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Für uns Schweizer unvorstellbar22. Juli 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kommentar in der Basler Zeitung über mangelnde Pro- und Kontra-Diskussionsbereitschaft in den deutschen Medien, bsp. über Seenotrettung, in Auseinandersetzung mit der von Maaßen als Westfernsehen bezeichnete Neue Zürcher Zeitung.
Basel (kath.net) Zum Thema der privaten Seenotrettung habe es die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) gewagt, zwei Redaktorinnen ein Pro und Contra über Leute wie Kapitänin Rackete schreiben zu lassen. Die Entrüstung in Deutschland war beispiellos. Tatsächlich wurde für uns Schweizer unvorstellbar von Politikern und Medienschaffenden das Argument ins Feld geführt, dass man überhaupt nicht über Seenotrettung diskutieren solle. Wenn Politik und Presse nicht einmal mehr über bestimmte Themen debattieren wollen, zeichnet das ein düsteres Bild einer demokratischen Gesellschaft. Das schreibt Redakteur Serkan Abrecht in seinem Kommentar in der Basler Zeitung. 
Es sei an der Zeit, eine Lanze für die NZZ zu brechen, schrieb Albrecht weiter. Die NZZ polarisiere, berichtet über Themen, die andere Medienschaffende als zu heisses Eisen betrachten, und sie versucht somit, Debatten und eine Debattenkultur anzuregen, wie wir sie in der Schweiz kennen und sie viele deutsche Politiker und Journalisten in ihrer hegemonialen Harmonie verachten. Es erstaune nicht, dass die NZZ so stark bekämpft werde, weil sie über Dinge berichtet, über die manche Journalisten nicht mehr schreiben möchten, und sie einen grundsätzlichen Anti-Etatismus an einem Ort wie Deutschland an den Tag legt, wo die Menschen noch sehr staatsgläubig sind. Maaßens Bezeichnung als «Westfernsehen» treffe zwar im historischen Kontext nicht zu. Aber in einer groben Analogie eben schon. Was der Zeitung heute an Hass und Kritik entgegenschlägt, darf sie deshalb zu Recht in ihrer Linie bestätigen und ist nichts anderes als ein Ritterschlag. Für ihren Einsatz für mehr Debatte in Deutschland. Link zum Kommentar in der Basler Zeitung: Gekommen, um den Gottesdienst zu stören. Kein Medium polarisiert in Deutschland so sehr wie die «Neue Zürcher Zeitung» die Konkurrenz reagiert mit Abwehrreflexen.
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Lesermeinungen| | Chris2 23. Juli 2019 | | | | @Fischlein Richtig. Das interessante an der WELT ist ja, dass sie sehr guten und vernünftigen Stellungnahmen ebenso Raum bietet, wie selbstzerstörerisch-gesinnungsideologischen. Man kann/muss/darf eben auswählen. Wie die WELT zur Kirche steht, kann ich gar nicht sagen, da kaum ein Blatt sie überhaupt mehr wahrnimmt (natürlich jenseits jenseits päpstlicher Spontaninterviews im Flugzeug oder marxistischer Nichtwahlempfehlungen und Spenden an NGO-Schlepperhelfershelfer um zollbootrammende Racketen). |  2
| | | | | Fischlein 22. Juli 2019 | | | | @Chris2 Ich kenne zwar den Unterschied zwischen Die Welt und anderen Blattern. Ihre positive Einstellung kann ich aber nicht hundertprozentig teilen. Auch die Welt ist infiziert.
Eine ausgewogene Meinung braucht z.Z. viele Quellen, die das Weltgeschehen vielseitig zeigen können. |  5
| | | | | Chris2 22. Juli 2019 | | | | "Neues Westfernsehen" online Neben den wenigen politisch einigermaßen ausgewogenen traditionellen Seiten wie der WELT helfen neue Seiten wie Tichys Einblick oder die "Achse des Guten". Im Ausland kann man z.B. NZZ und Basler Zeitung empfehlen. Wer mehr über Gewalttaten erfahren will, sollte sich bei uns an das Presseportal Blaulicht, die jeweilige Regionalpresse (Ortsname + "Zeitung" suchen) oder (im Ernst) die BILD halten (ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte ohne Inhalt), oder an die österr. "Krone". "Heißer" Tipp: Bei Seiten mit Kommentaren diese nach beliebtesten sortieren (sofern möglich). Nicht selten verrät jemand dort gleich die Pointe zum Artikel, oft mit Verweis auf eine Quelle. |  7
| | | | | matthieu 22. Juli 2019 | | | | Debattenkultur Bis vor kurzem konnten wir das Schweizer Fernsehen empfangen. Immer wieder habe ich gern die Diskussionssendungen geschaut vor Volksentscheiden. So viel Debattenkultur, so viel zugelassene Meinungen und ein gebildetes Volk darf dann später selbst entscheiden. Ich war jedes Mal begeistert, auch wenn mir manche Redebeiträge nicht gefielen oder ich sie argumentativ schwach fand. Aber diese Grundeinstellung: "Wir diskutieren das jetzt aus" (auch bei den Moderatoren!!) finde ich sehr zivilisiert. |  14
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