
USA suchen Partner gegen Pro-Abtreibungsagenda der UNO29. August 2019 in Prolife, 12 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In einem Brief an Regierungen anderer Nationen warnen Außenminister Pompeo und Gesundheitsminister Azar vor der Schaffung eines internationalen Rechts auf Abtreibung und vor familienfeindlichen Maßnahmen durch die Vereinten Nationen.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg) Die US-Regierung sucht andere Nationen zur Bildung einer Koalition gegen die Verbreitung und Förderung von Abtreibungen durch Unterorganisationen der Vereinten Nationen. C-FAM berichtet über einen Brief, den Außenminister Mike Pompeo und Gesundheitsminister Alex Azar ausgesandt haben, um die Regierungen anderer Länder um Unterstützung für die Lebensschutzpolitik der USA vor dem nächsten UN-Gesundheitsgipfel im September zu gewinnen. 
In dem Brief warnen die beiden US-Minister vor aggressiven Bestrebungen zur Neuinterpretation internationaler Instrumente mit dem Ziel, ein internationales Recht auf Abtreibung zu schaffen und internationale Maßnahmen zu fördern, welche die Familie schwächen. Pompeo und Azar bezeichnen diese Bestrebungen als besorgniserregend. Sie würden von echten Gesundheitsthemen und wichtigen politischen Diskussionen ablenken, kritisieren sie. Die Minister nehmen in ihrem Brief auf die Begriffe sexuelle und reproduktive Gesundheit und umfassende Sexualaufklärung bezug. Beide Begriffe seien mehrdeutig und verwirrend und würden im Zusammenhang mit Maßnahmen verwendet, welche die Abtreibung fördern und gegen die klassische Familie gerichtet seien, schreiben Pompeo und Azar.
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