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„Kirche, die nur Barmherzigkeit predigt, sorgt sich nicht um Menschen“

22. Juli 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Weltbekannter kanadischer Psychologe Peterson sagte in YouTube-Gespräch mit US-Bischof Barron: eine Kirche, die nur Barmherzigkeit und Vergebung predige, aber nicht dazu auffordere, vom Bösen abzulassen, sorge sich nicht wirklich um die Menschen.


Los Angeles (kath.net) Jordan Peterson (Foto), der weltbekannte kanadische Psychologe, hat in einem YouTube-Gespräch mit dem US-Bischof Robert Barron gesagt, dass eine Kirche, die nur Barmherzigkeit und Vergebung predigt, aber die Menschen nicht auffordert, vom Bösen abzulassen, sich nicht wirklich um die Menschen sorgt. In dem Gespräch ging es um das Thema "Gnade Gottes". Bischof Barron sagte dazu, dass diese nicht nur Barmherzigkeit und nicht nur Gerechtigkeit ist. Das sind laut Barron zwei Arme der Gnade. "Ich glaube, dass wir in der katholischen Kirche zu viel eine 'Barmherzigkeits'-Kirche geworden sind", meinte Barron, worauf Peterson antwortete: "Ja, das glaube ich auch". Liebe könne laut Peterson ein "schreckliches Ding" sein. "Wenn Du Deine Kinder liebst, lässt Du ihnen eben nicht alles durchgehen. Du sprichst sie auf ihre Vergehen an. Wenn Jemand in die Kirche kommt und es ist alles Vergebung, dann gibt es hier keine Zuwendung."


"Wir sind für hohe Ideale geschaffen.", erklärt Peterson dann Barron betont, dass Menschen heute so über die Gefühle von Menschen besorgt seien und dass diese verletzt werden, dass sie davor Angst haben, eine Sprache zu verwenden, die eine "noblen Anspruch" hat, die Menschen zu Besseren und Höheren ruft. Peterson stimmte diesem zu und meinte, dass man in der Gegenwart Angst vor den Gefühlen von Menschen hat und daher bereit sei, das Wohlbefinden in der Zukunft zu opfern. "Das ist das Zeichen einer sehr großen Unreife und nicht klugen Kultur, weil genau das Gegenteil der Fall sein sollte.", so Peterson.

Jordan Bernt Peterson ist ein kanadischer Psychologe, Autor, Vortragsreisender und Influencer in sozialen Netzwerken. Seit 1997 lehrt er Psychologie an der University of Toronto, seine Hauptforschungsgebiete sind die Psychologie des religiösen und ideologischen Glaubens.

Robert Barron ist Weihbischof in Los Angeles, Hochschullehrer und Buchautor.

LifeSiteNews - Jordan Peterson talks with Bishop Barron about church, false mercy



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Lesermeinungen

 Ehrmann 26. Juli 2019 

Wenn es nötig ist, darf man auch keine Angst haben, jemandem weh zu tun

Oder war der barmherzige Samariter unbarmherzig, als er den Verwundeten auf sein Pferd hob? Das was sicher nicht möglich, ohne dabei Schmerzen zu verursachen!


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 SalvatoreMio 22. Juli 2019 
 

Wir sind für hohe Ideale geschaffen!

Genau so ist es! Darum ist es wichtig, dass besonders die Kinder und Jugendlichen, die noch nach Formung suchen, an diese hohen Ideale herangeführt werden. Was sieht man stattdessen? Feten und Bierflaschen - unter den Augen der Seelsorger.


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 Zeit f?r die Wahrheit 22. Juli 2019 
 

Eine Kirche in der alles egal ist

wird oder ist schon für viele Teile der Bevölkerung überflüssig. Wo ist der Nutzen für die Menschen wenn man die Existenz der Hölle leugnet, sie aber am Ende doch existiert, so wie Christus uns an mehreren Stellen im Evangelium davor gewarnt hat. Was ist eigentlich aus den Stellen "Nur wer standhaft bleibt bis zum Schluss, der wird gerettet" oder "Versucht mit aller Kraft durch die enge Tür zu kommen". Wir tun uns selber keinen Gefallen, wenn wir die Hl. Schrift nur auf die angenehmen Stellen reduzieren und die nicht so angenehmen Stellen ausklammern.


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 elisabetta 22. Juli 2019 
 

Autorität

hat heute einen negativen Beigeschmack, weil sie der ungezügelten Selbstverwirklichung und Spaßgesellschaft entgegensteht. Das gilt ebenso auch in der Kirche. Man will die - ach so vernunftbegabten Menschen - nicht mehr mit Gottes Geboten belästigen, ihr Bauchgefühl sagt ihnen ja selbst was gut und böse ist. Dass Gott das Gute belohnt, das Böse aber bestraft, davon ist vielfach keine Rede mehr, weil wir ja an die Frohbotschaft und nicht die Drohbotschaft Gottes glauben, so, als hätten wir nie von der Realität der Hölle gehört.


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 Adamo 22. Juli 2019 
 

Der kanadische Psychologe Jordan Peterson

hat unsere heutigen Probleme der "Kirche der Barmherzigkeit" klar benannt.

Diese Erkenntnis kommt nicht vom Papst selbst, nicht von Kardinälen oder Bischöfen, sondern von einem PSYCHOLOGEN!

Das zeigt doch ganz klar den Irrweg unserer heutigen katholischen Kirche, deren "Gottesgelehrten" (Theologen)in den Unis lehren, dass mit der Barmherzigkeit Gottes die Hölle leer sei. Schlimmer und dümmer gehts wahrlich nicht mehr!


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 ThomasR 22. Juli 2019 
 

Kirche, die nur Barmherzigkeit predigt und die Zahlungsströme innerhalb des Kirchensteuersystems

(nach extraorbitanten Personalkosten)v.A. der Bildung der Rücklagen und wenigstens zum Teil nicht dem Lebensschutz (z.B. 1/3 der Ausgaben für die Bildung der Rücklagen) zuleitet, hat keine Zukunft und kann nur Mehrung der Kirchenaustritte ernten.

Ohne Lebenschutz gibt es auch keine Barmherzigkeit.

Eine Kirche die sich selbst als eine Struktur über ewige Strukturreformen, Bürokratieausbau, kostspielige Bausnierungen und Bildung der Rücklagen zelebriert, statt Seelesorge, Obdachlosenhife und Hilfe der bedürftigen schwangeren Frauen (als wichtigste Form vom Lebensschutz) hat keine Zukunft und wird absterben


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 Bernhard Joseph 22. Juli 2019 
 

Ohne Gottesfurcht keine Umkehr

Wo Gott zum netten Kumpel erklärt wird, der ohnehin alles vergibt, wenn man so tut als täte es einem leid, da verliert der Glaube seinen Ernst und damit Sittlichkeit ihre Entscheidungskraft.

Ps 38,2 Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!

Ps 38,5 Denn meine Sünden schlagen mir über dem Kopf zusammen, sie erdrücken mich wie eine schwere Last.

Ps 38,19 Ja, ich bekenne meine Schuld, ich bin wegen meiner Sünde in Angst.

Ps 39,12 Du strafst und züchtigst den Mann wegen seiner Schuld, du zerstörst seine Anmut wie Motten das Kleid, ein Hauch nur ist jeder Mensch.

Ps 40,4 Er legte mir ein neues Lied in den Mund, einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott. Viele werden es sehen, sich in Ehrfurcht neigen und auf den Herrn vertrauen.

Ja, in Ehrfurcht sich vor Gott verneigen, wo sehen wir das heute in unserer Gremienkirche?


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 Stefan Fleischer 22. Juli 2019 

Sehr erfreulich und hoffnungsvoll,

dass es offensichtlich immer mehr Stimmen gibt, welche - direkt odert indirekt - den Paradigmenwechsel von gottzentriert zu menschzentriert als das Grundübel der heutigen Situation erkennen und benennen.
"Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt." (Jes 31,6)


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