Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  2. Vom Elend der Fürbitten
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. Der stumme Gott unserer Zeit
  8. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  9. Realitätsverlust im Bistum Chur
  10. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  11. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  12. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  13. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!

Schick: „Ich bitte euch, die verfolgten Christen wahrzunehmen“!

19. August 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof schreibt auf Facebook, dass „Christen, die die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen leben und verkünden, entsprechend handeln und sie einfordern“, „oft“ in Bedrängnis gerieten und verfolgt würden.


Bamberg (kath.net) „Ich bitte Euch und alle, die verfolgten und bedrängten Christen in der ganzen Welt wahrzunehmen und ihnen durch Gebet und Hilfeleistungen, durch politische und publizistische Aktivitäten beizustehen.“ Das schreibt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick auf seinem Facebookauftritt. Dazu inspiriert hat ihn nach eigenen Worten auch das letzte Sonntagsevangelium. Schick ist der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Christen in Bedrängnis und Verfolgung.

Der Bamberger Erzbischof schrieb weiter: „Wo Christen bedrängt und verfolgt werde, sind auch andere Menschen und Gruppen gefährdet. Wer sich für die Christen engagiert, muss sich zugleich für die Würde und die Grundrechte aller Menschen einsetzen. Das verlangt die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen, für die Jesus sich hat kreuzigen lassen.“


Schick erläuterte: „Jesus ist nicht im Himmelbett gestorben, sondern am Kreuz. Er wusste zu seinen Lebzeiten auch darum und ist bewusst darauf zugegangen.“ Den Kreuzestod habe Jesus erlitten, „nicht weil er ein Verbrecher war, sondern weil er gegen Verbrechen redete und handelte! Die Wurzeln aller Verbrechen sind die Verbrechen gegen die ‚Göttlichkeit Gottes‘ und die ‚Menschlichkeit der Menschen‘.“

Dazu führte Schick weiter aus: „Göttlichkeit Gottes meint: Es gibt nur einen Gott aller Menschen und der ganzen Schöpfung. Wer Gott zum Gott einer Nation, einer Ethnie oder auch einer Religion, einer Zeit und Kultur macht, begeht das Verbrechen des Missbrauchs Gottes, vergeht sich gegen die Göttlichkeit Gottes. Das Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Menschen kennen wir seit 1945 auch in der Internationalen Rechtsprechung. Es besteht darin, nicht die gleiche Würde und die gleichen Grundrechte allen Menschen zuzugestehen und entsprechend zu handeln.“

Jesus sei getötet worden, weil er „die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen propagierte“, dies nahm er als freiwilliges „Opfer für das Heil der Menschen annahm. Dadurch brachte er auch Spaltung zwischen die Menschen, selbst unter nächste Verwandte“.

Der Erzbischof wies eigens darauf hin, dass „Christen, die die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen leben und verkünden, entsprechend handeln und sie einfordern“, „oft“ in Bedrängnis gerieten und verfolgt würden. „In autokratischen und absolutistischen Systemen genügt dafür oft schon, sich als Christ zu bekennen. Um die verfolgten und bedrängten Christen wissen, mit ihnen solidarisch sein und sie ideell und materiell unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe, die mir in der Kirche Deutschlands aufgetragen ist.“

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  2. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  3. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  4. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  5. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  6. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Vom Elend der Fürbitten
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz