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Antifa stört Auftaktkundgebung der Pro Life Tour 2019

30. Juli 2019 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Internationale Pro Life Tour 2019 ist gestartet, die Jugend für das Leben Deutschland gemeinsam mit der Jugend für das Leben Österreich sowie der Bewegung für das Leben Südtirol veranstaltet – Antifa störte in Augsburg eine Veranstaltung


Augsburg (kath.net/pm)
Vergangenen Samstag startete die internationale Pro Life Tour 2019, die Jugend für das Leben Deutschland gemeinsam mit der Jugend für das Leben Österreich sowie der Bewegung für das Leben Südtirol veranstaltet. Dabei legen die rund hundert jungen Teilnehmer an die 370 Kilometer von Augsburg nach Bozen in Südtirol über Innsbruck zurück. Drei Wochen lang gehen die Jugendlichen durch Ortschaften und Städte, um auf das Lebensrecht der Kinder vor der Geburt einzutreten. Sie wollen die Menschen, die ihnen begegnen und Verantwortliche aus Gesellschaft und Politik wachrütteln und darin bestärken, die Schaffung von Alternativen zur Abtreibung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu forcieren und das Recht auf Leben eines jeden Menschen zu schützen.


Die Teilnehmer der Auftaktkundgebung wurden am Augsburger Martin-Luther-Platz von einer Gruppe Gegendemonstranten der Antifa gestört. Die unrechtmäßige Gegendemo fand unangemeldet unmittelbar neben der Rednerbühne der Tour statt. Die Redebeiträge der jungen Menschen von Jugend für das Leben wurden von Beginn an durch laute Rufe und Pfiffe massiv gestört, wodurch es zu mehreren Unterbrechungen kommen musste. Die Antifa-Demonstranten äußerten Hass- und blasphemische Parolen sowie ausfallende Worte und überschritten dabei die gesetzliche Höchstlautstärke. Erst durch die Ankunft der Polizei sowie der Einleitung von rechtlichen Folgen konnte die Gruppe von Gegendemonstranten zum Abzug gezwungen werden, wodurch eine ungestörte Wiederaufnahme der Auftaktveranstaltung erst möglich wurde.

Höhepunkt der Kundgebung war der Besuch des Gastredners Raphael Müller. Der Jugendliche erlitt noch im Mutterleib einen Schlaganfall, wodurch er stark beeinträchtigt auf die Welt kam. Mit Unterstützung verfasst er heute Texte und Poetry-Slams. Seine Mutter leiht ihm für Veranstaltungen wie die Pro Life Tour ihre Stimme. Nachdem sie einige seiner Texte vorgetragen hatte, wandte sie sich an das Publikum und sagte: „Unser Leben ist nicht immer einfach, aber ich bin froh, dass es meinen Sohn gibt!“ Die Pro Life Tour 2017 etwa stand besonders im Zeichen des Endes der gesetzlichen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung bereits im Mutterleib. Die Jugend für das Leben fordert seit Jahren das Ende der so genannten eugenischen Indikation, die es gesetzlich möglich macht, Kinder mit einer Beeinträchtigung in manchen Fällen sogar bis unmittelbar vor der Geburt abzutreiben.


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Lesermeinungen

 Chris2 31. Juli 2019 
 

Diese "Anti"-Faschisten

sind in Deutschland de facto schon längst zu einer "Regierungsschutztruppe" einer "konservativen" Kanzlerin aufgestiegen. Nichts könnte das besser illustrieren, als Merkels angebliche "Videos, die Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz belegen". De facto gab es damals genau ein - ohne Kontext kaum aussagekräftiges - Video (Männer laufen - warum auch immer - anderen Männern einige Meter nach). Das von "Antifa Zeckenbiss" (also klar erkennbar von Linksextremisten!) gepostet worden war, dessen Echtheit unbestätigt war und dessen Titel die Regierungsschefin eines 80-Millionen-Landes völlig unkritisch einfach übernommen hatte.
Soweit, so "ungewöhnlich".
Zum "Merkelgate" wurde die Affäre aber endgültig, als der Präsident des Verfassungsschutzes gehen musste, weil er die Echtheit des Videos und damit (völlig zu Recht) auch die Glaubwürdigkeit der Kanzlerin infragegestellt hatte.
In der Wirtschaft würde man solche Phänomene "feindliche Übernahme" nennen.


3
 
 gebsy 30. Juli 2019 

Soll die Aufklärung

verstärkt in die Richtung gefördert werden, um nicht UNGEWOLLTE Schwangerschaften zu provozieren?
Es wird sich doch die Wahrheit bestätigen, wenn Impulse gesetzt werden: http://www.gebsy.at/433672887


4
 
 Eliah 30. Juli 2019 
 

Die Störer sind keine Antifaschisten

Man sollte Begriffe wie "Antifa" nicht übernehmen, denke ich. Die Ideologie dieser Leute ist faschistisch. Der italienische Antifaschist Ignazio Silone hatte es schon vor Jahrzehnten vorhergesagt: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

1000-zitate.de/autor/Ignazio+Silone/


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