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Möchte Bischof Kräutler eine "amazonisch-katholische" Sekte?

17. Juli 2019 in Kommentar, 43 Lesermeinungen
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Ein kath.net-Kommentar von Weihbischof Athanasius Schneider zu den Forderungen von Bischof Erwin Kräutler und des Arbeitsdokuments der Amazonassynode


Linz (kath.net)
In seinem Interview mit dem ORF vom 14. Juli 2019 sagte Bischof Erwin Kräutler, es sei "beinahe ein Skandal", dass in vielen Gemeinden Amazoniens die Eucharistie kaum gefeiert wird. Diese Sprechweise an sich ist schon unklar und eindeutig tendenziös. Niemand hat ein Recht auf die Eucharistie. Das Sakrament der Eucharistie ist die Gabe Gottes schlechthin. Von einem Skandal in den katholischen Gemeinden kann man sprechen, wenn dort der Glaube verleugnet und nicht gelebt wird, wenn dort Gott beleidigt wird durch die Verachtung Seiner Gebote, durch grobe Sünden gegen die Nächstenliebe, durch Götzendienst, Schamanismus und dergleichen. Von einem Skandal in einer katholischen Gemeinde kann man sprechen, wenn dort nicht genügend gebetet wird. Das wäre ein wahrer Skandal.

Man müsste eher von einem Skandal sprechen, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass man in den letzten Jahrzehnten in Amazonien offensichtlich keine intensive Berufungspastoral gemacht hat und zwar gemäß der bewährten zweitausendjährigen Erfahrung der Kirche, nämlich durch inständige Gebete, geistige Opfer, heiligmäßiges Lebensvorbild von Missionaren. Eines der wirksamstes Mittel zur Weckung von soliden Priesterberufungen auch in Amazonien sind Missionare, die ein Leben als wahre Männer des Gebets, als wahre Apostel führen, d.h. durch ein Leben der liebe- und opfervollen Ganzhingabe an Christus und an die Rettung der unsterblichen Seelen.

Das, was Bischof Erwin Kräutler und viele seiner klerikalen Gesinnungsgenossen fördern, sind eher Karikatur-priester in der Gestalt von Entwicklungshelfern, NGO-Mitarbeitern, sozialistischen Syndikalisten und Ökologiespezialisten. Darin aber besteht nicht die Sendung Jesu Christi, des Menschgewordenen Gottes, der gekommen ist, um Sein Leben am Kreuze hinzugeben, damit alle Menschen vom größten Übel erlöst werden, nämlich der Sünde, und damit alle Menschen das Göttliche und übernatürliche Leben haben, und es in Fülle haben (vgl. Joh. 10, 10).

Der Trick mit der Dramatisierung des „eucharistischen Hungers“ oder des Mangels an Eucharistiefeiern hält nicht stand, weil der Empfang der Eucharistie an sich nicht heilsnotwendig ist, jedoch aber der Glaube, das Gebet, ein Leben nach den Geboten Gottes.

Wenn Katholiken lange Zeit aufgrund von Priestermangel keine hl. Kommunion empfangen können, dann soll man sie anleiten, die geistige Kommunion zu pflegen, die eine große geistige Kraft und Wirkung hat. Die Wüstenväter z.B. haben jahrelang ohne Eucharistie gelebt und sind zu einer großen Christusverbundenheit gelangt. Meine Eltern und ich selber konnten in der Sowjetunion jahrelang keine hl. Kommunion empfangen. Wir haben aber immer die geistige Kommunion gepflegt, die uns große geistige Kraft und Trost gab. Wenn dann ein Priester kam, und wir beichten, am Messopfer teilnehmen und sakramental die hl. Kommunion empfangen konnten, dann war es ein wirkliches Fest und wir haben es ganz tief und freudig erlebt, wie kostbarbar die Gabe des Priestertums und der Eucharistie ist.

Man sollte in Amazonien ein gut organisiertes System aufbauen mit wandernden Priestermissionaren, die an den einzelnen Orten, wenn auch nur mehrmals im Jahr, jeweils ein wahres geistiges Fest mit guten Beichten und würdig gefeierten hl. Messen halten sollten und den Katholiken Jesus im Tabernakel zur Anbetung lassen, und diese anleiten Stunden eucharistischer Anbetung zu halten und den Rosenkranz zu beten, in der Intention um gute einheimische ehelose Priester und gute christliche Familien zu erflehen. Dann wird Gott zweifellos ihnen diese Gnade schenken. Man sollte auch einen weltweiten Aufruf machen, um Priester einzuladen, nach Amazonien zu kommen, um den Menschen dort seelsorglich beizustehen. Man kann ja auch verheiratete Diakone weihen oder in Ausnahmefällen Akolythen beauftragen oder treue katholische Frauen, die das Allerheiligste aussetzen könnten und Gebete leiten.

Einmalig bleibt in der Kirchengeschichte das Beispiel der japanischen Katholiken, die in einem Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren den katholischen Glauben ohne Priester bewahrt haben. Heute hat Japan genügend eigene einheimische Priester, natürlich ehelose. Obwohl die heidnische Kultur Japans ein eheloses Priestertum damals ablehnte, haben die japanischen Katholiken das ehelose Priestertum für so groß gehalten, dass es ein Erkennungszeichen der Katholiken wurde. Nachdem nämlich zu ihnen wieder christliche Missionare im 19. Jahrhundert kamen, unter ihnen auch verheiratete protestantische Prediger, haben sie diese aus diesem Grund abgelehnt. Als aber dann katholischen Priester kamen und die japanischen Katholiken sie gefragt haben ob sie verheiratet sind, und diese es verneint haben, wurde sie als Priester der wahren Kirche Jesu Christi von diesen Gläubigen angenommen. Die Kirche hätte im 19. Jahrhundert z.B. dieselben Argumente vorbringen können, wie es heuer die Amazonasynode tun wird, um einheimische verheiratete Priester zu weihen, weil ja auch damals viele Gemeinden in einigen Missionsgegenden nur ein paar Mal im Jahr den besuch eines Priesters haben konnten.

Die Priesterehe wurde in der Ostkirche im 7. Jahrhundert legalisiert nicht wegen Priestermangel, es gab damals gerade in Konstantinopel einen Überschuss von Priestern, sondern wegen dem Nachgeben der menschlichen Schwäche, wegen dem Abrücken von der apostolischen Regel des geschlechtlich enthaltsamen Lebens derjenigen, die im Bischofs- und Priesteramt Jesus Christus, den Ewigen Hohepriester des Neuen Bundes nachnahmen und im Weihesakrament in der Person Christi des Hauptes handeln. Das war damals in der griechischen Kirche eine regionale Lösung einer Ortskirche, die die römischen Päpste aber nicht anerkannten. Es handelte sich dabei um ein Abrücken von und eine Untreue gegenüber der fordernden Nachfolge Christi, die die Apostel in der vollständigen geschlechtlichen Enthaltsamkeit nach ihrer Berufung bis zu ihrem Tod gelebt haben. Der Apostel Peter hat diese Lebensweise nämlich klar bekannt und bestätigt: “Wir haben alles verlassen: auch Frau und Kinder“ (Mt. 19, 27).


Das geschlechtlich enthaltsame Priestertum haben alle Väter der Kirche im Bischofs- und Priesteramt gelebt. Auch wenn einige verheiratet waren (wie z.B. der hl. Hilarius), so haben sie erwiesenermaßen nach dem Empfang der Bischofs- bzw. Priesterweihe geschlechtlich enthaltsam gelebt und keine Kinder mehr gezeugt, weil sie die apostolische Regel der priesterlichen und bischöflichen Enthaltsamkeit kannten und respektierten.

Die römische Kirche hat diese apostolische Norm treu weitergeben und sie stets verteidigt bis in unsere Tage, mit einer Ausnahme, die sie den Ostkirchen bei den Unionsverhandlungen mit dem Apostolischen Stuhl seit dem Unionskonzil von Lyon und Florenz gewährte durch das Zugeständnis eines verheirateten Priestertum um der Einheit willen.

Die Einführung eines verheirateten Priestertums in Amazonien würde keine wahren Apostel, sondern eher eine neue Priesterkategorie mit einer Art Dynastie hervorbringen, wobei man die Tatsache berücksichtigen sollte, dass die einheimische Kultur der amazonischen Völker noch nicht zur tragenden und bewährten Reife ganzer christlicher Generationen kam, die ganz vom Geist des Evangeliums durchdrungenen wäre.

Die germanischen Völker z.B. haben nach der anfänglichen systematischen Evangelisierung durch den hl. Bonifatius auch noch einige Jahrhunderte gebraucht, bevor sie dazu fähig waren, dass aus ihnen ein zahlreicher bewährter eheloser einheimischer Klerus hervorging.

Ohne Zweifel gab es in Amazonien im 19. und in 20. Jahrhundert heroische und heiligmäßige Missionare: Bischöfe, Priester, Ordensschwestern. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich allerdings einige Missionare in Amazonien vom wahren Geist Jesu Christi, der Apostel und der heiligen Missionare abgewandt und sich dem Geist dieser Welt zugewandt. Sie predigen nicht mehr mit voller Überzeugung den einzigen Erlöser Jesus Christus und bemühen sich nicht genügend, Sein übernatürliches Leben der Gnade an die Menschen in Amazonien zu vermitteln, um sie somit zum ewigen Leben, sie in den Himmel führen, und das unter dem Einsatz des eigenen Lebens. Es geschah oft das Gegenteil. Unter Missbrauch des Namens Jesu, unter Missbrauch des heiligen Bischofs- und Priesteramtes haben Missionare und sogar Bischöfe den Menschen in Amazonien vorwiegend ein Evangelium des irdischen Lebens, ein Evangelium des Bauches und nicht ein Evangelium des Kreuzes, ein Evangelium der Anbetung der Natur, des Waldes, des Wassers, des Sonne, ein Evangelium der Anbetung dieses so kurzen irdischen materiellen Lebens gepredigt, wobei die Menschen auch dort im Grunde nach den Quellen des göttlichen ewigen Lebens dürsten. So eine Missionierung Amazoniens bedeutet einen Verrat des wahren Evangeliums und dieser Verrat wurde in den vergangenen Jahrzehnten in weiten Teilen jener Region betrieben. Man möchte jetzt den Verrat der wahren übernatürlichen Evangelisierung im Geist der Jesu und der Apostel noch durch eine Bischofssynode auf Weltebene legitimieren.

Amazonien braucht dringend wahre heilige Missionare nach dem Geist und dem Lebensbeispiel der großen Missionare der Kirchengeschichte, wie der hl. Bonifatius, der großen lateinamerikanischen Missionsheiligen, wie z.B. des hl. Turibio de Mogrovejo, des hl. Jose Anchieta und vieler anderer mehr.

Bischof Kräutler begründet in seinem Interview die Priesterweihe von Frauen zu Feier der Eucharistie mit deren “Einfühlungsvermögen”. Hier handelt es sich offenkundig um ein anderes Verständnis von Kirche und Eucharistie, ein anderes Verständnis von Priestertum und Diakonenamt.

„Einfühlungsvermögen“ ist kein tragendes theologisches Kriterium, sondern der Wille Gottes. Die Kirche Gottes ist nicht ein Konzern, eine Partei, ein Club, eine menschliche Einrichtung, wo an erster Stelle menschliche Effizienz und Einfühlungsvermögen stehen, wenn auch solche Eigenschaften durchaus nützlich sind. Die Kriterien für das Amt der Apostel und deren Nachfolger im Bischofsamt und untergeordnet im Priesteramt und dann auch im Diakonenamt müssen dieselben sein, die Christus uns vorgab und die dir Kirche immer bewahrt hat: es sind zunächst Männer, und dann müssen sie eine sittliche und charakterliche Eignung haben. Sie müssen Männer des Glaubens sein, voll des Hl. Geistes, bereit in Ehelosigkeit zu leben, Männer, die das Gebet und die Verkündigung der Lehre Christi an die erste Stelle setzen, Männer, die bereit sind wahre Hirten zu sein, und ihr Leben hinzugeben für die Rettung der unsterblichen Seelen, der ihnen anvertrauten Menschen. Männer die wahre Väter aller Gläubigen sind, und nicht einer begrenzten persönlichen Familiendynastie. Männer, die wahre Bräutigame der Braut Christi, der Kirche sind und deshalb als solche Väter und Bräutigame ehelos sind.

Der hl. Irenäus bezeugt die Einheit des Glaubens und der Disziplin der Kirche schon im 2. Jahrhundert bei allen Völkern, auch wenn die bekehrten Katholiken damsls aus so unterschiedlichen und teils gegensätzlichen Kulturen kamen: „Die Kirche bewahrt, obwohl sie über die ganze Welt zerstreut ist, sorgfältig den Glauben der Apostel, als ob sie in einem einzigen Haus wohnte; auf dieselbe Weise glaubt sie an diese Wahrheiten, als ob sie nur eine Seele und dasselbe Herz hätte; in voller Übereinstimmung verkündigt, lehrt und überliefert sie diese Wahrheiten, als ob sie nur einen Mund hätte. Es gibt verschiedene Sprachen auf der Welt, aber die Kraft der Überlieferung ist einzig und dieselbe: Die in Germanien gegründeten Kirchen glauben und überliefern nicht anders als die in Spanien oder bei den Kelten, die im Orient oder in Ägypten, die in Libyen oder in der Mitte der Welt“ (Adversus haereses 1,10,1-2).

Viele der ersten neu bekehrten katholischen Gemeinden in den germanischen Völkern in der Zeit der Völkerwanderung (4. – 6. Jahrhundert) hatten vielleicht auch nur ein paar Mal im Jahr die Möglichkeit an der hl. Messe teilzunehmen und die hl. Kommunion zu empfangen. Nach einigen Generationen aber, sind aus diesen germanischen Gemeinden Generationen von ehelosen und im allgemeinen vorbildlichen Priestern hervorgegangen.

Die Verfechter eines verheirateten amazonischen Klerus unter Verwendung des Tricks der elegant formulierten Losung „bewährten Männer“ („viri probati“) halten die amazonischen Völker im Grunde für minderwertig, indem sie ihnen von vornherein die Fähigkeit absprechen, der Kirche aus ihrer Mitte ehelos lebende Priester zu schenken. Im Laufe von zweitausend Jahren waren alle Völker und selbst Barbaren dazu fähig, mit Hilfe der Gnade Christi ihre eigenen Söhne zu einem ehelosen Priestertum nach dem Vorbild Jesu Christi zu erziehen. Die Forderungen nach verheirateten Priester für die amazonischen Völker, die ausgerechnet Kleriker europäischer Abstammung vorbringen, verbirgt in sich einen verkappten Rassismus. Zugespitzt formuliert könnte es so klingen: „Wir Europäer, d.h. wir Weiße, sind zu einem ehelosen Priestertum schon fähig. Für Euch Amazonier ist das aber eine Nummer zu groß!“.

Es geht den Verfechtern eines verheirateten amazonischen Klerus, die eigentlich fast alle europäischer und nicht indigener Abstammung sind, letztlich nicht um das wahre geistige Wohl der amazonischen Gläubigen, sondern um das Durchsetzen ihrer eigenen ideologischen Agenda, die darin besteht, einen verheirateten Klerus auch in Europa und dann in der ganzen lateinischen Kirche zu haben. Denn alle wissen es, dass es nach der Einführung eines zunächst regional begrenzten verheirateten Klerus im Amazonien, durch den Dominoeffekt innerhalb einer relativ kurzen Zeit einen regulären verheirateten Klerus des römischen Ritus auch in anderen Teilen der Welt geben wird. Dadurch wird das apostolische Erbgut eines ehelos lebenden Priestertums nach dem ausdrücklichen Lebensvorbild Jesu Christi und Seiner Apostel in der ganzen Kirche vernichtet.

Einige Katholiken, die sicherlich nicht die Mehrheit der warten Gläubigen repräsentieren, sondern Funktionäre einer reichen kirchlichen Bürokratie sind und klerikale Machtpositionen in der Kirche errungen haben, wollen weltlich lebende Menschen mit einem verheirateten Priestertum anlocken, mit einem Priestertum ohne Opfer, ohne Selbsthingabe, ohne übernatürliche brennende Gottesliebe.

Was die Kirche tun sollte, damit die Gläubigen Priester haben, hat der Herr selber gesagt: “Bittet den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter in Seine Ernte sende” (Mt. 9, 38). Es gibt kein besseres und wirkungsvolleres Mittel als dies. Wenn es eines gäbe, hätte es uns der Herr gesagt.

Um verheiratete Kandidaten zur Priesterweihe zu haben, dazu braucht es keiner besonderen Gebetseinsätze. Es wird immer bis ans Ende der Zeit wenige Arbeiter im Weinberg des Herrn geben. In einer Zeit, in der es viele Priester gab, sprach der heilige Papst Gregor der Große diese bedenkenswerte Worte: “Siehe, die Welt ist voll von Priestern, aber doch findet man in der Ernte des Herrn selten Arbeiter” (In Ev. hom., 34). Gott bewirkt Sein Werk der Gnade und der Rettung der Seelen für das ewige Leben immer durch Opfer und oft durch wenige und nicht durch eine große Menge. In diesem Sinne sagte der hl. Gregor von Nazianz, dass Gott keinen Gefallen an Zahlen habe (vgl. Or. 42, 7).

Bischof Erwin Kräutler fragt dann im Interview: “Was können wir als Kirche tun, damit diese Leute Eucharistie feiern können?" Das Gemeindeleben funktioniere wunderschön, "aber es fehlt am Zentrum." Die Antwort darauf ist diese: Das Zentrum ist Christus, die Wahrheit, die Er lehrte, das Beispiel, das Er gab. Der Tabernakel ist das wahre Zentrum der Kirche hier auf Erde und einer jeden Ortsgemeinde. Hat eine katholische Gemeinde in Amazonien den Tabernakel, und das haben ja fast alle, dann hat sie das Zentrum, dann fehlt ihr letztlich nichts, weil sie Gott selber in ihrer Mitte hat, Gott mit Fleisch und Blut gegenwärtig in ihrer Mitte!.

Damit die Katholiken in Amazonien eigene und nach Möglichkeit zahlreiche Priester haben, muss man sie um die Tabernakel versammeln. Dort sollen die katholischen Mütter und Kinder innige Gebete an Gott, den den Spender aller Gaben, richten um gute, ehelose und apostolisch gesinnte einheimische Priester. Man soll eine Kette von eucharistischen Anbetungen in ganz Amazionien starten. Solch eine eucharistische Anbetungskette der einfachen Gläubigen mit ihren Bischöfen und mit wenn auch wenigen Priestern, wird zweifellos in der von Gott bestimmten Zeit den Völkern Amazoniens Priester nach dem Herzen Jesu schenken. Die amazonischen Völker soll man nicht für eigene dekadente, in Europa fabrizierte, Ideologien und theologische Häresien ausnutzen.

Weite Teile des Arbeitsdokuments (Instrumentum laboris) der Amazonassynode und die Forderungen jener Kleriker schmücken mit Losungen wie „bewährte Männer“, „eucharistischer Hunger“, „weibliches Einfühlungsvermögen“ das Bild Christi des Königs, gleichsam wie mit kostbaren Steinen, um so leichter Priesterehe und Frauenordination durchzusetzen. Die wahren Katholiken Amazoniens und anderer Teiler der Welt werden aber darin das Bild des Fuchses erkennen und es nicht für das Bild Jesu Christi des Königs halten. Weite Teile des Instrumentum laboris und die revolutionären Forderungen Bischof Erwin Kräutlers und seiner klerikalen Gesinnungsgenossen stellen in der Tat eine Geisteshaltung dar, die sehr an die Gnosis und den Naturalismus erinnert, die schon früh in die Kirche eindringen wollte, wie es der hl. Irenäus von Lyon aus dem 2. Jahrhundert bezeugt: „Das sind nun ihre Lehrmeinungen, die weder die Propheten verkündeten, noch der Herr lehrte, noch die Apostel überlieferten, die sie besser zu verstehen sich rühmen als alle anderen, die niemals gelehrt, nirgends in der Schrift enthalten sind, und die sie doch vorlesen. Indem sie, wie man so sagt, aus Sand Seile flechten, suchen sie ihren Lehren die Parabeln des Herrn, die Aussprüche der Propheten oder die Worte der Apostel anzupassen, damit ihr Hirngespinst nicht ohne Zeugnisse bleibe. Aber die Ordnung und den Zusammenhang der Schriften übertreten sie und lösen nach Kräften die Glieder der Wahrheit auf. Sie versetzen und stellen um, verändern völlig den Sinn und täuschen viele durch ihre trügerische Zusammenstellung der Reden des Herrn. Gleichwie wenn jemand an dem von einem weisen Künstler aus bunten Steinen schön zusammengestellten Bilde eines Königs die zugrunde liegende menschliche Gestalt auflösen, die Steine versetzen und umändern, die Gestalt eines Hundes oder Fuchses machen und dazu noch schlecht ausführen wollte und behaupten, das sei jenes schöne Bild des Königs, das der weise Künstler fertigte, um so durch sein Steingebilde die Unerfahrenen in Irrtum zu führen, die keine Ahnung von der wirklichen Gestalt eines Königs haben, und ihnen einzureden, die stinkende Figur des Fuchses sei das schöne Bild des Königs — auf genau dieselbe Weise flicken auch diese Märchen zusammen, reißen dann Reden, Worte und Parabeln aus ihrem Zusammenhang und wollen diese Worte des Herrn ihren Fabeln anpassen“ (Adversus haereses 1, 8, 1).

Es ist offenkundig, dass der Inhalt weiter Teile des Instrumentum laboris, die Forderungen Bischof Erwin Kräutlers und seiner klerikalen Gesinnungsgenossen eigentlich eine neue christliche Konfession wollen, die dann vielleicht „Amazonisch-katholische Kirche“ heißen wird, die aber letztlich eine Sekte wird im Vergleich zu der wahren einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Diese ging und geht sicher durch alle Zeiten, immer dieselbe bleibend in der unbedingten Treue zur Reinheit des Glaubens und des großen unabänderlichen Erbgutes der Apostel in der Liturgie und der Disziplin der Kirche. Die Katholiken unserer Zeit werden solch einer „Amazonisch-katholischen“ Sekte, die Naturanbetung pflegen und Frauenpriestertum haben wird, die Worte zurufen, die der hl. Augustinus einst den donatistischen Sektanten sagte: „Die Kirche die auf der ganzen Welt ist in ihren Urteilen der Wahrheit sicher!“ (securus iudicat orbis terrarum: Contra epistolam Parmeniani 3, 3).

Der Nachfolger Petri, der Papst, hat eine ihm von Gott streng aufgetragene Pflicht als Inhaber der Kathedra der Wahrheit (cathedra veritatis), die Wahrheit des katholischen Glaubens, der göttlichen Verfassung der Kirche, der von Christus gestifteten Ordnung der Sakramente und des apostolischen Erbgutes priesterlicher Ehelosigkeit in ihrer Reinheit und Unversehrtheit zu bewahren und an seinen Nachfolger und die nächste Generation weiterzugeben. Er darf die offenkundig gnostisch und naturalistisch geprägten Inhalte einiger Teile des Instrumentum laboris sowie die Abschaffung der apostolischen Pflicht der priesterlichen Ehelosigkeit (die zunächst regional ist und dann naturgemäß schrittweise universal wird) durch sein Schweigen oder durch ein zweideutiges Verhalten nicht im geringsten unterstützen. Selbst wenn der Papst das in der kommen Amazonassynode tun würde, dann würde er seine Pflicht als Nachfolger Petri und Stellvertreter Christi schwer verletzen und kurzzeitig eine geistige Sonnenfinsternis in der Kirche verursachen. Aber diese kurze Eklipse wird Christus, die unbesiegbare Sonne der Wahrheit, wieder erhellen, in dem Er Seiner Kirche erneut heilige, mutige und treue Päpste schenken wird, denn die Pforten der Hölle können den Felsen Petri nicht überwältigen (vgl. Mt. 16, 18) und das Gebet Christi für Petrus und seine Nachfolger ist unfehlbar, dass sie nämlich nach ihrer Bekehrung, die Brüder im Glauben wieder stärken werden (vgl. Lk. 22, 32).

Die Wahrheit, die der hl. Irenäus formuliert hat, bleibt auch in der Zeit einer zeitweiligen geistigen Sonnenfinsternis in der Kirche – wie es die unsere Zeit durch die unbegreifliche Zulassung Gottes ist – bestehen: „Denn in der römischen Kirche ist immer die apostolische Tradition bewahrt seitens der Gläubigen, die überall sind“ (Adversus haereses 3, 3, 2).

+ Athanasius Schneider ist Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana


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Lesermeinungen

 Rolando 20. Juli 2019 
 

Zur Heilsnotwendigkeit der Hl. Messe

Die Hl. Messe ist Heilsnotwendig, da sie das Erlösungsopfer Jesu gegenwärtig setzt und es dadurch immer gegenwärtig ist.
Jedoch ist die Hl. Messe nicht für jeden Menschen heilsnotwendig, da sie auch stellvertretend zugewandt werden kann. Regionen ohne Zugang zur Hl. Messe, oder wo es nur vereinzelt das Hl. Meßopfer gibt, denen wird es durch die Kirche zugewandt. Es muß nicht Jeder die Möglichkeit haben, die Hl. Messe mitzufeiern, doch ohne Hl. Messe keine Erlösung. Die Christusverbundenheit, Gebet, geistige Kommunion, Andachten, halten die Verbindung aufrecht. Die Menschen in Diktaturen geben ein gutes Zeugnis.


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 Fides Mariae 18. Juli 2019 
 

@garmiscj: Yes, for pope!

Wenn's der Kardinal Sarah nicht mehr wird.


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 Fides Mariae 18. Juli 2019 
 

Unglaublich guter Kommentar,

das Beste, was bis jetzt an kritischen Einwürfen zur Amazonassynode kam, Weihbischof Schneider beherrscht (noch) die glasklare katholische Klarheit!! (Als letzter Mohikaner, sozusagen.) Dank an Kathnet für die Initiative. Mögen sich IMMER MEHR UND MEHR UND MEHR Bischöfe, engagierte Laien und Priester zu Wort melden.... die Amazonassynode soll nicht unwidersprochen bleiben!


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 Paddel 18. Juli 2019 

@hape Danke, so hab ichs gemeint


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 Diadochus 18. Juli 2019 
 

@winthir

Ja, die Taufformel kenne ich. Die Taufe ist absolut heilsnotwendig. "Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden." (Mk 16,16) Unser Pfarrer meinte einmal in der Predigt, die Taufe sei wie ein zweiter Geburtstag und das Datum müsse sich jeder merken. Der Tauftag müsse auch gefeiert werden. Damals wurde das noch so ernst genommen, dass ich noch am selben Tag in der Krankenhauskapelle getauft wurde, damit ich auch gerettet werde. Das war damals noch wichtiger als das ganze drumherum. Das noch als kleiner Nachtrag zur "Taufe".


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 winthir 18. Juli 2019 

ja, ich habe mr hier was "herausgepickt", Diadochus -

ich habe (und dieser Punkt ist mir wichtig) darauf hingewiesen, dass das einzige "heilsnotwendige" Sakrament das Sakrament der Taufe ist.

ich feiere übrigens auch meinen Tauftag. Das ist am Tag der Heiligen Marcellinus und Petrus (nein, Ihr müßt jetzt nicht nachschauen in diversen Kalendern: es ist der zweite Juni.)

meine Taufe ist mir wichtig, weil: seit dem 02. Juni 1951 bin ich Christ.

danke für's Zuhören,

sagt
der winthir :)


Deshalb ist nach unserer Lehre jeder Christ im Notfall verpflichtet(!), zu taufen.

Dehalb kenne ich die Taufformel auswendig. Ihr auch?


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 Paissios 18. Juli 2019 
 

Taufe und Eucharistie sind eins

Die Eucharistiefeier vollzieht sich in der heiligen Messe. Diese ist 'die Taufe des Herrn' am Kreuz. Sie ist die Taufe auf der höchst sichtbaren Stufe. Sie zeigt: wenn einer in Gott ist, dann geht er für die Wahrheit bis in den Tod. "Denn eine größere Liebe gibt es nicht, als wenn einer sein Leben gibt für seine Freunde."

Im Kreuzesopfer zeigt sich, was Taufe eigentlich meint: Ganzhingabe, sündenloses Leben, Lieben bis in den Tod und darüber hinaus.

Glauben wirkt Auferstehung: Diese Welt kann die Liebe Gottes nicht brechen; nur den sichtbaren Leib. Niemals aber den Geist der Liebe.

Die Liebe bleibt ewig und wird ewig sein (Auferstehung im Reich des Geistes).

Jesus lässt sich eher totschlagen, als dass er in die Gegengewalt ginge. Symptomatisch für Jesu unbedingte Liebe sind seine ausgespannten Arme am Kreuz. Niemand schafft es, IHN aus der Liebe zu bringen. Mit der ersten Gegengewalt würde das Böse in ihn eindringen. Doch die Angriffe der Hölle erschöpfen sich am Kreuz.


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 Paissios 18. Juli 2019 
 

Eucharistisches Leben

.. ist eingetauftes Leben im heiligen Geist.

Jedes Sakrament bildet die Taufe ab bzw. macht diese sichtbar.


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 Paissios 18. Juli 2019 
 

Eucharistie

"Der Empfang der Eucharistie sei an sich nicht heilsnotwendig."

Die Eucharistie wird auch 'das Brot der Engel' genannt.

Sie ist die Nahrung der in Christus vergeistigt lebenden, die einen Leib bilden: die Kirche.

Ich denke, Bischof Schneiders Aussage ist relativ zu verstehen: Eucharistie ist nicht absolut heilsnotwendig und ist es doch absolut.

Relativ ist sie, weil: Stimmt das Taufversprechen bzw. der Stand der heiligmachenden Gnade (der durch die Beichte wiedergewonnen werden kann) nicht mit dem Lebensvollzug in allen wichtigen Bereichen des Lebens (7 wurden als Sakr. ausgewählt) überein, so werden alle Sakramente wurzellos sakrilegisch empfangen.

Bischof Schneiders Aussage ist in Entsprechung zum Sakrament von Ehe und Zölibat u.a. zu sehen. Auch dieses Sakr. sind nicht unbedingt heilsnotw,, sondern Heil wirkend, wenn sie auf der Grundlage der Taufe wirksam sind. Die Taufe ist das 'Eingenen' in Christus und bringt alle anderen Sakramente aus sich - aus IHM - hervor.


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 hape 18. Juli 2019 

@Stefan Fleischer

Sie haben recht, es mangelt an beidem: Gott voraussetzen und Gott vorsetzen. Josef Ratzinger hatte früh erkannt, dass wir Gott nicht mehr voraussetzen können, wenn wir mit unseren Nachbarn reden. Gott vorsetzen meint den Tabernakel und sicher auch etwas vom Zeugnis der zölibatär lebenden Missionare in Japan, das Weihbisch. Schneider beschreibt.

Aber wie dem auch sei, entscheidend ist: welcher Gott ist eigentlich gemeint? Sollen wir den Gott von Abu Dhabi vorsetzen oder den Gott von Weihbisch. Schneider und den Kardinälen Müller / Brandmüller? Die Kirche verkündet jedenfalls nur einen Gott. @leibzig hatte in einem anderen Themenstrang die These gewagt, dass viele moderne Theologen garnicht mehr fähig sind, das kath. Gottesbild zu verstehen, weil sie primär Kirchenpolitiker sind. Hier scheint mir des Pudels Kern zu liegen: es gibt innerhalb der Kirche zwei verschiedene Gottesbilder. Daher haben wir es auch mit zwei verschied. Kirchen zu tun: die kath. Kirche und die kath. Sekte.


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 Stefan Fleischer 18. Juli 2019 

@ hape

Gott voraussetzen / Gott vorsetzen
Das eine tun, das andere nicht lassen.
Gott vorauzusetzen ist die Grundlage jeder Gottesbeziehung. Es betrifft also zuerst einmal mich selber.
Gott vorsetzen kann das bedeuten, was sie ansprechen, nämlich die Anbetung des Allerheiligsten wieder fördern. Vielfach aber muss es heute zuerst einmal bedeuten, Gott wieder als Gott zu verkünden und nicht einfach als jenen eher undefinierbaren Götzen des moralistisch-therapeutischen Deismus, nice to have, wenn er uns hilft oder sonstwie in unser Konzept passt, aber sonst doch eher lästig.
Oder zusammengefasst: Wir müssen uns selbst und Welt wieder lehren, Gott immer und überall vorauszusetzen.


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 hape 18. Juli 2019 

Werter @ Paddel

BXVI hatte gesagt: "Gott nicht voraussetzen, sondern Gott vorsetzen!"

Damit dürfte in etwa das gemeint sein, was Weihbischof. Schneider meint, wenn er vorschlägt, man solle auch in Amazonien die Leute um den Tabernakel versammeln.


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 Federico R. 18. Juli 2019 
 

Sollte die Anekdote zutreffen, ...

... von der @Kostadinov unten berichtet, nach der Herr Kräutler „nix anfangen könne“ mit Papst Benedikts Ratschlag, um geistliche Berufungen zu beten, dann scheint es nach Kräutlers Logik auch vergebliche Liebesmüh‘ zu sein, für seinen Nachfolger Franziskus – trotz dessen fast schon inflationärer Bitte – zu beten. Dann schon lieber für Weihbischof Athanasius Schneider. Der Heilige Geist möge ihn weiterhin leiten, der hl. Erzengel Michael ihm beistehen in seinem mutigen Kampf und die Muttergottes ihn allzeit beschützen.

@jaeger: Wer einmal die Macht an sich gerissen hat, wird freiwillig auf niemanden mehr hören wollen, der ihm von seinem Ziel abhalten könnte, weder auf WB Schneider noch auf die Kardinäle Müller und Brandmüller.

@Herbstlicht: Franziskus scheint teilweise eine Mehrheit hinter sich zu haben. Es scheint die von der sel. Anna Katharina Emmerich visionär geschaute protestantisierte „Afterkirche“ zu sein. Dem von PF geplanten Umbau folgt die Zerstörung auf dem Fuß.


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 winthir 17. Juli 2019 

ein Punkt ist mir in diesem Artikel aufgefallen.

Der Empfang der Eucharistie sei an sich nicht heilsnotwendig.

Im Prinzip ist das korrekt (was "an sich" in diesem Zusammenhang bedeutet, erschließt sich mir jedoch noch nicht so ganz),

Das einzige heilsnotwendige Sakrament ist meines Wissens nach das Sakrament der Taufe.

(deshalb kenne ich, falls mal ein Notfall auf mich zukommen sollte, die Taufformel auswendig.)

winthir.


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 Wunderer 17. Juli 2019 
 

Dasselbe Spiel unter der Amazonassonne

Es ist dieselbe Vorgehensweise des Bischofs von Rom wie vor den beiden Ehesynoden. Ungläubige, ideologiebefangene Bischöfe preschen mit ihren häretischen Argumenten vor, es gibt Widerstand durch treue katholische Bischöfe, die Synodenväter tagen und entscheiden: es kommt etwas Halbgares dabei heraus; nicht voll und ganz im Sinne der Zerstörer, aber auch nicht wirklich Katholisches; der Bischof von Rom entscheidet und es sieht aus als würden die Lehren gewahrt, aber dem ist nicht so; durch ein paar Fußnoten und Hintertürchen wird die Lehre verändert. Für "Konservative" kein Problem, weil sie das nicht glauben wollen und weil auch sie ein paar Happen erhalten haben.


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 Paddel 17. Juli 2019 

Gott voraussetzen

Das hat Papst Bendedikt XVI zur Mißbrauchskrise gesagt.
Auch dort werden die selben Vorderungen, auf Kosten der Mißbrauchsopfer, laut.
Bei den WoGos sinds die "armen alten Leute".
Es geht in allen drei Fällen mitnichten um die Menschen selbst, sondern auf Kosten von denselben. Sie werden benutzt!
Wo bleibt bei alledem das Gottvertrauen? Ach so, Gott brauchen wir nicht, das habe ich vergessen. Wir schaffen unsere Gemeinschaft bei der Hl. Eucharistie selber und kommunizieren im Stuhlkreis gemeinsam.


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 AntlitzChristi 17. Juli 2019 
 

Damit ist alles gesagt

Möge Bischof Kräutler und alle, die im gleichen Fahrwasser schwimmen, sich diese Worte doch zu Herzen nehmen. Von diesem Text, aus dem der Heilige Geist spricht, kann die gesamte Kirche sehr viel lernen.


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 bernhard_k 17. Juli 2019 
 

So spricht ein wahrer Gottesmann!!

Man spürt beim Lesen unmittelbar, dass dies die Wahrheit ist ...

Vergelt's Gott vielmals, lieber Weihbischof!


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 Rick 17. Juli 2019 

Leider

werden die, die es nötig haben, nicht lesen bzw. sind so in ihrer Ideologie gefangen, dass sie die Wahrheit nicht erkennen (wollen). Beten, beten, beten für die Synode, die Jungfrau Maria und den Erzengel Michael bestürmen!


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 Dulcian 17. Juli 2019 
 

Innigen Dank

an Weihbischof Athanasius für diese klaren Worte. Die enthaltenen Argumente werden in Zukunft wohl nicht nur für mich eine wichtige Argumentationshilfe sein. Es bräuchte viel mehr solche Bischöfe, die gerade in diesen schwierigen Zeiten Halt geben könnten.


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 elisabetta 17. Juli 2019 
 

Ja, das ist echt katholische Glaubenslehre, wie sie eigentlich Papst Franziskus, jeder Bischof und Priester verkünden müsste, um seinem Weiheamt gerecht zu werden. Aber solche Vorbilder wie WB Schneider, die Jesus Christus ins Zentrum ihres eigenen Lebens und ihres priesterlichen Wirkens stellen, sind heute Mangelware. Kreuzesnachfolge ist abgesagt, Wohlfühlglaube ist in. Jeder darf sich gemäß seiner Lebenssituation sein eigenes Glaubenssüppchen kochen, man muss in den Augen der Welt nur „mutig“ sein. Das ist aber der breite Weg, der ins Verderben führt und vor dem von der Geistlichkeit nicht gewarnt wird, weil viele selber nicht mehr daran glauben, dass Gott auch ein strenger Richter ist.


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 Dottrina 17. Juli 2019 
 

Momentan extrem wenig Zeit

zu kommentieren (private Arbeiten zuhause), aber Bischof Schneider ist voll zuzustimmen. Und - ja, liebe(r) @garmiscj, wäre eine tolle Lösung (hoffentlich hört der Heilige Geist zu).


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 ottokar 17. Juli 2019 
 

Garmiscj hat einen wunderbaren Traum:

aber der geht nur und ausschliesslich mit direktem Einwirken des Heiligen Geistes und unter Umgehung des Kardinalskollegium bei der nächsten Papstwahl in Erfüllung .Wohl ein Traum,
aber merke:Bei Gott ist kein Ding unmöglich!


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 ottokar 17. Juli 2019 
 

Ich stimme Weihbischof Schneider voll zu:

Auch sein Hinweis, dass unter Bischof Kräutler keine auftragsgemässe und überzeugende Missionsarbeit betrieben wurde , so dass der jetzige Zustand als Folge einer mangelhaften Überbringung der Botschaft Christi zu betrachten ist, trifft gänzlich zu. Wenn heute (2019), wie letztlich in kath Net. berichtet, Bischof Kräutler sogar empfiehlt, in die zukünftige"katholische" Glaubenspraxis der indigenen Amazonasbevölkerung den dort aus der Naturreligion sich ableitenden Neugeborenenmord eines der beiden neugeborenen Zwillingen zu integrieren, dann ignoriert er das 7. Gebot und sein "Lebenswerk" ist als gescheitert zu betrachten. Es erhebt sich die Frage,ob er geistig wie geistlich überfordert ist.Auch seine Forderung Anteile der bei der indigenen Amazonasbevölkerung vorherrschenden Naturreligionen in die katholische Glaubensvermittlung zu integrieren, ist verwirrend und entspricht nicht dem Auftrag Christi, der da heisst: lehret alle Völker.... .


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 ottokar 17. Juli 2019 
 

Ich stimme Weihbischof Schneider voll zu


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 Herbstlicht 17. Juli 2019 
 

@Alpenglühen

Mein Vertrauen in Franziskus habe ich verloren, aber ich glaube tatsächlich, dass er von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt ist.
Und wenn ich die Katholiken in meiner unmittelbaren Umgebung sehe, stelle ich fest: Die Mehrzahl ist für den "Umbau" der Kirche, selbst hier auf dem Land.
Ich bin der tiefen Überzeugung, konservative Christen sind total in der Minderheit, Franziskus hingegen gehört zur Mehrheit.

Was allerdings unter dem Gestrüpp wächst und gedeiht, was irgendwann vielleicht an Kraft und Bekenntnis zunimmt, darauf setze ich meine Hoffnung.

Noch einmal: Könnte Weihbischof Schneider Papst Franziskus eindringlich und konkret darlegen, was auf dem Spiel steht, welche Konsequenzen die Amazonas-Synode für die Weltkirche haben könnte, müsste der Pontifex, so er noch ein einigermaßen funktionierendes Gewissen hat, aufgeschreckt und um seinen Schlaf gebracht sein.
Aber er sagte ja früher einmal, dass er gut schlafe.
Mag sein, dass sich dies einmal ändert.


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 Eisenherz 17. Juli 2019 
 

Weihbischof Athanasius wäre ein idealer Missionsbischof im Amazonasgebiet! Was wäre wohl aus

Amazonien geworden, wenn so ein Apostel wie er bisher dort im Amazonasgebiet und nicht in Sibirien oder Kasachstan gearbeitet hätte? So denkt jemand, der den Titel "Kardinal" wirklich verdient hätte!


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 Alpenglühen 17. Juli 2019 

@Herbstlicht

Ach @Herbstlicht, verzeihen Sie mir, aber wie blauäugig Sie doch sind! Glauben Sie allen Ernstes, P.F. würde nicht wissen, was eigentlich seine Aufgabe ist? Ich denke, er weiß es. U. selbst falls nicht: Es interessiert ihn einfach nicht. Selbst wenn 10 Bfe. a la WB Schneider ihm die Argumente darlegen würden – sofern sie überhaupt in seine Nähe kämen - er zieht „seinen Stiefel“ durch. U. d.h. m.E. aus der Kirche eine sozialreformerische NGO zu machen, wo Christus evtl. noch unter „ferner liefen“ als ‚Revoluzzer’ mal erwähnt würde od. als „krönendes Sahnehäubchen“ herhalten müßte. P. F. in wichtigen Dingen eine klare, eindeutige, ‚lehramtstreue’ Entscheidung treffen? Ich fürchte, da brennt eher die Hölle aus.
Ich bin überzeugt, die Äußerungen von WB Schneider sind „dem Vatikan“ ein solcher Dorn im Auge, daß schon lange daran gebastelt wird, wie ihm endlich ein Maulkorb verpaßt werden kann. Unter Beobachtung steht er auf jeden Fall, s. Art. 65781.


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 jaeger 17. Juli 2019 
 

Ein Rufer...

in der geistlichen Wüste dieses Pontifikats. Wird er Gehör finden bei denen, die die klerikale Macht an sich gerissen haben?


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 hape 17. Juli 2019 

Toller Mann!

Ich durfte Bisch. Schneider mal kurz kennenlernen und war sehr beeindruckt. Ein ganz leiser und bescheidener Mann, im katholischen Glauben fest verankert.

Lieber Herr Weihbischof Schneider, ewiges vergelt's Gott für Ihren Kampf! Ihnen als Hirte folge ich liebend gerne.


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 Herbstlicht 17. Juli 2019 
 

Weihbischof Athanasius Schneider sei Dank gesagt.

Wie gut wäre es, Weihbischof Schneider bekäme die Gelegenheit, alle seine guten Argumente Franziskus vorzutragen und darzulegen.
Dann wäre der Papst gezwungen, zu entscheiden: Jesus Christus oder die Welt!
Und jeder wüsste, wovon der Nachfolger des Petrus wirklich erfüllt ist.


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 Stephaninus 17. Juli 2019 
 

Hervorragend

aber wo bleiben - von Schneider, Brandmüller und Müller abgesehen - andere Bischöfe. Schweigen im Walde, will mir scheinen, aber ich überblicke die Kirche ausserhalb der deutschen Sprache natürlich auch nicht.


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 Adamo 17. Juli 2019 
 

Das was Bischof Athanasius Schneider hier aussagt,

das haben wir früher als Kinder und Jugendliche von Priestern gelehrt bekommen. Anscheinend ist das bei Vielen in Vergessenheit geraten.

So auch die heutige Hochachtung vor der Heiligen Eucharistie.

Hierbei erinnere ich an den Rosenkranz des Heiligen Papstes Johannes Paul II
in seiner 5.Rosenkranz-Aussage:

"Der uns die Eucharistie geschenkt hat"

Ja, die Heilige Eucharistie ist das größte Geschenk, das uns Jesus vor seinem Kreuzestod hinterlassen hat.


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 mphc 17. Juli 2019 

Das ist DIE Antwort

auf die Amazonien-Synode!


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 Eremitin 17. Juli 2019 
 

WB Schneider hat wie immer die richtigen Worte!

Danken wir Gott für einen solchen wahrhaft katholischen Bischof!


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 Diadochus 17. Juli 2019 
 

Geistige Sonnenfinsternis

“Bittet den Herrn der Ernte, dass Er Arbeiter in Seine Ernte sende” (Mt. 9, 38). Das Schriftwort gilt auch heute in der "geistigen Sonnenfinsternis". Die Hinweise auf die "eucharistische Gebetskette" und auf die "geistige Kommunion" gefallen mir gut. So geht's.


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 garmiscj 17. Juli 2019 

Papabile

Irgendwie merkt man bei jeder Lektüre von Bischof Athanasius Satz für Satz das Wehen des Heiligen Geistes. Zur Sache selber trifft für mich dieser Satz auf den Punkt: "Die amazonischen Völker soll man nicht für eigene dekadente, in Europa fabrizierte, Ideologien und theologische Häresien ausnutzen."
Bischof Athanasius for Pope!


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 Bernhard Joseph 17. Juli 2019 
 

Deutlicher lässt sich die Apostasie in Teilen des Klerus nicht benennen

Dank an Weihbischof Athanasius Schneider für sein mutiges und klares Glaubenszeugnis!

Wie die Kardinäle Müller und Brandmüller auch, erkennt Weihbischof Athanasius Schneider hier deutliche Tendenzen des Abfalls vom rechten Glauben. Dass ein solcher Abfall vom katholischen Glauben die Deckung des Papstes haben könnte, ist eine schwere Bürde für jeden aufrechten Katholiken!

Hoffen wir, dass noch andere Bischöfe ihre Stimme so deutlich erheben und dem "Amazonas-Spuk", dieser neuheidnischen Häresie in der Kirche endlich ein Ende bereiten.


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 Kostadinov 17. Juli 2019 

wenn ich mich richtig erinnere hat Papst Benedikt

dem Herrn Kräutler mal nahe gelegt für Berufungen zu beten. worauf dieser der Presse gegenüber erklärte, mit so einer Antwort könne er nix anfangen


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 wedlerg 17. Juli 2019 
 

Ja - das trifft für die DBK genauso zu, wie für viele in St. Martha und natürlich Kräutler und Co.

"Sie predigen nicht mehr mit voller Überzeugung den einzigen Erlöser Jesus Christus und bemühen sich nicht genügend, Sein übernatürliches Leben der Gnade an die Menschen in Amazonien zu vermitteln, um sie somit zum ewigen Leben, sie in den Himmel führen, und das unter dem Einsatz des eigenen Lebens. Es geschah oft das Gegenteil. Unter Missbrauch des Namens Jesu, unter Missbrauch des heiligen Bischofs- und Priesteramtes haben Missionare und sogar Bischöfe den Menschen in Amazonien vorwiegend ein Evangelium des irdischen Lebens, ein Evangelium des Bauches und nicht ein Evangelium des Kreuzes, ein Evangelium der Anbetung der Natur, des Waldes, des Wassers, des Sonne, ein Evangelium der Anbetung dieses so kurzen irdischen materiellen Lebens gepredigt, wobei die Menschen auch dort im Grunde nach den Quellen des göttlichen ewigen Lebens dürsten."


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 doda 17. Juli 2019 

Mit diesem einen Satz benennt Weihbischof Athanasius Schneider den eigentlichen Skandal

"Man müsste eher von einem Skandal sprechen, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass man in den letzten Jahrzehnten in Amazonien offensichtlich keine intensive Berufungspastoral gemacht hat und zwar gemäß der bewährten zweitausendjährigen Erfahrung der Kirche, nämlich durch inständige Gebete, geistige Opfer, heiligmäßiges Lebensvorbild von Missionaren."


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 Ginsterbusch 17. Juli 2019 

Unser „tapferes Schneiderlein“

ist immer wieder ein Hochgenuss und beglückt mein katholisches Herz.


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 Uwe Lay 17. Juli 2019 
 

Möchte Bischof Kräutler eine "amazonisch-katholische" Sekte?

Dieser Bischof erstrebt die völlige Verprotestantisierung der Katholischen Kirche, sodaß sie nicht einmal eine katholische Sekte bliebe. Aber die auf dieser Räubersynode kreiert werden sollene neue Ökoreligion ist wohl nicht mal mehr protestantisch-christlich sondern ehe neoheidnisch.
Uwe C. Lay


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