Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  14. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  15. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

Ukraine-Konflikt: Bartholomaios mit versöhnlichen Tönen an Moskau

25. Juli 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ökumenischer Patriarch bei Bischofsweihe in Antalya: "Wir lieben die Kirche Russlands, was auch immer geschehen mag"


Antalya (kath.net/KAP) Im Konflikt zwischen dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und dem Russisch-Orthodoxen Patriarchat von Moskau um die neugegründete "Orthodoxe Kirche der Ukraine" könnte Bewegung kommen. So berichtete die Stiftung "Pro Oriente", dass der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. (Archivfoto) erste zaghafte Signale einer Versöhnung in Richtung Moskau gesendet habe: "Unglücklicherweise wollte die Schwesterkirche die Gemeinschaft mit uns, dem Ökumenischen Patriarchat, unterbrechen, um ihre Unzufriedenheit im Hinblick auf die Kirche der Ukraine zu zeigen. Wir lieben die Kirche Russlands, was auch immer geschehen mag", sagte Bartholomaios demnach bei einer Bischofsweihe am Wochenende in Antalya.


Der Abbruch der Beziehungen zwischen Moskau und dem Ökumenischen Patriarchat in Folge der Verleihung der Autokephalie für die "Orthodoxe Kirche der Ukraine" durch Bartholomaios im heurigen Jänner sei höchst "unerfreulich" und eine "Prüfung für uns alle", zitiert "Pro Oriente" den Patriarchen, der am Wochenende den neuen Titularbischofs von Tokat (Eudoxia), Ambrosios, weihte. Ambrosius wird neuer Vikarbischof des Metropoliten von Pisidien, Sotirios (Trambas), für die slawophonen Gläubigen. "Es ist mein Herzenswunsch, dass bald der Friede und die Liebe in unseren gegenseitigen Beziehungen zurückkehren".

Zugleich ließ Bartholomaios erkennen, dass er vom russischen Patriarchat ebenfalls klare Zeichen des Willens zur Aussöhnung vermisse: So trage die russische Kirche zur Prolongierung des bestehenden Konflikts bei, "sie schafft zusätzliche Probleme, indem sie - gegen das Kirchenrecht - Priester entsendet, die in verschiedenen Gegenden der Türkei zelebrieren", so Bartholomaios.

Hintergrund des Konflikts ist die Anerkennung einer selbstständigen orthodoxen Kirche in der Ukraine durch Bartholomaios in seiner Funktion als Ehrenoberhaupt der orthodoxen Weltkirche. Das Moskauer Patriarchat mit Patriarch Kyrill I. an der Spitze betrachtet dagegen die Ukraine als eine weiterhin unter seiner kirchlichen Oberhoheit stehende Region und hat im Zuge des Konflikts u.a. die eucharistische Gemeinschaft mit Konstantinopel beendet.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  4. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  5. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  6. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  7. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  8. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  9. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  10. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  9. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  13. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz