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Hilfe für traumatisierte Menschen

1. September 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
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„Kirche in Not“ unterstützt Betroffene der Anschläge in Sri Lanka vom Ostersonntag.


München (kath.net/ KiN)
Die internationale päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ unterstützt die katholische Kirche auf Sri Lanka, um den Opfern der Terroranschläge vom Ostersonntag beizustehen.

Islamistische Selbstmordattentäter hatten im April dieses Jahres in drei christlichen Kirchen und drei Hotels fast 300 Menschen in den Tod gerissen und mehr als 500 Personen verwundet. Allein in der Kirche von Negombo kamen über 150 Menschen ums Leben.

Eine große Welle der Solidarität im Land und der sri-lankischen Diaspora im Ausland sowie Soforthilfen von Teilen der Regierung haben es ermöglicht, die beiden durch den Anschlag zerstörten katholischen Kirchen im Erzbistum Colombo rasch wiederherzustellen.


Den betroffenen Familien wurde sofort mit medizinischer und materieller Unterstützung geholfen. Viele haben nicht nur einen Angehörigen verloren, sondern auch den Alleinverdiener der Familie. So stehen sie materiell vor dem Nichts. Nun macht sich die katholische Kirche Sri Lankas daran, langfristige Hilfen für den Heilungsprozess und die psychosoziale Betreuung der Überlebenden und ihrer Familien nach dem Trauma bereitzustellen. „Kirche in Not“ finanziert dieses Projekt.

Viele Menschen haben die Anschläge unmittelbar erlebt und sind schwer traumatisiert. Einige haben alle Familienmitglieder verloren, andere kümmern sich noch um zum Teil schwer verletzte Verwandte. Für ihre Betreuung hat das Erzbistum Colombo ein Team aus 40 zertifizierten Trauma-Therapeuten aufgestellt. Sie betreuen trauernde, verwundete und andere schwer traumatisierte Menschen psychologisch. Geplant sind darüber hinaus spezielle Therapieprogramme für Kinder, Familien und alleinstehende Menschen. Mehr als 2000 Menschen sollen davon profitieren.

Ein großer Teil der von „Kirche in Not“ bereitgestellten Förderung geht in die Ausbildung von 300 Beratern und Sozialhelfern – auch in der Jugendarbeit –, damit sie traumatisierte Menschen erkennen und ihnen zielgerichtet beistehen können.

Um den kirchlichen Einsatz für die Überlebenden der Terroranschläge und die pastorale Arbeit auf Sri Lanka weiterhin unterstützen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – online unter: www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Sri Lanka

Foto: Gedenkstätte für die Opfer vor der Kirche in Negombo. © Kirche in Not


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