Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. „Warum bin ich Christ“
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Argentinien: Linker Präsidentschaftskandidat will legale Abtreibung

22. August 2019 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alberto Fernández sieht in illegalen Abtreibungen ein Problem der öffentlichen Gesundheit.


Buenos Aires (kath.net/lifesitenews/jg)
Alberto Fernández, der Kandidat der linken TODOS-Partei, hat angekündigt, Abtreibungen in Argentinien zu „entkriminalisieren und zu legalisieren“, wenn er die Präsidentenwahlen im Oktober gewinnen sollte.


In einem Interview mit dem argentinischen Sender Net TV sagte Fernández in Bezug auf Abtreibung: „Ich möchte nicht, dass noch eine Frau stirbt. Sie (die Abtreibung, Anm.) muss sofort entkriminalisiert werden.“ Illegale Abtreibungen dürften nicht ignoriert werden. Das sei eine Frage der öffentlichen Gesundheit, betonte er.

Abtreibung ist in Argentinien ein strafbares Verbrechen, außer das Kind wurde bei einer Vergewaltigung gezeugt, das Leben oder die Gesundheit der Mutter sind in Gefahr oder wenn die Frau geistig behindert ist.

Fernández’ Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ist die ehemalige Präsidentin Cristina de Kirchner.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 22. August 2019 
 

Erinnere mich an einen Vortrag

zu einem ganz anderen Thema, bei dem der Referent völlig kontextfrei anmerkte, dass in den USA im Zusammenhang mit Abtreibungen schon drei Menschen ermordet worden seien. Ich war völlig konsterniert. Heute würde ich vielleicht den Mut haben, aufzustehen und die Frage zu stellen, ob er nicht vielleicht etwas verwechselt haben könnte. Denn ganz offiziell seien es bereits Millionen getötete und ermordete Kinder.


4
 
 Stanley 22. August 2019 
 

@winthir

Wie wir praktisch damit umgehen sollen?
Nun, zuerst muss der Finanzierungszwang der Krankenkassen durch den Gesetzgeber wieder zurückgenommen werden, damit das frei werdende Kapital wieder dem eigentlichen Zweck zur Verfügung gestellt wird: für Pflegebedürftige, für Kranke, für Behinderte, für Geburten etc.
Zu Ihrem zweiten Einwand ist zu sagen, dass die Legalisierung der Abtreibung weder den Abtreibungstourismus, noch den Hinterzimmer-Pfusch verhindern kann.
Grund: nicht jede Frau, die eine Abtreibung vornehmen will oder (auf Druck ihres sozialen Umfeldes) vornehmen muss, will registriert werden.
Sie sprechen von der "Realität, der wir in's Auge sehen müssen".
Nun, das ist die Realität!
Schon mal drüber nachgedacht?
Die Exkommunikation endet mit dem Tod, das ist richtig. Doch die Folgewirkung eines unbußfertigen Verharrens in der Sünde, und Abtreibung oder die Mitwirkung daran zählt nun mal als Todsünde,führt unweigerlich zur Selbstverdammung.

Wollen wir das etwa weiter fördern?


3
 
 winthir 22. August 2019 

"Abtreibung ist in sich selbst schlecht" - ist auch meine Meinung.

Nur - wie gehen wir praktisch(!) damit um?

In Deutschland ist Abtreibung nach wie vor ein Straftatbestand, der unter bestimmten Bedingungen straffrei gestellt wird, übrigens.

Wollen wir den "Abtreibungstourismus" wieder einführen?

Wollen wir, dass Abtreibungen von Pfuscherinnen in Hinterzimmern durchgeführt werden, mit hohem Risiko für das Leben der Mutter?

meine Meinung: Wir können Abtreibungen nicht verhindern - so hart und gemein das jetzt auch klingen mag.

das ist die Realität, der wir in's Auge sehen müssen.

Wie genau damit umgehen? Ich weiß es noch nicht genau.

Und, zum Thema "Exkommunikation": Die Exkommunikation endet mit dem Tod. Ab dann ist nicht mehr die ecclesia militans, sondern die ecclesia triumphans zuständig.

soweit meine unsortierten Gedanken,
als ein Beitrag zur Diskussion.


1
 
 Stanley 22. August 2019 
 

Es gibt keinen Grund für eine Legalisierung der Abtreibung

Denn dann hätte Argentinien dasselbe Problem wie in Deutschland: Die legalen Abtreibungen würden per gesetzlichen Zwang von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen. Die Folge davon wären Einsparungen bei den Leistungen für Kranke, Behinderte und Alte.

Vor allem aber ist Abtreibung in sich selbst schlecht. Auch Katholiken in Argentinien zögen sich bei Mitwirkung an einer Abtreibung (unabhängig von der staatlichen Regelung) die Tatstrafe der automatischen Exkommunikation zu.

Mit dem Ausschluss von den Sakramenten ist nicht zu spaßen, da die Wirkung für das ewige Leben nach dem Tode verheerend ist, wenn die schuldige Person sich nicht bekehrt.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  4. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  5. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  6. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  9. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  10. Was eine Messe wiegt
  11. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  12. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  13. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  14. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  15. Kirchweihfest im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz