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'Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel'

6. September 2019 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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'Die universale Mittlerschaft Jesus Christi bleibt ausgeblendet' - Schweizer Bischof Eleganti kritisiert die Abu Dhabi – Erklärung im WORTLAUT auf kath.net


Linz (kath.net/LifeSiteNews)

kath.net dokumentiert die Stellungnahme von Bischof Eleganti im WORTLAUT:

1 Warum unterschreiben die Muslime nicht die allgemeine Menschenrechtserklärung ohne Scharia-Vorbehalt? Was vermag im Gegensatz dazu eine solche Erklärung durch Autoritäten, die weder von allen Muslimen noch von allen Christen anerkannt werden?

2 Da Gott nicht ein in Sich widersprüchliches Wesen ist, kann er auch nicht eine Heterogenität der Vorstellungen über Ihn und damit die Pluralität der sich widersprechenden Religionen wollen. Vor allem ist der Islam eine explizit antichristliche Religion, die genau das leugnet, was das Wesen des Christentums ausmacht: die Gottessohnschaft Jesu Christi und die damit verbundene Trinität Gottes. Es handelt sich hier um eine Selbstoffenbarung Gottes.

3 Die Behauptung, dass "die Religionen niemals zum Krieg aufwiegeln und keine Gefühle des Hasses, der Feindseligkeit, des Extremismus wecken und auch nicht zur Gewalt oder zum Blutvergießen auffordern" ist eine unzulässige Vereinfachung, eine Gleichschaltung heterogener, inkommensurabler Glaubensvorstellungen in den unterschiedlichen Religionen und damit eine falsche Behauptung und Geschichtsklitterung. Sie widerspricht insbesondere den Gründungsdokumenten des Islam (Koran und Hadithe), die explizit zu Gewalt auffordern. Auch Christen haben in diesem Zusammenhang Schuld auf sich geladen und nicht immer dem Evangelium gemäss gehandelt. Die kirchliche Lehre vom gerechten Krieg kann hier nicht weiter erörtert werden. Sie bedeutet aber zweifellos einen kulturellen Fortschritt.

4 Im ersten Kapitel des Johannesevangeliums wird die Gotteskindschaft nicht durch die natürliche Zugehörigkeit zur Menschheitsfamilie (nicht aus dem Willen des Fleisches) begründet, sondern durch den Glauben an Jesus Christus und die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (aus Geist und Wasser bzw. aus Gott geboren). Nur die Anerkennung und Annahme der einzigartigen Mittlerschaft Jesu Christi befähigt zu dieser Gotteskindschaft: "Allen aber, die Ihn aufnahmen, gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an Seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. " Joh 1,12f. Man kann Gott nicht zum Vater haben, wenn man die Kirche nicht zur Mutter hat (Cyprian von Carthago).

Damit bin ich bei meinem zentralen Kritikpunkt. Die Abu Dhabi - Erklärung hebt im Vorwort mit dem ersten Satz an: "Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt." Sie spricht an dieser und anderen Stellen – wie gesagt - unterschiedslos vom «Glauben» (im Christentum: eine übernatürliche, eingegossene Gnade, keine natürlich-religiöse Einstellung). Wessen Glauben? Der Muslime? Der Hindus? Der Buddhisten? Der Atheisten? Jeglicher wahrer (was zeichnet einen solchen aus?), religiöser Glaube begründe – so die Behauptung und der Wunsch der Erklärung - eine universale Brüderlichkeit zwischen allen Menschen, insofern Gott der Schöpfer aller Menschen ist. Ein Blick aber in das Selbstverständnis der Religionen aufgrund ihrer Basisdokumente und ihrer Geschichte führt einem vor Augen, dass dies eine Behauptung ist, welche durch die Geschichte nicht gedeckt wird und eine Illusion bzw. ein frommer Wunsch bleibt.

Der Satz, dass der Glaube den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen lässt, könnte im Wortlaut von gläubigen Muslimen auch unterschrieben werden, wenn er sich nur auf Muslime bezieht. Wer garantiert, dass er von den Muslimen in aller Welt im universalistischen, christlichen Sinn verstanden wird und auch in diesem Sinn unterschrieben wurde?

Auf jedem Fall ist die Vorstellung dem Islam vollkommen fremd, in jedem Menschen, also auch in Christen, Juden und Ungläubigen (Kuffãr) einen Bruder zu sehen. Wie die Abu Dhabi - Erklärung das Selbstverständnis des Islam, welche die Welt in ein Haus des Friedens (Dãr al-Islãm), wo der Islam herrscht, und in ein Haus des Krieges (Dãr al Harb), wo dies nicht der Fall ist, einteilt, umkrempeln könnte, darf bezweifelt werden. Christen haben im Gegensatz dazu das Gleichnis vom barmherzigen Samariter verinnerlicht, aufgrund dessen sie in jedem Nächsten einen Bruder sehen. Dies ist für sie absolut normativ und geboten, auch ein Grund, weshalb das Christentum wie keine andere Religion zur Humanisierung der Welt beigetragen hat. Christus selbst hat sich in den Gleichnissen vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 25-37) und vom Gericht des Menschensohnes über die Völker (Mt 25,31-46) mit jedem Menschen solidarisiert, der prinzipiell und immer zu meinem Nächsten werden kann. Jesus ist für alle Menschen gestorben.

Das begründet für Christen eine ganz andere Beziehung zu allen Menschen, unabhängig von deren Glauben und Weltanschauung. Ihre Nächstenliebe geht so weit, auch die Feinde zu umfassen (Inklusion).

Eine solche Vorstellung, z.B. auch die sog. «Feinde» bzw. «Gegner» des Islam zu lieben, erscheint dem Islam als völlig unvernünftig und nicht nachvollziehbar. Was kann daran eine Erklärung ändern von einer Autorität, die gar nicht für alle Muslime und für den Islam insgesamt normativ ist und sprechen kann? Warum wird die Lehre Jesu, alle Menschen zu lieben, die implizit als die eigentliche Quelle der Vorstellung universaler Brüderlichkeit zwischen allen Menschen zu gelten hat, in der Abu Dhabi - Erklärung vom Papst nicht namentlich genannt? Immerhin gilt Jesus auch im Islam als Prophet, ohne paradoxerweise seine Lehre und sein Selbstverständnis wirklich zu übernehmen.

Im Selbstverständnis des Islam bezieht sich die Aussage, dass der Glaube den Gläubigen im anderen den Bruder sehen lässt, in erster Linie auf Muslime. Nur Muslime sind dem gläubigen Muslim echte (Glaubens-) Brüder. Sie bilden die Umma (Glaubensgemeinschaft). Die Andersgläubigen und die Ungläubigen sind im Islam per se Bürger (Menschen?) zweiter Klasse, denn der Mensch wurde in der Vorstellungswelt des Islam schöpfungsmässig als Muslim geboren (der Islam als Urreligion Adams bzw. Abrahams), und Juden wie Christen haben nach muslimischer Überzeugung den wahren Glauben im Laufe der Geschichte verfälscht.

Sonst wären sie Muslime (geblieben). Das begründet eine fundamentale Ungleichheit zwischen ihnen und gläubigen Muslimen, welche das Abu Dhabi – Dokument nicht aus der Welt schaffen wird.

Man müsste die Konvertiten fragen, z.B. in Ägypten, wo sich die Glaubensschule bzw. die sog. Universität Al Ashar befindet oder nach Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, Nigeria und Indonesien blicken.

Aus christlicher Sicht wird die einzigartige und universale Mittlerschaft Jesu Christi in der Erklärung von Abu Dhabi aufgrund der doppelten Unterschrift ausgeblendet. Das erstaunt bei einem Papst. Wie immer geht die neue Brüderlichkeit auf Kosten der universalen Mittlerschaft Jesu Christi: Sein Wahrheitsanspruch und Seine Mittlerschaft müssen in den Hintergrund treten. Das bildet die Voraussetzung der Erklärung. Sonst hätte wohl der Gross-Imam die Abu Dhabi - Erklärung nicht unterschrieben.

