Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  2. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  3. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  4. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  5. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  6. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. Lobpreis, die Beziehung zum Vater, Ruhe in Jesus
  9. Dümmer geht nimmer!
  10. Lackner: Werte kommen ohne Tradition und Vorgegebenes nicht aus
  11. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  12. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  13. R.I.P. Ennio Morricone
  14. Der synodale Weg funktioniert nicht
  15. Grüne wollen Ärzte zur Abtreibung zwingen!

„Ich hoffe, McCarrick missbraucht in Kansas keine Kinder“

5. September 2019 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


James Grein, Missbrauchsopfer des laisierten Skandal-Kardinals, reagiert auf das McCarrick-Interview – Greins Anwalt: „Polizei von Kansas sollte Kardinal McCarrick sehr genau beobachten“


Topeka (kath.net/pl) „Ich hoffe, McCarrick missbraucht in Kansas keine Kinder und Erwachsene.“ Der inzwischen laisierte frühere Kardinal Theodore McCarrick streite noch immer mit denselben Redewendungen alles ab, „die er auch mir gesagt hat: ‚Wer wird dir jemals glauben?‘“. Das schreibt das Opfer sexuellen Missbrauch, James Grein, via soziale Medien in Reaktion auf das jüngste Interview McCarricks, wie „LifeSiteNews“ berichtete. Grein war seit seinem 11. Lebensjahr von McCarrick missbraucht worden, als dieser zunächst Diözesanpriester, dann Weihbischof und Bischof gewesen war. Grein schilderte in seinen Aussagen, dass er sogar während seiner Beichten von McCarrick befummelt wurde, kath.net hat berichtet. Die Aussagen von Grein werden als so glaubhaft eingestuft, dass sie zu den Vorwürfen gehören, auf deren Grundlage der Vatikan den früheren hochrangigen Kirchenmann laisiert wurde.


Greins Anwalt Mitchell Garabedian, ein international anerkannter Anwalt in Fällen von sexuellem Missbrauch – bestätigte gegenüber „LifeSiteNews“ die Bedenken seines Klienten und sagte: „Kardinal McCarricks umfassender sexueller Missbrauch von Kindern ist ein Symbol für den sexuellen Missbrauch, der in der katholischen Kirche existierte und existiert. Die Tiefe und das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs sind unendlich und die Ablehnung, obwohl nicht glaubhaft, geht weiter.“

Garabedian forderte: „Es ist an der Zeit, dass Papst Franziskus einen Kommentar abgibt, der klarstellt, wie Kardinal McCarrick und andere hochrangige Beamte der katholischen Kirche im Laufe der Jahrzehnte unschuldige Kinder auf pauschale Weise sexuell missbrauchen durften“. erklärte der Anwalt.

Außerdem warnte der Anwalt: „Weil Kardinal McCarrick in Kansas ist, sind die Kinder von Kansas gefährdet. Die Polizei sollte Kardinal McCarrick sehr genau beobachten“. Garabedian verwies auf einen anderen Fall eines klerikalen Missbrauchstäters, jener Pater hatte sogar noch im Altersheim Kinder sexuell missbraucht.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Lämmchen 6. September 2019 
 

@Doda

ich glaube, das reden Sie an Weinberg vorbei, m. E. sind Sie einer Ansicht.
Worauf Weinberg hinweist ist das Faktum, dass z. B. eine homosexuelle Leitung eines Priesterseminares keine Probleme hat, homosexuelle Kandidaten abzulehnen - im Gegenteil.
Mir scheint, die Kandidaten wissen sehr genau, dass sie z. B. in Augsburg nicht geweiht werden, dafür dann in eine Nachbardiözese gehen.

Dafür haben es glaubenstreue Kandidaten nicht leicht. Mir haben schon mehrfach glaubhaft solche Kandidaten berichtet, dass es besser ist, sich vor der Weihe "bedeckt" zu halten.
Die Seminarleitungen haben große Macht in der Selektion. Diese geben auch Empfehlungen für Kandidaten für die Promotion oder Lizenziatsstudium ab (was in den meisten Diözesen in Deutschland ja für eine Bischofsweihe vorausgesetzt wird/wurde). M. W. geben sich auch regelmäßig über mögliche Bischofskandidaten Empfehlungen ab.
Die können also sehr wohl großen Einfluss nehmen, vor allem, wenn sie vom Bischof ganz freie Hand haben.


3

0
 
 doda 6. September 2019 

Und @Weinberg

Ihre Behauptung zieht auch nicht, da die meisten sexuellen Missbräuche im familiären Umfeld begangen werden und dort nix und niemals was mit dem Zölibat zu tun haben.


5

0
 
 doda 6. September 2019 

@Weinberg, das ist lediglich Ihre Behauptung

"Wenn für das Priesteramt ganz gezielt und bevorzugt Kandidaten angeworben werden, die sich nicht für Frauen interessieren"
Das ist eindeutig nicht! Voraussetzung der göttlichen Berufung zum zölibatären Priestertum der Kirche.
Gott ruft ehefähige Männer in das Priesteramt und schenkt ihnen zugleich die Berufung zum Zölibat.
Es sind Männer berufen, die um des eschatologischen Zeichens auf das Himmelreich Willen freiwillig auf eine Ehe verzichten.
Daher ist lehramtlich erklärt worden, dass nur ehefähige Männer geweiht werden dürfen.
Dass dieser lehramtlichen Bestimmung zuwidergehandelt wird, richtet großen Schaden in der Kirche an.


4

0
 
 Weinberg 5. September 2019 
 

Der Zölibat hat den Klerus homosexualisiert

Wenn für das Priesteramt ganz gezielt und bevorzugt Kandidaten angeworben werden, die sich nicht für Frauen interessieren, dann braucht sich niemand darüber zu wundern, wenn diese jungen Männer andere sexuelle Vorlieben haben.

Der Zölibat an sich macht niemanden schwul, und doch spielt er als Auslese-Instrument eine gravierende Rolle als Grundlage für den hohen Homosexuellen-Anteil in den Priesterseminaren und im Klerus generell.

Der greise Theodore McCarrick mit seinem ehemals munteren Sexualleben stellt kein aktuelles Problem dar. Das Exempel, das an McCarrick statuiert wurde - per Dekret ohne weltlichen Prozess und ohne kirchlichen Prozess - dient nur der Beschwichtigung und als Ablenkungsmanöver vom eigenen Skandal: der Macht der Homosexuellen-Lobby in der Kirche. Das Problem ist nicht der alte Ex-Kardinal, sondern die ehemaligen homosexuellen Seminaristen, die heute den Ton angeben als Pfarrer, Regenten und (Weih-)Bischöfe.


2

0
 
 Sebi1983 5. September 2019 
 

@Adamo und @Zeitblick

@Adamo: Nicht nur im Priesterseminar.

@Zeitblick: Ich fürchte, dass für eine juristische Verurteilung gesetzliche Verjährungsfristen greifen. Aber ich bin kein Experte im US-amerikanischen Rechtssystem.


2

0
 
 zeitblick 5. September 2019 

Widerlich

Schon sehr widerlich und das viele Schweigen seiner Amtskollegen zu diesem Skandal dazu auch!
Er gehört ins Gefängnis!


3

0
 
 Adamo 5. September 2019 
 

Die homosexuelle Praxis

in Priesterseminaren ist eine Todsünde.
Weshalb sagt das niemand?


11

0
 
 Andrzej123 5. September 2019 
 

McCarrick fühlt sich ungerecht behandelt,

da doch so viele im Klerus praktizierende Homosexuelle sind.
Er wurde aufgrund der "credible accusations" von James Grein ua in der New York Times bzgl dessen Missbrauchs als Minderjähriger laisiert.
Und zwar ohne Prozeß, einfach per Dekret.
Ein kanonischer Prozess wurde offenkundig genau deshalb nicht durchgeführt, um die homosexuelle Praxis von McCarrick (uvam), die in einem Prozess hätte zur Sprache kommen können, zu verdecken.
Diese homosexuelle Praxis in Priesterseminaren ist jedoch nicht zu akzeptieren, u. zwar auch dann nicht, wenn keine direkt strafrechtlichen Vorgänge vorliegen. Die Fokussierung auf die Missbrauchsthematik dient den LGBT Aktivisten in der Kirche dazu, das Phänomen der Homosexualität im Klerus in den Hintergrund zu rücken bzw als vergleichsweise akzeptabel zu verharmlosen.
Ein stolz (pride) praktizierender Homosexueller lebt auf einem anderen (nichtchristlichen) Stern. Die Schafe verlassen den Stall, wenn sich diese Leute zu Priestern u. Predigern aufspielen.


17

0
 
 nazareth 5. September 2019 
 

Maranatha!

Mit diesen Problemen umzugehen, den Sünden und den Sündern fällt der Kirche (Gott sei Dank) schwer. Bis zum beginnenden Skandaljahr "dem Jahr der Priester", war der Fokus weitgehend innerkirchlich noch auf Ehrfurcht vor dem Zölibat und dem geweihten Leben, Blickrichtung Heiligkeit, Ewigkeit und Kirche als Seligmachende gerichtet.Ich finde es sehr schwierig, die christliche Haltung des Verurteilens und Ablehnens der Sünde zu leben, bei gleichzeitigem Erbarmen mit den Sündern die sie begehen. Sie "wegsperren" und sein Entsetzen verarbeiten und gleichzeitig jenen größte Hochachtung zu zollen, die diesen Weg aus der Gnade heraus konsequent für sich, für uns alle und unser aller Heil gehen. Einen nicht reumütigen Sünder in seiner Krankheit versumpft zu lieben ist wie Aussatz umarmen. Eine echte Herausforderung. Guter Gott, bitte erleuchte mit deinem Hl. Geist deine hl. Kirche! Schenke uns bitte Heiligkeit und wieder so gesegnet viele große Heilige wie im vergangenen Jahrhundert! Maranatha!


12

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Verbot von Kinder-Sexpuppen!
  2. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  3. Argentinischer Nacktselfie-Bischof arbeitet wieder im Vatikan
  4. Pentin: „Keine Vatikan-Antwort auf Nachfragen nach McCarrick-Report“
  5. Lyon: Fünf Jahre Haft für Ex-Priester wegen Missbrauchs
  6. Köln: Pressekonferenz zur „Unabhängigen Untersuchung“ wird verschoben
  7. Vatikanische Inspektion wegen Missbrauch in Mexiko verschoben
  8. Kirche in Mexiko und Vatikan untersuchen Vertuschungsvorwürfe
  9. Hoffnung auf saubere Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln
  10. Vatikan plant "Task Forces" gegen Missbrauch in der Kirche








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Dümmer geht nimmer!
  3. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  4. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  5. Die Sprache der Engel
  6. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  7. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  8. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  9. „In dieser Stunde der Trauer…“
  10. Der synodale Weg funktioniert nicht
  11. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  12. Abschied von Prälat Georg Ratzinger
  13. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  14. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz