Christi, und das heißt als gerichtete, kommt die Menschheit zu ihrer wahren Gestalt."
Es (alles "Kreuz") empfängt seine Heiligung durch die Liebe Gottes, die das alles als Gericht auf sich nimmt."
In der Verbindung mit Christus, der in der Eucharistie alles wandelt und fruchtbar macht, mündet alles in das Leben des Auferstandenen ein. Das gilt auch für die Kirche. Mehr Vertrauen in die Kraft des Weizenkorns! Schon Petrus musste von Jesus zurechtgewiesen werden: "Hinter mich, Satan,du denkst nicht was Gott will, sondern was die Menschen wollen."
Plausibilität und Barmherzigkeit sind zwei Paar Schuhe.


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 richrose 15. September 2019 
 

Der KFD (ketzerische frustrierte Frauen) müsste längst exkommuniziert werden,

mit diesen An- und Absichten, die er vertritt. Die Frage ist nur von wem, da sich der Großteil der Bischöfe bereits hinter diesen gestellt hat?

Diese pseudo-katholischen Aufständlerinnen sollten sich besser Luziferia 2.0 auf die Fahnen schreiben, damit auch jeder gleich weiß was in Wirklichkeit gespielt wird!
Die Bezeichnung "Maria 2.0" ist purer Etikettenschwindel.


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 Zeitzeuge 15. September 2019 
 

Anbei noch ein Link zum Thema

v. Kanonisten Dr. Alexander Pytlik.

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!

www.internetpfarre.de/frauprie.htm


3

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 Zeitzeuge 15. September 2019 
 

Werter Winthir!

anbei der Text der von Ihnen angesprochenen lehramtlichen
Stellungnahme von Kardinal Ratzinger
zur Professio Fidei.

Diese entspricht dem geltenden CIC.

Ich befürchte, daß es unter den sich
katholisch nennenden Theologen leider
nicht wenige gbit, die sich nicht an
die von ihnen abgegebene Professio
fidei halten, aber den Dreifaltigen
GOTT, der in die Herzen sieht,
1 Sam. 16,7, kann niemand betrügen!

So sind natürlich z.B. die simulierten
"Priesterweihen" von Frauen als absolut
Null und Nichtig, also ungültig zu betrachten!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html


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 Labrador 15. September 2019 
 

Lieber wedlerg - brainstorming

Card. Ouellet kennen wir ja bereits durch seinen bestätigende Widerruf den “Sanktionen” gegen Onkel Ted, vielleicht spielt er wieder über die Bande?
Oder es zieht eine Gruppe von Prälaten die Notbremsen?

Wozu Rom gewöhnlich solche Rechtsgutachten einsetzt, dazu fehlt mir die Erfahrung


2

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 winthir 14. September 2019 

Prof. Esser hat recht, Katholik.

ich könnte über das Thema eine Seminararbeit schreiben, versuche jedoch, mich kurz zu fassen.

Im Rahmen der "Donaupriesterinnenweihe" wurde der CIC erweitert, wonach jemand, der eine "endgültige" (bis heute weiß noch niemand genau, was das "endgültig"bedeuten soll) Lehre hartnäckig leugnet, nach vorheriger Abmahnung(!) mit einer "gerechten Strafe" belegt werden kann.

In einem Begleitschreiben nannte Card. Ratzinger (nicht abschließend gemeint) als Beispiele: Die Behauptungen: Die Weihen der Anglikaner seien gültig, man könne Frauen zu Priesterinnen weihen, die Rechtmäßigkeit einer Heiligsprechung anzuzweifeln.

Kirchenrechtlicher Hintergrund: Vor dieser Ergänzung hätte man die Frauen nicht exkommunizieren können - Bei einer ungültigen oder simulierten Weihe kann nur der Weihespender, nicht jedoch der Empfänger kommunziert werden. (Ergänzend: ursprünglich hatten die Frauen nur vor, sich weihen zu lassen, aber ihr Amt - oder "Amt" nicht auszuüben. Teil Ii folgt.


3

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 Zeitzeuge 14. September 2019 
 

Werter Katholik,

Vgl. Sie bitte die §§ 751 und 752 CIC,
die Strafen sind in § 1364(1) CIC bzw.
1371 (1) CIC festgelegt, wobei § 1364(1) CIC eindeutig ist, ipso facto
Exkommunikation, während der § 1371 CIC
lediglich vieldeutig von einer "gerechten Strafe" spricht!


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0
 
 Herbstlicht 14. September 2019 
 

@Zeitzeuge

Die kfd bedient sich des Purpurkreuzes, die 2.0-Damen greifen sich Maria.
Beide Gruppen haben keinerlei Hemmungen bei der Durchsetzung ihrer Interessen über etwas zu verfügen, was ihnen nicht zukommt.

Maria ist nicht irgendeine Frau, deren man sich bedient, um zu beeindrucken - Maria ist die Mutter Jesu!

Das Kreuz ist nicht irgendein Gegenstand, mit dem man eigene, rein egoistische Interessen verfolgt - am Kreuz ist Jesus für uns gestorben.
Für uns gestorben!
Das Kreuz bedeutet also das genaue Gegenteil.
Aber über soviel Sensibilität, diesen inneren Widerspruch zu erkennen, verfügen diese Frauen nicht.


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 agora 14. September 2019 
 

@wedlerg

Eine konzertierte Aktion!
Richtig, bitte anfangen!


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 Katholik 14. September 2019 

Hat dazu jemand die Stelle im Kirchenrecht oder sonst wo?

"...sagt das Kirchenrecht auch, dass Diskussionen mit der Absicht, sich der verbindlichen Lehre der Kirche zu widersetzen, für Katholiken nicht zulässig sind; eine Glaubenspflicht gilt auch gegenüber Lehren, die nicht den Rang eines Dogmas haben." (Prof. Georg Essen).


5

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 Zeitzeuge 14. September 2019 
 

D i e "K"FD treibt mit ihrem "Purpurkreuz"

m.E. Missbrauch mit dem Kreuz Christi!!

Aus dem heutigen Missale zum Fest
Kreuzerhöhung:

HERR, unser GOTT,

dieses heilige Opfer hat auf dem Altar
des KREUZES

die Sünde der ganzen Welt hinweggenommen.

Es mache auch uns rein von aller Schuld."

Kyrie Eleison! Christe Eleison!


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 wedlerg 14. September 2019 
 

Eine konzertierte Aktion

Austritt aus der Kirchensteuer von Kirchgängern wäre das wirksamste Mittel dem ghanzen Spuk ein Ende zu bereiten. ICh gehe jede Wette, dass sofort alle Reformer aufhören würden. Denn dann ginge es etlichen an den Geldbeutel, die jetzt aus sicher versorgter POsition auch noch mehr Macht und die Abschaffung lästiger Regeln verlangen.


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 stellamaris 14. September 2019 
 

"Missverständnis"

Von einem Missverständnis redet Kardinal Marx jetzt, wo er heftigen Gegenwind bekommt. So macht man das, wenn man sich auf dem Rückzug befindet und das Gesicht wahren will. Von Kardinal Ouellet halte ich im Übrigen sehr viel!


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 Zeitzeuge 14. September 2019 
 

Der sog. "KFD" fordert "Frauen in alle Weiheämter"

Siehe Link!!

Wo sind die neo-konservativen Bischöfe,
die müssten doch dieser Gemeinschaft
das Prädikat "katholisch" aberkennen
oder etwa nicht?

Es gibt im STGb den § der Volksverhetzung.

Im CIC sollte ein § der Kirchenvolksverhetzung eingeführt werden!

Und "ROM" wird dazu schweigen!

Custos quid de nocte?

www.kfd-bundesverband.de/die-macht/


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 winthir 14. September 2019 

nun, Kardinal Marx und Papst Franziskus sind beide Machtmenschen.

Näheres dazu brauche ich hier ja wohl nicht auszuführen.

Und beide sind wohl so klug, sich nicht gegenseitig zu bekämpfen (was bei aufeinandertreffenden Machtmenschen oft der Fall ist), sondern sich zu verbünden.

Was ich gerne ab und zu mache: Mal versuchen, "hinter die Fassade" der vordergründig vorgetragenen Positionen (Verteidigung von Glaubenswahrheiten, ... etc.) zu schauen.

Aus großem Abstand ("da stellen wir uns mal janz dumm") betrachtet, meine Meinung:

Es geht um einen Machtkampf verschiedener Interessengruppen und den Versuch, das eigene, oft mühsam eroberte Territorium zu verteidigen.


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 winthir 14. September 2019 

zum Thema "link setzen"

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Auch bei mir gibt es dieses Feld nicht.


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 Rita1937 14. September 2019 
 

Schade, dass die Gedanken von Winthir - wenn man bedenkt, erst so spät erscheinen. Denn er ist Volltreffer. Es wird nichts Herrn Marx passieren, es ist keine Niederlage für ihn, er sitzt fest im Sattel und setzt seine Pläne durch - mit dem päpstlichen Segen - früher oder später. Und Herr Marx wird als Held hervortreten. Herr verschone uns! Herr bewahre uns! Herr erlöse uns!


6

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 Wynfried 14. September 2019 

@ Katholik

Danke für die Info. Aber bei mir ist es wie bei Aquilinus: Es gibt nur die Felder "Titel" und Text". So kann ich keinen Link setzen.


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 winthir 14. September 2019 

Wenn man bedenkt,

dass der Vatikan finanziell klamm ist (70 Millionen € Defizit in 2018),

die deutsche Kirche superreich ist,

Papst Franziskus vor Jahren versprochen hatte, die vatikanischen Finanzen neu zu ordnen (was wohl bis heute nicht geschehen ist),

und, um die Aufzählung abzuschließen, Card. Reinhard Marx darüberhinaus Kardinal-Koordinator des Päpstlichen Wirtschaftsrats ist,

halte ich es für einigermaßen vorhersehbar, wer dieses Machtspiel gewinnen wird.


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 Fides Mariae 1 13. September 2019 
 

Nun, Papst Franziskus

wird auch diese "rigiden" Kurienmitarbeiter eines Tages auszutauschen wissen... (Ironie aus).


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 Gipsy 13. September 2019 

Vatikan stellt sich gegen deutsche Bischöfe?

Endlich.....wird auch langsam Zeit!!!


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 ThomasR 13. September 2019 
 

Es gibt leider inzwischen ganze Reihe von Bürokraten in Ordinariaten und Laienfunktionäre

(z.B. Ordinariatsdirektoren und - -direktorinnen)
die insbesondere in größeren Bistümern besser von Bischöfen vergütet werden als Priester in den Pfarrereien. Es geht übrigens nicht um Geld (Preister verdienen auch gut in Deutschland, nicht ums Geld wird man Priester und oft mehr als Doppelte als z.B. Priester in Italien) sondern um Grundsatz und ein Zeichen.
Da versteht man junge Männer, daß sie sich in den Priesterseminaren auch nicht melden.
Auf jeden Fall diese Gruppe von Bürokraten und Laienfunktionären ist interessiert das Status quo zu behalten und Bischöfe wenigstens mit Ihren Gehaltsansprüchen zu majorisieren. Manche Bürokraten und Laienfunktionäre verdienen tatsächlich mehr als Doppelte von Ihren Pendants in Vatican (die Unterhaltskosten in Rom sind dabei z.T. höher als die Unterhaltskosten in manchen deutschen Großstädten)
Für manche deutschen Ordinariate sind tatsächlich Kommissare aus Rom dringendst gefragt.


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 Nazarene 13. September 2019 
 

@goldmund

„Wann begreift man endlich, daß die Kirche kein Jesus-Verein e.V. ist, wonach man Jesus gleichsam als Präsidenten oder Aufsichtsratvorsitzenden gewählt hat?“ Richtig und zwar Jesus im Ruhestand – denn er hat nichts mehr zu sagen und wird kaum noch erwähnt.


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 Aquilinus 13. September 2019 
 

@Katholik

Danke für die Info zum Link setzen, aber bei mir gibt es nur die Felder "Titel" und "Text". Wo ist das Feld "Link" zu finden?


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 Katholik 13. September 2019 

Link zum FAZ-Artikel

@Wynfried
Zum Link setzen, die Adresse in das Feld "Link:" eintragen, dann erscheint er unter dem Kommentar als "weiter".

Der DBK-Zdk-Zug rollt...

www.faz.net/aktuell/politik/streit-zwischen-papst-franziskus-und-deutschen-bischoefen-16382150.html


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 Selene 13. September 2019 
 

@Pellegrino

Was erlauben Rom!!!!


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 Selene 13. September 2019 
 

Proteste gab es prompt

vom Generalvikar des Bistums Essen, von Bischof Overbeck und vom ZDK.

Tenor: Was bilden die in Rom sich ein (etwas überspitzt von mir formuliert)


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 goldmund 13. September 2019 
 

Synodaler Prozess

Wann begreift man endlich, dass die Kirche kein Jesus-Verein e.V. ist, wonach man Jesus gleichsam als Präsidenten oder Aufsichtsratvorsitzenden gewählt hat. Es gilt immer noch: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt." Die Kirche ihren aufgeblähten Apparat an zum Teil überflüssigen Gremien und Abteilungen abbauen, wieder mehr eine kniende als sitzende, mehr eine betende als dabattierende Kirche. Wann fangen wir endlich damit an?


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 Klostermann 13. September 2019 

Unser Provinzkardinal

.....der sicher träumt mal selber Papst zu werden. Da hoffe ich aber, dass der Hl. Geist beim Konklave mit dem Kirchenvolk gnädig ist, und uns von diesen Akt bewahrt. Seit Jahren hört man nur mehr, Versammlung, Beschlüsse, Sitzungen, neue Wege, Maria 2.0, los von Rom, man hört nichts mehr von Gott, Jesus, Evangelium, Marx verhält sich so wie jeder Wirtschaftsmanager, wie punkte ich, wie werde ich noch mächtiger, was hinterlasse ich einmal um unauslöschlich zu werden. Nur eines vergisst er, viele seiner nachgeahmten Manager sind sehr, wehr tief gefallen.


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  13. September 2019 
 

Das wird nichts ändern

Man könnte die Nachricht aus Rom mit leichterem Herzen lesen, wären das nicht dieselben Institutionen, die in all den letzten 40 Jahren durch ihre Maßnahmen und Verlautbarungen den schlimmen Zustand der Kirche in Deutschland mitzuverantworten hätten. Es geht ja nicht mehr an, die Schuld auf andere zu schieben (den „Mainstream“ oder vermeintliche „Weiche“). Nein, sie hatten die Verantwortung und haben sie heute. Wäre die Kraft des heiligen Geistes mit Ihnen und wären sie so überzeugungskräftig wie die Apostel einst - sie würden wie damals die Menschen in Scharen für die Kirche gewonnen haben. Dass Papst Franzikus angesichts dessen an Einzelnen in der Kurie zweifelt, ist nur zu verständlich


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 f12 13. September 2019 
 

Der deutsche Sonderweg

Kardinal Marx wird einen Sonderweg gehen . Das ist natürlich nicht katholisch. Dieser Mann ist egoistisch und ihn interessiert auch nicht was Rom dazu meint . Deutschland wird in absehbarer Zeit entweder nicht mehr Teil der katholischen Weltkirche sein oder der Papst macht halt einfach nichts . Dann signalisiert er uns , wes Geistes Kind er ist. Wir werden sehen.


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 Wynfried 13. September 2019 

Achtung: Bereits heute Geheimbeschluss in Fulda unter Ausschluss der Öffentlichkeit!!!

Interessant erscheint mir noch der Hinweis, dass bereits an diesem Freitag und Samstag (also heute und morgen), das Statut für den neuen "synodalen Weg" in einem Kreis von etwa 20 Bischöfen und 30 Vertretern des ZdK unter Ausschluss der Öffentlichkeit (sic!!!) in Fulda abschließend beraten werden soll. Ende September soll dann die Herbst-Vollversammlung der Bischofskonferenz ihre Zustimmung geben, Ende November die Vollversammlung des ZdK. Das weiß jedenfalls Daniel Deckers heute in der FAZ zu berichten:

https://www.faz.net/aktuell/politik/streit-zwischen-papst-franziskus-und-deutschen-bischoefen-16382150.html

PS. Wie kann man hier eigentlich einen Link setzen?


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 encense 13. September 2019 

Zitat Kardinal Marx:

"Wir sind keine Filiale von Rom"

Dazu möchte ich mich nun wirklich nicht äußern...


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 Herbstlicht 13. September 2019 
 

Den Tag nicht vor dem Abend loben!

Wenn Rom sich nun in Gestalt von Kardinal Marc Ouellet zu Wort meldet, lässt das ein wenig hoffen.
Aber es scheint mir geboten, erst die Ergebnisse der Amazonas-Synode abzuwarten, ehe der Erleichterung zu viel Raum gegeben wird.
Denn es könnte ja sein, dass Rom daran interessiert ist, selbst einschneidende Veränderungen vorzunehmen und damit den Beifall der Welt einzuheimsen.
Oder aber dem Vatikan ist inzwischen tatsächlich klargeworden, dass "bremsen" angesagt ist.
Deshalb: lieber etwas abwarten!


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 Montfort 13. September 2019 

Aha, der "Nicht-Filialchef" Marx

glaubt also, die Zurechtweisung allein mit dem Argument zurückweisen zu können, dass sich die Kritik auf eine veraltete provisorische Fassung des Synoden-Statuts beziehe. Und damit fertig. Dann geht er halt wieder zu seiner Tagesordnung über und wird das ganze direkt mit Papst Franziskus "besprechen".

Schließlich liegt ja München - wie aus der Teilnahme an der Amazoniensynode zu schließen ist - ebenso am Amazonas wie die österreichische Bundeshauptstadt Wien.


