Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine Treue, die Zukunft schafft!
  2. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  3. Hippe Missionare sind brandgefährlich
  4. Der ‚gerechte Mann‘ im Heilsplan Gottes
  5. Stille Nacht, Heilige Nacht
  6. Wie genau nimmt es der BR-Rundfunk mit der Wahrheit?
  7. THESE: Wir haben Gott vergessen...
  8. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  9. 'Vor der heiligen Nacht von Weihnachten denkt an eine Person, mit der ihr Frieden schließen könnt!'
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. „Meine Adventskrippe steht unter einem Kreuz, das immer dort an der Wand hängt…“
  12. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren: er ist der Messias, der Herr!
  13. In Illo uno unum - Mission und Gemeinschaft als Prüfstein. Die Kurie zwischen Umkehr und Auftrag
  14. Vatikan äußert sich nicht über Themen des Konsistoriums
  15. Es macht mich sehr traurig, dass Russland einen Waffenstillstand zu Weihnachten abgelehnt hat!

Ukraine-Konflikt: Bartholomaios mit versöhnlichen Tönen an Moskau

25. Juli 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ökumenischer Patriarch bei Bischofsweihe in Antalya: "Wir lieben die Kirche Russlands, was auch immer geschehen mag"


Antalya (kath.net/KAP) Im Konflikt zwischen dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und dem Russisch-Orthodoxen Patriarchat von Moskau um die neugegründete "Orthodoxe Kirche der Ukraine" könnte Bewegung kommen. So berichtete die Stiftung "Pro Oriente", dass der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. (Archivfoto) erste zaghafte Signale einer Versöhnung in Richtung Moskau gesendet habe: "Unglücklicherweise wollte die Schwesterkirche die Gemeinschaft mit uns, dem Ökumenischen Patriarchat, unterbrechen, um ihre Unzufriedenheit im Hinblick auf die Kirche der Ukraine zu zeigen. Wir lieben die Kirche Russlands, was auch immer geschehen mag", sagte Bartholomaios demnach bei einer Bischofsweihe am Wochenende in Antalya.


Der Abbruch der Beziehungen zwischen Moskau und dem Ökumenischen Patriarchat in Folge der Verleihung der Autokephalie für die "Orthodoxe Kirche der Ukraine" durch Bartholomaios im heurigen Jänner sei höchst "unerfreulich" und eine "Prüfung für uns alle", zitiert "Pro Oriente" den Patriarchen, der am Wochenende den neuen Titularbischofs von Tokat (Eudoxia), Ambrosios, weihte. Ambrosius wird neuer Vikarbischof des Metropoliten von Pisidien, Sotirios (Trambas), für die slawophonen Gläubigen. "Es ist mein Herzenswunsch, dass bald der Friede und die Liebe in unseren gegenseitigen Beziehungen zurückkehren".

Zugleich ließ Bartholomaios erkennen, dass er vom russischen Patriarchat ebenfalls klare Zeichen des Willens zur Aussöhnung vermisse: So trage die russische Kirche zur Prolongierung des bestehenden Konflikts bei, "sie schafft zusätzliche Probleme, indem sie - gegen das Kirchenrecht - Priester entsendet, die in verschiedenen Gegenden der Türkei zelebrieren", so Bartholomaios.

Hintergrund des Konflikts ist die Anerkennung einer selbstständigen orthodoxen Kirche in der Ukraine durch Bartholomaios in seiner Funktion als Ehrenoberhaupt der orthodoxen Weltkirche. Das Moskauer Patriarchat mit Patriarch Kyrill I. an der Spitze betrachtet dagegen die Ukraine als eine weiterhin unter seiner kirchlichen Oberhoheit stehende Region und hat im Zuge des Konflikts u.a. die eucharistische Gemeinschaft mit Konstantinopel beendet.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  2. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  3. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  4. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  5. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  6. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag
  7. Ungarns russisch-orthodoxer Bischof: Fiducia supplicans ist ‚gefährlich’
  8. Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: ‚Stoppt diesen Horror! Stoppt diesen Krieg jetzt!’
  9. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  10. Franziskus lobt Reichtum und Tradition ostkirchlicher Liturgie






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  4. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  5. O clavis David
  6. Hippe Missionare sind brandgefährlich
  7. O Oriens, lucis aeternae
  8. O Rex gentium
  9. O Emmanuel
  10. Wie genau nimmt es der BR-Rundfunk mit der Wahrheit?
  11. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren: er ist der Messias, der Herr!
  12. Eine Treue, die Zukunft schafft!
  13. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  14. „Jesus ist also nicht aus religiöser Poesie geboren…“
  15. Ein neuer Akzent ohne Bruch: keine Pastoralrhetorik mehr

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz