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Großbritannien: Katholik an prominenter Position im Johnson-Kabinett

29. Juli 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Tory-Politiker Jacob Rees-Mogg ist bekennender Lebensschützer und hat die kirchliche Position bei wichtigen Themen (Ehe, Recht auf Leben) verteidigt – Sonntags besucht er gern die Messe im Außerordentlichen Ritus


London (kath.net/rn)
Das neue englische Kabinett mit Boris Johnson bringt auch aus der Sicht von Katholiken eine interessante und wichtige Personalentscheidung: Jacob Rees-Mogg (Foto) ist seit wenigen Tagen zum wichtigen Leader of the House of Commons und Lord President of the Council ernannt worden. Damit hat ein Katholik, der auch seinen Glauben wirklich ernst nimmt, eine der zentralen Positionen in der englischen Politik inne. Der Politiker der Konservativen Partei gilt als bekennender Lebensschützer und hat die kirchliche Position bei wichtigen Themen (Ehe, Recht auf Leben) verteidigt. Rees-Mogg hat immer wieder auch Kritik an der Gay-Bewegung geübt und ist auch gegen Abtreibung im Fall von einer Vergewaltigung. 2014 hatte er gegen die Homo-Ehe im Parlament gestimmt. In der Sendung "Good Morning Britain" betonte er vor einiger Zeit: "Ich bin ein Katholik, ich nehme die Lehre der katholischen Kirche ernst." Privat ist der Politiker verheiratet und Vater von sechs Kindern. An Sonntagen besucht er gerne die Hl. Messe im überlieferten Ritus in lateinischer Sprache.


Britischer Tory-Politiker Jacob Rees-Mogg 2017: ´Ich bin völlig gegen Abtreibung, Leben beginnt mit der Empfängnis´ (engl.)


Foto © Jacob Rees-Mogg/Twitter


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Lesermeinungen

 lakota 31. Juli 2019 
 

"Premierminster Boris Johnson
war Katholik und konvertierte als Jugendlicher zum Anglikanismus."

Und er ist 2 mal geschieden, ist ständig fremdgegangen und hat ein uneheliches Kind.


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 Chris2 31. Juli 2019 
 

Spricht auf jeden Fall sehr

für Boris Johnson. In Deutschland wäre eine solche Personalie nach diversen medialen Hetzjagden und angesichts des aggressiven Linksdralls in Politik und Gesellschaft undenkbar.
Prominente Fälle:
- Steffen Heitmann: Bundepräsidentenkandidat Kohls, ev., schon damals wegen seiner christlichen Positionen medial abgeschossen (habe ihn 1994 mit einem Vortrag zum "Gottesbezug in der europäischen Verfassung" o.ä. erleben dürfen: Großartig)
- CSU-Umwelt-und-Familien-Bürgermeisterkandidat Markus Hollemann: Zunächst als "genialer Coup" der Münchener CSU gefeiert, da ÖDP-Mitglied und ausgewiesener Umweltexperte. Mach einer Hetzjagd der SZ - er hatte auf seiner Homepage eine Lebensrechtsorganisation verlinkt - von der CSU fallengelassen
- (Wohl auch) Paul Kirchhoff: Wirtschaftswissenschaftler. War als Finanzminister im Gespäch, präsentierte ein sehr einfaches Steuermodell. Abgeschossen nach einer Medienkampagne. Kürzlich Vortrag: "Gesellschaft ohne Gott? –
Eine Bestandsaufnahme"


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 Ulrich Motte 29. Juli 2019 
 

Premierminster Boris Johnson

war Katholik und konvertierte als Jugendlicher zum Anglikanismus. Wie Jacob Rees-Mogg besuchte er das "Elite-Internat" Eton.


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 Lautensack1 29. Juli 2019 
 

Freimaurer in England

Der Fairness halber sollte man anmerken, dass sich die wichtigsten englischen Freimaurerorganisationen nicht als Atheisten, sondern als im weitesten Sinn christlich verstehen.


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 topi 29. Juli 2019 

Felix Britannia

Wann kommt der GERexit? Mit christlichen Politikern ...


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 antonius25 29. Juli 2019 
 

Toller Mann. Humorvoll und gebildet

Sozusagen das Gegenteil unserer Minister.

@mphc:B. Johnson drückte es so aus: Die Briten wollen, dass ihre Gesetze von Leuten gemacht werden, die sie wählen und auch wieder abwählen können. Das ist der Kern des Brexits. Zumindest nachdem die EU sich zuvor jeder Redorm verweigert hatte.

Letztendlich kommt es aber drauf an, was die Briten aus der neuen Freiheit machen. Wenn sie sie gleiche Politik weiterverfolgen, oder gar noch eine Schippe drauf legen, dann wären sie besser in der EU geblieben.


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 mphc 29. Juli 2019 

Korrektur:

Warum aber ist er ein großer Befürworter des Brexits? Wegen der antichristlichen Tendenzen in der EU?
Diese sind im Establishment des Vereinigten Königreichs noch viel ausgeprägter, man denke nur an die vielen englischen einflussreichen Politiker, welche Freimaurer sind, inklusive englischer Könige.


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 mphc 29. Juli 2019 

Das ist sehr schön.

Warum aber ist er ein großer Befürworter des Brexits? Wegen ihrer antichristlichen Tendenzen?
Diese sind im Establishment des Vereinigten Königreichs noch viel ausgeprägter, man denke nur an die vielen englischen einflussreichen Politiker, welche Freimaurer sind, inklusive englischer Könige.


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 Joy 29. Juli 2019 
 

vgl. "Cato" vom Jänner

da gabs einen riesigen Bericht über ihn, scheint ein aufsteigener Stern zu sein


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