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Kardinal Pell bleibt weiter in Haft

21. August 2019 in Aktuelles, 71 Lesermeinungen
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Der Oberste Gerichthof in Melbourne lehnt Berufungsverfahren des früheren Finanzchefs des Vatikans ab


Melbourne (kath.net) Der australische Kardinal George Pell bleibt weiterhin in Haft. Der Oberste Gerichtshof von Melbourne hat das Berufungsverfahren des früheren Finanzchefs abgelehnt. Pell, der frühere Finanzchef des Vatikans und früheres Mitglied im Kardinalsrat K9 von Papst Franziskus kann deshalb frühestens 2022 aus dem Gefängnis entlassen werden. Er war bereits erstinanzlich wegen mutmaßlichem Missbrauch von zwei Chorknaben zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Entscheidung fiel allerdings nur mit einer Mehrheit von 2 zu 1 der Berufungsrichter. Es gilt als wahrscheinlich, dass Pell nun vor dem High Court, dem obersten Gericht Australien, Berufung einlegen wird.


Der Fall war auch wegen zahlreicher Ungereimtheiten keineswegs einheitlich beurteilt worden. Pell sitzt in Einzelhaft und darf bereits seit längerem nicht einmal mehr die Messe feiern.


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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 24. August 2019 
 

@Sebi1983 - Wieder ganz in Ihrem Element!

In der Tat geht es nicht um theologische Positionen sondern um Gerechtigkeit, die Ihnen offensichtlich wenig bedeutet, sonst würden Sie nicht versuchen, auf Kosten der Wahrheit ihrem Groll auf andere Kommentatoren Raum zu geben, die Ihr Verständnis von Katholizität nicht teilen.

Nennen Sie ein stichhaltiges Argument, das für die Schuld von Kardinal Pell spricht!

Können Sie das?

In einem Kommentar zum Pell Prozeß in der New York Post äußert die Redakteurin Julia Yost ernste Zweifel an der Seriosität des Schuldspruches, der aus Sicht von Julia Yost deutlich ideologisch motiviert zu sein scheint.

Für Sie sind das natürlich Petitessen, die man dem "guten" Zwecke halber übersehen darf.

Gewagt finde ich Ihre Behauptung, dass Sie die Haltung Pell zur Gender-Ideologie teilten. Ihre Kommentare hier auf kath.net bezeugen deutlich, dass Sie immer dann in Erscheinung treten, wenn es dem Relativismus dient.

Sicher wird mir jetzt Ihr alter ego @discipulus antworten.


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 Bernhard Joseph 22. August 2019 
 

@Andrzej123

"Am besten "gefällt" mir der Abschnitt zum 2. Vorfall 1997, wo Kardinal Pell in Anwesenheit von 50 Leuten (die alle nichts geseheh haben) in einem Korridor den Beschuldigenden in eine Ecke gedrückt haben soll, um dort an dessen Genitalien zu manipulieren.

(Das ist "möglich" finden die zwei Mehrheitsrichter, sogar ganz "ohne Zweifel".)"

-----

Die Herren Richter scheinen eine rege Fantasie in eine bestimmte Richtung zu haben!

Schon das kann, ja muss man als höchst bedenklich ansehen.


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 Andrzej123 22. August 2019 
 

Die 300 Seiten Begründung des Appeal Court zum Download

https://www.supremecourt.vic.gov.au/case-summaries/court-of-appeal-proceedings/george-pell-v-the-queen

Am besten "gefällt" mir der Abschnitt zum 2. Vorfall 1997, wo Kardinal Pell in Anwesenheit von 50 Leuten (die alle nichts geseheh haben) in einem Korridor den Beschuldigenden in eine Ecke gedrückt haben soll, um dort an dessen Genitalien zu manipulieren.

(Das ist "möglich" finden die zwei Mehrheitsrichter, sogar ganz "ohne Zweifel".)


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 lakota 22. August 2019 
 

@Sebi1983

Lesen Sie doch nochmal:
https://www.kath.net/news/67095

Wenn Ihnen dann keine berechtigten Zweifel an der Schuld von Kardinal Pell kommen.....


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 Chris2 22. August 2019 
 

@Sebi1983

Nicht jeder, der als "schuldig" verurteilt wird, hat die Tat auch tatsächlich begangen (und umgekehrt). Im Übrigen kenne ich zig Priester. Die beiden einzigen, die sich Kindern und Jugendlichen gegenüber seltsam oder gar grenzverletzend verhalten haben, waren zwei bekannt progressive Pfarrer ein und der selben Pfarrei (einer kam wegen sexueller Übergriffe gegen Kinder in Haft, beim zweiten wurde u.a. ich Zeuge, wie er einer neben ihm sitzenden, etwa 17- bis 19-Jährigen, dreist auf den Oberschenkel klatschte (rechts sich, links ihr). Offenbar dachte er, unter dem Tisch würde es niemand sehen. Die junge Frau zuckte übrigens noch nicht einmal.


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 Diadochus 22. August 2019 
 

@Sebi1983

Nach all den vielen Kommentaren ist Ihre Wortmeldung schon ein starkes Stück. Selbst ohne Verschwörungstheorien ist der Fall sehr merkwürdig. Kindesmissbrauch ist ein übles Vergehen. Bei Kardinal Pell stützt sich die Anklage auf die Video-Aussage von nur EINEM Zeugen. Diese Aussage ist in keiner Weise autorisiert. Der Zeuge war in dem Prozess nicht anwesend, ist quasi anonym. Das geht einfach so durch die Instanzen. Das nennt sich dann gerechte Rechtsprechung. Also geht es wohl doch indirekt um "theologische Fragen". Kardinal Pell wurde kaltgestellt. Ich darf Sie zusätzlich noch auf die Antwort von @Alpenglühen an @Andrzej123 weiter unten verweisen. Finden Sie das etwa normal? Bei McCarrick ("Uncle Ted") ist das wieder anders. Er riecht nach Lavendel, Kardinal Pell nicht.


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 Pilgrim_Pilger 22. August 2019 
 

Die Zweifel bleiben.... weil die Logik der Vorwürfe fehlt

Auch Pontius Pilatus kannte keine Gnade mit Jesus der vom Volk beschuldigt wurde. Für mich ist es erschreckend, dass sich die Offenbarung des Johannes, wie im Livestream, Vers für Vers erfüllt.


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 Sebi1983 22. August 2019 
 

Befremdlich...

Es geht hier nicht um die theologische Haltung von Kardinal Pell zu Amoris laetitia, zur Genderfrage etc.( ich teile die pPosition des Kardinals in diesen Fragen). Es geht um den Vorwurf von Kindesmissbrauch.

Befremdlich finde ich, dass Poster die sich noch vor kurzer Zeit über den ehemaligen Kardinal McCarrick empörten und in diesem Zusammenhang selbst dem Papst Vertuschung vorwarfen, im Fall Pell mit Verschwörungstheorien aufwarten.

Für mich ist die bittere Erkenntnis: Geistliche, die Kinder missbrauchen, gibt - Gott sei’s geklagt - in allen kirchenpolitischen Lagern und theologischen Richtungen: Bei den sog. Liberalen genauso wie bei den sog. Konservativen.


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 Beerhalter 22. August 2019 
 

Kardinal Pell von der Finanzaufsicht der Vatikanbank fernhalten?

Ist es denkbar, daß der Prozeß im Sinne des Vatikan angezettelt wurde, um Kardinal Pell von der Finanzaufsicht der Vatikanbank fernzuhalten? - Dafür wäre jede gemeine Lüge recht.


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 Selene 22. August 2019 
 

KZ Dachau

Ich kannte jemanden, der von 1939 bis 1945 im dortigen Priesterblock inhaftiert war. Die hier geschilderte relative Idylle gab es nicht. Es gab Prügelstrafen, Dunkelhaft und Hinrichtungen.

Auch waren nicht alle im KZ inhaftierten Priester in Dachau. Der hl Maximilian Kolbe war z.B. in Auschwitz.


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 Christa.marga 21. August 2019 
 

Beten wir um Gerechtigkeit

An Kardinal Pell wurde ein Exempel statuiert. Es heißt doch: "im Zweifel für den Angeklagten"- die Schuld von Kardinal Pell ist nicht eindeutig erwiesen. Für Kardinal Pell muss genauso ein Berufungsverfahren möglich sein, wie es für andere Täter ermöglicht wird. Oder will man das nicht, weil Pell kein Befürworter der Gender-Ideologie und somit unbequem ist.

Man kann nur hoffen und beten, dass Kardinal Pell seine Kraft nicht verliert und nicht kampflos aufgibt.


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 Diasporakatholik 21. August 2019 
 

@Alpenglühen

Nun, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man auch in besagtem australischen Bundesstaat Victoria nicht einem Häftling Medizintropfen vorenthält, die ja häufig aus hochprozentigem Alkohol als Träger bestehen.

Missbräuchliche Benutzung könnte man leicht erkennen, wenn man die Ausgabetermine der Arzneitropfen notiert.

Ob das so wirklich gehandhabt wird, weiß ich natürlich nicht.

Falls ja, wäre gegen eine entsprechend kontrollierte Ausgabe von Messwein im Dosierfläschchen an Kardinal Pell auch rein rechtlich kaum etwas einzuwenden - sagt mir zumindest mein hoffentlich noch gesunder Menschenverstand.


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 Zeitzeuge 21. August 2019 
 

Lieber Gandalf! Werte Redaktion!

In der Angelegenheit Kardinal Pell darf es nicht um unsere subjektiven Befindlichkeiten gehen, sondern u.a. um die Herausstellung der
Ungereimtheiten, die zu dem,übrigens auch für den
Richter Mark Weinberg, nicht nachvollziehbaren Urteil geführt haben,
bei Interesse googeln Mark Weinberg, Cardinal Pell, dann erhält man wichtige
Infos!

Nach meiner Überzeugung ist eine sinnmachende Diskussion über das Thema
nur möglich, wenn man sich näher mit
der Glaubhaftigkeitsprüfung beschäftigt hat, hierfür sind meine Literaturhinw. gedacht,diese Bücher u. Artikel sollten denkende Menschen vor
allzu großer Leichtgläubigkeit gegenüber
Gerichtsurteilen bewahren!

Meine Recherchen haben keinerlei Anhaltspunkte für eine Glaubhaftigkeitsprüfung des Beschuldigers durch einen forensischen
Psychologen i. Fall Em. Pell ergeben!

Bei lifesitenews.com

von heute wurde ein m.E. sehr guter
Artikel zum Thema veröffentlicht, dieser
wäre es wert, auch bei kath.net publiziert zu werden!


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 zeitblick 21. August 2019 

Schwulen-Mafia via Christuswort

Ergänzenswert: lt Church Militant warnte Pell 2014 vor der Familiensyonade ZITAT: "Kommunion für Geschiedene und Wiederverheiratete", sagte Pell , "ist nur eine Spitze des Eisbergs. Es ist ein sich anschleichendes Pferd. Sie wollen umfassendere Veränderungen, die Anerkennung ziviler und homosexueller Gewerkschaften."

Rache ist süß, beginnt man im KONTEXT über Rom zu denken! Christus spricht: "Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht!"Mth. 25,36


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 Alpenglühen 21. August 2019 

@Diadochus

In „Der Diktatorpapst“ ist es nachzulesen, u. wir haben es ja auch schon „hautnah“ erlebt, wie wenig zimperlich P. F. mit ihm unliebsamen Menschen umgeht; die z. B. nicht „auf seiner Linie“ sind od. ihm mal „ans Bein gepi..“ haben. z. B. Kard. Müller; u. auch Kard. Pell, der bei der Fam.-Synode so deutlich die Lehre der Kirche vertrat, daß ihm das Mikrofon ausgeschaltet wurde. Da er sich nicht beirren ließ u. mit so lauter Stimme weitersprach, daß er auch ohne Mikro in der letzten Reihe zu hören war, wurde ihm wohl oder übel nach 10 Min. das Mikro wieder eingeschaltet.
Ich bin daher überzeugt, die Verfahrensunterlagen liegen schon lange „in den Startlöchern“, um Kard. Pell den Titel abzuerkennen u. ihn aus dem Priesteramt zu werfen. Die Verurteilung wäre m.E. ein willkommener Anlaß. U. ich würde mich nicht wundern, wenn im Hintergrund „Strippen gezogen“ würden, damit die Verurteilung auch in der letzten Instanz bestehen bleibt.


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 Alpenglühen 21. August 2019 

@Diasporakatholik

Ja, es ist grundsätzl. eine Frage von Menschlichkeit, Kard. Pell mtl. ein solch kleines Fläschchen mit Meßwein zu bewilligen. Aber damit würde a) das Gesetz gebrochen u. b) Kard. Pell „etwas katholisches“ ermöglicht. Der Haß auf Katholiken, „Katholisches an sich“ ist im Bundesstaat Victoria jedoch dermaßen groß, daß ganz bewußt! ein Unrechtsurteil bestätigt wurde. „Menschlichkeit“ wäre gewesen, den Fehler einzugestehen u. das Urteil aufzuheben.
Glauben Sie da allen Ernstes, jemand würde gegen das Gesetz verstoßen, um dem Katholiken Kard. Pell die Feier der hl. Messe zu ermöglichen? Traubensaft wäre bei Alkoholabhängigkeit möglich. Die liegt aber nicht vor.
Im 1. Prozeß sagte der Richter zu Kard. Pell: „You may die in prison.“ M.W. bedeutet „may” im englischen „Möglichkeitsform” u. „Wunschform”. Wie zynisch, so was einem unschuldig Verurteilten, der ein Herzleiden hat, an den Kopf zu werfen.


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 Fides Mariae 1 21. August 2019 
 

@Diadochus: WAHNSINN, das Priesteramt zu entziehen

wegen EINER Beschuldigung, wo Aussage gegen Aussage steht. Letztendlich würde der Vatikan dann weltliche Gerichte darüber bestimmen lassen, welchem Priester das Priesteramt entzogen wird, wenn er sich 1:1 nach deren (Abstimmungs-)urteil richtet. Und dann gegen die Todesstrafe sein! Bei aller berechtiger Kritik an Papst Franziskus: Eine solche Ungerechtigkeit zuzulassen, dessen halte ich ihn nicht für fähig (bis zum Beweis des Gegenteils). Es wird Zeit, dass endlich mit dem Priesteramt wieder ehrfurchtsvoller umgegangen wird - durch die Kirche. Die entsprechenden Instanzen sollen endlich aufhören, das Priesteramt zu entziehen wie einen Doktortitel bei Plagiatsvorwurf. Selbst McCarrick ist Priester auf ewig, aber das nur nebenbei. Im konkreten Fall von Cardinal Pell wäre das in meinen Augen schlimmer als die Todesstrafe. Der Kardinal ist ein frommer Mann, ihn würde das treffen. Man stelle sich das vor: Ein weltliches Gericht verurteilt für 6 Jahre und die Kirche täte es lebenslang!


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 Stephan M. 21. August 2019 
 

Zwei Sprichwörter und ein Witz

1. Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand.
2. Wer zum Gericht geht, bekommt ein Urteil und keine Gerechtigkeit.
3. Treffen sich zwei Staatsanwälte auf dem Flur. "Ich habe eine Brief bekommen. Mein Hund habe einen Mann gebissen. 1000 Euro Strafe oder Gerichtsverhandlung. Da habe ich lieber gezahlt!"
"Aber du hast doch noch nie einen Hund besessen!"
"Stimmt, aber weiß du wer den Vorsitz bei der Verhandlung hat?"

In Australien herrscht ein antikatholisches Klima. Die dümmlichen (und deswegen gefährlichen) Vorurteile lassen sich sogar in Krimiserien (Miss Fisher) ablesen.
Wer die gegen S. E. angeführten Szenarien auch nur ansatzweise für glaubwürdig hält (Ministranten in der Sakristei nach der Messe mit Wein abgefüllt und dann ...), war niemals in einer katholischen Sakristei nach einer Messe. Das ist ein abgekartetes Spiel zulasten eines aufrechten Kirchenmannes und gewisse Kreise in Rom reiben sich die Hände. So schaut's aus!


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 Diasporakatholik 21. August 2019 
 

Sehr geehrter Eliah,

Sie sehen, wieviel empfehlende Zustimmung Ihr nochmals veröffentlichtes Gebet hier im Thread erhält - das freut mich sehr.

Für mich persönlich habe ich es mit einer kleinen Abänderung und 2 zusätzlichen Bitten versehen, die ich nicht als Besserwisserei verstehen möchte, aber Ihnen und der Leserschaft dieses Forums doch nicht vorenthalten möchte.

In der ersten Zeile habe ich für mich "geliebt" durch "gelobt" ersetzt. Natürlich ein anderer Sinn, passt aber für mich selbst besser.

Ans Ende habe ich für mich noch 2 weitere Gebets-Bitten gehängt:

"Von der Angst, verurteilt zu werden, befreie uns Jesus."

und

"Von der Angst, bestraft zu werden, befreie uns Jesus."

Ich hoffe, Sie sind mir nicht gram um diese Eigenmächtigkeiten, verehrter Eliah, und verbleibe

Ihr dankbarer Diasporakatholik


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 Chris2 21. August 2019 
 

@Tonika Sie haben Deutschland vergessen

Die Kanzlerin erfindet angesichts mindestens dreier Morde mit 2 Schwerverletzten durch ihre Gäste in nur 9 Tagen irgendwelche "Videos, die Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz" belegen würden (dabei praktisch 1:1 den Titel eines kurzen Clips von Linksextremisten aus dem Netz übernehmend) - und wer muss nach einer massiven Medienkampagne gehen? Der einzige, der es gewagt hatte, die Frage nach Quellen und Belegen zu stellen. Pikanterweise der Präsident des Verfassungsschutzes. So geht Bananenrepublik. Oder gar Demokratur. "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden" (Amtseid) geht jedenfalls anders.


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 Jabo 21. August 2019 
 

@Stephaninus

Ja, so ist es leider. Eine sinnmachende Diskussion ist so dann leider nicht möglich.


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 nazareth 21. August 2019 
 

@octavianus: Es haben auch rechtsstaatliche Richter in New York für rechtens erklärt Kinder die die Abtreibung überleben per Nulldiät allein in dunkler Kammer sterben zu lassen und in Vorarlberg haben Richter Eltern Recht gegeben, die den Arzt auf Schadenersatz für den "Schadensfall behindertes Kind." verklagten. Alles öffentlich rechtliches System mit unabhängigen Richtern. Die Reihe wäre endlos fortzusetzen... Gibt zumindest Stoff zum Denken finde ich...


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 Tonika 21. August 2019 
 

Stephaninus, die Macht der linksliberalen Medien ist real.

Wenn Sie glauben Richter seien politisch neutral, dann sind Sie sehr naiv. Die Anhängerschaft von Pell ist klein und machtlos gegenüber die Übermacht der gleichgeschalteten Medien, Gerichte und der medienhörige Masse/Mehrheit. Dass die Medien und deren Kampagnen ganze Völker im Griff haben, konnte man schon in Irland sehen wo die Masse für Abtreibung und die Homo-Ehe abstimmte wie es die Medien wollten.


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 Tonika 21. August 2019 
 

Stephaninus, Richter sind nicht politisch neutral, wie Sie glauben.

Gerichte sind unabhängig auf dem Papier. Richter werden ernannt und sind eben nicht politisch neutral. Es gibt viele linke Richter, denn es gibt eine linke Unterwanderung der Justiz. Daher werden auch linksradikale Ideologien zum Recht erklärt, siehe Homo-Ehe, Abtreibung,Transgenderism/Gender. Das BVerfGG hat entgegen Vernunft u. Biologie das dritte Geschlecht eingeführt. Die Gewaltenteilung ist nicht so konsequent wie Sie glauben. Es gibt berechtigte Zweifel am Schuldspruch der Richter aufgrund viele Ungereimtheiten u. Vorverurteilungen gegen Pell bereits im Vorfeld. Objektive Beobachter, gar einige Journalisten empfanden den Prozess und Urteil als skandalös. Stephaninus Ihre Meinung ist einseitig, da Sie blind den antichristlichen Medien und Gerichte vertrauen. Es gibt eine vierte Gewalt, nämlich die Medien, die gezielt, reißerisch, hysterisch Stimmung gegen Pell machte und ihn per se für schuldig erklärte. Der mediale Einfluss auf Öffentlichkeit, Richter und Geschworenen ist enorm.


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 Diadochus 21. August 2019 
 

@Diasporakatholik

Noch hat Kardinal Pell den Kardinalstitel. Sollte das Berufungsverfahren in letzter Instanz vor dem High Court auch noch verloren gehen, dann ist er den Titel wohl los, vielleicht sogar noch sein Priesteramt. Der Stellungnahme des Vatikan kann man das durchaus so entnehmen. Diese empfinde ich distanziert unpathetisch. Der Vatikan hat ihn fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Dem Gegeißelten Heiland wird Kardinal Pell dagegen immer ähnlicher.


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 Diasporakatholik 21. August 2019 
 

Ein paar abschließende Erklärungen

Im Gegensatz zu McCarrick ist Kardinal Perl sein Kardinalstitel bislang kirchlicherseits bislang nicht aberkannt worden.


Ich finde es daher etwas despektierlich, wenn er hier u.a. von bücherwurm als Mitglied der kath.net-Redaktion nur als "Pell" ohne den Titel "Kardinal" bezeichnet wurde.

Dass ansonsten sie nur knapp die der Redaktion bekannten Fakten wiedergegeben hat und diese nicht zu verantworten hat, ist natürlich klar. Aber ich darf ja wohl noch darauf eingehen, nicht wahr?

@Alpenglühen: Ja ok, der betr. australische Bundesstaat hat seine Gesetze, nach denen Häftlinge dort keinen Alkohol im Gefängnis besitzen dürfen. Aber ein Medizintropffläschchen mit Messen für eine Zeit von z.B. einem Monat würde bei entsprechender sparsamer tropfenweiser Dosierung dem inhaftierten Kardinal die gültige tägliche Feier der hl. Eucharistie ermöglichen.

Eine reine Frage der Menschlichkeit das zu erlauben.

Im übrigen ist auch die Frage von Kirchental bzgl. Traubensaft berechtigt.


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 Zeitzeuge 21. August 2019 
 

Lieber Diasporakatholik, Exkurs. KZ Dachau u. Kardinal Stepinac

Es gibt keinen Grund, das KZ Dachau zu relativieren, natürlich meine ich nicht Sie persönlich.

Die grausamen Verhältnisse dort, auch für kath. Priester, schildert:

P. Johann-Maria Lenz: Christus in Dachau

Vgl. auch:

Elke Lossin: Gott feiern im KZ


und die von mir bereits genannte, genau
wie die von Lossin online abrufbare
Arbeit von:

Thomas Kempter: Gott feiern in Dachau

Selbst im kommunist. Jugoslawien konnte
der für 6 Jahre inhaftierte Kardinal
Stepinac (allein) die hl. Messe feiern,
Hostien u. Messwein holte ein Gefängniswärter im Pfarrhaus von Pfr. Repic, daß neben dem Gefängnis lag, ab!

Quelle: Claudia Stahl: Alojzije Stepinac: Die Biographie, S. 365/66!

Bzgl. Kardinal Pell verweise ich auf
die von mir benannte Literatur, die vor
leichtfertiger Justizgläubigkeit bewahrt, die mehrfachen Ungereimtheiten
im Prozess Pell sind Ihnen bestimmt bekannt, siehe z.B.kath.net 67258!

Herzliche Grüße, auch an Ihre liebe Frau sendet

der Zeitzeuge!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!


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 Eliah 21. August 2019 
 

@Diasporakatholik: Das Gebet

Da Ihr Wunsch, das Gebet erneut zu veröffentlichen, hier Unterstützung gefunden hat, will ich das gerne tun. Meine Unvollkommenheit wird mir manchmal erst klar, wenn ich diese Worte spreche:

Von dem Wunsch, geliebt zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, gepriesen zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, geehrt zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, anderen vorgezogen zu werden, errette uns, Jesus.
Von dem Wunsch, konsultiert zu werden, errette uns, Jesus.
Von der Angst, gedemütigt zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verachtet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst vor dem Leiden befreie uns, Jesus.
Von der Angst, gedemütigt zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verleumdet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, vergessen zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verspottet zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, zurechtgewiesen zu werden, befreie uns, Jesus.
Von der Angst, verdächtigt zu werden, befreie uns, Jesus.


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 Stephaninus 21. August 2019 
 

Es ist schon erstaulich

In den Kommentaren hier wird - zurecht - der Mainstream seiner Intoleranz wegen beklagt. Gleichzeitig wird aber jede abweichende Lesermeinung (konkret: Pell hui, australische Justiz: pfui), die nicht die eigenen Ansichten beweihräuchert, mit persönlichen Angriffen pariert.


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 Alpenglühen 21. August 2019 

@Andrzej123 - wegen versch. Recherchen dauerte es etwas länger

zu 1: nein – weder im 1. noch im 2 Verfahren.
zu 2 und 4: Es konnten m.W. nie ihm persönlich Fragen gestellt werden.
zu 3: Sowohl Kard. Pell als auch dessen Verteidigung war der Name des Beschuldigers unbekannt – bis er dem Staatsanwaltschaft beim 2. Verfahren irrtümlich „rausrutschte“.
zu 5: nein;
zu 6: Kard. Pell hat immer wieder u. wieder betont, daß er unschuldig ist.
@Octavianus, @Stephaninus
Es geht nicht darum, daß „nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Daß Urteil ist eine Schande für die austral. Justiz. Dt. wissen nicht nur die Beteiligten, daß Kard. Pell keinen Mißbrauch begangen hat u. unschuldig ist. Er soll als Sündenbock herhalten für „die Kirche“.
@Diasporakatholik
Zumindest im Bundesstaat Victoria ist per Gesetz Häftlingen untersagt, Wein zu besitzen. Erwarten Sie da allen Ernstes vom austral. Staat die Menschlichkeit, Kard. Pell die Feier der hl. Eucharistie zu ermöglichen? Anfangs wurde ihm doch sogar das Offizium (=Stundenbuch) weggenommen.


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 Smaragdos 21. August 2019 
 

Korrupte Richter. Sie werden DEM Gericht nicht entgehen!


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 landpfarrer 21. August 2019 
 

@Diasporakatholik

Vielen Dank für die Erwähnung des vietrnamesischen Kardinals an den ich auch dachte.
---
Der Verweis auf Dachau muss vielleicht relativiert werden. Dachau galt meines Wissens (zumindest im Anfang) als so etwas wie ein "Vorzeige-KZ.
"Eine weitere Sonderstellung des Lagers war, dass ab Ende 1940 sämtliche bereits in anderen KZs inhaftierten Geistlichen verschiedener Konfessionen nach Dachau verbracht und im dortigen Priesterblock inhaftiert wurden." (Wikipedia)
Immerhin wurde in der Kapelle wohl nur eine Hl. Messe täglich erlaubt und die anderen Geistlichen konnten nur als gewöhnliche Gläubige teilnehmen, ob sie täglich kommunizieren durften, weiss ich nicht. Eine Möglichkeit zur Konzelebration gab es damals 20 Jahre vor dem Vatikanum II ja nicht.


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 hape 21. August 2019 

Wahre Freiheit

„Möge das Licht des wahren Glaubens die Menschheit von der Unwissenheit und der Sklaverei der Sünde befreien und sie so zur einzigen dieses Namens würdigen Freiheit hinführen (vgl. Joh 8,32): zu derjenigen des Lebens in Jesus Christus unter der Führung des Heiligen Geistes, hienieden und im Himmelreich, in der Fülle der Seligkeit der Anschauung Gottes von Angesicht zu Angesicht (vgl. 1 Kor 13, 12; 2 Kor 5,6-8)!“ (KKK; Fidei Depositum; Kapitel 5; JP2) –

Die Peiniger von Kardinal Pell verstehen nicht, dass sie auf dessen innere Freiheit gar keinen Zugriff haben. „Freiheit wird nicht mit dem Streben nach Freiheit, sondern mit dem Streben nach Wahrheit erlangt. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge.“ (Leo Tolstoi) –

O Gott, Du Quell allen Trostes. Du gabst uns die selige und allzeit reine Jungfrau Maria zum Trost. Möge auch Kardinal Pell in seiner Trübsal zu ihr flehen und durch ihre Fürbitte getröstet und gerettet werden. Durch Christus, unsern Herrn! Amen.


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 landpfarrer 21. August 2019 
 

Bezüglich der verbotenen Zelebration der Hl Messe nehme ich an, dass dies aufgrund des Reglements im Gefämgnis so ist und nicht dem Kardinal von der Kirche auferlegt wurde (da wurde ihm ja nur die "öffentliche Ausübung" des Priestertums verboten. Ob die Zelebration ausdrücklich verboten wurde oder ob es daher rührt, dass im Gefängnis generell der Gebrauch von Alkohol verboten ist, weiss ich nicht ebensowenig was die Praxis z.B. in Deutschland oder Österreich wäre bei in haftierten Geistlichen.


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 Bernhard Joseph 21. August 2019 
 

Klar, so werden konservative Bischöfe eingeschüchtert

"Endlich ist noch ein Drittes wirksam, nämlich der totalistische Staatswille, der ja doch mehr als die Hälfte der Erde regiert und weiter vordringt. Er sieht im Religiösen eine Störung seiner Ziele, da es dem Einzelnen, der Familie und der sich frei bildenden Gruppe eigenen Sinn und innere Standkraft gibt. So ist er bemüht, das Religiöse auszurotten." - Romano Guardini "Die Existenz des Christen"

Bezog sich Guardini im wesentlichen noch auf den Kommunismus, so ist es heute die Gender-Ideologie, die den "Staatswillen" immer stärker zum Totalitären hin prägt.

Da kann es dann nicht verwundern, dass man rechtsstaatliche Grundprinzipien so lange verbiegt, bis es dann von der Zielsetzung, der Ausrottung des Religiösen, passt.

Wir leben längst nicht mehr in gesicherter Rechtsstaatlichkeit, gerade auch in Ländern nicht, die sich bislang noch als Rechtsstaat ansehen.

Kardinal Pell ist eben aus dem Blickwinkel der Gender-Ideologie ohnehin ein Verbrecher, weil er ja die Ideologie ablehnt.


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 Kirchental 21. August 2019 

@bücherwurm

Ich glaube mich zu erinnern, dass bei alkoholabhängigen Geistlichen auch Traubensaft zulässig ist.

Wäre das eine Möglichkeit?

Ausserdem : wenn Mädi sogar ins KZ Dachau die Ingredienzien für eine Priesterweihe schmuggeln konnte, müsste das doch auch in Australien möglich sein?


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 bücherwurm 21. August 2019 

@Diasporakatholik: Ich habe das nur erklärt. Zu verantworten habe ich diese Fakten allerdings nicht.


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 Diasporakatholik 21. August 2019 
 

@ bücherwurm

Der inzwischen verstorbene Vietnamesische Kardinal François Xavier Nguyên Van Thuân beschreibt in seinem Buch "Hoffnungswege" u.a. eindrucksvoll seine Gefangenschaft im Gefängnis in Vietnam.

Offiziell war auch ihm keine Hl. Messe zu feiern gestattet und natürlich auch die dafür äußerlich nötigen "Zutaten" wie der Wein verboten.

Er beschreibt, wie er mit wenigen Tropfen aus einem offiziell als Arznei bezeichneten winzigen Fläschchen mit Wein die Liturgie dann trotzdem gültig feiern konnte.

Was im kommunistischen Vietnam heimlich uND inoffiziell stattfand, sollte doch im Rechtsstaat Australien problemlos offiziell dem inhaftierten Kardinal erlaubt werden können - als Zeichen der Menschlichkeit, oder?


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 Andrzej123 21. August 2019 
 

@octavianus

"Wenn ein Urteil eines unabhängigen Gerichtes... "
Der "unabhängigste" Richter ist der ansonsten bereits pensionierte Berufsrichter Mark Weinberg. Dieser ist die eine Stimme von dreien, die Zweifel geäußert hat.

"... dann sind die Freimaurer schuld, Kardinal Parolin, wahrscheinlich der Papst persönlich usw."

Zustimmung! Diese Konstruktionen sind Unfug!

"Man sollte Messen lesen lassen. Ja. Und zwar für die Opfer."

Da sehr viele inzwischen Opfer nachweislich falscher Beschuldigungen geworden sind (Kachelmann, Dall, Türk, Arnold, Worms, Pestalozzi, sehr viele geschiedene Väter, Unzählige beschuldigt von Therapie Klienten via "recovered Memories") nehme ich an, dass Sie diese auch mit in Ihre "Messen für Opfer" aufgenommen wissen möchten... oder sind dies Opfer 2. Klasse?
Dass falsch Beschuldigende fast nie belangt werden (um echte Opfer nicht zu entmutigen, vgl zB Kachelmann) zeigt im übrigen, dass jedenfalls in diesem Sektor der Justiz keine Rechtsstaatlichkeit (mehr?) existiert.


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 AntlitzChristi 21. August 2019 
 

Gezieltes Gebet und Opfer

in diesem großen Anliegen. Gott weiss die Wahrheit und beurteilt die Dinge voll angemessen, weil ER alles und jeden durchschaut. In mir ist die Anregung, dass wir die Immaculata innig um Ihre Fürsprache bitten. Nehmen wir uns die Zeit, um dafür einzutreten, dass der Wille Gottes geschehen möge - und dass Kardinal Pell sich fest an Christus hält. Dann wird aus dieser Auseinandersetzung Frucht für das Reich Gottes gewirkt.


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 Andrzej123 21. August 2019 
 

Unklarheiten des Ablaufs

Es würde mich bzgl des 1. Verfahrens 12/18 und des 2. Verfahrens 03/19 interessieren:
1.ob der Beschuldigende beim 1. Verfahren persönlich anwesend war
2. ob ihm persönlich direkt vor den Geschworenen von Pells Verteidiger Fragen gestellt werden konnten oder nur via Video
3. ob er auch ggü Pell und dessen Verteidigung anonym war
4. ob ihm nach der Video Vorführung im 2. Verfahren erneut zumindest via Video Fragen gestellt werden konnten.
5. Ob es ein Glaubwürdigkeitsgutachten bzgl der Aussage des Beschuldigenden gab
6. Ob Pell selbst am Ende des 1. bzw 2. Verfahrens ein Abschlusswort gehalten hat oder hätte halten können.


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 Labrador 21. August 2019 
 

Lieber Stephanies - eine dieser Zivilklagen

scheint von Vater des Jungen zu sein, der an Rauschgift verstorben ist und der seiner Mutter gegenüber den Missbrauch definitiv ausgeschlossen hat. Das Phrasing im Guardian roch danach, dass diese Eltern getrennt/geschiedene sind


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 Diadochus 21. August 2019 
 

@Octavianus

Sie reden wie ein betroffener begossener Pudel. Kardinal Pell ist unschuldig! Das hat eine lange Vorgeschichte. Kardinal Pell war Vorsitzender des Wirtschaftssekretariates. Er leistete gute Arbeit. Kardinal Parolin hinterging ihn. Das ist ein Schattenmann. Das Gerichtsverfahren war nach unseren Maßstäben ungerecht. Das angebliche Opfer zeigte nie sein Gesicht, war nie im Gerichtssaal anwesend. Das sind so viele Ungereimtheiten. Der Umgang mit wirklichen Missbrauchsopfern ist in der Tat beschämend. Das stelle ich nicht in Abrede. Sie können gerne hl. Messen lesen lassen, aber keine "schwarzen".


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 wedlerg 21. August 2019 
 

@Octavianus: was spricht dafür?

Solche Stimmen, sind ja sehr interessant. Es sprich also viel mehr dafür als dagegen. Was denn?

Und welche Opfer? Es geht um einen Zeugen, dem sein Mitzeuge widersprochen hat. Von den OpferN keine Spur.

Aber hier verraten Sie, was eigentlich dahinter steht. Es gibt in Australien eine starke Lobby, die meint, Pell müsse für "Missbrauch der Kirche" quasi kollektiv zahlen. Als ob er selbst "die Opfer" auf dem Gewissen hätte.

Diese Lobbyisten sind weitgehend kongruent mit Homo-Aktivisten und links-liberalen Kirchenhassern. Pell war das Feindbild dieser politischen Gruppierungen - seit 40 Jahren. Hier wurde einer seit Jahrzehnten gehetzt, weil er die PR der Homolobby attackiert hat.


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 wedlerg 21. August 2019 
 

@Stephaninus: ohne Unterstellungen gehts bei Ihnen wohl nicht

Hören Sie auf, immer mit sekundären und tertiären Argumente zu relativieren.

Wenn Sie ein Urteil fällen wollen, dann studieren sie die vielen Details, die Sie noch gar nicht kennen.

Es geht hier nicht um Verschwörungstheorien, sondern darum, dass Christenverfolgung in dieser Zeit höchst real geworden ist.

Im übrigen darf ich Sie an den Prozess Wade gegen Roe (das Abtreibungsurteil) in USA erinnern. Der ganze Prozess war gefaket, wie die Anklägerin Jahre später zugab, ehe sie sich dem Lebensschutz bis zu ihrem Lebensende zuwendete. Es ging nie um die Wahrheit, sondern um pol. Ziele. Heute weiß jeder interessierte, was abgelaufen ist - das Urteil steht dennoch. Es ist ein Lehrstück, wie man die Justiz manipuliert und damit Politik macht. Und das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.
Sie können die Realität ausblenden oder nicht.

In jedem Fall sollten Sie sich Ihre Vorurteile auf Basis von Halbwissen sparen! Solche Positionen ermöglichen erst totalitäre Systeme.


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 Zeitzeuge 21. August 2019 
 

Ein Rechtsstaat achtet das menschliche Leben ...-2-

Erinnert sei z.B. an die Wormser Prozesse und den traurigen Fall Harry Wörz.

Weitere Lit., welche vor "Gerichtsgläubigkeit" bewahren:

Jens Gnisa(Richter): Das Ende der Gerechtigkeit, ein Richter schlägt Alarm

Hans-Dieter Otto: Das Lexikon der Justizirrtümer

Max Steller (Glaubhaftigkeitsgutachter,
ermittelte i.d. Wormser
Prozessen die Unschuld der
Angeklagten)

Nichts als die Wahrheit. Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann

Patrick Burow (Richter): Das Lexikon der Justizirrtümer

Artikel bei (nicht konservativ gesinnt)
spiegel.de:

2011337 Justizirrtümer

30.05.2011: Glaube und Wahrheit

In den USA versucht teils erfolgreich

californiainnocenceproject.com

unschuldig Verurteilten zur Freiheit zu verhelfen!

Es besteht kein Grund, "justizgläubig" zu sein, auch nicht in Victoria/Australien, der "Fall Pell"
mit seinen Ungereimtheiten ist ein sicher
trauriges Beispiel hierfür!


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 Octavianus 21. August 2019 
 

Wenn ein Urteil eines unabhängigen Gerichtes eines allseits anerkannten Rechtsstaates nicht nach den eigenen Wünschen ausgeht, dann sind die Freimaurer schuld, Kardinal Parolin, wahrscheinlich der Papst persönlich usw. Es spricht sehr viel mehr für als gegen die Richtigkeit dieses Urteils. Die Kommentare hier sind beschämend. Man sollte Messen lesen lassen. Ja. Und zwar für die Opfer.


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 Stephaninus 21. August 2019 
 

@wedlerg

Was ich mir sparen kann, bleibt meine Sache.

Das Argument, man wolle nur Geld aus der Kirche herauspressen, hat jedenfalls in der Vergangenheit mit dazu beigetragen, den Skandal des Missbrauchs zu relativieren - mit nunmehr fatalen Spätfolgen.

Eines weiss ich sodann mit Sicherheit: Weltverschwörungsideen werden der Kirche in ihrem - leider selbstverschuldeten - Missbrauchssumpf kein bisschen weiterhelfen.

Die hundertprozentige Sicherheit über das Verschulden Pells liegt bei ihm und bei Gott - nicht bei unseren meist vorgefassten Meinungen, wo nicht sein kann, was nicht sein darf....


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 Zeitzeuge 21. August 2019 
 

Ein Rechtsstaat achtet das menschliche Leben von der

Empfängnis bis zum natürlichen Tod(KKK 2270)!

Nicht aber Victoria!

Da wurde die Abtreibung bis zur 24. Woche "freigegeben" und um die entsprechenden Kliniken eine Sperrzone
errichtet, welche Lebensrechtlern Demos
und Infos verunmöglicht!

Auch wurde die Beihilfe zum Selbstmord,
zynisch "Sterbehilfe" genannt in Viktoria "freigegeben".

In Australien drohen auch Journalisten
bis zu 10 Jahre Haft, wenn sie über Einsätze des Geheimdienstes, dessen Angehörige strafrechtl. Immunität genießen, berichten!

Bzgl. der Causa Pell werden wohl alle hier bei kath.net die zahlreichen Ungereimtheiten des Prozesses kennen,
wie z.B. in kath.net 67258 v. 9.3.19 berichtet. Warum wurde wohl kein Glaubhaftigkeitsgutachter hinzugezogen?

Lit. über Justizirrtümer:

Thomas Darnstädt: Der Richter und sein Opfer, Zitat: "Schuld sind einseitige Ermittlungen, überschätzte Gutachter und selbstgewisse Richter. Doch nur selten bekennt sich die Justiz zu ihren Fehlern. Jeder kann ihr Opfer werden."

