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Wenn die DBK Horrornachrichten bewusst im Sommerloch platziert

22. Juli 2019 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
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Die Schleifung von Religionsunterricht und Katechese in Folge der Würzburger Synode hat den Menschen das Wissen um ihren Glauben und um die Bedeutung der Kirche geraubt - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)
Es ist in jedem Jahr dasselbe Ritual. In der zweiten Julihälfte, wenn viele in den Ferien sind, präsentiert die Kirche ihre Zahlen. Schön unauffällig werden die Horrornachrichten im Sommerloch platziert. Im vergangenen Jahr haben 216.000 Katholiken der Kirche finanziell den Rücken gekehrt. Das waren als 40.000 mehr als im Vorjahr.

Austritte ereignen sich nicht ad hoc. Die Entfremdung geht oft über Jahre. Irgendwann ist das Maß voll. Dann braucht es nur noch den konkreten Anlass: Die DBK hatte eine Studie zum sexuellen Missbrauch von Klerikern an - zumeist jungen - Menschen veröffentlicht. Nun haben 216.000 Katholiken gesagt: Jetzt nicht mehr mit mir. Das ist Fakt. Da gibt es kein Drumherum reden.

Absurderweise war nicht der sexuelle Missbrauch selbst der Anlass, sondern die offensive Beschäftigung der Kirche damit. Das ist Fakt. Ob diese Art der Beschäftigung zielführend ist, darf und muss noch diskutiert werden. Die Kirche hat verloren, das ist sicher und die Austrittswelle wird weiter gehen. Die Schwelle von 23 Mio. Katholiken ist heute längst unterschritten. 27,7% der Bevölkerung waren katholisch, das weist die DBK für das vergangene Jahr aus. Tendenz fallend. Nicht einmal jeder dritte Deutsche ist katholisch. Die wachsende Diasporasitution der Katholiken in Deutschland wird übertüncht von dem nach wie vor großen gesellschaftlichen Einfluss der Kirche. Dieser wird mit Geld aufrecht erhalten.


Eine Zahl, die sonst gleich immer mit veröffentlicht wurde, fehlt in diesem Jahr und wird wohl erst im August mit der Arbeitshilfe (Nr.306) zu den kirchlichen Zahlen veröffentlicht werden. Das Kirchensteueraufkommen für das Jahr 2018 wurde diesmal nicht sofort mit kommuniziert. Es wird spannend.

Blieb es stabil, gab es Wachstum oder Rückgang? Es war in den letzten Jahren immer wieder Aufgabe des Sekretärs der DBK, den absurden Widerspruch von gleichzeitig steigenden Austrittszahlen und einem stetig steigendem Kirchensteueraufkommen zu kommentieren. Das fiel diesmal aus.

Kommentiert wurde vom Sekretär der DBK die Dramatik der Zahlen und die in Augenschein gefassten Auswege. Als Perspektiven nannte P. Langendörfer die umstrittene Kirchenstreikaktion „Maria2.0“ und den in der Kritik stehenden „synodalen Weg“ von DBK und „ZdK“. Damit ist die Zielrichtung klar. Es geht weiter in Richtung Dekonstruktion des Katholischen und Vorantreiben der jahrzehntealten Reformagenda der Protestantisierung.

Jeder, der aufmerksam den Weg der Kirche in den letzten 40 Jahren beobachtet hat, kann leicht vorhersehen, wie der Bedeutungsverlust der Kirche fortschreiten wird. Ausgehend von der Würzburger Synode in den 70er Jahren bis hin zum Dialogprozess der Jahre 2011 bis 2015 sehen wir einen progressiv fortschreitenden Abbau des Glaubens der Kirche in Deutschland.

Die Schleifung von Religionsunterricht und Katechese in Folge der Würzburger Synode hat den Menschen das Wissen um ihren Glauben und um die Bedeutung der Kirche geraubt. Nur so ist es möglich, die Kirche heute als einen innerweltlichen Sinnstifter- und Sozialkonzern zu verkaufen, dem man vertrauen kann oder eben nicht. Die Mehrheit der Menschen entscheidet sich für „nicht“. Wir brauchen keinen pseudochristlichen Esoterikverein. Das blasphemische „Maria2.0“-Konstrukt führt direkt in den Abgrund. Der „synodale Weg“ wird sich als Irrweg erweisen. Und so wird es auch im kommenden Jahr wieder hohe Kirchenaustrittszahlen zu verkünden geben. Eine Kirche, die sich selbst in die Mitte stellt, statt Jesus den Erlöser zu verkündigen, ist irrelevant.
Der Unterschied zwischen den vor sich hin sterbenden, nur noch mit unglaublich viel Geld aufrecht erhaltenen diözesanen Strukturen und all jenen Gemeinden, Gruppen und Bewegungen innerhalb der Kirche, die Wachstum aufweisen, liegt exakt dort: im authentisch verkündigten und gelebten Glauben. Die Kirche ist heilsnotwendig, wo das gelehrt wird und wo die Sakramentalität der Seelsorge im Vordergrund steht, wo Kinder und Jugendliche ehrlich und redlich im Glauben unterwiesen werden, wo die Beichte existiert, wo eine gesunde – vor allem liturgische – Spiritualität existiert, wo Rosenkranz, Anbetung, Lobpreis gepflegt werden, dort zeigt sich entgegen jedem Trend Wachstum. Das sind Orte, die die Früchte des Glaubens hervorbringen. Dort findet sich Freude an der Kirche, am Evangelium und an der daraus hervorbrechenden Nächstenliebe. Dort zeigt sich, dass der mystische Leib Christi der Welt das Angesicht Christi zu zeigen vermag. Da wird die Kirche auch für eine nicht gläubige Umwelt zum Sauerteig.


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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 23. Juli 2019 
 

Werter Zeitzeuge!

Ich stimme Ihnen natürlich voll und ganz zu, dass die Voraussetzung für die Infiltrierung durch bestimmte Gruppen eine Glaubenskrise sein muss. Interessanterweise setzt der Modernismus in einer Zeit gewaltiger geschichtlicher Umbrüche ein. Es entsteht der italienische Staat, der sich von der Habsburger Machtsphäre ablöst. Auch in D entstehen neue Staatsgebilde, hier mit einer Dominanz des protestantischen Preussen. Karl Marx verfasst zusammen mit Engels sein Kommunistisches Manifest. Wahrheit wird in revolutionäre Praxis umgedeutet. Für die Kirche waren dies natürlich schwierige Herausforderungen, die noch durch eine sich verabsolutierende Technisierung verstärkt wurden. Auch in der Kunst entfalteten sich starke antikatholische Ressentiments verbunden mit einer Emanzipation von nahezu allen Tabus.

Diese radikale Enttabuisierung eröffnete für bestimmte Gruppen ganz neue Perspektiven, auch in der Kirche. Dazu kam der Kolapps des kirchlichen Strafrechts, wie von Ihnen angesprochen.


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 Zeitzeuge 23. Juli 2019 
 

Werter Bernhard Joseph! Ergänzung:

Der damals bek. Paderborner neuscholastische
Dogmatiker Johannes Brinktrine (1889-1965), er verfaßte u.a. eine
Dogmatik in 10 Bänden, 2015 wurde sogar
sein 1931/50 ersch. Buch "Die hl. Messe"
neu aufgelegt mit einer Einleitung von Prof. Peter Hofmann, schrieb thesenartig
seine Eindrücke von 1949(!!) über die
Nachkriegstheologen (Priesteramtskandidaten) nieder. Diese
Denkschrift ist enth. in der als
Buch veröffentl. Disseration von Martin Rieger:


Liturgie und objektive Theologie - Johannes Brinktrine ein Liturgiewissen-
schaftler? (2003, online verfügbar) im
Anhang S. 671-675, hier die Überschriften der Thesen:

Idealveranlagungen, Lebensenttäuschungen,
Unbewußte Entscheidungsfaktoren, Bildungsschwierigkeiten, Triebschwächen,
Entwicklungshemmungen, Neurosen sowie
Umschichtung im religiösen Bewußtsein.

Brinktrine hoffte auf
den Zeitfaktor i. positiven Sinn, leider kam alles noch
viel, viel schlimmer!

Für heute möchte ich aber bitte schliessen u. wünsche einen gesegneten Abend!


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 Zeitzeuge 23. Juli 2019 
 

Werter Bernhard Joseph! Danke für Ihren Beitrag,

m.E. greift die Erkl. der Infiltration der kath. Fakultäten/Seminare "primär" durch unsittliche Männer
wohl zu kurz. Ich halte es für wahrscheinlicher, daß das nach dem Konzil sich wie ein Virus ausbreitende,
neo-mdernistische Klima auch solche sittlich verdorbenen Männer angezogen hat, diese also quasi als "Trittbrettfahrer" auf den "steilabwärts
fahrenden Zug Richtung Modernismus" aufgesprungen sind und zusätzlichen Schaden anrichteten, evtl. sogar als
quasi "Schläfer", die dann seit einigen
Jahren die kath. Kirche öffentlich diskreditieren.

Zwei Beispiele aus der Zeit vor 1965:

Die Gratulationstafel i.d. Rahner-FS
v. 1964 beinhaltet u.a. 15 Kardinäle,
24 Erzbischöfe u. 145 Bischöfe.
Rahner unterlag vor 1962 kurzzeitig der
Vorzensur, er erhielt 250 Unterstützer-
Unterschriften von Professoren!

"Aufweichungen" i.d. Ehemoral sind
nachzulesen in der Tübinger Quartalsschrift, 1963, S. 454-476
mit Erwiderung v. A. Günthör, 1964,
S. 316-350!

Es ist eine geistig-moralische Krise!!


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 Bernhard Joseph 23. Juli 2019 
 

Werter Zeitzeuge! Liebe leibniz! - Teil 2

Diese Infiltration der Kirche durch bestimmte Gruppen, führte natürlich infolge zu einer deutlichen Erosion des Glaubens und der Lehre, denn es wäre ja schon recht merkwürdig, wenn diese Gruppen, die Lehre der Kirche tatsächlich als wahr angenommen hätten.

Genau das haben sie nicht getan!

Im Gegenteil, schon der Wunsch in die Kirche als Priester einzutreten muss bei einem Teil der Seminaristen auf gänzlichem Fehlen von jeglichem Glauben beruht haben, wenn solche Orgien stattfanden und sie fanden ja statt, wie wir heute wissen.

Da diese Gruppen es offenbar verstanden, ihr Tun subversiv zu halten, so kamen dann aus diesen Reihen Personen zu hohen Ämtern in der Kirche. Einmal dort angekommen, machten sie sich ans Werk, die Institution Kirche auf das Gruppeninteresse auszurichten.

Das bedingte und bedingt aber eine Abkehr von der Lehre der Kirche, die man geschickt unter dem Deckmantel der "Erneuerung" zu destruieren sucht. Kurz, diese Gruppen interessieren sich nicht für Katholizität.


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 Bernhard Joseph 23. Juli 2019 
 

Werter Zeitzeuge! Liebe leibniz!

Man kommt meines Erachtens einfach nicht um die Erkenntnis herum, dass die Kirche ab den späten 50er Jahren zunehmend von Personen infiltriert wurde, die Kirche nicht primär mit dem Glauben verbanden, sondern die ganz eindeutig ihre sexuelle Interessen in der Institution Kirche nachgehen wollten. Die Kirche wurde so zu einem idealen Rückzugsgebiet von Homo-Gruppen, die in der Abschottung der Priesterseminare vornehmlich ihrer Lustbefriedigung frönten - siehe McCarrick und später Nacktselfie Bischof Zanchetta.

Wie ich hier schon mehrfach schrieb, erzählte mir Anfang der 80er Jahre ein homosexueller Philosophie- und Theologiestudent mit sichtlichem Vergnügen von nächtlichen Orgien im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt. Ich wollte das damals nicht glauben, weil ich noch ein intaktes Bild des Priesters vor Augen hatte.

Heute weiß ich durch die Missbrauchskandale in der Kirche, wobei es keinesfalls nur um wenige Einzelfälle geht, dass die Erzählungen auf Wahrheit beruhten.


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 Zeitzeuge 23. Juli 2019 
 

Auszugsweise zwei Zitate als Ergänzung zu meinem Beitrag:

Papst Benedikt XVI. in Licht der Welt,
zitiert in welt.de vom 22.11.10, über
das kirchl. Strafrecht bzgl. Missbrauch, gilt aber auch z.B. sicher
für Missbrauch der Missio canonica:

"......Es wurde angewandt. Doch seit Mitte der 60er-Jahre wurde es einfach nicht mehr angewandt. Es herrschte das Bewußtsein, die Kirche dürfe nicht Rechtskirche, sondern müsse Liebeskirche sein; sie dürfe nicht strafen........"

