Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Vatikan maßregelt Missbrauchspriester, laisiert ihn aber nicht

9. September 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Spanien: Der jetzt 91-Jährige hatte früher offenbar Dutzende männlicher Schüler sexuell missbraucht.


Vatikan (kath.net) Der 91-jährige Tomàs Pons darf keine öffentlichen Messen mehr feiern, keine Beichten mehr hören, keinerlei Kontakt zu Minderjährigen aufnehmen und es ist ihm verboten, die Städte zu besuchen, in welchen er früher gewirkt hat. Das berichtet das spanische Nachrichtenportal „Religión Digital“. Der Priester aus dem Bistum Girona (Katalonien) wird zu einem Leben in Buße und Gebet verpflichtet sowie dazu, seine Opfer um Vergebung zu bitten. Auch sein Wohnort wird ihm zugewiesen. Diese Anweisungen der vatikanischen Glaubenskongregation gibt das Bistum Girona bekannt.


Aus welchen Gründen der nun kirchlich verurteilte Missbrauchstäter nicht laisiert wird, wurde nicht transparent gemacht.

Pons war 33 Jahre lang Pfarrer von Vilobí d'Onyar und 29 Jahre lang der Priester der Bell-lloc-de-Girona-Schule gewesen und hatte in diesen Funktionen Dutzende von Opfern missbraucht.

„Religión Digital“ weißt ausdrücklich darauf hin, dass es sich seinerzeit bei den Opfern um „männliche Schüler“ handelte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fischlein 10. September 2019 
 

@SpatzInDerHand

Ich verstehe Sie, wenn Sie schreiben, was Sie nicht möchten, jedoch
- der Artikel sagt klar, dass der schuldige Priester ein Leben der Buße führen muss und einiges nicht DARF! Ihre Ängste müssten also beseitigt werden.
Der Artikel sagt es nicht, ich kann mir aber vorstellen, dass er in einem Kloster oder Altenheim leben muss, wo er außer Notfall priesterlich nicht wirken darf, weiter aber z.B. zum Breviergebet verpflichtet ist. Wenn er seine Schuld bekannt und echte Reue gezeigt hat, kann ich verstehen, dass er nicht laisiert wurde.


0
 
 SpatzInDerHand 10. September 2019 

@Fides Mariae 1: ich glaube wirklich, ich lese nicht richtig!!

1.) Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Priester - in der Regel unter Ausnützen seiner Autorität als Priester - ein Kind missbraucht oder ein Verheirateter, der einfach als Privatmann und nicht im Namen seiner Kirche oder im Namen seiner Frau kommt!

2.) Ich möchte unter allen Umständen vermeiden, dass ich den Leib Christi aus einer Hand empfange, die derart verbrecherisch an einem ihm Schutzbefohlenen gefrevelt hat.

3.) Ich möchte auch keine Predigten und Lehren von so einem Priester hören müssen.

4.) Und ich möchte absolut nicht, dass er womöglich die Beichte hört - und dort in der Verschwiegenheit Böses lehrt oder gar tut.


2
 
 Fides Mariae 1 10. September 2019 
 

Er sollte nicht lasiert werden und die anderen Priester, die sich vergangen haben, auch nicht. Auch Ehepaare werden von der Kirche nicht "singlisiert", wenn ein Partner Missbrauch an jemandem begangen hat. Die Priesterweihe prägt den Menschen "unauslöschbar", sagt die Lehre. Es sieht so aus, als ob die Kirche Sünder in ihrer Mitte einfach loswerden will, weil man sie im Klerus nicht mehr brauchen kann. Das widerspricht ganz ihrem Wesen.


1
 
 H.v.KK 9. September 2019 
 

H.v.KK

Warum der Mann nicht laisiert wurde,wird "nicht transparent gemacht"?Das ist allerdings sehr aufklärungsbedürftig!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  8. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  9. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  10. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  6. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  7. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  8. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  9. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  12. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  13. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  14. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz