Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Schick: „Ich bitte euch, die verfolgten Christen wahrzunehmen“!

19. August 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Erzbischof schreibt auf Facebook, dass „Christen, die die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen leben und verkünden, entsprechend handeln und sie einfordern“, „oft“ in Bedrängnis gerieten und verfolgt würden.


Bamberg (kath.net) „Ich bitte Euch und alle, die verfolgten und bedrängten Christen in der ganzen Welt wahrzunehmen und ihnen durch Gebet und Hilfeleistungen, durch politische und publizistische Aktivitäten beizustehen.“ Das schreibt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick auf seinem Facebookauftritt. Dazu inspiriert hat ihn nach eigenen Worten auch das letzte Sonntagsevangelium. Schick ist der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Christen in Bedrängnis und Verfolgung.

Der Bamberger Erzbischof schrieb weiter: „Wo Christen bedrängt und verfolgt werde, sind auch andere Menschen und Gruppen gefährdet. Wer sich für die Christen engagiert, muss sich zugleich für die Würde und die Grundrechte aller Menschen einsetzen. Das verlangt die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen, für die Jesus sich hat kreuzigen lassen.“


Schick erläuterte: „Jesus ist nicht im Himmelbett gestorben, sondern am Kreuz. Er wusste zu seinen Lebzeiten auch darum und ist bewusst darauf zugegangen.“ Den Kreuzestod habe Jesus erlitten, „nicht weil er ein Verbrecher war, sondern weil er gegen Verbrechen redete und handelte! Die Wurzeln aller Verbrechen sind die Verbrechen gegen die ‚Göttlichkeit Gottes‘ und die ‚Menschlichkeit der Menschen‘.“

Dazu führte Schick weiter aus: „Göttlichkeit Gottes meint: Es gibt nur einen Gott aller Menschen und der ganzen Schöpfung. Wer Gott zum Gott einer Nation, einer Ethnie oder auch einer Religion, einer Zeit und Kultur macht, begeht das Verbrechen des Missbrauchs Gottes, vergeht sich gegen die Göttlichkeit Gottes. Das Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Menschen kennen wir seit 1945 auch in der Internationalen Rechtsprechung. Es besteht darin, nicht die gleiche Würde und die gleichen Grundrechte allen Menschen zuzugestehen und entsprechend zu handeln.“

Jesus sei getötet worden, weil er „die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen propagierte“, dies nahm er als freiwilliges „Opfer für das Heil der Menschen annahm. Dadurch brachte er auch Spaltung zwischen die Menschen, selbst unter nächste Verwandte“.

Der Erzbischof wies eigens darauf hin, dass „Christen, die die Göttlichkeit Gottes und die Menschlichkeit der Menschen leben und verkünden, entsprechend handeln und sie einfordern“, „oft“ in Bedrängnis gerieten und verfolgt würden. „In autokratischen und absolutistischen Systemen genügt dafür oft schon, sich als Christ zu bekennen. Um die verfolgten und bedrängten Christen wissen, mit ihnen solidarisch sein und sie ideell und materiell unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe, die mir in der Kirche Deutschlands aufgetragen ist.“

Archivfoto Erzbischof Schick (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 19. August 2019 
 

Richtig verstehen ist angesagt..

Wie man diesen Ausspruch deutet ist ausschlggebend für vieles.. :Wer Gott zum Gott einer Nation, einer Ethnie oder auch einer Religion, einer Zeit und Kultur macht, begeht das Verbrechen des Missbrauchs Gottes... Bischof Schick bekennt sich klar zum Gekreuzigten. Gott ist Vater aller Menschen, Schöpfer und Ursprung. Das ist klar. Der Unaussprechliche, Ewige, Lebendige. Doch wie ist das Gottesbild der einzelnen Ethnien, Religionen und Gruppen? Setzen sie nicht Gott mit ihrem Bild Gottes gleich? Denn uns hat Gott sein Gesicht gezeigt. In Jesu, wir wissen wer ihn sieht, sieht den Vater.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz