Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Kirche im Verfall
  7. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  8. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Nigeria: USA ehrt Imam, der Christen das Leben rettete

24. Juli 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


262 Christen hatte der Imam Abubakar Abdullahi bei einem Angriff muslimischer Fulani in seiner Wohnung und in seiner Moschee versteckt, außerdem bot er sein Leben im Austausch an, berichtet CNN - VIDEO


Lagos-Washington (kath.net/pl) Nigeria: 262 Christen hatte der Imam Abubakar Abdullahi (Foto) bei einem Angriff muslimischer Hirten in Zentralnigeria in seiner Wohnung und in seiner Moschee versteckt. Dafür ehrte die US-Regierung den 83-Jährigen. Er erhielt – gemeinsam mit vier weiteren religiösen Verantwortungsträgern aus dem Sudan, dem Irak, Brasilien und Zypern – in Washington D.C. den Internationalen Preis für Religionsfreiheit 2019, der an Befürworter der Religionsfreiheit vergeben wird. Darüber berichtet CNN.
.
Abdullahi wurde damit als Zufluchtsperson für die Christen anerkannt, die vor Angriffen muslimischer Nomaden flohen. Die Hirten hatten am 23.6.2018 koordinierte Angriffe auf christliche Bauern in zehn Dörfern im Gebiet Barkin Ladi im Bundesstaat Plateau verübt. Als die Angreifer den Imam fragten, wo die Christen sind, verweigerte Abdullahi die Auskunft. Obendrein bot er sein eigenes Leben im Austausch für das Leben der verfolgten Christen an.


Das US-Außenministerium als Organisator des Religionsfreiheitspreises sagte, der muslimische Geistliche habe selbstlos sein eigenes Leben riskiert, um Mitglieder einer anderen Religionsgemeinschaft zu retten, die ohne sein Eingreifen getötet worden wären.

Der US-amerikanische Botschafter in Nigeria, W. Stuart Symington, sprach in einem Videostatement von der „beeindruckenden“, „selbstlosen“ Tat eines „wirklich mutigen Nigerianers“.

Guardian Nigeria - Imam Abubakar Abdullahi wurde von den USA dafür geehrt, dass er 262 Christen das Leben gerettet hat (engl.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Marianus 25. Juli 2019 

Was für ein Mensch!

Ein wunderbarer Beleg dafür, dass wir stets unterscheiden müssen zwischen dem Individuum, dem gläubigen Moslem, und der Ideologie im religiösen Gewand des Islam. So wie wir ja auch unter uns Christen keineswegs nur gute Erfahrungen miteinander machen.
Und: Ich frage mich, wer von uns wäre im Ernstfall bereit, sein eigenes Leben zu opfern, um andere Menschen zu retten, zumal wenn sie bekennende Muslime sind, die sich in einer Verfolgungssituation befinden, so wie etwa in Indien, Myanmar oder in China?!


7
 
 Schneerose 24. Juli 2019 
 

Der Himmel wirkt

Der barmherzige Imam, eine vorbildliche Nächstenliebe!


14
 
 lakota 24. Juli 2019 
 

Hochachtung vor diesem Mann!

Möge Gott ihm diese mutige Tat lohnen!


16
 
 SpatzInDerHand 24. Juli 2019 

Dieser Imam beeindruckt mich - vorbildlich!

Hoffentlich muss seine Familie für seine Tat der Nächstenliebe keine allzu hohen Preis bezahlen... ich bete für ihn!


19
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  4. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  5. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  6. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  7. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  8. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  9. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  10. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Kirche im Verfall
  9. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz