11 September 2019, 10:46
Die Apostolische Reise nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius
 
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Franziskus: die Samen, die bei dieser apostolischen Reise ausgesät wurden, mögen reichlich Frucht für die Völker von Mosambik, Madagaskar und Mauritius bringen. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war“ (Mt 13,31-33)

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In der heutigen Katechese zur 27. Generalaudienz des Jahres 2019 ließ Papst Franziskus seine 31. Apostolische Auslandsreise nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius (4. -10. September 2019) Revue passieren.

Franziskus erklärte, dass er als Pilger des Friedens und der Hoffnung unterwegs gewesen sei. Die Hoffnung der Welt „ist Christus, und sein Evangelium ist das stärkste Mittel, um Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden unter den Völkern wachsen zu lassen“.

In Mosambik „habe ich Samen der Hoffnung, des Friedens und der Versöhnung ausgesät, in einem Land, das in der jüngeren Vergangenheit aufgrund eines langen gewaltsamen Konflikts und von Naturkatastrophen viel leiden musste“.

In Madagaskar „habe ich den Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass das Volk durch den ihm eigenen Geist der Solidarität die Armut überwinden und eine Zukunft in sozialer Gerechtigkeit aufbauen möge“. Dass dies ohne Glauben und Gebet nicht möglich sei, habe er durch seinen Besuch bei den kontemplativen Ordensschwestern hervorgehoben.

Die letzte Etappe „führte mich schließlich auf die Insel Mauritius, wo ich die Seligpreisungen als Gegenmittel gegen die Versuchung eines egoistischen und diskriminierenden Wohlstandes verkündet habe“.

Die jungen Gesellschaften dieser drei Länder, so der Papst abschließend, „mögen die Beziehungen untereinander und mit der Welt vertiefen und dabei das Erbe ihrer Väter in Ehren halten“: „Lasst uns Gott danken und ihn bitten, dass die Samen, die bei dieser apostolischen Reise ausgesät wurden, reichlich Frucht für die Völker von Mosambik, Madagaskar und Mauritius bringen“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger deutscher Sprache. Bitten wir die selige Jungfrau Maria, Königin des Friedens, um ihr mütterliches Geleit, dass jeder von uns zum Wachstum des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt beitragen kann.



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