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Gott hat das nicht so gewollt, davon bin ich überzeugt.

27. August 2019 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Es gibt Momente, wo ich das Gefühl habe, ich kann meinen Gedanken nicht entkommen, aber das stimmt nicht. Ich habe immer eine Wahl. Ich bin frei. DANKE, Jesus! - Die Jugendkolumne von kath.net - Ein Beitrag von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Heute habe ich mir fest vorgenommen, endlich meinen Artikel zu schreiben. Seit Tagen schiebe ich das vor mir her und das schlechte Gewissen wird immer größer. Der Plan war, dass ich heute gleich nach der Arbeit und einer kurzen Pause anfange.
Und dann kommt es, wie es kommen muss. Ich denk mir: „Och.. Erst schau ich mir noch dieses Video auf YouTube an, dann geht’s los..“

Natürlich. Es bleibt nie bei einem. Ich klicke mich von diesem zum Nächsten. Dann sehe ich etwas, das mich fasziniert und habe das Gefühl, genau sowas, brauch ich auch. Also gehe ich über zum Preis- und Produktvergleichen, lese Kundenbewertungen durch und schaue mir weitere Infovideos an, damit ich weiß, worauf es ankommt. Und endlich, nach viel zu langer Zeit, fällt mein Blick auf die Uhr und ich kann es nicht glauben. Ich habe Stunden damit zugebracht, etwas zu suchen, das ich nicht brauche. Ich habe mir unzählige Videos angesehen, die diesen Nachklang von „Wenn ich doch auch … hätte/wäre/könnte, dann…“ hinterlassen. Ich sehe das Leben anderer, oder das, was sie mich davon sehen lassen wollen, und vergleiche mich. Ich sehe, wo ich noch nicht gut genug bin. Ich sehe, wo ich noch nicht schön genug bin. Ich sehe, was ich alles nicht habe, aber gerne hätte. Ich sehe, was ich „unbedingt brauche“. Ich sehe, wie herrlich mein Leben sein könnte, wenn ich doch nur… STOPP!!


Als ich vor ein paar Stunden aus der Arbeit gekommen bin, war doch alles noch gut. Alles entspannt, bloß etwas müde. Jetzt ist da dieser komische Druck in mir und diese Stimme, die Sachen sagt wie: „Du MUSST das unbedingt machen. Du MUSST das unbedingt kaufen. Du MUSST… Du MUSST… Du MUSST…“.
Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber wenn ich jetzt so drauf schaue, klingt das für mich nicht gerade nach der Stimme Gottes.
Ich frage mich, was ER mir sagen würde…

„Du willst sehen, wie eine großartige Frau ein Leben in Fülle lebt?! Du willst wissen, was es dafür braucht?! Du willst alles, was dafür nötig ist?! Schau auf dein eigenes Leben, Lucia. Schau, wie wunderschön du bist. Schau, was du heute geschafft hast! Sieh mal, hier sind wir schon wieder einen Schritt weiter gekommen… Erinnere dich, an die vielen kostbaren Momente der letzten Wochen. Dein Leben ist ein Abenteuer. Dein Leben ist schön. Du hast genug. Du bist genug. ICH gebe dir alles, was du brauchst! Sorge dich um nichts! ICH BIN DA. Ich denke an dich. Ich bleibe immer bei dir. Ich bin gerecht. Ich sehe dich und weiß, was du brauchst. Nichts fehlt dir, bei mir.“

Wow. Es ist die Wahrheit. Und sie tut so gut. Frieden in mir.
Hören, was Gott sagt, das ist meine Schlüsselerkenntnis von heute.
Das ist nicht gerade eine nie dagewesene Offenbarung. Aber sie ist zur rechten Zeit gekommen. Ich bin oft so im Fahrwasser meiner Gedanken, dass ich vergesse zu prüfen, ob mir das gerade gut tut, mich ermutigt und motiviert. Ich gebe mich viel zu schnell damit zufrieden, dass das Leben eben stressig, sorgenvoll und mühsam ist und Punkt.

Gott hat das nicht so gewollt, davon bin ich überzeugt.
ICH habe es in der Hand, was ich mir ansehe, was ich lese, was ich mir anhöre und was ich glaube. Und tatsächlich ich, ja ICH entscheide, was ich denke. Es gibt Momente, wo ich das Gefühl habe, ich kann meinen Gedanken nicht entkommen, aber das stimmt nicht. Ich habe immer eine Wahl. Ich bin frei.
DANKE, Jesus!


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Lesermeinungen

 gebsy 27. August 2019 

Schlüsselerkenntnisse

machen uns fähig, Entscheidungen zu treffen.
Da werden so anschaulich die Versuchungen gezeigt, die uns JEDE für sich die Chance bietet, eine Entscheidung für Gott zu treffen …
Für ein Schlüsselerlebnis vor über 35 Jahren bin ich mein Leben lang dankbar, weil es mir die liebende und aufmerksame Hilfe Gottes "HAUTNAH" erleben ließ.
Dieses Geschenk möchte ich damit weiter schenken - http://www.gebsy.at


1
 
 Diadochus 27. August 2019 
 

Ich bin da

Och, wir schweifen oft ab und tun nicht das, was wir tun sollen, was wir uns vorgenommen haben. Aber Er kommt zur "rechten Zeit" und sagt: "Ich bin da". In Seinem Frieden können wir wieder frei entscheiden und handeln. Gut, dass Er da ist. Was wären wir ohne Ihn? -och :)


1
 
 julifix 27. August 2019 

Danke...

... herzlich für diese Erinnerung an das Wesentliche - GOTT


2
 

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