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Vatikan hebt Immunität seines Nuntius in Frankreich auf

9. Juli 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Gegen Erzbischof Ventura liegen mehrere Vorwürfe sexueller Belästigung vor - U.a. soll er beim Neujahrempfang der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mehrfach und vor Zeugen einen jungen Mann am „Gesäß gestreichelt und begrapscht“ haben.


Paris (kath.net) Der Apostolische Nuntius in Frankreich, Erzbischof Luigi Ventura, soll beim Neujahrempfang der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mehrfach und vor Zeugen einen jungen Mann am „Gesäß gestreichelt und begrapscht“ haben, dieser meldete den Vorfall, kath.net hat berichtet. Vergangene Woche hat der Vatikan die diplomatische Immunität des Erzbischofs aufgehoben, denn gegen ihn laufen strafrechtliche Ermittlungen. Das bestätigte Vatikansprecher Alessandro Gisotti.


Die französischen Behörden hatten den Antrag zur Aufhebung der Immunität im März gestellt. Gegen den 74-jährigen Nuntius liegen weitere Vorwürfe von sexuell übergriffigem Verhalten vor.

Foto Erzbischof Ventura © Vatikan


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Lesermeinungen

 zeitblick 10. Juli 2019 

Sterne sehe ich vom Himmel fallen

Die Priester sind einfache Menschen, Männer. Sie sind enormen Versuchungen ausgesetzt. Der Teufel weiß genau, schafft er es einen einzigen Priester zu stürzen, dann hat er tausenden Menschen dazu als Beute.
Ein Priester ist wie ein Stern. Leuchtend und schön. Wehe er fällt....
Ich frage mich mit jeder solchen Meldung neu: Habe ich genug für die Priester gebetet, gefastet, geopfert?

Wie sollen Beichten ohne Wiedergutmachungen gültig sein? Wäre doch zu einfach. Zur Reue gehören auch Schuldeingeständnisse dem Opfer und ist die Geschichte schon publik auch der Öffentlichkeit gegenüber.

Ein Nuntius verdient zu viel! Das ist ein anderer Punkt, der unter die Lupe genommen werden sollte.


0
 
 Katholik 9. Juli 2019 

Hoffen auf Wahrheit und Gerechtigkeit

Das wird noch ein schwieriger Weg durch die weltlichen Gerichtsinstanzen, aber hoffentlich kommt es zu eine Klärung, denn eindeutige Beweise und Zeugenaussagen sind wahrscheinlich Mangelware. Ein Gebetsanliegen mehr.


2
 
 Bernhard Joseph 9. Juli 2019 
 

Werter @myschkin

Das Kernübel unserer heutigen Kirche liegt darin, dass maßgebliche Kreise in der Kirche nichts aus tiefem Glauben tun, sondern alles nur Fassade ist.

Wie @wedlerg richtigerweise feststellt, sind diejenigen, die in den letzten Jahren durch Nackt-Selfies und weitergehende sexuelle Exzesse nicht am Glauben interessiert, sondern an der Befriedigung perverser Lust.

Selbst die Beichte wird heute profaniert, weil ihr der strenge Ernst der Umkehr fehlt bei den Tätern.

Wie oft wohl der Nackt-Selfie Bischof schon in der Beichte war oder dieser ehemalige Kardinal McCarrick und anschließend ist dann Zanchetta wieder zum Fotoshooting und McCarrick hat weiter arme Seminaristen bedrängt.

Geht´s noch schlimmer!

Und wenn schon ein Erzbischof einem Jüngling in aller Öffentlichkeit das Gesäß tätschelt, dann ist es mit dem Sündenbewusstsein ohnehin nicht sonderlich gut bestellt, vielmehr lässt Sodom und Gomorrha grüßen!


8
 
 Bernhard Joseph 9. Juli 2019 
 

Nun vielleicht war ja der gute Erzbischof Ventura inzwischen Beichten

Und dann ist ja alles wieder in bester Ordnung - vergeben und vergessen!

So ähnlich sieht man das doch heute in progressiven Kirchenkreisen oder täusche ich mich da?

- siehe Diskussion zum kath,net Artikel "Missbrauchspriestern vergeben? Protest während Predigt in Münster"

www.kath.net/news/68453


2
 
 Hadrianus Antonius 9. Juli 2019 
 

Blauäugig

@stephaninius und @myschkin,
Offensichtlich haben Sie von den Umtrieben der St.-Gallen- und Lavendelmafia und dem diese Herrschaften verhätschelndem Team nichts mitbekommen.
Lassen Sie die weltliche Gerichtsbarkeit ruhig walten- sie ist nämlich unendlich schneller als PFranziskus, der vor 2 Monaten noch sagte, daß "er (PF) für die Bearbeitung des Pädophilieproblems in der Kirche viel mehr Zeit braucht"(sic).
Inzwischen werden die Banditen dann schon "neutralisiert" damit sie in weiser Prävention keine weitere Schandtaten mehr stellen können.


6
 
 wedlerg 9. Juli 2019 
 

@Stephaninus: win to win für die Homo-Netzwerke

Solche Leute, sofern der Verdacht zutrifft, sind ja aus andern Gründen in der Kirche als Sie und ich: sie nutzen ihre Position zur Rekrutierung von Sexualpartnern aus. Wenn dann noch die Kirche dabei an Ansehen verliert, schreien Sie: "die Kirche ist rückständig" und machen fröhlich weiter.


5
 
 myschkin 9. Juli 2019 
 

Man kann nur hoffen,

dass die Vorwürfe gegen den Mann unberechtigt sind. Wie kann jemand in einem solch hohen Amt dermaßen entgleisen? Wenn das stimmt, wird sich die Kirche wieder einmal fragen lassen müssen, nach welchen Kriterien sie eigentlich ihr Eliten-Personal bestimmt und ob sie das Vorleben dieser hohen Herren genau genug unter die Lupe genommen hat.


3
 
 Stephaninus 9. Juli 2019 
 

Unglaublich

wie sich höchste Würdenträger unserer Kirche scheinbar benehmen. So verliert die Kirche in der Öffentlichkeit den allerletzten Respekt.


7
 

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