-2-


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 wedlerg 21. August 2019 
 

@Stephaninus : solche Stimmen können Sie sich sparen

Wenn man nur halbe Informationen hat, ist es immer fatal eine "Mittelposition" einnehmen zu wollen. gegen Pell sind seit Jahrzehnten Verfahren initiiert worden. Er hat alle Prozesse gewonnen. Die anhängigen Zivilklagen zielen darauf ab, Geld aus der Kirche herauszuholen.

Im vorliegenden Fall schreit der ganze Sachverhalt geradezu nach einer eingefädelten Intrige.

Das Urteil zeigt klar auf, dass jeder von uns der nächste sein kann. Wer nicht mit dem Zeitgeist heult, wird zur Strecke gebracht. Es genügt ein dubioser Zeuge und eine Medienkampagne.


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 Diadochus 21. August 2019 
 

Vorwand

Die Freimaurer und der lange Arm von Kardinal Parolin haben gesiegt. Der ein oder andere mag das als Verschwörungstheorie abtun, aber da sind Kräfte im Hintergrund, von denen wir nichts ahnen. Jedenfalls bleibt Kardinal Pell unter erniedrigenden Umständen weiter in Haft.


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 Rechner 21. August 2019 
 

Nichts Neues im sog. Westen

Kardinal Pell hat mit all den Vorwürfen nichts zu tun; er ist unschuldig. Alle Anschuldigen sind erfunden und erlogen.
Man täusche sich nicht über die angelsächsische Welt (England, USA, Australien usw.). Man meint, das sei ja alles frei und easy, besser usw., aber das stimmt ganz und gar nicht, der Anschein trügt. Die Demokratie ist oft ein Deckmantel, denn die Herrschenden in Politik, Wirtschaft, Medien und Justiz sind immer dieselben und insbesondere antikatholisch, auch rassistisch, und gehören zur "Synagoge Satans, der Freimaurerei."
Insofern war dieses erneute Unrecht fast zu erwarten.


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 bücherwurm 21. August 2019 

Nach meinem Wissensstand kann Pell keine Messe lesen, weil ihm als Häftling

der Umgang mit Alkohol verboten ist - ihm fehlt also der Wein.


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 Herbstlicht 21. August 2019 
 

@petrafel - nicht öffentlich aber warum nicht still für sich!

Ihre Frage:
"Warum kann Kardinal Pell keine Messe feiern? Ist es ihm von kirchlicher Seite untersagt worden?"

Der Vatikan bestimmte, dass der Kardinal nicht mehr "öffentlich" den priesterlichen Dienst ausüben darf.

Warum Kardinal dies aber nicht in seiner Zelle tun darf, ist für mich nicht einsehbar, denn noch ist er ja schließlich Priester.

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-08/australien-kardinal-pell-revisionsverfahren-schicksalstag-info.html


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 girsberg74 21. August 2019 
 

Die sind ja noch schlimmer / brutaler / selbstgerechter als die Nazis!

@Zeitzeuge:
„ … Das Verbot der Messfeier ist allein schon aussagekräftig bzgl. der Justiz
in Australien:

Sogar die Nazis befahlen die Einrichtung
einer Kapelle im KZ Dachau …“


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 NicoA 21. August 2019 
 

Hl. Messe

Lassen wir in unseren Gemeinden - weltweit - Messen für Kardinal Pell lesen!


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 Stephaninus 21. August 2019 
 

Pell wirklich ein Märtyrer?

Mir ist Kardinal Pells kirchenpolitische Position sympathisch. Dennoch: Daraus ziehe ich nicht den Schluss, er müsse unschuldig sein und die australische Justiz korrupt. Das wäre gar simpel. Letztlich haben zwei Gerichte den Belastungszeugen für glaubwürdig befunden (Missbrauch findet per se meist im Geheimen statt und hinterlässt verheerte Seelen). Ist die Justiz vor der öffentl. Meinung eingeknickt? Nicht stichhaltig, denn auch Pell hat eine grosse Anhängerschaft. Und vergessen wir nicht, es ist nicht der einzige Fall in Sachen Pell. Zivilrechtlich sind weitere Klagen gegen ihn im Zusammenhang mit Missbrauch aktuell. Die Geschichte in der Sakristei: nicht so isoliert also, wie hier gerne getan wird.

Eine Berufung vor dem High Court gilt im Übrigen als ziemlich aussichtslos.

Klar, das Heulten der Meute ist unsympathisch. Dieses Klima hat jedoch die katholische Kirche Australiens mit ihrer unsäglichen Missbrauchsgeschichte (weit mehr als prot. Kirchen!) und Arroganz verschuldet.


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 petrafel 21. August 2019 
 

Keine Messe?

Warum kann Kardinal Pell keine Messe feiern? Ist es ihm von kirchlicher Seite untersagt worden?
Wenn nicht, was sollte ihn daran hindern, allein die Messe zu feiern? Ich bin kein Theologe. Vielleicht kann mir jemand dazu Auskunft geben: Ich dachte immer, ein Priester kann immer und überall die Messe feiern. Er benötigt dazu doch keinen geweihten Raum und auch keine weiteren Messbesucher. Brot und Wein sollten zu beschaffen sein. Oder sehe ich das falsch?
Vom priesterlichen Dienst ist er doch nicht suspendiert worden, oder doch?

Abgesehen davon, verursacht diese Gerichtsentscheidung bei mir -als gläubigem Menschen und als Bürger eines Rechtsstaates- ein flaues Gefühl. Die Umstände des Falles sind für mich einfach zu merkwürdig, um an eine Schuld des Kardinals zu glauben. Und in Deutschland wäre er nie verurteilt worden. Hier wäre wahrscheinlich nicht mal ein Verfahren eröffnet worden.


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 Katholik 21. August 2019 

Ausführlicher Bericht auf Englisch (NCRegsiter)

www.ncregister.com/daily-news/breaking-cardinal-pells-sexual-abuse-conviction-upheld


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 Herbstlicht 21. August 2019 
 

Beten wir für Kardinal Pell!

Die aufrichtige Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit?
Hat sie in diesem ganzen Drama überhaupt eine Rolle gespielt?

Wie wird sich nun der Vatikan Kardinal Pell gegenüber verhalten?

Kardinal Pell bewusst die Möglichkeit zu nehmen, täglich die hl. Messe zu feiern und dadurch Stärkung zu erfahren, nenne ich bewusst ausgeübte Schikane.
Eine Demütigung ist es sowieso!
Gott sei Dank bleibt ihm das persönliche Gebet.
Kardinal Pell sagte ja vor kurzem, er wolle seine Situation Gott aufopfern.
Möge ER ihm die Kraft geben, innerlich stark zu bleiben und nicht zusammenzubrechen.


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 Diasporakatholik 21. August 2019 
 

@Eliah

Ich teile Ihre durch eigenes Erleben begründete Einschätzung.

Vielleicht ist es für Sie interessant, dass mich Ihr am 27.03. hier von Ihnen auf kath.net mitgeteilten "Gebet um Errettung und Befreiung" so sehr beeindruckt hat, dass ich es damals abgeschrieben, in mein Gotteslob-Gebetbuch eingeklebt habe und in meinen persönlichen Gebetskanon aufgenommen habe, den ich vor jedem Gottesdienst bete.

Es passt auch m.E. auch gerade in dieser aktuellen Situation.

Vielleicht mögen Sie es ggf. erneut veröffentlichen?


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 lakota 21. August 2019 
 

@Familienvater

Ja, Mt 10, 17-29
Das hat man in der Bibel oft gelesen, in der Heiligen Messe oft gehört, aber es schien so weit weg. Jetzt hat man es vor Augen in Kardinal Pell.
Wie muß er sich fühlen? Unschuldig - für mich ist er unschuldig - im Gefängnis, Hass und Häme ausgeliefert und dann nicht einmal den Trost der Hl. Messe. Gott möge ihm Kraft schenken und Jesus ihm ganz nahe sein!
Seine Richter werden auch einmal vor DEM Richter stehen und sich verantworten müssen, genau so wie die Verantwortlichen in den Medien, die Kardinal Pell schon lange vorher verurteilt hatten.


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 Eliah 21. August 2019 
 

Die Meute triumphiert

Während meiner Zeit als Redakteur habe ich oft erlebt, was jetzt wieder passiert: Die Medienmeute genießt ihren Triumph. Würde man sie nicht in solchen beruflichen Situationen erleben, man könnte sie für vernünftige Menschen halten, all jene, die von sich und ihrer Mission, dem „Guten“ zu dienen, durchdrungen sind. Ihr Lebensinhalt scheint es zu sein, ihre Umgebung zu „bekehren“. Über jeden Selbstzweifel sind sie erhaben. Sie wittern das „Böse“ allenthalben in der Kirche und überhaupt jedem, der nicht die vorschriftsmäßige Meinung hat. Wer diesen Beruf ergreifen will, sollte sich sorgsam prüfen, ob er sich zutraut, in solchen Kreisen zu existieren.Es braucht viel Gebet und Glauben, um das durchzuhalten.


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 doda 21. August 2019 

Hat sich der Vatikan schon engagiert dafür eingesetzt, dass Kardinal Pell die Hl. Messe feiern kann?


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 Familienvater 21. August 2019 
 

Mt 10, 17-29

Dazu fällt mir nur eines ein: Mt 10, 17-29
Beten wir für Kard. Pell!


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 Stefan Fleischer 21. August 2019 

Was immer auch geschieht

Vertrauen wir auf Gottes Gerechtigkeit. Die Wahrheit wird ans Licht kommen, und wenn es erst am jüngsten Tag ist. Uns bleibt inzwischen nur zu beten und zwar auch - was wir vielleicht zu wenig getan haben - für jene, welchen nicht den Mut und die Kraft hatten das zu sagen und zu tun, was sie hätten tun oder sagen müssen. Beten wir auch für jene, welche andere unter Druck gesetzt und/oder die öffentliche Meinung aufgehetzt haben. Und beten wir auch für jene Politiker etc. welche nun auf Grund dieses Urteils gefordert wären, die Schwachstellen in diesem Justizsystem auszumerzen. (Wenn ich richtig verstanden habe, wäre doch schon der Schuldspruch an sich, geschweige denn das Urteil des Berufungsgerichtes in einem Rechtsstaat wie bei uns nicht möglich gewesen. Oder wie würde der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aussehen, wenn eine Berufung dorthin möglich wäre?)


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 wedlerg 21. August 2019 
 

Ein schwarzer Tag für Australien

Das letzte Rechtsmittel zum obersten Bundesgericht ist nicht sehr aussichtsreich.

Damit ist Pells Schicksal, für Jahre im Gefängnis zu bleiben, vermutlich besiegelt. Er ist das Opfer einer medialen Treibjagd und eines dubiosen, m.E. politischen Richterspruchs. Die Verfolgung normaler katholischer Christen ist damit ein Stück weit legitimiert.

Es bleiben unsere Gebete für Kardinal Pell.

Aber es soll sich keiner täuschen: In Zeiten politisch-medialer Willkür sind solche Urteile ein Mittel, unbequeme Gegner mundtot zu machen.

Ich empfehle auch einen Blick auf die Statements von vor dem Gericht wartenden Lobbyisten der Opfer von Missbrauch zu werfen - Häme un Hass allenthalben. Hier wird ein Mob aufgewiegelt. Ein übles Spektakel.


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 hape 21. August 2019 

Welchem Herrn diene ich?

Die eigentliche Demütigung ist nicht das Geschrei der Medien, sondern das Verbot der Hl. Messe. Auf der anderen Seite kann der Mensch an solchen Demütigungen aber auch wachsen. Wichtig ist, als Christ zu wissen, welchem Herrn ich diene. Dazu sagt Weihbischof Athanasius Schneider: „Ich will von Gott anerkannt werden, nicht von den Bischöfen, den Medien und nicht einmal vom Papst. Mit meinem Gewissen und meinem Versprechen in der Taufe und in der Bischofsweihe habe ich Christus versprochen, die Wahrheit rein und vollständig zu bewahren und sogar bereit zu sein, mein Leben dafür zu geben. Das ist mein Wunsch und mein Ziel. Es interessiert mich nicht, was die Leute denken. Es ist absurd, die menschliche Meinung zu fürchten, weil die sich morgen schon ändert. Ich muß nur das fürchten, was Gott denkt. Das Denken der Menschen geht schnell vorbei, das Denken Gottes bleibt. Ich bin vor allem darum besorgt, Gott wohlgefällig zu sein.“ (www.kathpedia.com)


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 Zeitzeuge 21. August 2019 
 

Lieber Gandalf!

Das war leider zu erwarten!

Zum Thema "Justizgläubigkeit" warte ich
zunächst einmal die Reaktionen hier ab,
dann werde ich ggfls. bibliographische Hinweise als "Gegengift" hier präsentieren.

Das Verbot der Messfeier ist allein schon aussagekräftig bzgl. der Justiz
in Australien:

Sogar die Nazis befahlen die Einrichtung
einer Kapelle im KZ Dachau (Block 26, Stube 4), so daß dort täglich eine hl.
Messe ab Januar 1941 gefeiert werden konnte mit Gregorianik, verfaßt von einem Franziskaner-Häftling, der Altar
befindet sich heute in Schönstatt!

In Australien ist mann da offensichtlich restriktiver im 21. Jahrhundert!

Lit.: Thomas Kempter:

Gott feiern in Dachau

ca. 150 Seiten, online verfügbar!


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 Eliah 21. August 2019 
 

Richterin: Kardinal Pell emotional herabgewürdigt

Die vorsitzende Richterin hat in ihrer Urteilsbegründung eingeräumt, dass Kardinal Pell teilweise sehr emotional heradgewürdigt wurde. Das klingt nicht nach "über jeden Zweifel erhaben". Wer will, kann sich die halbstündige Aufzeichznung des livestreams bei youtube ansehen.

www.youtube.com/watch?v=3tNT_qjU6bA


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 Gandalf 21. August 2019 

1 Richter war mutig

Immerhin hatte 1 Richter den Mut, trotz des mega medialen Drucks (auch auf die Richter), hier keine Eindeutigkeit zu sehen, das zeigt schon mal, dass hier etwas gewaltig stinkt.


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