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Ingelheim: Pfarrkirche kämpft mit Vandalismus, bleibt geschlossen

12. Juli 2019 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Zigarettenasche im Beichtstuhl, Urin im Weihwasserbecken, Diebstähle in Pfarrkirche des Bistums Mainz


Mainz (kath.ne/pbm) Schon seit einigen Wochen machte Pfarrer Christian Feuerstein beim abendlichen Schließen der Kirche die Beobachtung, dass Kerzenständer verstellt waren, Zigarettenasche im Beichtstuhl, Weihwasserbecken kurz vor dem Überlaufen oder Opferkerzen auf dem Altar brannten. Das war Anlass zur berechtigten Sorge, denn schon in der Vergangenheit war die Kirche St. Remigius des öfteren Ziel von Vandalismus.

Mehrfach wurden Opferstöcke aufgebrochen; sogar Kerzenleuchter von den Seitenaltären gestohlen. Am vergangenen Donnerstag beobachten Mitarbeiter einer Malerfirma, die gerade den Sockel der Kirche bearbeiten, wie ein junger Mann ein dickes Buch aus der Kirche mitnahm. Es handelte sich um das „Ingelheimer Neue Testament“ ein ökum. Projekt von fünf Ingelheimer Kirchengemeinden, bei dem Gemeindemitglieder das ganze NT abgeschrieben hatten. Das Original wird in jedem Neujahrsgottesdienst von Gemeinde zu Gemeinde weitergegeben. Eine Kopie liegt in jeder Kirche aus.

Die Maler sprachen den Dieb an, riefen die Polizei und konnten den Mann in einen nahegelegenen Einkaufsladen verfolgen. Dort konnte die Polizei den Mann festsetzen. Neben dem Diebstahl der Bibel wurden in der Kirche alle Kerzen auf dem Zelebrationsaltar zusammengestellt und dort entzündet. Am Folgetag stellte sich heraus, dass zudem alle Weihwasserbehälter mit Urin verunreinigt waren. Gott sei Dank hat der Küster unter „eigenen Ekelanfällen“ diese Verschmutzung beseitigt. Am Sonntag der nächste Vorfall: Auf den Priestergräbern vor der Kirche lagen Koffer und es hatte den Anschein, dass auch dort uriniert wurde. Zunächst wird die Kirche nach diesen Vorfällen geschlossen bleiben.

Pfrarrer Feuerstein bedauert die notwendige Schließung ausdrücklich. "Wir wollen eigentlich ein offenes Gotteshaus, in dem die Menschen einen Ort der Ruhe und des Gebetes finden. Leider hat eine offene Kirche aber die Kehrseite, dass sie immer wieder Ort für Verunreinigung und Vandalismus wird."

Er ergänzt: "Wir hoffen, dass jetzt wieder Ruhe und Sicherheit einkehrt und bitten darum, dass alle Passanten und Besucher mit einen Blick auf die Kirche halten, um solchen Vorfällen vorzubeugen und frühzeitig Einhalt zu gebieten."

Symbolbild: Vandalismus gegen christliche Symbole


Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 zeitblick 15. Juli 2019 

Eucharistische Anbetung gehört eingeführt

Da macht man aus Ameisen einen Elefanten.
Sie sollen die Kirchen öffnen, den Tabernakel aufsperren, den Eucharistischen Herrn aussetzen und dieser Pfarrer sollte sich als erster täglich vor dem ewigen Gott hinknien und seine Gläubigen einladen ihm zu folgen. So und nicht anders begegnet man Angriffen aller Art. Feiglinge!
Man kann ja auch eine Videokamera anbringen, die im Pfarrbüro aktiviert ist, damit die Kirche etwas im Blickfeld bleibt.


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 Chris2 12. Juli 2019 
 

Und was war das

für ein "Mann"? Man ist ja in den letzten Jahren durch all die - immmer bei der gleichen Information - lückenhaften Berichte in der Presse sensibilisiert.


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 Marloe1999 12. Juli 2019 

Die Folgen sind ja klar

Dann muss die Kirche ab jetzt geschlossen bleiben. Bei uns in der Diaspora ist das normal. Unsere Kirche in meiner Heimatstadt ist immer abgeschlossen, und öffnet dann entsprechend zur heiligen Messe. So schade es ist, aber es ist besser so. Wenn sich die Gemeinde das leisten kann, sollte zudem am besten Sicherheitsequipment angeschafft werden. Kameras sind effektiv, aber sicher auch Eisengitter. Wenn wir ehrlich sind, sehen viele unsere Kirchen doch nur noch als Museen - und verhalten sich entsprechend. Das ist respektlos gegenüber dem Herrn im Tabernakel. Warum sollte man die Kirche immer offen lassen? Man kann ja feste Gebetszeiten unter der Woche einplanen, und dann ein engagiertes Gemeindemitglied als "Wächter" aufpassen lassen.


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 bereschit 12. Juli 2019 
 

Schrecklich

Sorry, da schießen einem die Tränen in die Augen. So ging es jedenfalls mir. Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. AMEN!


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