Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  5. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  6. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  7. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  8. Papst Franziskus in Geldnot!
  9. Der grosse Betrug
  10. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche

Die Kirche sturmreif schießen

2. September 2019 in Kommentar, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Langsam scheint es so weit zu sein. Die Krise der Kirche hat schon lange historische Ausmaße erreicht. Sie scheint, wenn man das Bild verwenden will, in einem solchen Zustand, dass die Geier schon darüber kreisen, um sich an dem zu bedienen, was am Ende übrig bleibt. Manch eine Gruppe bereitet jetzt den finalen Streich vor. Der synodale Weg der deutschen Bischöfe mag gut gemeint sein, am Ende ist er aber doch nur ein Weg weiter in den Abgrund. Wer das noch immer nicht glauben will, schaue sich an, was in diesen Tagen passiert.

Historische Vergleiche zu ziehen ist immer sehr problematisch, daher sollte man vorsichtig sein. Bei aller Vorsicht, kann man dennoch einmal 500 Jahre zurück schauen. Ein Martin Luther, ein Calvin oder ein Zwingli sind nicht vom Himmel gefallen und auch nicht, selbst wenn es sich mancher so denkt, aus der Hölle gekrochen. Sie waren Kinder der Kirche ihrer Zeit und hatten die allerbeste Absicht, die Kirche wieder aus der Krise in eine heile Gestalt zurück zu führen. Der Fehler war, die Einheit in der Lehre und der Leitung nicht wahren zu wollen. Die Reformideen standen über allem anderen.

An Ideen für „ihre“ Kirche mangelte es den historischen Reformern ebensowenig, wie es modernen Kirchenreformern unserer Tage mangelt. Schon wer den Ausdruck „meine Kirche“ verwendet, hat sich dem Grunde nach aus der Einheit verabschiedet. Weil die Kirche immer eine Kirche in ihrer Zeit ist, verwundert es wenig, dass der gesellschaftsprägende Feminismus sich neben anderen Strömungen der Zeit kirchenintern manifestiert und in der Endphase der Krise zum Generalangriff auf die Kirche bläst. Feminismus denkt auch innerhalb der Kirche ausschließlich in Kategorien der Macht. Non serviam – diese uralte Weigerung Kategorien der Macht zu verlassen, um das Wahre zu erlangen, nämlich die Gnade und das Heil, prägen auch die blasphemische und häretische Initiative „Maria2.0“. Sie blasen gerade erneut zum Angriff. Im September und Oktober sollen weitere Aktionen folgen. Wieder werden wir erleben dürfen, wie die kirchen- und glaubensfeindlichen Aktionen aus den kranken Strukturen der Kirche heraus beworben und unterstützt werden.

Auch das ist keinesfalls verwunderlich. Es ist ein Zeichen der Krise der Kirche, dass die Strukturen nicht nur keinen Widerstand gegen die Revolte mehr leisten, sondern selber Bestandteil der Revolte werden. Wer sich, wie es Pfarrer Heck aus Frost getan hat, der Revolte widersetzt, muss mit Sanktionen aus den Strukturen heraus rechnen. Es ist keinesfalls ausgemacht, dass der Pfarrer im Amt bleiben wird. Für den Generalvikar seines Bistums jedenfalls steht die Einheit an dieser Stelle gegen die Wahrheit. So werden wir auch im Herbst diesen Jahres erneut erleben dürfen, wie diözesane Stellen für „Maria2.0“ werben, wie Pfarreien Veranstaltungen offiziell auf Webseiten und in Pfarrnachrichten ankündigen.

Eines werden wir nicht erleben, dass sich Bischöfe in größerer Zahl laut hörbar und mit der nötigen Konsequenz gegen die Kirchenrevolte stellen. Vielmehr wird schon angeregt, dass „Maria2.0“ den synodalen Weg mitgestalten soll. „Non serviam“ soll damit zum kirchlichen Prinzip erhoben werden. Nichts anderes bedeutet dies nämlich unterm Strich. Die Kirche wird nur aus der Perspektive der Macht gesehen.

Welche Ergebnisse das bringen wird, ist noch komplett offen. Ordinatio sacerdotalis ist de fide. Eine der Hauptforderungen wird unerfüllt bleiben müssen. Damit ist der Weg ins Schisma eigentlich nur für geistlich Blinde nicht zu sehen. Am Ende wird irgendwer Frauen weihen und damit die Einheit verlassen.
Es sieht so aus, als sei dieser Zug nicht mehr aufzuhalten. Die Hoffnung allerdings stirbt zuletzt. Darum kann es nur einen Ausweg geben. Die korrumpierten Strukturen dürfen von katholischen Männern und Frauen an allen Punkten, an denen das möglich ist, nicht mehr unterstützt werden. Raus aus den korrumpierten Verbänden.

Zusammenschließen in neuen Strukturen. Es gibt als echte Alternative für Frauen, denen „Maria2.0“ zuwider ist, die Möglichkeit in den Neue katholische Frauenbewegung einzutreten oder Maria 1.0 zu unterstützen. Hier wächst eine Kraft heran, die auch den Bischöfen sagen kann, dass nicht alle Frauen zweinullverdrehte Machtbesessene sind. Auch direkt vor Ort in den Gemeinden kann man aufklären.

Es gibt keine Alternative, als bei der Wahrheit zu bleiben, denn nur in der Wahrheit liegt die wahre Einheit. Ohne Einheit in der Lehre und im Glauben wird es nur Streit, Zerwürfnis und Spaltung geben. Leider ist der synodale Weg in seiner gegenwärtigen Verfassung ein Instrument der Irrtümer und Spaltungen. Es gilt weiterhin für die Einheit in der Wahrheit zu streiten und zu beten. Als Laien gilt es unbedingt nach Kräften und Vermögen, die Bischöfe und Priester zu unterstützen, die dafür einstehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 wandersmann 4. September 2019 
 

Gute Absichten

Ich glaube schon, dass einige von Maria 2.0 ihrer eigenen Auffassung und Bewertung nach gute Absichten haben.

Aber es sind gute Absichten von Menschen, die wahrscheinlich in schwerer Sünde leben. In schwerer Sünde kann man zwar noch logisch denken, aber das spirituelle Auge ist blind.

Es läuft ja immer nach dem selben Schema ab. Zuerst die gute Absicht, dann der Widerstand von Leuten, die angeblich die "Wahrheit" nicht erkennen wollen und sich nicht zu Maria 2.0 "bekehren". Dann die Verfolgung dieser Menschen und schließlich die Früchte dieser Bewegungen, die Zerstörung der Kirche in Deutschland.

Einige dieser Menschen haben gute Absichten, aber sie haben einen bösen Willen, ohne sich dessen bewusst zu sein.


1

0
 
 Kirchental 4. September 2019 

Ignoranz teil 2

Und der Gipfel

Die Hostie wird nicht durch irgendwelchen Hokus Pokus des Priesters zum Leib Christi, sondern durch ihren persönlichen Glauben. Und ob das, was wieder weggeräumt wird, noch der Leib ist, sei doch völlig egal.

Und da gibt es kath Priester, sie solchen Christen die Kommunion austeilen, mit dem ausdrücklichen Argument, er wisse um ihren tiefen Glauben.

Ehrlich - wie soll man da überhaupt noch argumentieren? Das Gegenüber hört doch gar nicht zu! Will gar nicht hören. Lauter Privatoffenbarungen, die natürlich viel authentischer sind als die der Kirche.


Diese Ansichten finde ich reihum.


4

0
 
 Kirchental 4. September 2019 

Das ist kein Bildungsnotstand - das ist blanke Ignoranz!

Aus gegebenem Anlass wird derzeit auch bei mir im Freundeskreis häufiger über Kirche und den Glauben gesprochen. Meist stößt man dabei auf eine völlige Unzugänglichkeit ggüber theologischen Argumenten.