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 Katholik 13. September 2019 

Die weiteren Akte dieses Theaters

Was jetzt folgt ist ziemlich offensichtlich:

1) Die römischen Behörden (Leiter und Mitarbeiter) werden als unfähig, uneinsichtig und als Opfer von Verschwörungen dargestellt.
2) Kardinal Marx hat seinen Auftritt in Rom und stellt klar, dass er keinen Widerspruch duldet.
3) Die Regeln und Anweisungen werden uminterpretiert.
4) Falls von Interesse, holt man sich dafür grünes Licht vom Papst ("F." unter die von Kardinal Marx verfassten Punkte, ohne Gegenprüfung der zuständigen Instanzen).
5) Dann geht in D. alles weiter wie vorgesehen.
6) Ggf. werden noch Begriffe ausgewechselt, die Einhaltung des Kirchenrechts beteuert, die Lehre angeblich nicht verändert usw.
7) Wenn etwas nicht ganz klappt, werden Sündenböcke benannt, die den Heilsweg der Kirche in Deutschland und der Welt verhindert haben.

Zur Erinnerung: Die Glaubenskongregation hat die DBK beim Thema Kommunionempfang nach kurzem Geplänkel aus dem Ring geworfen. Bischofskongregation und Rat für Gesetzestexte, bitte antreten!


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 Aschermittwoch 13. September 2019 
 

Prioritäten

Vielleicht geht Marx ans Oktoberfest und hat dann keine Zeit für Rom.....Die können mir....


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 winthir 13. September 2019 

Auseinandersetzungen, Differenzen, Flügelkämpfe ...

gibt es in der Kirche nicht erst seit gestern - aus der neueren Geschichte denke ich da an da I. und das II. Vaticanum.

Zwei Unterschiede sehe ich zu früher:

Zum einen ist der Ton, meine ich, rauer geworden, zum andern wird die Auseinandersetzung mehr öffentllich geführt.

Eins ist wohl gleichgeblieben: Jede Seite meint, im Sinne Gottes zu handeln.


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 hape 13. September 2019 

Multiple Wahrheiten

Der Vorwurf Roms, die Laien drohten die Bischöfe zu majorisieren, überrascht. Es dürfte doch auch in Rom nicht überhört worden sein, dass das die Intention dessen ist, was in Deutschland gemeinhin als Befreiung von klerikalen Machtstrukturen verstanden wird.

Darum geht es doch. Das ist also kein Missverständnis, wie Kard. Marx behauptet, sondern das sind genau die Reformen, die das ZdK und Maria 2.0 von Rom fordern. Aber da der synod. Weg mit der Amazonien-Synode synchronisiert wurde, lässt sich die DBK von Rom nun wunderbar unter Druck setzen.

Denn Rom braucht Cash: Reformen sind teuer, die Kassen sind leer. Auch gibt es in Amazonien einige Projekte below-the-line zu finanzieren. Eine Win-Win-Situation sozusagen. Ist die Wahrheit also nur eine Frage des Preises und Kard. Marx der Deal-Maker?

Freilich ginge das zulasten des Lehramtes. Aber wen interessiert das? Schließlich leben wir im Zeitalter der multiplen Wahrheiten. Da wird sich doch eine Rechtfertigung finden lassen.


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 Wynfried 13. September 2019 

Hat die DBK jetzt irgendwelche Konsequenzen zu befürchten?

Ich frage mich, wie das Ganze konkret weitergeht. Wird der "synodale Weg" jetzt von Rom aus gestoppt? Wohl kaum. Oder werden den Bischöfen Auflagen gemacht? Damit ist wohl nicht zu rechnen, leider ...


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 Oelberg 13. September 2019 
 

@Elge

Und wie steht eigentlich Oster dazu?5


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 wedlerg 13. September 2019 
 

Warum eigentlich so aprupt

Liefesiten gegen die Aufweichung des Zölibats gegeben hat und heute das Gegenteil sagt.

Kann es sein, dass in der Kirche Würdenträger gezielt erpressbar sind? Warum steht Marx auf einmal an der Spitze einer Chaotentruppe, die mit Gewalt Dinge erzwingen will, die sie nicht ändern kann?

Hat man am Ende irgendetwas gegen bestimmte Bischöfe in der Hand? Mir kommt inzwischen vieles Spanisch vor.

Warum gibt man dem ZDK soviel Einfluss - dieses Gremium ist doch völlig unbedeutend?


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 wedlerg 13. September 2019 
 

@Labrador: völlig richtig

Möglicherweise ist das Problem, dass PF vom Rechtsapparat im Vatikan eingebremst wurde und so handeln musste, möglicherweise aus anderen Bereichen der Weltkirche.

Möglicherweise ist alles nur Show. aber dann würde mich der Weg über Rechtsgutachten wundern. Da wissen Leute im Vatikan genau, was sie wollen.


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 Aquilinus 13. September 2019 
 

Störfeuer

Lasst euch bitte nicht vom Löschen des kleinen Störfeuers in Deutschland von dem geplanten Großbrand im Amazonas ablenken, denn dieser wird nicht nur ein Land, sondern die ganze Welt entfachen. Die Schlacht ist noch nicht gewonnen!


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 Selene 13. September 2019 
 

Gefahr eines Schismas

Bei der letzten fliegenden Pressekonferenz hat der Papst geäußert, er habe keine Angst vor einem Schisma aber er bete darum, dass es keines geben wird.

War das eine Art "Pfeifen im Walde"?


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 Labrador 13. September 2019 
 

Lieber wedlerg

"Der Mann muss eigentlich sein Amt verlieren."

Genau daran wird sich zeigen, ob die Kritik ernst gemeint war oder ob das Ganze nur ein Sturm im Wasserglas war (gaslighting und so)


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 wedlerg 13. September 2019 
 

Die Vorwürfe sind so gravierend

und die Reaktion so arrogant (Missverständnisse ausräumen), dass man Marx nur als beratungsresistent bezeichnen kann. Es geht auch nicht um ein paar Formfragen - das Gutachten aus Rom stellt alles in Frage, was die dt. Bischöfe beschließen wollten bzw. haben.

Bei CNA heißt es:
"Ein hochrangiger Mitarbeiter der Glaubenskongregation, der nicht an der Überprüfung der deutschen Vorschläge beteiligt war, sagte gegenüber CNA, dass im Vatikan ein weit verbreiteter Eindruck besteht, dass die deutschen Bischöfe unter der Leitung von Marx gegenüber den Interventionen des Vatikans weitgehend gleichgültig seien.

"Jeder weiß, was die Deutschen erreichen wollen, sie haben es mit größter Lautstärke mitgeteilt. Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass Marx nicht bis zum Konklave warten kann, um sich wie der Papst zu verhalten. Er hat entschieden, dass er weiß, was das Beste für die Kirche ist, und er wird dafür sorgen, dass es geschieht.""

Der Mann muss eigentlich sein Amt verlieren.

de.catholicnewsagency.com/story/vatikan-plane-fur-synodalen-weg-in-deutschland-ekklesiologisch-ungultig-5051


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 Elge 13. September 2019 
 

Marx muss weg

Marx sollte den Vorsitz der DBK sofort niederlegen und Platz machen für Kardinal Wölki oder Bischof Vorderholzer.


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 Federico R. 13. September 2019 
 

Man sollte erst einmal die Amazonas-Synode abwarten, ...

... auf deren Ergebnisse und auf das, was dabei „hinten rauskommt“ (frei nach dem verstorbenen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl). Vielleicht ist’s dann gar jene katholisch-protestantisierte „Afterkirche“, von der die selige Seherin Anna Katharina Emmerick nach einer ihrer visionären Schauungen warnt?

Sollte also nach dieser - vorsichtig ausgedrückt - überaus taktisch eingefädelten Pseudosynode deren vor allem von deutschen Progressisten herbeigesehnten Vorstellungen doch noch den päpstliche Segen erhalten, dann wäre unter Petrus Romanus die Afterkirche - wohl zuallererst in Deutschland - Wirklichkeit geworden. (Das Amazonasgebiet ist eh nur ein Vorwand.)


Vorspiel für das endgültige Ende der Zeiten? Maranatha!


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 Zeitzeuge 13. September 2019 
 

Ich befürchte, gerne hätte ich Unrecht,

daß es nur "heisse Luft" aus Rom ist.

Der "Amazonas" soll dieses Mal in den

"Tiber" fliessen und nicht der "Rhein"!


Ich schliesse nicht aus, daß das

Team Kräutler und nicht das Team Marx

die "Blaupause" für die weltkirchliche

Agenda liefern soll, da lassen sich

"pastorale Notfälle" besser zur

Begründung anführen!

Die "Amazonas-Synode" steht bei mir höher im Fokus als Kardinal Marx, denn
diese wird von höchster Stelle aus protegiert!

Auch ohne "synodalen Weg" ist die deutsche Ortskirche seit Jahrzehnten
in weiten Teilen eine "theologische
Wüste", ich erinnere nur an die Staatsfakultäten und deren Schüler,
Priester und Religionslehrer/innen,
da wird unter Missbrauch der Missio canonica oft statt des verbindlichen,
doktrinär korrekten Glaubens nur eine
dem Zeit(un)geist entsprungene "Leere"
vermittelt von "Pseudo-Dogmatikern"- und "Fundamentaltheologen" sowie
"Unmoral-Theologen"(m/w) und das fing bereits unter
Kardinal Döpfner vor über 50 Jahren an!

Kyrie Eleison!


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 Sebi1983 13. September 2019 
 

Die Überschrift des Artikels müsste lauten:

"Der Vatikan stellt sich auf die Seite der aufrechten Bischöfe".

Die sind zwar in der Bischofskonferenz in der Minderheit, halten aber die Fahne der katholischen Weltkirche hoch und stemmen sich gegen eine pseudokatholische Nationalkirche mit Sonderwegen und Sondervoten usw.

Ihnen muss unsere volle Unterstützung gelten!


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 Egon47 13. September 2019 
 

Marx wird "...in der kommenden Woche in Rom Gespräche führen, in denen etwaige Missverständnisse ausgeräumt werden sollen." - so Listen- und Trickreich wie Kardinal Marx ist wird er Wege finden, die Rom erst nach seiner Abreise erkennt. Und da wird er schon wieder die Paraphe von PF haben. Eine Schande für einen Bischof, solch erbärmliche Tricks anzuwenden, die jeglicher Ethik und Moral entbehren.


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 Gipsy 13. September 2019 

Das ist eine ganz große Niederlage für Kardinal Marx!?

Ich traue der Sache noch nicht so ganz. Wenn es eine große Niederlage sein sollte, dann müsste Kardinal Marx sich jetzt frontal gegen den Papst bzw. gegen Rom stellen. Alles andere wäre wischi-waschi-Gehabe.

Jedenfalls knirscht es kräftig im katholischen Gebälk. "Einsturzgefahr" besteht.


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 MariaMutterDerKirche 13. September 2019 
 

Gott ist allmächtig.Auch der Böse muß IHM dienen


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 wedlerg 13. September 2019 
 

Der dt. Weg ist geradezu lächerlich

Es ist vollkommen klar, dass der Papst den dt. weg nicht überleben würde. Denn dann würden 3/4 der Weltkirche gegen ihn aufstehen. Die reiche dt. Kirche vertritt im wesentlichen: Aufgabe jeglicher Sexualmoral, Aufgabe jeglicher Bindung an Ehe und Familie, Aufgabe des Weiheamtes und Aufgabe jeglicher Glaubensbindungen. Die einzigen Ziele sind Frauen am Altar und Macht für Lobbygruppen. Die meisten der Ziele spielen in der Weltkirche keine Rolle.

Hinzu kommt, dass inzwischen niemand mehr weiß, wer und warum in welchen Gremien mitarbeitet, dass Menschen dort Kompetenzen haben, die keinerlei Berechtigung dafür haben, dass nicht-gewählte Politiker in Lehramtsfragen reinreden und unglaubende Universitäre die Lehre ändern wollen. das ganze ist nicht einmal basisdemokratisch, es ist schlicht eine konzertierte Lobbyaktion.

Die Tagespost berichtet, dass selbst Befürworter nicht mehr wissen, wer für was kompetent ist und warum. Was passiert, ist typisch für eine Räuberbande.


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 wedlerg 13. September 2019 
 

Täuschen und Tarnen

Die AW von Marx ist wieder Täuschen und Tarnen. Als ob die neueste Fassung besser wäre als die alte Satzung.


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 Ginsterbusch 13. September 2019 

Vielleicht gehen dem Papst jetzt mal die Augen über seine sogenannten Freunde auf

In den vergangenen sechs Jahren sind unter Papst Franziskus Dinge geschehen, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Aufzuzählen brauche ich sie wohl niemanden.
Aber: hier stehe ich zu 100 Prozent hinter Rom, ich bin und bleibe ein Teil der römischen katholischen Kirche. Sollte sich Deutschland von Rom abspalten werde ich mit sofortiger Wirkung keine Kirchensteuer mehr zahlen und umgehend meine Teilzeitarbeit aufgeben. Eine andere Möglichkeit habe ich leider nicht. Austreten werde ich jedenfalls nicht. Häretiker finanzieren aber auch nicht.


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 Aegidius 13. September 2019 
 

Time is greater than space. Gemach!

Verehrter Girsberg74, lassen Sie den Schluck einstweilen noch im Kühlschrank/Keller. Die Erfahrungen der vergangenen sechs Jahre und dreier Synoden lassen nach menschlichem Ermessen nicht den Schluß zu, daß "der Vatikan" die Ziele der Marxmänner nicht teilt. Man ist jedoch taktisch gerissener (vulgo: verschlagener), um das zersetzende Ziel zu erreichen und persönlich weniger ehrgeizig. Während der von den Barbaren geforderte Kampf mit offenem Visier zu unmittelbarem Widerspruch und Schisma führen würde, bevorzugt Petrus Romanus die List und erreicht mit zersetzenden Fußnoten auf Dauer dasselbe Ziel - sicher und ohne größeren Widerspruch. Die schiefe Bahn ist längst betreten, das Kardinalskollegium nachhaltig auf Linie gebracht bzw. fragmentiert, die Zeit arbeitet für das Team F. - da stört die narzißtische Selbstinszenierung des Marxschen Murxes nur. Er wäre nicht der erste Höfling, den der eigene Ehrgeiz in verfrüht vorauseilenden Gehorsam und in die Ungnade des Chefs trieb.


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 Tisserant 13. September 2019 

Ich kann mir einer klammheimliche Schadenfreude, nicht verwehren.
SE Kardinal Marx, könnte Angela Merkel als Schutzpatronin des Linken Geistes anrufen, um mit ihr gegen die pösen alten weißen Männer in Rom zu merkeln äh mäkeln.

Der Zeitgeist ist das Irrlicht des Widersacher!


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  13. September 2019 
 

Habe fertig...

Papst:...Marx, was erlaube sich Marx, spiele wie Flasche leer...

Marx: ...Papst, was erlaube sich Papst,wir sind keine Filiale von Rom!


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 girsberg74 13. September 2019 
 

Schluck und nochmals Schluck!

Darauf muss erst mal Einer getrunken werden.

[ @PENG!
„Das ist eine ganz große Niederlage für Kardinal Marx!“ ]


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 horologius 13. September 2019 
 

Jaja

Etwaige Missverständnisse, na klar.


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 lesa 13. September 2019 

Grund zur Hoffnung

@Pistorius: Der Heilige Geist zieht die Fäden! (Wenn wir sie ihm fleißig durch Gebet in die Hand drücken)


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 Chris2 13. September 2019 
 

Sätts se sens of se sing.

Die Katholische Kirche in Deutschland muss natürlich ebenso "auf links gestülpt" werden, wie man es gerade immer aggressiver mit dem Rest der Gesellschaft tut...


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 Stephaninus 13. September 2019 
 

Was ich sagen wollte

da wurde wohl was nicht mitgeschickt. ich wollte sagen - gut schweizerisch: dem Papst hat es wohl den Nuggi - den Schnuller also - rausgehaut.

Echt gut - hoffe die Schweizer Bischöfe wissen nun von vorne herein, wo's langgeht.


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 Pistorius 13. September 2019 
 

Allianz

In Wahrheit ist es eine versteckte Allianz. Franziscus zieht die Fäden. Der "Vatikan" als Garant für Wahrheit und Gerechtigkeit, das war einmal. Quellet darf natürlich ein bisschen bellen. Nach der "Synode" im Oktober ist der synodale Weg-die Willkür in Lehre und Moral-weltweit verpflichtend. Beten wir das es nicht soweit kommt!


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 Kirchental 13. September 2019 

Inkonsequent

In Amazonien wird doch genau so eine Loslösung von der Weltkirche propagiert?

Hat der Papst Angst, dass die Deutschen schneller sind und ihm die Schlagzeile klauen?

Wo ist der Unterschied zwischen deutschem Sonderweg und amazonischer Speziallösung?????


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 NicoA 13. September 2019 
 

Glückwunsch an die Redaktion

Dankeschön! Das ist die mit Abstand beste Darlegung des Geschehens, die ich dazu im Internet gefunden habe. Gut zusammengefasst und das Wesentliche sauber herausgearbeitet. Chapeau!


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 hauch 13. September 2019 
 

Nicht aufhören

Wir dürfen nicht aufhören: Beten, beten, beten!!!!!!


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 Stephaninus 13. September 2019 
 

Bravo

Damit hätte ich nicht gerechnet. Vermutlich hat es dem Papst, wie wir in der Schweiz zu sagen pflegen (Nuggi: Schnuller).


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 NicoA 13. September 2019 
 

Auf die katholische Art

Nun steht Papst Franziskus nicht wirklich gegen den synodalen Weg. Er will ihn nur römisch-katholisch gehen: Weltweit einig unter seinem Primat. Immerhin.


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 Gandalf 13. September 2019 

PENG!

Das ist eine ganz große Niederlage für Kardinal Marx!


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