Das ist nicht nur in diesem Zusammenhang so. Es verwundert auch nicht, dass die Freimaurer Applaus spendeten, denn das Dokument verkündet genau jene theistische Bruderschaft zwischen allen Menschen, die sie propagieren mit der gleichzeitigen Relativierung aller religiösen Wahrheitsansprüche ausser der eigenen, freimaurerischen.

Einmal mehr geht es um den Versuch der friedlichen Koexistenz aller religiösen und philosophischen Widersprüche (Religionen) als dem Maximum, das politisch erträumt werden kann (Koexistenz). Die Tatsache, dass alle Geschöpfe vom selben Schöpfer stammen, hat aber bis jetzt in der Geschichte noch nie zu einer Geschwisterlichkeit aller Menschen in friedlicher Koexistenz geführt. Das ist – christlich gesehen – nur in der universalen Kirche möglich. Da aber die christlichen Vorstellungen der Mittlerschaft Jesu dem Islam und anderen Religionen fremd, ja zuwider sind, bleibt für sie die universale Geschwisterlichkeit aller Menschen ein Desiderat ohne Begründung in ihrem Selbstverständnis und in ihren eigenen, nicht christlichen, religiösen Fundamenten (z.B. Koran, Hadithe und Scharia).

Die mit einer universalen Brüderlichkeit verbundenen Rechte und Pflichten (Menschenwürde und Menschenrechte) bleiben ohne tragfähigen Fundamente.

Die Abu Dhabi - Erklärung propagiert eine Art säkulare «Reich Gottes» – Vorstellung, die nicht den christlichen Glauben (die Wiedergeburt aus Geist und Wasser) zur Voraussetzung hat, sondern eine – wie oben ausgeführt - dem Islam wesensfremde, aber aus christlichen Wurzeln genährte universale Brüderlichkeit.

Sie wird vorgestellt als ein naturalistisches, allgemein menschliches und politisches Reich des Friedens. Solche humanitären, im Grunde genommen, rein politischen Friedenskonzeptionen wurden im Lauf der Geschichte immer wieder ausgerufen und revolutionär umgesetzt. Sie werden in Wirklichkeit aus Versatzstücken des christlichen Glaubens bzw. Evangeliums gebildet.

Sie sind bis jetzt alle gescheitert und hielten nicht, was sie versprochen und angestrebt haben. Das beste Beispiel dafür ist der Kommunismus.

Das ist deshalb so, weil sie das Herz des Menschen nicht zur Wahrheit über Gott und den Menschen bekehrt haben, sondern menschlichen Theorien folgten, die durch ihre eigene, revolutionäre Geschichte falsifiziert wurden um den Preis von Gewalttaten ungekannten Ausmasses und von Millionen von Toten (vgl. das Schwarzbuch des Kommunismus).

Der einzige, der Gott ist und das Menschenherz wirklich von innen zu erneuern vermag, ist Jesus Christus und sein Evangelium.

Pikanterweise verspricht der allversöhnende Antichrist in Solovjew’s gleichnamiger Erzählung ein solches egalitäres, relativistisches, ökumenisches Friedensreich, in welchem keiner der Diskursteilnehmer der absoluten Wahrheit das geringste in den eigenen Ansichten zu opfern braucht, vielmehr vom Antichrist genau das zu hören bekommt, was er gerne hört und woran er bereits glaubt. Die friedliche Koexistenz der religiösen Widersprüche unter ihnen im Reich der Brüderlichkeit hat nur einen Haken: die Verleugnung der Mittlerschaft Jesu Christi als Bedingung der Möglichkeit des Friedensreiches.

Ich persönlich glaube deshalb nicht an sein Gelingen – auch deshalb, weil die notwendige Hilfe der Sakramente, der rechtfertigenden Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus und der Mittlerschaft der Jungfrau Maria, die im Islam hohes Ansehen geniesst, schlichtweg fehlt.

