Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

Das Vaterunser – das kostbarste Geschenk

28. Juli 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: worum wir im Vaterunser bitten, ist bereits alles verwirklicht und uns im eingeborenen Sohn gegeben. Schiffbruch im Mittelmeer – Appell für die Sicherheit der Migranten. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet“: Angelus am siebzehnten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom rechten Beten (Lk 11, 1–13): Jesus lehrt die Jünger das Gebet des Vaterunser.

Sie wüssten bereits, wie man bete, indem sie die Formeln der jüdischen Tradition rezitierten, aber sie möchten auch in der Lage sein, dieselbe „Qualität“ des Gebetes Jesu zu leben. Sie könnten sehen, dass das Gebet eine wesentliche Dimension im Leben ihres Meisters darstelle. Tatsächlich sei jede seiner wichtigen Handlungen durch längeres Verweilen im Gebet gekennzeichnet. Darüber hinaus seien sie fasziniert, weil sie sähen, dass er nicht wie die anderen Meister der Zeit bete, sondern „dass sein Gebet eine innige Verbindung mit dem Vater ist, so dass sie an diesen Momenten der Vereinigung mit Gott teilnehmen möchten, um deren Süße voll auszukosten“.


So warteten sie eines Tages darauf, dass Jesus das Gebet an einem abgelegenen Ort beende, und fragten ihn dann: „Herr, lehre uns beten“. Als Antwort auf die ausdrückliche Frage der Jünger gebe Jesus weder eine abstrakte Definition des Gebets noch lehre er eine wirksame Technik des Betens. Stattdessen lade er die Seinen ein, das Gebet zu erleben, indem er sie direkt mit dem Vater in Verbindung bringe und in ihnen die Sehnsucht nach einer persönlichen Beziehung zu ihm wecke. Das sei die Neuheit. Es sei ein Dialog zwischen Personen, die einander liebten, ein Dialog, der auf Vertrauen beruhe, unterstützt durch Zuhören und offen für Solidarität.

So übergebe er ihnen das Gebet des Vaterunsers, vielleicht das kostbarste Geschenk, das uns der göttliche Meister in seiner irdischen Sendung hinterlassen habe. Nachdem Jesus uns sein Geheimnis als Sohn und Bruder offenbart habe, lasse er uns mit diesem Gebet in die Vaterschaft Gottes eindringen und zeige die Weise, auf dem Weg des kindlichen Vertrauens in einen gebetsvollen und direkten Dialog mit ihm einzutreten.

Worum wir im Vaterunser bäten, sei bereits alles verwirklicht und uns im eingeborenen Sohn gegeben: die Heiligung des Namens, das Kommen des Reichs, die Gabe des Brotes, der Vergebung und der Befreiung vom Bösen. Während wir beteten, öffneten wir unsere Hand, um zu empfangen. Das Gebet, das der Herr uns gelehrt habe, „ist die Zusammenfassung jedes Gebets, und wir richten es immer in Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern an den Vater“.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den dramatischen Schiffbruch der letzten Tage in den Gewässern des Mittelmeers, bei dem Dutzende von Migranten, darunter Frauen und Kinder, ihr Leben verloren haben:

„Ich appelliere erneut von Herzen an die internationale Gemeinschaft, unverzüglich und entschlossen zu handeln, um zu vermeiden, dass sich ähnlicher Tragödien wiederholen, und die Sicherheit und Würde aller zu gewährleisten. Ich lade euch ein, mit mir für die Opfer und ihre Familien zu beten“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz