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Das Beichtgeheimnis bleibt in Kalifornien gewahrt

15. Juli 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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In Kalifornien ist eine Gesetzesvorlage gescheitert, die das Beichtgeheimnis im Fall von Missbrauch abschaffen wollte


Los Angeles (kath.net)
In Kalifornien ist eine Gesetzesvorlage gescheitert, die das Beichtgeheimnis im Fall von Missbrauch abschaffen wollte. Nach der Zustimmung durch den Senat ist das Gesetzt jetzt im kalifornische Senat im Parlamentsausschuss für öffentliche Sicherheit durchgefallen. Dies berichtet "Vaticannews". Das neue Gesetz hätte vorgesehen, dass ein Priester, der bei der Beichte von Missbrauchsfällen erfährt, automatisch die Justiz einschalten muss. Peter Gomez, der Erzbischof von Los Angeles, sprach von einer Bedrohung für das Gewissen jedes Amerikaners. "Wenn ein Gesetzgeber Gläubige zwingen kann, ihre innersten Gedanken und Gefühle, die sie in der Beichte mit Gott teilen, offenzulegen, dann gibt es wirklich keinen Bereich im menschlichen Leben, der vor der Einmischung der Regierung sicher ist", erklärte der Erzbischof. Gegen das Vorhaben hatten auch andere Religionsvertreter und 140.000 Menschen mit Briefen protestiert.



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