Aber gestern bin ich wirklich verzweifelt. Evang. Christin, im eigenen Glauben nicht wirklich sozialisiert, über charismatische Bewegung dem katholischen Glauben näher gekommen. Seither fröhlich kath praktizierend ohne Konversion.
Hat sich bitter beklagt über die ausgrenzende kath Kirche, während die evang immer einladend ist. Warum ihr das Sakrament der Beichte verwehrt wird? Das ist doch gemein?

Der gesamte Forderungskatalog aus 2.0

Und jedes Argument meinerseits vom Tisch gewischt mit der Aussage
Jesus ist die Liebe, ich habe eine Liebesbeziehung zu Gott, er ist einladend, man darf man niemand ausgrenzen.
Nach meiner Provokation sogar- man darf auch dem Kinderschänder Absolution u Kommunion nicht verweigern.

WIE SOLL MAN AUF DIESER EBENE ÜBERHAUPT MISSIONIEREN???


5

0
 
 Ehrmann 3. September 2019 

"Hätte sich sonst dein Notschei gerichtet und all deine Kraftanstrengung?"anstre

Diese Antwort auf die Frage nach dem Sinn der Leiden Jobs scheint mir auch heute gültig: Hätten wir uns so viele Gedanken um das Wesen der Kirche, um die Notwendigkeit ihrer Lehre -ja, und unseres Zeugnisses für deren Wahrheit - gemacht, wenn nicht das alles so schrecklich infrage gestellt würde, wenn wir nicht das Leid derer sehen müßten, die dadurch in die Irre geführt wurden und werden? Wäre nicht die Gottmenschlichkeit Jesu nicht erst durch die Auseinandersetzung mit dem Arianismus so eindrucksvoll sichtbar geworden?


2

0
 
 lesa 3. September 2019 

@leibnitz: Danke!
@Diadochus: Danke für diese nähere Ausführung. Darum ging es Ihnen eigentlich zuerst.


5

0
 
 Diadochus 3. September 2019 
 

@leibniz

Ihren Einwand nehme ich gerne an. Der Begriff Bildung sollte weiter gefasst werden. "Gebet, Denken und Nächstenliebe müssen zusammen eine Einheit bilden." Wir müssen Rede und Antwort stehen können. Wir müssen uns erklären können. Ja, das sollte auch der einfache Gläubige können. Ein theologisches Wissen ist notwendig, wollen wir missionarisch wirken können. Leider ist das noch nicht alles. Hinzu kommt noch die Herzensbildung. Glaubenswahrheiten müssen nicht nur mit dem Verstand erfasst werden, sondern mit dem Herzen erwogen werden, so wie das Maria auch getan hat. Gute Gedanken müssen im Herzen reifen. Gedanken, die im Herzen gereift sind, finden immer ein Ohr. Das wollte ich noch ergänzen.


5

0
 
 leibniz 3. September 2019 
 

@diadochus
Ihre Definition von "Bildung" ist zu eng.
Ich habe Konservative in der Kirche kennen gelernt, welche das Glaubensbekenntnis und Dogmen auswendig aufsagen können, aber nur die jeweiligen Sätze kennen, nicht den Inhalt.

Wir sind nach dem Petrusbrief verpflichtet, Rechenschaft abzulegen über unseren Glauben. Und dies ist auch kein Widerspruch zum Gebet.
Und nein, man kann auch nicht alles einfach ausdrücken. Dies gilt z. B. für sämtliche Fragen, die mit dem Zusammenhang von Glaube und Vernunft zu tun haben.
Das bedeutet nicht, dass die Überlegungen auf akademischem Niveau erbracht werden müssen.
Gebet, Denken und tätige Nächstenliebe müssen zusammen eine Einheit bilden, auf kritische Fragen der Nicht-Gläubigen müssen wir antworten können, sonst hat das Christentum keine Chance mehr.
Wer die Interview-Bücher von Benedikt XVI. gelesen hat, weiß, dass es geht.


6

0
 
 lesa 3. September 2019 

Die Kirche kennen lernen ehe man sie reformieren will

@Diadochus: Ja, wie ich selber anmerkte, habe ich "übertrieben.". Dass das Glaubenswissen zuerst vom Beten kommt, da stimme ich Ihnen vollständig zu. Christen, die am Sonntag regelmäßig in die Kirche gehen (es sind wenige) und mit dem Kirchenjahr mitleben, bekommen so gut wie alles mit, was notwendig ist zum Glauben - sofern sie einen Pfarrer haben, der den rechten Glauben verkündigt in Wahrung der Ordnung der Liturgie und Auslegung des Wortes Gottes. (Sonst auch nicht.)
Man muss das Eine tun und darf das andere nicht lassen. Zu den Charismen, die der Hl. Paulus aufzeigt, gehört die Gabe des Lehrens. "Jede inspirierte Schrift fördert den Glauben" (Paulus). Das müssen nicht "lange Traktate" sein. Es gibt Fragen, die die Theologie zu beantworten hat, bzw. das Lehramt - wie? Durch Lehre. Dass es an der Kenntnis von Glaubensinhalten mangelt, und ein bedauerliches Desinteresse an diesem ganzen Reichtum ist leider ein Faktum. Lieber sucht man sich aus der Esoterik, was gefällt.


3

0
 
 Federico R. 3. September 2019 
 

Winnemöller bringt‘s auf den Punkt. (Teil 2)

Nun, die Zeit der Glaubenskriege ist passé - hoffentlich. Aber weitere Spaltungen stehen der Röm.-Kath. Kirche mit ihren beiden Hauptexponenten Petrus und Paulus bereits vor der Tür. Protestantisch werden zu wollen - wie die vielfachen Aufsplitterungen in der Geschichte der evangelischen Glaubensgemeinschaften zeigen und wie von bestimmten Kreisen in Deutschland unverhohlen angestrebt, ist eben kein Weg in die Einheit, sondern endet nunmehr in zunehmender Gleichgültigkeit, wie es die Kirchenaustrittszahlen oder die gerade mal um die 3% Gottesdienstbesucher bei EKD-Christen kundtun.

Aber evangelische Christen kennen ja auch kein verbindliches Lehramt. Und genau dies wird – Kardinal Robert Sarah hat es gerade eben erst deutlich zum Ausdruck gebracht - derzeit in Rom mehr oder weniger zur Nebensache herabgestuft, fast schon ausgehöhlt. Deshalb braucht man sich nicht zu wundern, wenn Chaos immer mehr sich ausbreitet.


12

0
 
 Federico R. 3. September 2019 
 

Winnemöller bringt‘s bereits im ersten Absatz auf den Punkt. (Teil 1)

Genau! Das ist der gegenwärtige Ist-Zustand der katholischen Kirche, wie er von immer mehr und immer nachdenklicher werdenden Gläubigen wahrgenommen wird: erschreckend nahe am Abgrund, chaotisch.

Nicht so recht teilen kann ich – ähnlich wie @wedlerg - allerdings Winnemöllers Ansicht zu den Reformatoren. Etwa am Beispiel Luthers gibt’s doch erhebliche Zweifel, ob M.L. tatsächlich „in allerbester Absicht“ für die Kirche handelte und nicht, wie gut begründet zu vermuten ist, auch im Interesse weltlicher Landesfürsten – und vor allem im Eigeninteresse.

Viele seiner oft haarsträubenden Äußerungen, z.B. zu Juden, Hexen, Behinderten, mögen zwar dem damaligen Zeitgeist entsprochen haben, sind aber von Eingaben des Hl. Geistes Lichtjahre entfernt. Oder, anderes Beispiel: Wie kann ein wirklich geisterfüllter Mensch sein Gott gegebenes Versprechen brechen, seinen geistlichen Stand aufkündigen, eine Nonne heiraten?
Die schlimmsten Folgen dieses „Reformators“ jedoch sind Spaltung und Krieg.


12

0
 
 Diadochus 3. September 2019 
 

@lesa

Bei der gegenwärtigen Kirchenkrise reklamieren Sie einen Bildungsnotstand. Ja, den haben wir. In Ihrem Statement haben Sie aber ordentlich übertrieben. Diesen können Sie nicht daran ablesen, wenn ein einfacher Gläubiger Schwierigkeiten hat, akademische Texte zu verstehen, wo selbst Akademiker Schwierigkeiten haben. Sachverhalte können auch einfach ausgedrückt werden. Bildungsnotstand ist für mich, wenn Christen keinen Rosenkranz mehr beten können, das Glaubensbekenntnis nicht mehr auswendig können, die 10 Gebote nicht mehr kennen usw. Das Wissen, das in den Gebeten enthalten ist, sollten wir nicht unterschätzen. Das ist nicht "flach". Wenn die Christen wieder täglich beten würden, wäre der Bildungsnotstand schnell behoben. Das ist der Schlüssel. Dann wird aus dem "Non Serviam" wieder ein marianisches "Serviam". Nur Beter werden die Kirche reformieren. Gott wird das Seine dazutun. Theologische Traktate sind wichtige Beiträge, werden den Sturm aber nicht abwehren.


8

0
 
 Eliah 3. September 2019 
 

Ohne Gott keine Vernunft

Chris2:
Kann es denn ohne Gott überhaupt Vernunft geben? Wohin die Abkehr vom wahren Glauben führt. hat eine Karikatur gezeigt, die kath.neth neulich veröffentlichte: Ein Jesuit, der wie ein Papst gekleidet ist, kniet vor Asperger-Greta. Sie „segnet“ ihn mit den Worten „Gelobt sei das Klima!“ und er antwortet „In Ewigkeit, Amen!“ Gott sei Dank gibt es die Heilige Schrift und das Stundengebet. In der Laudes habe ich heute in der Kurzlesung Hebr. 13, 8-9a beten dürfen:
"Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen!"


12

0
 
 Chris2 3. September 2019 
 

Früher dachte ich,

es ginge um Vernunft mit oder ohne die Komponente Gott. Inzwischen ist offensichtlich, dass die Alternativen Vernunft mit Gott oder irrationale bis selbstzerstörerische Ideologien und Ersatzreligionen lautet (letztere mit dem "vollen Programm" von Dogmen bis Inquisition und (noch meist 'nur' medialen) Scheiterhaufen.


9

0
 
 verum montis 3. September 2019 
 

wahre Re-Form

Einige Kommentare hier bringen es gut auf den Punkt! Sollte die feministische Strategie tatsächlich funktionieren, dann könne wir ohne Sorge austreten und uns neu formieren, also im Sinne von wahrer Re-Formation !

Immerhin hat eine soeben veröffentlichte Studie mit der LGBTQ-Fantasie aufgeräumt, Homosexualität (und auch andere sexuelle Perversionen) sei angeboren. Das ist doch eigentlich genug, um auch den Feminismus zu beenden, oder nicht? Oder wer sorgt mit "kulturellem Einfluss" dafür, dass die Kinder in diese Perversionen hinein getrieben werden? Die "patriarchischen Väter" wohl kaum!


4

0
 
 Klostermann 3. September 2019 

Zeit haben

Lassen wir einfach die Zeit für den gläubigen Christ arbeiten. Viel Böses und Schlimmes hat sich in der Kirche eingeschlichen, da können wir noch so viel beten wie wir wollen. Wir hatten schon schlechtere Päpste und Kardinäle und vor allem Bischöfe. Macht und ein Leitungsamt macht oft blind. Aber die Kirche hat sich immer wieder erholt. Gott wird uns nicht verlassen. Vertrauen wir auf Christus und die Gottesmutter, und bleiben wir standhafte, stolze und vor allem gläubige Christen.


7

0
 
 wedlerg 2. September 2019 
 

Irgendwie drängt die Zeit

Die Frage ist, was die selbsternannten "Reformer" so drängt. Amazonas, Maria 2.0, Klima: alles soll jetzt auf einmal durchgedrückt werden. Offenbar spürt man im linken Lager innerhalb wie außerhalb der Kirche, dass die Zeit drängt. Die Lügengebäude fallen ein.

Hockeystickerfinder M.Mann hat letzte Woche in Kanada einen Millionen-schweren Zivilprozess verloren, weil er sich weigerte seine Originaldaten zur "Erstellung" der Hockeyschlägerkurve offenzulegen. Damit ist der Betrug bei der Erstellung seiner Klimakurve ein weiteres Mal bewiesen. Diesmal gerichtlich. Die Berichte über das Amazonasfeuer sind gefaket. Misereor und PF bei der PR vorne dabei. Die Homo-Missbruachsfälle lassen sich kaum noch kaschieren. Die Glaubenslosigkeit der Linken Amtskatholiken wird immer offenkundiger. Das Migrationsdesaster in Europa: von den Kirchen in D getragen.

Es sind apokalyptische Zeiten und die Protagonisten des Verrats an Christus sind nervös und machen immer mehr irrationale Fehler.


15

0
 
 Eva 1941 2. September 2019 
 

@Stephanus2

Dann schauen Sie doch auch einmal bei EWTN rein.


2

0
 
 gebsy 2. September 2019 

Studium des KKK,

als Einstieg das Selbststudium der Nr. 600 im Neuen Gotteslob, um die Freude am Glauben aus der Liebe zu ERLEBEN, ist nun einmal der sprichwörtliche steile und steinige Weg zum Glück ...


2

0
 
 stephanus2 2. September 2019 
 

K-TV

In einem Kommentar hier wird k-tv erwähnt (Kephas- TV). Ein rein katholischer Fernsehsender rund um die Uhr (UnityMedia Kanal 429 bei mir).Eine Labsal . Mit allem ; u.a. mit einer Fülle tiefgründender Predigten, wo man manchmal denken kann, der Herr selbst spräche zu einem. Zur Glaubensstärkung, und als Nahrung für die Seele,von mir wärmstens empfohlen. Ich weiß nicht, wie ich dran wäre,wenn ich nicht auf diesen Sender gestoßen wäre.


16

0
 
 lesa 2. September 2019 

Bildungsnotstand und Machtproblem

@Aquilinus: Ein wichtiger Hinweis. Diese Vollmacht der Ämter in der Kirche haben ihren Ursprung in einer SENDUNG von Christus, die mit Bevollmächtigung mit Hl. Geist zu tun hat und DIENst bedeutet. In der gegenwärtigen Kirchenkrise haben wir es mit verhängnisvollen theologischen Wissenslücken zu tun. Aber wenn z.B. Kardinal Müller versucht, die Dinge theologisch zu erhellen, kommt gleich der Einwand: Das ist zu hoch. Das muss man einfacher sagen. Will heißen: so flach und nichtssagend, wie wir es mögen. So, dass ja den Ohren geschmeichelt ist, sonst schalten wir ab. Nur ein Eintopf aus Zeitgeistfloskeln und gerade noch tolerierter christlich klingender Begriffe ist verträglich. Das ist nun etwas überzogen und man will auch nicht jegliche gute Absicht leugnen. Aber leider ist sich zu vertiefen den meisten zu unbequem. Forderungen stellen ist leichter.
Dabei ist allein schon das Studium des Katechismus für jeden Christen eine Riesenbereicherung.
Komm, Geist Heiliger Wissenschaft!


10

0
 
 padre14.9. 2. September 2019 

"Damit ist der Weg ins Schisma eigentlich nur für geistlich Blinde nicht zu sehen."

in Mitteleuropa leben die meisten Katholiken nicht katholisch. Die Kirchensteuer wird hauptsächlich von diesen Menschen erbracht. Obwohl sie nicht glauben was der Katechismus lehrt. Diese Leute werden über kurz oder lang aus der Kirche eine Kirche ohne Glauben machen. 2.0
Ich kenne einen Mann, der hat mir vor kurzem seine Steuererklärung gezeigt, er zahlt ca. 8000 Euro Kirchensteuer. Er glaubt überhaupt nicht, er hält die Liturgie für Hokuspokus. Auf meine Frage warum er in der Kirche ist, wegen irgendwie sozialen . Diese Leute brauchen eine andere Kirche oder was ähnliches.
Unsere Missionstätigkeit ist seit vielen Jahrzehnten gescheitert.
Und das wissen auch unsere Verantwortlichen. Es wird ganz anders für uns werden. Wir werden an den Rand gestellt. Hoffentlich halten wir durch. Jesus Christus der Herr wird uns nicht verlassen!


10

0
 
 Adamo 2. September 2019 
 

Non serviam

ist schon einem der höchsten Engel, dem Lichtträger (Luzifer) zum Verhängnis geworden.

So werden auch diejenigen mit ihrem "nicht dienen" scheitern, die alles selbst ändern wollen, die sogar völlig vergessen, Gott an die erste Stelle ihres Handelns zu setzen, die ihm als Schöpfer der Welt zusteht!


21

0
 
 Tisserant 2. September 2019 

Austreten und somit den Amtskirchen das Geld, wenigstens etwas entziehen!
Die Kirche in Deutschland ist doch schön längst eine eigene linksgrüne Veranstaltung, ohne Glauben an Gott, dafür sehr viel Glauben an die eigene Sache und den Zeitgeist.

Ich habe mich vom Diakonen Kurs abgemeldet, nachdem ich ein weiteres Gespräch mit der Leitung hatte.
Wenn ich mich dermaßen verbiegen muss, um denen zu gefallen und mein Ich leugnen und die geoffenbarte Wahrheit, dann bleibt mir aus Standhaftigkeit gegenüber unserem Herrn und der echten Kirche, kein anderer Schritt übrig!
Diese verlotterte Verwaltungskirche, die dem Zeitgeist fröhnt ist unwichtig geworden.
Sie kreist um sich selbst und es wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer.


18

0
 
 Fink 2. September 2019 
 

500 Jahre Reformation - 250 Jahre "Aufklärung"

Ich würde eher das Zeitalter der Aufklärung als den eigentlichen Beginn eines zunehmenden Glaubensabfalls nennen!
Die Freimaurer, die Illuminaten, ein Kant, ein Lessing und Goethe, ein- Entschuldigung!- Mozart und Beethoven, die amerikanischen Menschenrechtserklärer von 1776 (?), die französischen Revolutionäre von 1789, das war der Startschuss !


6

0
 
 griasdigott 2. September 2019 

Programm wird durchgezogen

So im Rückblick würde ich sagen, so in etwa seit 20 Jahren wird vom Großteil des Klerus ein neues Programm durchgezogen. Angefangen hat es mit Ministrantinnen, Lektoren, Kommunionhelfer, dann Quasihochzeit von Geschieden-Wiederverheiratet, seit einige Jahren ganz stark die Homosexuellen und der Dialog mit allen Religionen, Tendenz One-World-Religion.
Maria 2.0 hätte keine Chance, wenn es nicht im Programm wäre! Programm der Freimaurer?
Mich würde mal interessieren, wie so etwas bis zu jedem Pfarrer kommuniziert wird. Irgendetwas muss es da geben!
Wer nicht mitmacht, kommt nicht weiter.
Ein Beispiel: ich habe auf KTV jetzt drei Predigten vom Militärpfarrer Werner Hess gehört. Fulminant! Echt katholisch und er sagt auch was, traut sich was!Er war bis vor kurzem 24 Jahre Pfarrer einer 1650 Seelen Gemeinde. Wieso ist dieser Priester nicht Stadtpfarrer, vielleicht sogar Bischof? Diese Frage stellte sich mir nach jeder Predigt mehr.


23

0
 
 Mariat 2. September 2019 

"das Sosein ich halt unerträglich",

darin stimme ich @Charlene vollzu!
Die Frauen und Priester, die Maria 2.0 vorantreiben,leiden an Unerfüllt - sein ihrer eigenen Person, und stellen sich deshalb über die Lehre der Kirche, die von Jesus Christus gegründet wurde.

Allerdings ängstigt es mich nicht - und sollte keinen wahren Katholiken ängstigen, denn die " Frau mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen ..." wird einschreiten; damit der Wille Gottes geschehen kann. Amen.
Darauf dürfen wir VERTRAUEN.


22

0
 
 antony 2. September 2019 

Beim synodalen Weg geht es nicht um RE-formen.

Das würde heißen, die Kirche gemäß eines ursprünglichen Bildes zu formen, einen guten früheren Zustand wiederherzustellen. "Re-"="zurück"

Was heute Re-form genannt wird, ist der Versuch, die Kirche neu zu erfinden, nach einem Muster, was es nie gegeben hat. Nicht gemäß der Überlieferung der Apostel, sondern nach dem heutigen Zeitgeist (der morgen schon von gestern ist).


26

0
 
 Aquilinus 2. September 2019 
 

Gut gemeint?

Ob Luther es wirklich "gut gemeint" hat, habe ich so meine Zweifel, bei all den krummen Dingen, die er zum Teil gedreht hat. Auch bei den synodalen Weg befürchte ich, dass das Eigeninteresse und die Macht, aber nicht das Wohl der Kirche im Vordergrund stehen. Man muss immer fragen, für wen meinen sie es gut? Für die Wahrheit, für die kath. Lehre oder für sich selbst? Während meines Theologiestudiums gab es ein Symposium der Gegner von Papst Johannes Paul II über "Macht und Ohnmacht in der Kirche". Zeitgleich gab es die Kölner Erklärung von kath. Professoren über dieselben Programmpunkte, die jetzt im synodalen Weg neu aufgetischt werden. Kardinal Meisner sagte damals dazu: Es geht bei den Ämtern in der Kirche nicht um Macht, sondern um Vollmacht!" Um diesen Satz im tiefsten zu begreifen, setzt es einen tiefen Glauben voraus, aber weil es am Glauben fehlt, werden diese ganzen Irrtümer als "gut gemeint" interpretiert.


20

0
 
 Charlene 2. September 2019 

Die meisten Menschen, die die Fahne der Reformen vor sich her tragen, werden vor allem vom Unbehagen an der eigenen Person getrieben. Missstände dienen Ihnen nur als willkommener Vorwand, mal so richtig alles zu ändern. Das Sosein ist halt unerträglich. Sie benutzen ein Übel wie ein Parasit einen Wirt.


27

0
 
 wedlerg 2. September 2019 
 

Den Anfang teile ich nicht

Ein Martin Luther, ein Calvin oder ein Zwingli hatten nie die Absicht die Kirche zu reformieren und zum besseren zu führen. Sie haben ihre persönlichen Probleme auf die Kirche projiziert und in der Machtfrage ihre eigenen Defizite kompensieren wollen. Das ist exakt das Gleiche, das wir heute in der Feminismus-Clique erleben. All diese Leute nehmen den bequemen Weg: statt Umkehr und Buße, deutet man einfach die Schrift und die Tradition um und macht, was man selber will.

Luther hat das vielleicht nicht erfunden, aber in D hoffähig gemacht.

Und man soll sich nicht täuschen. PF und seine Befreiungstheologen samt Homolobby machen das Gleiche Inder Weltkirche. In D kommt der feministische Arm quasi noch als Zubrot obenauf.

Große teile der Weltkirche sind allerdings gläubig, was in D weder auf Kirche noch Gesellschaft zutrifft. Und das ist auch "verdienst" Luthers.

Die 68er - so verstaubt sie sind - wüten derzeit in der Welt-Kirche.: mit "anti-autoritärer Gewalt".


28

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Zwischen Glauben und Geld – die Karten werden neu gemischt
  2. Die Schuhe sind längst zu klein
  3. Entwöhnung des Volkes von den Sakramenten
  4. Die Liturgiereform wird umgesetzt
  5. Ein 'wahrer Ordensmann' und eine Kopfwäsche für junge Leute
  6. Werkeln statt beten
  7. Und dennoch ist es Ostern
  8. Die Kirche lebt aus der Eucharistie
  9. Theologie in der Krise
  10. Ein Krisenkick







Top-10

meist-gelesen

  1. Kirche hat Hunderttausende Menschen alleingelassen
  2. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  3. Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Schweiz: Eine Frau als 'Bischofsvikar'?
  6. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  7. Vom Lehramt längst beantwortet
  8. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  9. Papst Franziskus in Geldnot!
  10. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US