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US-Politiker Sanders: Abtreibung auch Maßnahme gegen Klimawandel

12. September 2019 in Prolife, 11 Lesermeinungen
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Frauen sollten das Recht haben, ‚über ihren Körper verfügen zu können’. Abtreibung sei auch ein Weg, das Bevölkerungswachstum zu begrenzen, sagte der Präsidentschaftskandidat der Demokraten.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Abtreibung sei auch ein Mittel zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums, das auch im Hinblick auf den Klimawandel zu beachten sei. Das sagte Bernard „Bernie“ Sanders (78), einer der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei, bei einer Podiumsdiskussion, die vom Nachrichtensender CNN am 4. September in New York City.

Eine Dame aus dem Publikum fragte den Politiker bei der dem Klimawandel gewidmeten Veranstaltung, ob er Maßnahmen zur Verringerung des Wachstums der Weltbevölkerung unterstützen würde. Das gegenwärtige Bevölkerungswachstum sei für die Erde zu hoch. Es sei sinnvoll, Frauen zu stärken und allen klar zu machen, wie bedeutend die Begrenzung des Bevölkerungswachstums sei, sagte sie.


Sanders antwortete, er sei dafür, dass „Frauen über ihren eigenen Körper verfügen können“. Wörtlich sagte er: „Die Antwort ist ja und die Antwort hat alles mit der Tatsache zu tun, dass Frauen in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Recht darauf haben, über ihren Körper zu verfügen und reproduktive Entscheidungen zu treffen.“

In diesem Zusammenhang griff Sanders die so genannte „Mexico City Policy“. Diese Maßnahme verbietet die finanzielle Unterstützung von Organisationen, die außerhalb der USA Abtreibungen durchführen, aus US-Steuermitteln, betrifft also in erster Linie Entwicklungshilfeorganisationen. Präsident Trump hatte die „Mexico City Policy“ kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2017 mit einem Erlass wieder in Kraft gesetzt. Er halte die Maßnahme für „absurd“, sagte Sanders.


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