Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  12. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

22. August: UN-Gedenktag für Opfer religiöser Verfolgung

22. August 2019 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein wichtiger Schritt, dem Taten folgen müssen


München-Wien-Luzern (kath.net/KIN) „Der neue Gedenktag für die Opfer religiöser Verfolgung ist ein wichtiger Schritt, um verfolgten Christen künftig mehr Gehör zu verschaffen“, resümiert Dr. Thomas Heine-Geldern. Der Geschäftsführende Präsident des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ zeigt sich zufrieden, dass in diesem Jahr der 22. August erstmals als „Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ begangen werden kann. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte im Mai eine entsprechende Resolution dazu verabschiedet.

Initiative von „Kirche in Not“ inspiriert

Die Anwältin und Autorin Ewelina Ochab ergriff im September 2017 nach einer von „Kirche in Not“ veranstalteten internationalen Konferenz in Rom die Initiative, um die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf Verletzungen der Religionsfreiheit zu lenken. Seitdem sprach sie auf vielen Konferenzen, um ein Netzwerk aus Unterstützern zu bilden. Der Resolutionsvorschlag wurde schließlich von Polen in die UN-Vollversammlung eingebracht. Die USA, Kanada, Brasilien, Ägypten, Irak, Jordanien, Nigeria und Pakistan hatten den Vorschlag unterstützt. „Es war ein langer Prozess mit vielen Beteiligten, aber ,Kirche in Not‛ war die Inspiration dafür“, sagte Ochab.


„Als Organisation, die sich seit über 70 Jahren für notleidende Christen einsetzt, freuen wir uns von ,Kirche in Not‛ sehr, dass die Vereinten Nationen diesen Tag anerkannt haben. Das war ein überfälliger Schritt“, sagte Heine-Geldern. „Allen Glaubensgemeinschaften widerfährt regelmäßig Gewalt. Doch internationale Berichte zur Religionsfreiheit bestätigen leider immer wieder, dass Christen am stärksten verfolgt werden.“ Allein in den letzten fünf Jahren habe es zwei Fälle von Völkermord an religiösen Minderheiten gegeben: Im Irak und in Syrien durch die Truppen des sogenannten „Islamischen Staates“ an Christen, Jesiden und anderen religiösen Gruppen, sowie an der muslimischen Minderheit der Rohingya in Myanmar. Hinzu kämen die systematisch organisierten Gräueltaten, denen zunehmend insbesondere Christen in Afrika zum Opfer fallen, so Heine-Geldern.

UN-Plattform und Tribunal für religiöse Gewaltakte gefordert

Der Präsident von „Kirche in Not“ sieht den neuen Gedenktag als wichtigen Meilenstein, der aber nur ein erster Schritt sein dürfe: „Der 22. August darf nicht Selbstzweck sein, sondern muss einen Prozess anstoßen, der die internationale Gemeinschaft zu einem koordinierten Aktionsplan bewegt, um religiöse Verfolgung zu beenden und künftig zu verhindern. Es ist eigentlich die Pflicht der Vereinten Nationen, der Regierungen und politischen Akteure dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit Geltung zu verschaffen. Dem symbolischen Tag müssen jetzt Taten folgen.“

Ein notwendiges Instrument sei unter anderem die Einrichtung einer UN-Plattform, um den Austausch mit Vertretern der verfolgten religiösen Gruppen zu fördern, erklärte Heine-Geldern. Zudem müssten die Vereinten Nationen auf die Einrichtung eines internationalen Tribunals für Gewaltakte hinarbeiten, die sich gegen Gläubige richten.

„Kirche in Not“ hat allein im vergangenen Jahr weltweit mehr als 5 000 Projekte in rund 140 Ländern unterstützt, um verfolgten und bedrängten Christen beizustehen.

Um weiterhin helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden:
Kirche in Not Deutschland

Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Schweiz

Foto: Mann mit geschändeter Christus-Statue © Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  7. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  8. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  9. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  11. Besser keine Laienpredigt
  12. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  13. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  14. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  15. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz