Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Gedenken an die Opfer der antichristlichen Gewalt in Orissa

29. August 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Antichristlicher Gewaltausbruch in Nordindien jährte sich zum elften Mal – Mehr als 100 Menschen starben, über 64.000 wurden vertrieben – Pfarrer: „Wir bitten Gott, dass diese Märtyrer allen Menschen des Distrikts Mut machen“


Phulbani (kath.net) Pfarreien der indischen Erzdiözese Cuttack-Bhubaneswar gedachten am 25. August mit besonderen Gebeten der Opfer antichristlicher Gewalt, zu der es 2008 im Distrikt Kandhamal im indischen Bundesstaat Orissa gekommen war. Jedes Jahr begeht die Kirche in Indien den 25. August als Jahrestag der antichristlichen Gewalt, die vor elf Jahren in Kandhamal stattgefunden hat. Darüber berichteten die Päpstlichen Missionswerke „Fides“.


„Wir haben uns zum Gebet versammelt und daran erinnert, wie viele Menschen bei der Welle der Gewalt in Kandhamal im Jahr 2008 gestorben sind“, sagte Pfarrer Udayanath Bishoyi, der die Christkönigs-Gemeinde in Phulbani leitet. „Das Opfer und der Glaube unserer Christusgläubigen darf nicht vergessen werden. Sie sind für viele immer wieder Inspiration dazu, angesichts der Verfolgung und der Prüfungen des Lebens fest im Glauben an Jesus Christus zu bleiben.“ „Wir bitten Gott, dass diese Märtyrer allen Menschen des Distrikts Mut machen“, führte er weiter aus und erinnerte: „Durch ihre Fürsprache wird der Glaube unter zukünftigen Generationen gestärkt.“

Bei der anti-christlichen Gewalt starben in Kandhamal im Jahr 2018 mehr als 100 Menschen und mindestens 64.000 wurden vertrieben. Rund 6.500 Häuser und 395 Kirchen wurden zerstört. Bis heute sind rund 10.000 Menschen aus Angst vor Repressalien noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt.

Laut lokalen Quellen wurden von über 3.300 bei der Polizei eingereicht Anzeigen nur 727 Fälle überhaupt vor Gericht verhandelt, wobei allerdings über 88 Prozent der Angeklagten freigesprochen wurden.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  3. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  4. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  5. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  6. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  7. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  8. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  9. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  10. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  13. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  14. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz