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Irische Pilotinnen: Abtreibung oder Jobverlust

6. Juli 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Pilotinnen, die nicht direkt bei einer Fluglinie angestellt sondern freiberuflich tätig sind, haben kein Recht auf Mutterschutz und daher keine Garantie, nach der Geburt wieder beschäftigt zu werden.


Dublin (kath.net/LSN/jg)
Freiberufliche Pilotinnen werden von Fluglinien immer wieder vor die Alternative gestellt, entweder abzutreiben oder nicht mehr beschäftigt zu werden. Das sagte Evan Cullen, Vorsitzender der irischen Pilotenvereinigung bei einer Anhörung im Parlament Irlands.

Nach seinen Angaben ist etwa die Hälfte der Piloten der in Irland registrierten Fluglinien freiberuflich tätig. Darunter sind Aer Lingus, CityJet und Ryanair. Alle irischen Fluglinien würden freiberufliche Piloten einsetzen, bei manchen seien es 100 Prozent.


Schwangere Pilotinnen würden vor die Wahl gestellt, „ihre Beschäftigung oder ihre Schwangerschaft zu beenden“ – also eine Abtreibung durchführen zu lassen. Pilotinnen hätten ihm berichtet, dass sie tatsächlich Abtreibungen hatten durchführen lassen, weil sie kein Recht auf Mutterschaftsurlaub hätten und daher keine Garantie, nach der Geburt ihres Kindes wieder beschäftigt zu werden, sagte Cullen.

Freiberufliche Piloten sich würden aus Angst um ihre Beschäftigung weniger über schlechte Arbeitsbedingungen beklagen als Piloten, die direkt bei einer Fluglinie angestellt seien, sagte er.


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Lesermeinungen

 JP2B16 8. Juli 2019 
 

@ThomasR: Richtigstellung und Erklärung, selbstverständlich keine!! Entschuldigung

Dass Piloten "immer" sehr gut verdienen ist eine Mär. Die Billigairlines werben mit unseriösen! Ticketpreisen und operieren mit Cockpit-Crews in mitunter prekären Arbeitsverhältnissen. Wenn man nicht die Eignung und das Glück hatte bei einer großen, traditionellen Airline ausgebildet und beschäftigt zu werden, bleibt meist nur ein mühsamer Weg in Eigenregie, nicht selten mit hohem Risiko zweifelhafte Kompromisse einzugehen. Nicht wenige Billigairlines nutzen diese Situation aus. Für freiberufliche Piloten ist die Situation besonders heikel: zumeist sind sie durch die Kosten ihrer Ausbildung selbst hochverschuldet. Wenn sie nicht im Anschluss unmittelbar eine Anstellung finden, ist allein die Erhaltung ihrer Lizenz sehr teuer. Dazu kommen sehr teure Versicherungen für Berufsunfähigkeit. Es lauert die Kostenfalle und man sieht sich schnell Existenzängsten ausgesetzt. Jeder Fluggast, gerade die Generation Greta, sollte sich wohl überlegen, mit welcher Airline er/sie seine Reise antritt.


2
 
 Paul-Lukas 8. Juli 2019 
 

-. wenn das wahr sein sollte

dann laden sich diese Verantwortlichen "Chefs" eine ungeheuerliche Strafe auf, bei der ich bei deren persönlichem Gericht nachm Tod nicht dabei sein möchte!


3
 
 Montfort 6. Juli 2019 

Shame on you!

Bitte die Namen der Fluglinien angeben, die solche "freiberuflichen" Piloten einsetzen und im Fall der Schwangerschaft die Abtreibung verlangen.


8
 
 mirjamvonabelin 6. Juli 2019 
 

Beten wir um Politiker

die endlich die Abtreibung abschaffen.

Man muss nicht Christ sein um zu erkennen das Abtreibung Menschenwidrig ist.

Abtreibung widerspricht jeder menschlichen Logik.


12
 
 ThomasR 6. Juli 2019 
 

auch in Irland brauchen schwangere* Frauen Schutz und Geborgenheit

manchmal ungewollt,
trotzdem die Lage der jugendlichen und sozial schwachen schwnageren Frauen sowohlt in Deutschalnd als auch in Irland in ist viel schwieriger als gutausgebildeten und gutverdienenden Pilotinen in Irland
Es fehlen hunderte Plätze in den Frauenhäuseren!
Nur in Köln mussten 2016 um 200 Frauen aufgrund vom Platzmangel von den Frauenhäusern abgewiesen werden.


8
 
 ThomasR 6. Juli 2019 
 

Pilotinen verdienen sehr gut und werden weltweit auf dem Arbeitsmarkt gesucht

Die Lage von sozialschwachen und jugendlichen Müttern in Deutschland ist trotzdem viel schwieriger als Pilotinen in Irland
von ca 100 TSD Abtreibungen im Jahr in Deutschland wird ca 80% durch Mütter christlicher Herkunft vorgenommen. Trotz steigenden Kirchensteuereinnahmen seit Jahren in Milliardenhöhe von EUR und Reduzierung der Ausgaben z.B. für Priestergehälter ist die Amtskirche (allein verwantwortlich für die Verteilung der KIrchensteuereinnahmen


7
 
 Philipp Neri 6. Juli 2019 

Beschämend!

Für eine angeblich freie Gesellschaft ist das mehr als beschämend!
Unsere Gesellschaften nähern sich alle wieder einer barbarischen Gesellschaft an, die doch angeblich überwunden werden sollte.
Hier zeigt sich exemplarisch die Einstellung so einer Gesellschaft: "Vogel friss oder stirb!"
Es ist wie bei dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider"
Wann wagt einer laut zu sagen:
"Was ist aus uns geworden?"


18
 

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