Kardinal Seper, Vorgänger v. Kard. Ratzinger als Leiter der Glaubenskongregation schrieb in einem
Brief, veröffentl. i. Fels 27.4.72, Seite 249 u.a.:

"Doch es scheint mir, daß leider die Bischöfe, die durch das Konzil viele Vollmachten für sich bekommen haben, oft zu tadeln sind, weil sie diese in der Krise unserer Zeit nicht so benutzen, wie sie es müssten. ...Rom findet nicht genug Gehorsam..... ."

Was mich umtreibt ist die Frage, warum
"Rom" nicht energischer gegen die Lehrabweichler, z.B. Haag,
Häring, Fuchs SJ oder die Königsteiner
Erklärung vorgegangen ist.


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 leibniz 23. Juli 2019 
 

@Diadochus
Ratzinger hat "das Spielchen" schon in den 50iger Jahren durchschaut.
Er durchschaute auch bald gewisse Leute, die am Vaticanum II. teilgenommen hatten. Seine Reden bei seinem letzten Besuch in Deutschland sind sein Vermächtnis. Ich würde die betreffenden Leute bitten, sie einfach zu lesen!


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 Aquilinus 23. Juli 2019 
 

Gott oder Mammon

Im Gleichnis vom Sämann (Mk 4,13-20) sieht Jesus den Grund für den Glaubensabfall weniger bei den Verkündern des Wortes Gottes, sondern bei den Herzen der Empfänger. Als Grund für den Glaubensabfall nennt Jesus an erster Stelle den Satan, dann Verfolgung bzw. Nachteile im Leben aufgrund des Glaubens, und an dritter Stelle die weltlichen Sorgen, den trügerischen Reichtum und die Gier nach allen möglichen Dingen. Der Glaubensabfall in Deutschland begann gleichzeitig mit dem Wirtschaftswunder. Beim ersten Golfkrieg waren die Kirchen plötzlich wieder voll. Geht es den Menschen schlecht, suchen sie Hilfe im Glauben, geht es ihnen gut, ist der Mammon wichtiger als Gott. Dieses Thema zieht sich übrigens durch das ganze Buch der Richter!! Als in Polen noch der Kommunismus regierte, waren dort als Gegenreaktion die Kirchen voll. Seitdem der Weg zum „Goldenen Westen“ offen ist, wenden sich die Polen scharenweise von Gott ab und dem Mammon zu, obwohl sie dort gute Bischöfe und Priester haben.


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 Diadochus 23. Juli 2019 
 

@FelixHey5 und @Andrzej123

Der Niedergang hat zwar auch unter den konservativen Pontifikaten stattgefunden. Da müssen wir aber etwas differenzieren. Der deutsche Klerus handelt permanent im Ungehorsam gegen Rom. Die Päpste sind ellbogenmäßig hintergangen worden. Papst Benedikt VI. hat das Spielchen wohl durchschaut. Er tat, was er konnte. In Deutschland ist eben Martin Luther wichtiger als der Papst. Das ist zwar auch wieder etwas überspitzt, aber so wird das Übel deutlich.


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 Rolando 23. Juli 2019 
 

Sehr wichtig,

diese CDs Nr. 97 und Nr. 140 zu kennen und zu verbreiten, hier,
http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/pdf/CD_Liste.pdf
und Bestellformular,
http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/bestellformular.htm
um den protestantischen Irrsinn zu durchschauen und Antwort geben zu können, ist alles hieb und stichfest, hebt ALLE protestantischen Argumente auf.


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 Zeitzeuge 23. Juli 2019 
 

Das letzte, uneingeschränkt konservative (conservare!)

Pontifikat war das "meines" ersten Papstes, Pius XII.!

Der (vorerst) letzte, uneingeschränkt
lehramtstreue Bischof meines Heimatbistums verstarb 1967!

Natürlich kann man an Stelle von
"konservativ" "uneingeschränkt treu gegenüber dem verbindlichen, überlieferten Lehramt" sagen.

Für Papst und Bischöfe gehört zu dieser
Treue natürlich auch die Überwachung der Verantwortlichen an den Universitäten, Schulen und der allgemeinen Verkündigung bzgl. Rechtgläubigkeit!

Leider gibt es hierbei seit 50 Jahren
erhebliche Defizite, der Missbrauch der
missio canonica z.B. ist "Legion"!!

Die kath. Kirche scheint ihr Strafrecht
diesbezgüglich weitgehend suspendiert zu haben!

Zur Zeit kann man oft nur noch denken:

Custos quid de nocte?

Meine Zeilen haben natürlich nichts mit
"Sedevakantismus" zu tun, ich wollte lediglich an einem Beispiel aufzeigen,
was ich unter "konservativ-katholisch",
in diesem, Fall bzgl. der Hierarchie verstehe, analog gilt das natürlich für
alle getauften Katholiken!


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  23. Juli 2019 
 

@andrzej123

Sie lenken sehr zurecht auf die 35 Jahre konservativer Pontifikate: Viele Ursachen der heutigen Situation liegen hier; seit deren Zeit gehen auch die Priesterweihen so deutlich zurück.


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 hape 23. Juli 2019 

Werte @lesa,

es tut mir leid, da hat mir mein Programm einen Streich gespielt. Denn Sie haben in diesem Themenstrang ja bislang noch garnicht mitdiskutiert.

LG hape


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 hape 23. Juli 2019 

@Andrzej123 und @lesa

zu (1) Tarnen, tricksen und täuschen. Studium der kath. Theologie an einer staatlichen Fakultät. Die nichtkatholische Gesinnung solange verstecken, bis man beruflich verbeamtet ist oder bis man bei der Kirche einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat. Dann nach Kräften, zusammen mit den vom ZdK, BDKJ und KDFB antikirchlich geschulten Gremien nach Kräften an der Demontage der Kirche arbeiten. Am Ende den erstaunten Katholiken vor Ort den Protestantismus als Weiterentwicklung verkaufen.

zu (2) Ihr Wunsch entspricht leider nicht den Forderungen von ZDK, Maria 2.0 und den Medien. Er muss daher abgelehnt werden.

Geht es wirklich um konservativ und modern? Ich meine, dass solche politischen Kategorien wenig geeignet sind, Probleme der Kirche zu beschreiben. Die Probleme der Kirche liegen doch im geistlichen Bereich. Entspr. sind dort auch evtl. Lösungen zu erwarten. Vielleicht lohnt es sich, mal wieder danach zu fragen, was überhaupt katholisch ist und was nicht?


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 Andrzej123 23. Juli 2019 
 

35 Jahre "konservativer Pontifikate"

Mich beunruhigen folgende Punkte:
1. Wieso konnten so viele extreme Dauertäter in den 35 Jahren der "konservativen Pontifikate" von Johannes Paul und Benedikt Karrieren bis nach ganz oben machen?
2. Ich möchte nicht die offenkundig starke Präsenz von Homosexuellen in kirchlicher Tätigkeit, und zwar auch dann nicht, wenn sie niemanden im aktuellen strafrechtlichen Sinne "missbrauchen" und auf LGBT Agitation verzichten.

Mein eigener Vertrauensverlust in den "konservativen Klerus" schmerzt mich weit mehr als die erwartbaren Aktivitäten des "progressiven Klerus", der übrigens auch während der "konservativen Pontifikate" in Amt und Würden kam.


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 stephanus2 23. Juli 2019 
 

Zusatz

Habe außer Ihren auch meinen Post nochmal gelesen. Ich wollte vor allem positiv über meinen Religionsunterricht in meiner Grundschulzeit berichten und nämlich darüber,dass ins uns Kindern der Glaube an und die Liebe für Jesus erweckt wurden.So sollte es heute noch sein.


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 Konrad Georg 22. Juli 2019 
 

Ja, wenn der Lehrer

@ Andrzej123
das Thema mit der Empirie verbunden hätte, wären die Kinder als Wissende nach Hause gegangen.
Ehe, Familie, Kinder. Großfamilie contra Kinderlosigkeit.


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 Rita1937 22. Juli 2019 
 

Die Ursachen der Krise sind verschieden, sowie auch die Personen, die hier entscheidende Rolle gespielt haben. Umkehr und Busse hilft weiter. Alles andere sind nur fette Worte, die die Krise nur weiter vertiefen. Wird Hr. Marx mal zu dieser Erkenntnis kommen? Und seine Helfer im Ordinariat München, Krawattenträger, die sich nur mit dem Priesterlichen Kragen schmücken, um uns tu täuschen? Ich bin hier kein naiver. Gott einzig und allein kann hier helfen. Wie er seine Barmherzigkeit am Volk Israel oft gezeigt hatte, so kann er auch an uns seine Macht erweisen. Nur die Bekehrung des Herzens ist die wichtigste Voraussetzung. Die Heretiker soll weg!


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 nazareth 22. Juli 2019 
 

Danke Marloe1999 für das Zeugnis und herzlich Willkommen (Freude!) als Schäfchen des guten Hirten in der katholischen Kirche, die so eine gewaltige Fülle an Weisheit und Tradition und Quellen des Heiles birgt!


