05 August 2019, 09:00
Soll am deutschen Wesen die Amazonas-Synode genesen?
 
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Im Hintergrund der Amazonas-Synode agiert seit 2014 REPAM, ein merkwürdiges innerkirchliches Netzerwerk mit einer eigenen Agenda - Aus Deutschland wird es via Adveniat und Misereor mit hohen Geldbeträgen unterstützt

Vatikan (kath.net/rn)
Rund um die innerkirchlich nicht unumstrittene Amazonas-Synode werden jetzt immer mehr Details über die Hintergründe und merkwürdige Netzwerke sichtbar, die – welch Zufall – von Deutschland aus massiv finanziert werden. REPAM (Red Eclesial PanAmazónica) nennt sich das innerkirchliche Netzwerk, welches 2014 u.a. vom lateinamerikanischen Bischofsrat CELAM und der Brasilianischen Bischofskonferenz gegründet wurde. Von Deutschland aus wird es massiv von den deutschen Hilfswerken Adveniat und Misereor mit Geldern unterstützt. Guido Horst erinnert in der Tagespost, dass es bisher noch keine Bischofssynode gab, in deren Vorfeld ein internationales Netzwerk gegründet wurde, um das Bischofstreffen vorzubereiten und dessen Ergebnisse „vorzuspuren“. Offiziell möchte das Netzwerk die Welt auf die "fragile Situation der Ureinwohner im Amazonasgebiet“ und die entscheidende Bedeutung der Ökoregion des Amazonas für den gesamten Planeten aufmerksam machen.

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Im Hintergrund geht es aber noch um anderes. Dies machten die REPAM-Vertreter schon im Vorfeld klar. So möchte Bischof Kräutler, der brasilianische Vertreter des Netzwerks, das Priesteramt für verheiratete Männer öffnen und fordert Diakoninnen. Und auch Bischof Overbeck, der offiziell für Adveniat zuständig ist, sprach schon vor Wochen von einer geplanten "Zäsur" in der katholischen Kirche durch diese Synode. Für ihn stehe die Hierarchie, die Sexualmoral und das Priesterbild auf dem Prüfstand. "Weiß der Essener Bischof mehr?“ Ja, er wusste mehr, denn als Adveniat-Bischof hat er die Arbeit des REPAM seit dessen Gründung begleitet", schreibt dazu die "Tagespost" und erinnert auch daran, dass REPAM nicht als „pressoure group“ von außen auftrete, sondern eben zum "inneren Kreis" derjenigen gehört, die das Treffen vorbereiten.

Doch ganz eindeutig ist die Stimmungslage in Deutschland auch nicht. So soll Bischof Genn sich laut kath.net vorliegenden Informationen dahingehend geäußert haben, dass die Menschen im Amazonas keineswegs Viri Probati wollen.

Symbolbild


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