Ich erinnere an die bedenkenswerten eigenen Worte, die Papst Franziskus am 14. März 2013 in der ersten heiligen Messe ausgesprochen hat. Man sollte auch die Abu Dhabi – Erklärung daran messen:

"Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wir werden eine wohltätige NGO, aber nicht die Kirche, die Braut Christi. Wenn man nicht geht, bleibt man da stehen. Wenn man nicht auf Stein aufbaut, was passiert dann? Es geschieht das, was den Kindern am Strand passiert, wenn sie Sandburgen bauen: Alles fällt zusammen, es hat keine Festigkeit. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: »Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.« Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen."


Bischof Eleganti: Will man das Priestertum zerstören? from kath.net on Vimeo.


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Lesermeinungen

 JP2B16 7. September 2019 
 

@wedlerg: genauso ist es!

Wenn man den Visionen von A.K. Emmerick folgt, kann man Benedikts Rückzug nur in einem eschatologischen Kontext verstehen. Ich bin mir sicher, er vertraute sich in seiner Entscheidung ganz und gar dem Hl. Geist an. Er führte ihn. Die eine Kirche Jesu Christi muss vor der Wiederkunft des Herrn einer großen Prüfung, einer alles klärenden Reinigung unterzogen werden. Es ist doch einzig der Vorsehung zu verdanken, dass Papst Benedikt bei voller geistiger Gesundheit in hohem Alter immer noch unter uns weilt, uns immer noch als DER Fels gilt und höflichst an und dann mit einem Weckruf aufhorchen lässt und mit seiner Gegenwart irgendwie auch das Gedächtnis an seinen großen heiligen Vorgänger fortwährend lebendig hält. Auch die gegenwärtige Rolle von Kardinal Müller, als Rufer und Mahner in der Wüste (in der er ja defakto ist) erscheint mir in diesem Licht. Ein herzlicher Dank an S.E. Bischof Marian für seine so wahre und brilliante Analyse dieser an Apostasie grenzenden Abu Dhabi-Erklärung.


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 Winrod 7. September 2019 
 

Hervorragende Analyse

Bischof Eleganti hat das Abu Dhabi -Dokument in hervorragender Weise durchschaut und den entscheidenden Punkt herausgearbeitet: die Verleugnung Jesu Christi als der einzigen Wahrheit, die nicht nur eine unter vielen Wahrheiten ist. Dass der Papst und viele Kardinäle und Bischöfe daran Zweifel aufkommen lassen, ist erschütternd.


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 lesa 7. September 2019 

Aus Respekt und Liebe der Wahrheit treu sein

Es entspricht dem Geist Jesu Christi, zuerst das Gemeinsame zu suchen, das Gute in den anderen zu sehen, anzuerkennen und zu bejahen und nicht auf das Trennende fixiert zu sein "in Gedanken, Worten und Werken".
Aber das müsste ohne begriffliche Verwischungen möglich sein! Diese dienen dem Anliegen der Veständigung, der Einheit und dem Frieden nicht. Sie schaffen nur die Grundlage für neue Zerwürfnisse.
Die Weihbischöfe Marian Eleganti und Athanasius Schneider haben in den sauren Apfel gebissen und die notwendige begriffliche Klärung aufgezeigt. Tapfere Hirten.


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 Diadochus 7. September 2019 
 

Eine "Ehre"

Während eines informellen Gespräches von Papst Franziskus mit Journalisten auf dem Flug nach Mozambik, bezeichnete der Papst die Kritik an seiner Amtsführung als "Ehre". Papst Franziskus lässt die Kritik völlig kalt. Sie berührt ihn nicht. Er versteht sie nicht. Wie sollten "theologische Analphabeten" (Zitat von Kardinal Müller) sie auch verstehen? Kritiker bezeichnet der stolze Papst als unmündige "Kinder", die seine neue NWO-Lehre nur noch nicht verstanden hätten. Da bleibe ich lieber ein Kind. Das will ich gar nicht verstehen. Muss ich auch nicht, denn ohne Jesus Christus gibt es niemals Frieden. Jesus Christus ist der Maßstab. Darauf können wir kindlich vertrauen.


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 wedlerg 7. September 2019 
 

Massive Vorwürfe

Ich glaube auch Eleganti dämmert, wer an der Spitze der katholischen Kirche steht:
"Pikanterweise verspricht der allversöhnende Antichrist in Solovjew’s gleichnamiger Erzählung ein solches egalitäres, relativistisches, ökumenisches Friedensreich, in welchem keiner der Diskursteilnehmer der absoluten Wahrheit das geringste in den eigenen Ansichten zu opfern braucht, vielmehr vom Antichrist genau das zu hören bekommt, was er gerne hört und woran er bereits glaubt. Die friedliche Koexistenz der religiösen Widersprüche unter ihnen im Reich der Brüderlichkeit hat nur einen Haken: die Verleugnung der Mittlerschaft Jesu Christi..."

"Das ist deshalb so, weil sie das Herz des Menschen nicht zur Wahrheit über Gott und den Menschen bekehrt haben, sondern menschlichen Theorien folgten, die durch ihre eigene, revolutionäre Geschichte falsifiziert wurden um den Preis von Gewalttaten ungekannten Ausmasses und von Millionen von Toten (vgl. das Schwarzbuch des Kommunismus)."


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 borromeo 6. September 2019 

Auch in den Ausführungen

Bischof Elegantis ist das peronistisch geprägte Denken und Handeln Papst Franziskus' deutlich zu erkennen:

Auf der einen Seite die Relativierung der christlichen Glaubenswahrheiten im Dokument von Abu Dhabi zugunsten eines universalen Reiches der Brüderlichkeit unter dem Beifall der Freimaurer, auf der anderen Seite die richtigen und guten Worte in seiner ersten Predigt als Papst "Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen."

Das hat bei Papst Franziskus Methode: Ich sage jedem, was er hören möchte, und alle sind zufrieden und ich behalte alle Fäden in der Hand.

Daß er damit seine Pflichten und Aufgaben als oberster irdischer Vertreter der Kirche verletzt, sie gar ad absurdum führt, das sollte spätestens jetzt klar werden. Beten wir für den Papst und die Kirche.


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 nazareth 6. September 2019 
 

Richtig und Danke Bischof Marian!

@hallo lieber mariat user!Schön dass Sie kommentieren. Kann ich nur unter streichen. Brüder und Schwestern müssen die gleichen Eltern haben... Und da sieht man sogleich wie unterschiedlich die Sichtweisen und Gottesbilder sind. Allah hat keinen SOHN... wir sehen eine Familie, weil wir WISSEN dass Gott unser Vater ist und alle Menschen ruft, Ihn zu erkennen! Jesus will jedem Menschen persönlich begegnen. Danke lieber Bischof Marian, wir brauchen Deine Lehre, Deine Erörterungen und Dein Vorangehen im Glauben! Gott segne Dich!


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 Adamo 6. September 2019 
 

Woher hat Mohammed seine Weisheit?

Der Erzengel Gabriel soll dem Analphabeten die antichristlichen 114 Suren des Koran befohlen haben und zwar ca.600 Jahre nach Christi Geburt.

Meine bisher ungeklärte Frage lautet:

War es der gleiche Erzengel Gabriel, der Maria die Botschaft brachte, dass sie Jesus den Sohn Gottes zur Welt bringen soll?

Wieso kann der Erzengel Gabriel zwei derart gegensätzliche Dinge verkünden:

Koran, Christen sind Ungläubige, die man töten muß.

Maria gebar den Sohn Gottes, der die Liebe zu allen Menschen predigte.

Hier stimmt doch ganz gewaltig etwas nicht!


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 Herbstlicht 6. September 2019 
 

konstruktive Kritik!

Wenn im Moment auch nur vereinzelt, doch die kritischen Stimmen mehren sich.
Ob es sich um die kommende Amazonas-Synode handelt, den geplanten "Synodalen Weg" der deutschen Bischöfe oder jetzt Abu Dhabi durch den Schweizer Bischof Eleganti.
Das beruhigt mich, denn es zeigt, dass endlich so einiges hinterfragt und nicht mehr so einfach hingenommen wird.


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 Eliah 6. September 2019 
 

Der "allversöhnende Antichrist"...

...in Solovjews Erzählung ist meiner Ansicht nach nichts Anderes, als uns mir der Abu-Dhabi-Erklärung schmackhaft gemacht werden soll. Wie schon im Peronismus: Jeder bekam unverbindlich zu hören, was er hören wollte.Von Gott kann solche Verwirrung nicht kommen. Und wer bleibt dann noch als ihre Quelle übrig?


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 Eichendorff 6. September 2019 
 

Tut mir leid

aber mir scheint Papst Franziskus immer mehr als ein Antichrist, der für eine "New World Order" arbeitet.


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 ecclesiam 6. September 2019 
 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

Nur Jesus Christus ist der Weg und führt zum wahren Leben. Hören wir auf, in Scheinfrieden und Scheinbrüderlichkeit zu schwelgen. Frieden besteht nur in der Wahrheit, nicht in Geschummel und Floskeln. Im Konfliktfall trägt dies nicht.

Herr Weihbischof, wie sehr schätze ich Ihre klaren Worte! Danke, danke für Ihren Mut. Wie viele Bischöfe gibt es auf der Welt und wie wenige getrauen sich, die Wahrheit zu verkünden. Ich hätte nie gedacht, dass sich unter der aktuellen Kirchen- bzw. Machtpolitik so viele Bischöfe ducken und die Wahrheit unterdrücken oder ängstlich schweigen. Und das in der katholischen Kirche ... der Hüterin der Wahrheit.


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 verum montis 6. September 2019 
 

zwei Dinge

Zwei Dinge, die ich hier gerne anmerken würde.

1. Jesus ist Gott, welcher Mensch wurde. Somit ist Gott selbst der "Mittler". Auch der Vater und der Heilige Geist sind beide ganz und gar Gott. Wenn andere monothistische Religionen von Gott sprechen, dann meinen sie den einzigen, wahren Gott und somit den Gott, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist geoffenbart hat. Wir sollten diese Offenbarung als Hilfe verstehen, aber nicht als Zwang. Wenn jemand ohne diese Hilfe ein rechtgläubiger Mensch sein kann, dann ist daran nichts Falsches.

2. Im Koran gibt es Fehler. Diese Stammen aus der Gnosis und sind viel älter als der Koran. Zu Mohammed gelangten sie wohl über seine Kontakte zu gnostischen Christen in der Wüste, welche sich von Jerusalem abgesetzt hatten. In den Koran gelangten sie bei dessen Zusammenstellung, also zur Zeit der dritten Kalifen. Diese Fehler sind sehr störend, aber man sollte sie nicht zum Anlass für Kriege machen! Besser man erklärt...


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 Diadochus 6. September 2019 
 

Mittlerschaft Jesu Christie

Danke, Bischof Eleganti, für Ihre Stellungnahme. Die Erklärung von Abu Dhabi ist und bleibt eine Schande für das Christentum. Sie ist eine Schande und ein schwarzer Schatten des derzeitigen Pontifikats. Die Erklärung ist eine Verleugnung der universalen Mittlerschaft von Jesus Christus. Die Erklärung trägt die Unterschrift von Papst Franziskus. Der Papst ist mittlerweile dafür bekannt, dass er peronistisch jedem nach dem Mund redet. Mit der Erklärung hat er sich definitiv dem Falschen angedient, wie Bischof Eleganti mit den Worten von Léon Bloy schlussfolgert: »Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.« Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen."


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 Mariat 6. September 2019 

der Glaube an Jesus Christus wird nicht verlangt.

Jesus wird Totgeschwiegen, Absichtlich, so sieht es aus. Er fällt dieser" Abu Dhabi Erklärung" zum Opfer.
Hier noch einmal der Text dieser unterschriebenen Erklärung. https://www.kath.net/news/66859

Man kann nicht alle Menschen Brüder und Schwestern nennen - wenn man nicht auf den Vater, Sohn und Hl. Geist getauft ist. Es gibt einige, auch unter Christen die behaupten - alle Religionen sind gleich. Hauptsache man hat Gott.
Wer Jesus leugnet, verleugnet - den wird Jesus auch vor dem Vater verleugnen, heißt es in der Hl.Schrift.


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