Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. Es gibt keine zweite Chance mehr
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Irische Pilotinnen: Abtreibung oder Jobverlust

6. Juli 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pilotinnen, die nicht direkt bei einer Fluglinie angestellt sondern freiberuflich tätig sind, haben kein Recht auf Mutterschutz und daher keine Garantie, nach der Geburt wieder beschäftigt zu werden.


Dublin (kath.net/LSN/jg)
Freiberufliche Pilotinnen werden von Fluglinien immer wieder vor die Alternative gestellt, entweder abzutreiben oder nicht mehr beschäftigt zu werden. Das sagte Evan Cullen, Vorsitzender der irischen Pilotenvereinigung bei einer Anhörung im Parlament Irlands.

Nach seinen Angaben ist etwa die Hälfte der Piloten der in Irland registrierten Fluglinien freiberuflich tätig. Darunter sind Aer Lingus, CityJet und Ryanair. Alle irischen Fluglinien würden freiberufliche Piloten einsetzen, bei manchen seien es 100 Prozent.


Schwangere Pilotinnen würden vor die Wahl gestellt, „ihre Beschäftigung oder ihre Schwangerschaft zu beenden“ – also eine Abtreibung durchführen zu lassen. Pilotinnen hätten ihm berichtet, dass sie tatsächlich Abtreibungen hatten durchführen lassen, weil sie kein Recht auf Mutterschaftsurlaub hätten und daher keine Garantie, nach der Geburt ihres Kindes wieder beschäftigt zu werden, sagte Cullen.

Freiberufliche Piloten sich würden aus Angst um ihre Beschäftigung weniger über schlechte Arbeitsbedingungen beklagen als Piloten, die direkt bei einer Fluglinie angestellt seien, sagte er.


kath.net-Video-Blog - Seid Propheten in dieser Welt! from kath.net on Vimeo.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 JP2B16 8. Juli 2019 
 

@ThomasR: Richtigstellung und Erklärung, selbstverständlich keine!! Entschuldigung

Dass Piloten "immer" sehr gut verdienen ist eine Mär. Die Billigairlines werben mit unseriösen! Ticketpreisen und operieren mit Cockpit-Crews in mitunter prekären Arbeitsverhältnissen. Wenn man nicht die Eignung und das Glück hatte bei einer großen, traditionellen Airline ausgebildet und beschäftigt zu werden, bleibt meist nur ein mühsamer Weg in Eigenregie, nicht selten mit hohem Risiko zweifelhafte Kompromisse einzugehen. Nicht wenige Billigairlines nutzen diese Situation aus. Für freiberufliche Piloten ist die Situation besonders heikel: zumeist sind sie durch die Kosten ihrer Ausbildung selbst hochverschuldet. Wenn sie nicht im Anschluss unmittelbar eine Anstellung finden, ist allein die Erhaltung ihrer Lizenz sehr teuer. Dazu kommen sehr teure Versicherungen für Berufsunfähigkeit. Es lauert die Kostenfalle und man sieht sich schnell Existenzängsten ausgesetzt. Jeder Fluggast, gerade die Generation Greta, sollte sich wohl überlegen, mit welcher Airline er/sie seine Reise antritt.


2
 
 Paul-Lukas 8. Juli 2019 
 

-. wenn das wahr sein sollte

dann laden sich diese Verantwortlichen "Chefs" eine ungeheuerliche Strafe auf, bei der ich bei deren persönlichem Gericht nachm Tod nicht dabei sein möchte!


3
 
 Montfort 6. Juli 2019 

Shame on you!

Bitte die Namen der Fluglinien angeben, die solche "freiberuflichen" Piloten einsetzen und im Fall der Schwangerschaft die Abtreibung verlangen.


8
 
 mirjamvonabelin 6. Juli 2019 
 

Beten wir um Politiker

die endlich die Abtreibung abschaffen.

Man muss nicht Christ sein um zu erkennen das Abtreibung Menschenwidrig ist.

Abtreibung widerspricht jeder menschlichen Logik.


12
 
 ThomasR 6. Juli 2019 
 

auch in Irland brauchen schwangere* Frauen Schutz und Geborgenheit

manchmal ungewollt,
trotzdem die Lage der jugendlichen und sozial schwachen schwnageren Frauen sowohlt in Deutschalnd als auch in Irland in ist viel schwieriger als gutausgebildeten und gutverdienenden Pilotinen in Irland
Es fehlen hunderte Plätze in den Frauenhäuseren!
Nur in Köln mussten 2016 um 200 Frauen aufgrund vom Platzmangel von den Frauenhäusern abgewiesen werden.


8
 
 ThomasR 6. Juli 2019 
 

Pilotinen verdienen sehr gut und werden weltweit auf dem Arbeitsmarkt gesucht

Die Lage von sozialschwachen und jugendlichen Müttern in Deutschland ist trotzdem viel schwieriger als Pilotinen in Irland
von ca 100 TSD Abtreibungen im Jahr in Deutschland wird ca 80% durch Mütter christlicher Herkunft vorgenommen. Trotz steigenden Kirchensteuereinnahmen seit Jahren in Milliardenhöhe von EUR und Reduzierung der Ausgaben z.B. für Priestergehälter ist die Amtskirche (allein verwantwortlich für die Verteilung der KIrchensteuereinnahmen


7
 
 Philipp Neri 6. Juli 2019 

Beschämend!

Für eine angeblich freie Gesellschaft ist das mehr als beschämend!
Unsere Gesellschaften nähern sich alle wieder einer barbarischen Gesellschaft an, die doch angeblich überwunden werden sollte.
Hier zeigt sich exemplarisch die Einstellung so einer Gesellschaft: "Vogel friss oder stirb!"
Es ist wie bei dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider"
Wann wagt einer laut zu sagen:
"Was ist aus uns geworden?"


18
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  8. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  9. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  11. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  12. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  13. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  14. Es gibt keine zweite Chance mehr
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz