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Neuerungen bei Ratzinger-Schülerkreis-Treffen im Vatikan

13. Juli 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Frühere Studenten und Mitarbeiter des emeritierten Papstes tagen Ende September u.a. über "Aktuelle Herausforderungen des kirchlichen Weiheamtes" - Erstmals findet ein Teil des akademischen Austauschs in öffentlicher Form statt


Rom (kath.net/KAP) Der Ratzinger-Schülerkreis hält vom 27. bis 29. September sein jährliches Treffen in Rom ab. Thema des Austauschs von früheren Studenten und Mitarbeitern des Theologieprofessors und späteren Papstes Benedikt XVI.(Archivfoto) ist das Priesteramt in der Theologie Joseph Ratzingers im Licht der Gegenwart. Erstmals findet ein Teil des akademischen Austauschs in öffentlicher Form statt, wie aus dem seit 1977 bestehenden Kreis verlautet. Die persönliche Teilnahme des emeritierten Papstes gilt indessen als ausgeschlossen. Zum einen gab Benedikt XVI. diesen Brauch mit seinem Rücktritt 2013 auf, zum anderen ist die Belastbarkeit des 92-Jährigen begrenzt; so bleibt dem Vernehmen nach auch ein Besuch einer Delegation im wenige hundert Meter entfernten Alterssitz in den Vatikanischen Gärten derzeit ungewiss.

Zu den diesjährigen Neuerungen beim Schülerkreis-Treffen zählt auch die Verlegung des Tagungsorts: Nachdem der Kreis fast anderthalb Jahrzehnte jeweils in Castel Gandolfo zu Gast war, tagt er diesmal im Vatikan, und zwar im deutschen Priesterkolleg Campo Santo Teutonico, das passenderweise die "Römische Bibliothek Josef Ratzinger / Benedikt XVI." beherbergt und dessen Vortragssaal nach dem ehemaligen Papst benannt ist.

Ein Teil der Vorträge und Debatten soll für ein breiteres Publikum zugänglich sein. Hier setzt sich augenscheinlich eine Öffnung fort, die schon mit der Etablierung eines "Neuen Schülerkreises" ab 2008 begann. Aus dieser Runde nehmen laut einem vorläufigen Programm Theologen wie der Abt des niederösterreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, Maximilian Heim, der Trierer Kirchenrechtler Christoph Ohly, die chilenische Thomas-von-Aquin-Expertin Maria Esther Gomez de Pedro oder der in Rom lehrende Dogmatiker Ralph Weimann teil.

Vorgesehen sind bei dem Treffen ein interner Austausch am 27. September und zum Abschluss eine Sonntagsmesse am 29. September, dazwischen der eigentliche Studientag mit einem Symposium unter dem Titel "Aktuelle Herausforderungen des kirchlichen Weiheamtes". Dazu werden Beiträge etwa von Karl-Heinz Menke, Marianne Schlosser und des früheren Glaubenspräfekten Kardinal Gerhard Ludwig Müller erwartet; das Begrüßungs- und Schlusswort obliegt Kardinal Kurt Koch, dem Präsidenten des Päpstlichen Rats für die Einheit der Christen.

Der Bonner Dogmatiker Menke wird voraussichtlich über "Das sakramentale Amt in der Kirche" sprechen, die in Wien lehrende Spiritualitäts-Expertin Schlosser fragt nach "Weihepriestertum und Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen", während der Vortrag von Kardinal Müller Weihevoraussetzungen behandelt; Gomez de Pedro legt die Unterschiede zwischen dem Priestertum aller Gläubigen und dem Weihepriestertum dar, Ohly erläutert, wozu es das geweihte Amt braucht.

Joseph Ratzinger hatte dem theologischen Profil des Priesteramts verschiedene Schriften gewidmet. Als Papst Benedikt XVI. rief er 2009 ein eigenes "Jahr des Priesters" für die katholische Kirche aus. In seiner jüngsten, kontrovers aufgenommenen Wortmeldung zum Missbrauchsskandal im vergangenen April ging Benedikt XVI. auf aus seiner Sicht falsche Entwicklungen in der Priesterausbildung ein.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Montfort 13. Juli 2019 

Großartig!

Dann kann der "Schülerkreis" ja Ende September die Lehre der Kirche zum Weiheamt klarlegen.

Die danach folgende "Amazoniensynode" und der "Synodale Pfad" der germanischen "Wilden" werden sich daran messen müssen, sofern sie die ihnen gemeinsame "Befreiungstheologie" nicht als "Befreiung von der Lehre der Kirche" entwerfen wollen.


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