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 Rolando 22. Juli 2019 
 

Die Vision von Papst Leo XIII

Die heutige Problematik der Kirche ist auch und besonders im Licht der Vision von Papst Leo XIII zu sehen. Die Ursachen sind vielfältig. Doch wer ehrlich und mit aufrichtigem Herzen sucht, kommt nun mal zur Wahrheit zur Heiligen katholischen und apostolischen Kirche. Marloe1999 zeigt wie es geht, herzlich willkommen in dem Boot, in dem auch Jesus sitzt. Gott lässt viel zu, doch wenn der Teufel meint, zu siegen, dann kommt das zarte Füßchen der Muttergottes. Sie sagt ja selbst, am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren, bleiben wir im Boot, trotz Stürme, der Herr hebt schon zur gegebenen Zeit seine Hand.


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 lakota 22. Juli 2019 
 

@Marloe1999

"Solch eklatante Wissenslücken sind fatal, und die wahre Ursache für den Glaubensschwund." Genau das ist das Problem und es gibt immer weniger Bischöfe und Priester die etwas gegen diese Wissenslücken tun.
Es wundert mich manchmal, daß beim heutigen Zustand der katholischen Kirche noch Menschen konvertieren :-)
Ich freue mich, daß Sie und auch @Julifix die "kleine Herde" verstärken!
Gottes Segen begleite Sie!


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 stephanus2 22. Juli 2019 
 

Ich hatte als Kind...

in meiner katholischen Grundschule katholischen Religionsunterricht (1965 - 1969).Ich mochte den Unterricht und das bebilderte Buch, dass wir mit unseren Zeichnungen ausschmücken durften. Warum weiß ich nicht, aber ich sehe noch vor mir die Seite: male Jesus beim Abendmahl ! und schemenhaft noch meine Zeichnung: Jesu Haare braun, Augen blau,sehr freundlich, weißes Engelsgewand, ausgebreitete Arme, Heiligenschein gelb. Jesus wurde uns Kindern auf diese Weise nahe gebracht.-Später in der reformierten Oberstufe 1975-78 hatte ich auch Religion,(ob vorher weiß ich nicht mehr.)Doch es gab nichts Glaubensvertiefendes mehr.Diskussionen, viel über andere Religionen, kaum was über die Geschichte oder die originären I n h a l t e des christlichen Glaubens.So kommt es, da stimme ich einem Foristen hier zu, zu eklatanten Wissensmängeln. Achja,die "Amtskirche"wurde wegen Inquisition und Kreuzzügen und Südamerikaeroberung angeprangert. Der Islam für gar nix.


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 Marloe1999 22. Juli 2019 

Danke an alle! :)


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 Herbstlicht 22. Juli 2019 
 

@julifix, Was mir eben noch einfällt ...

Wenn die modernistisch gesinnten Bischöfe wüssten, wieviel Kummer und Leid sie in den Herzen der glaubenstreuen Katholiken anrichten, würden sie vermutlich nicht mehr sorglos schlafen können.

Sympathisanten der "neuen" Kirche, inhaltlich z.B. in Form der "Maria 2.0"-Bewegung, sind nur fähig zu fordern, von Bescheidenheit und Demut scheinen sie nicht viel zu halten.
Und viele Bischöfe meinen, diese Leute hofieren zu müssen.
Kein Wunder, dass diese sich in ihren Ansprüchen bestätigt fühlen.


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 Herbstlicht 22. Juli 2019 
 

@julifix

Meine guten Wünsche gelten auch Ihnen.
Wie Sie schreiben, hält Sie als Konvertit nur die Hoffnung auf Besserung aufrecht.
Bedenken Sie bitte: Nichts bleibt, wie es ist!
Gut möglich oder sogar wahrscheinlich, dass die Verwirrung noch größer wird, aber bewahren Sie Ruhe und Gottvertrauen.
Jesu Versprechen gilt: Sie sind nicht allein!


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 Herbstlicht 22. Juli 2019 
 

Marloe1999

Vielleicht haben Sie es schon einmal erwähnt, aber heute lese ich zum erstenmal, dass Sie zur katholischen Kirche konvertiert sind.
Das freut uns und auch mich!
Fühlen Sie sich herzlich aufgenommen und willkommen!
Viel Segen für Sie und auch für Ihre Mutter!


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 nicodemus 22. Juli 2019 
 

Sehr gut, Peter Winnemöller!

Ich, als Mitglied der Römisch-Kath. Kirche, verlange von der DBK, dass sie genau, detaliert begründet und uns mitteilt, warum die Gläubigen der deutschen Kirche weglaufen!
Natürlich laufen solche der Kirche weg, die nie in ihr verankert waren. Und von Liebe zu ihr, kann man bei denen überhaupt nicht reden.
Dennoch meine Frage:
Warum laufen solche Massen nicht der polnischen Kirche davon?


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 Reichert 22. Juli 2019 
 

Marloe 1999, ich heiße Sie herzlich als neues Geschwister willkommen!!!


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 matthieu 22. Juli 2019 
 

@marloe1999

Ja, es ist seltsam, was manche glauben zu glauben. Die Quelle "Tradition" (s. Kommentar von Aquilinus) hat übrigens auch biblische Wurzeln, zum einen das Urchristentum, wie man es aus den Briefen sehen kann, und natürlich Jesu eigene Aussage: Der Heilige Geist wird euch in alles einführen, was ihr heute noch nicht verstehen könnt.
Ich wünsche Ihnen (weiterhin) viel Freude und Erfüllung im katholischen :)


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 julifix 22. Juli 2019 

Das Einzige...

...was mich als Konvertit aus dem Glaubensnichts zur Katholischen Kirche noch aufrecht und in MEINER Kirche hält, ist das Versprechen Jesu: "... und die Mächte der Unterwelt werden sie NICHT überwältigen"!!
Herr, ich erbitte flehentlich: reinige Deine Kirche von allem Nichtberufenen, so wie Du damals den Tempel in Jerusalem gereinigt hast!


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 Aquilinus 22. Juli 2019 
 

@Marloe1999

Als Konvertitin haben sie den kath. Glauben besser verteidigt als so mancher geburtsmäßiger Katholik es könnte! Vielen Dank! Bezüglich dem Zölibat hätten sie der Frau auch noch erklären können, dass die kath. Kirche im Gegensatz zu den Protestanten zwei Quellen der Offenbarung kennt, nämlich "Schrift und Tradition". Beide Quellen sind übrigens gleichrangig und aus beiden Quellen lässt sich der Zölibat sehr gut begründen. Petrus selbst sagte: "Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Brüder, Eltern oder Kinder verlassen hat, erhält dafür schon in dieser Zeit das Vielfache und in der kommenden Welt das ewige Leben. (Lk 18,28). Viele dieser protestantischen Forderungen, die heute wieder neu aufgetischt werden, wurden eigentlich schon auf dem Konzil von Trient ein für allemal ausgezeichnet geklärt und widerlegt.


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 Christa.marga 22. Juli 2019 
 

Religionsunterricht in Schulen

erschütternd, was @Andrzej123 schreibt, aber in vielen Schulen ist es so, dass Religionsunterricht alles andere ist, als um was es eigentlich geht. Es wird mehr über andere Religionen und politische Themen unterrichtet, als über den katholischen Glauben.

Mich wundert es nicht, wenn die Kirchen immer leerer werden. Die DBK sollte dafür sorgen, dass wieder RELIGION - der Glaube an Jesus Christus gelehrt wird, anstatt sich in umweltpolitische Themen hineinzusteigern, wie "Greta Thunberg" und "fridays for future"

GOTT in den Mittelpunkt stellen, das ist die Aufgabe unserer Bischöfe!,
anstatt die Agenda der UNO voranzutreiben und Politik zu machen.


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 Adamo 22. Juli 2019 
 

Weshalb funktioniert HEILIGENKREUZ in Österreich so gut

und was machen die denn richtig?

Sie setzen Gott an erste Stelle!

Unsere deutschen Bischöfe kommen mir vor wie erfolglose Parteipolitiker, die Gott nur noch vom Hörensagen kennen.


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 hape 22. Juli 2019 

Um Himmels Willen!

Die Austrittszahlen seien besorgniserregend. Initiativen wie Maria 2.0 zeigten, dass die Menschen (sic!) sich Veränderungen in der Kirche wünschten. Das werde der synodale Weg aufgreifen (Pater Hans Langendörfer; katholisch.de). – Um Himmels willen!

Wie kommt P. Langendörfer dazu, von häretischen Forderungen einer feministischen Randgruppe auf Veränderungswünsche aller Menschen zu schließen? Darüber hinaus dürfte die Gruppe derjenigen, denen der synodale Weg völlig wurscht ist, um ein Vielfaches größer sein, als die 34.169 Follower von Maria 2.0. Darüber sollte sich die DBK mal Gedanken machen. Aber nicht nur das ist irritierend. Geradezu verstörend ist, dass sich ein kath. Priester, statt des KKK und des Lehramtes, allen ernstes die Häresien von Maria 2.0 zum Maßstab nimmt. Damit wird die Spaltung geradezu vertieft. –Dem schleudere ich entgegen: Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt. Ich will ihnen nicht opfern, ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen. (Ps 16,4)


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 aramis1976 22. Juli 2019 
 

Genau so ist es!

Ein großartiger Artikel, der die Ursachen beim Namen nennt. Aber man läuft ja lieber hechelnd dem politischen Zeitgeist hinterher. Die einzige Hoffnung ist das Wort des HERRN selbst, daß selbst die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden und das ER bei uns ist alle Tage, bis ans Ende der Welt.


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 Marloe1999 22. Juli 2019 

Erosion II

Und dass der Papst nur ein fehlbarer Mensch sei, der nicht einfach Aussagen zum Glauben treffen könne. In der Bibel stehe nichts vom Zölibat, und diese sei für sie verbindlich. Der Zölibat sei nicht Gottes Wille. Ich hab ihr dann erst mal erklären müssen, dass der Papst nur unfehlbar ist, bzw. sich auf das Dogma der Unfehlbarkeit berufen kann, wenn er „ex Cathedra“ - in Einklang mit seinen Vorgängern spricht. Ich darf dazu sagen, dass besagte Dame katholisch aufgewachsen ist, und ich vor 6 Monaten vom Protestantismus konvertiert bin. Solch eklatante Wissenslücken sind fatal, und die wahre Ursache für den Glaubensschwund.


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 Marloe1999 22. Juli 2019 

Erosion

Gestern kam nach der Messe ein Gemeindemitglied auf meine Mutter und mich zu, und redete mit uns über die Austrittszahlen. Im Laufe des Gesprächs wurde seine Argumentation immer absurder - es mischte sich dann noch der Islam zu den Themen. Er sagte, er käme aus Berlin, und hätte mal mit dortigen Moslems geredet. Er hätte ihnen gesagt, dass doch vor Gott alle Religionen gleich seien, und man nur „zur Sonne hochschauen muss“ Daraufhin hätten sie ihn stehen lassen. Also, ich hätte an deren Stelle genau das gleiche getan, und auch (und besonders) als Katholik stehen mir da sämtliche Haare zu Berge. Mit welcher Selbstverständlichkeit solche Leute dann zur Kommunion gehen, überrascht mich immer wieder. Aber vielleicht wissen die ja gar nicht, was die Kommunion überhaupt bedeutet. Vielleicht ist es für sie nur ein Symbol, wie bei den Protestanten. Auf der Autofahrt zurück erklärte uns dann noch eine Frau, mit der wir unterwegs waren, warum sie den Zölibat ablehnt...


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 Andrzej123 22. Juli 2019 
 

katholisches Schulen: Religionsunterricht

aus eigenem Erleben als Vater:
Nachdem in der Grundschule eine junge Religionslehrerin zunächst am Besp. der Teilung des Meeres bei der Flucht aus Ägypten den Kindern erklärte, wie Wunder "natürlich" erklärt werden könnten, kam beim Wechsel zum Gymnasium der überaus beliebte und ansonsten sehr tüchtige Klassenlehrer als Religionslehrer zum Zuge.
Gegenstand seines Religionsunterrichtes war ua das Sozialsystem der Bundesrepublik, insbesondere auch die Rentenversicherung und der "Generationenvertrag".
Auf den Einwurf von Schülern, inwiefern dies nun Religionsunterricht sei, kam es zu einer Diskussion, die mit 2 Abstimmungen endete.
1. Die Mehrheit befand, dass dies kein Religionsunterricht sei
2. Die Mehrheit befand dann, dass es aber so auch in Ordnung sei.


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 benedetto05 22. Juli 2019 
 

Bitte gleich weiterleiten!

Lieber Peter Winnemöller,
bitte drucken Sie Ihren hervorragenden Artikel gleich aus
und schicken ihn an jeden einzelnen deutschen Diözesan-
bischof und sicherheitshalber gleich noch an's ZdK und
das Sekretariat der DBK.


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