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Aus dem Elfenbeinturm getwittert

2. Juli 2019 in Kommentar, 53 Lesermeinungen
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Es ist erschreckend, wie leichtfertig ein katholischer Bischof mit der Wahrheit umgeht. Der Populismus aus Essen erschreckt. Vernunft und Wahrhaftigkeit gehen anders. – Ein Kommentar von Peter Winnemöller zu einem Tweet von Bischof Overbeck


Linz (kath.net)
Lob für die in Italien inhaftierte Kapitän Carola Rackete kam per Twitter aus dem Elfenbeinturm des Bischofs von Essen. Wer Menschen vor dem Ertrinken rette, gehöre, so Bischof Overbeck über den Kurznachrichtendienst, nicht ins Gefängnis. Er bewundere den Mut von Frau Rackete. Es ist erschreckend, wie locker ein katholischer Bischof das achte Gebot zu brechen versteht. Carola Rackete hatte vor der libyschen Küste ca. 40 Menschen an Bord genommen und war unnötigerweise quer über das Mittelmeer nach Italien gefahren. Dort hatte man ihr die Einfahrt in den Hafen von Lampedusa verweigert. Diesen erzwang sich die Vertreterin der NGO „Sea Watch“, indem sie sich den Anweisungen der italienischen Behörden widersetzte und im Hafen ein wesentlich kleineres Zollschiff in einem riskanten Manöver abdrängte, um das Anlegemanöver auf gefährliche Weise gewaltsam zu erzwingen.

Bei diesem Manöver kam es dem Vernehmen nach zu Sach- und Personenschäden. Dafür – nicht aber für Rettung von Ertrinkenden aus Seenot - wurde Frau Rackete von den italienischen Behörden in Haft genommen. Die Redlichkeit hätte es geboten, dass der Bischof von Essen zugibt, dass er Sympathien für diese Gewalttat hegt. Es erscheint sinnvoll, dem Vorfall kurz nachzugehen, um zu einer vernünftigen Einschätzung zu kommen.

Es gab allem Anschein nach, keine Notwendigkeit für die SeaWatch3 mit den 40 Schiffbrüchigen das Mittelmeer zu überqueren, da Libyen die Aufnahme und medizinische Versorgung der aus Seenot geretteten zugesagt hatte. NGOs, die wie „Sea Watch“ agieren, machen sich oft genug zu Handlangern krimineller Schlepperorganisationen, die Flüchtlinge in der Nähe afrikanischer Küsten in nicht seetauglichen Booten aussetzen und so die „Seenot“ bewusst herbeiführen. Damit machen sich diese Organisationen mitschuldig an einer Zunahme ungeregelter und illegaler Migration und da Rettung aus Seenot nicht immer klappt, an vielen Ertrinkenden im Mittelmeer.

Es ist überhaupt keine Frage, dass Rettung aus Seenot ein unbedingtes Gebot ist. Wer das in Abrede stellt, ist ein Unhold. Wer Menschen – egal wo - ertrinken lassen will, ist im Diskurs nicht satisfaktionsfähig. Insofern gebührt Helfern jeglicher Dank. Das ist keine Frage. Sie wären tatsächlich die Helden, die sie vorgeben zu sein, würden sie die Schiffbrüchigen in ihre Herkunftsländer zurückbringen. Die allermeisten Migranten, die auf solch illegale Weise Europa erreichen, haben ohnehin keinerlei Aussicht auf eine Anerkennung als Flüchtling oder politischer Asylant. Diese Art illegaler Migration führt zu Elend, zu sozialen und ethnischen Spannungen, zur Steigerung von Kriminalität und birgt am Ende die Gefahr bürgerkriegsähnlicher Zustände. Wer die Augen davor verschließt macht sich an den Folgen mitschuldig. Ursachen von Migration sind an der Quelle der Migration zu bekämpfen. Da tut sich – auch für Bischöfe - ein weites Feld auf.

Ebenso mitschuldig machen sich Politiker, die die illegale Migration billigend in Kauf nehmen, statt offensiv – idealerweise in internationalen Kontexten – Regeln für Migration zu erarbeiten. Es gibt gute Gründe, mit dem Migrationsdruck auf europäische Grenzen offen und ehrlich umzugehen. Europa wird auf absehbare Zeit bevorzugtes Ziel von Migration aus dem Süden sein. Das wird auch durch sinnvolle Ursachenbekämpfung in den Herkunftsländern nicht von heute auf morgen zu verändern sein. Zudem kann eine sinnvoll geregelte Zuwanderung durchaus sinnvoll sein. Das ist allerdings im demokratischen Diskurs zu klären und zu regeln.

Wer das grundsätzlich leugnet und untätig bleibt, macht sich ebenfalls an Ertrinkenden im Mittelmeer, genauso wie an kriminellen Schlepperpraktiken mitschuldig. Solche Regeln bedürfen einer demokratischen Legitimation in den aufnehmenden Ländern und in den Transferstaaten. Nur so können sie mit Akzeptanz rechnen, nur so kann dieser Sumpf trockengelegt werden. Ein populistisch dekretiertes „Wir schaffen das“ ist näher am Totalitarismus als es uns allen lieb sein kann. Faire, demokratisch legitimierte Rechtsnormen zu Migration und sinnvolle, großzügige Hilfsmaßnahmen in den Herkunftsländern, das wäre wirklich humanitär und das wäre ein wahrer christlicher Geist. Dass Nothilfe im Falle von Krieg und Verfolgung selbstverständlich ist, weiß übrigens jeder Christ auch ohne bischöflichen Populismus.
Bedenkt man all dies, dann ist es - über die reine Lüge hinaus - sehr problematisch, womit sich der Bischof von Essen hier politisch gemein macht. Bischof Overbeck täuscht über den Sachverhalt, der der Verhaftung von Frau Rackete zu Grunde liegt. Er redet der Beihilfe zu illegaler Schlepperkriminalität das Wort. Schlussendlich trägt sein Statement mit dazu bei, eine kritische Haltung dieser unsäglichen und untätigen Flüchtlingspolitik gegenüber zu diskreditieren. Kein Mensch mit Herz kann dafür sein, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. So heischt man Beifall und macht mit einer Lüge schlechte Politik. Es ist nichts als ein Flirt mit dem Zeitgeist. Doch es gilt immer noch der Satz von Kierkegaard: „Wer den Zeitgeist heiratet, ist bald Witwer“. Ein katholischer Bischof sollte Vernunft walten lassen und wahre Humanität und wahren christlichen Geist anmahnen, statt sich mit Kriminellen – und sei es nur per Twitter – gemein zu machen.



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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 5. Juli 2019 
 

Mittelmeer und Lebensgefahr

Schon vor über 30 Jahren hatten wir eine Invasion von Westafrikanern; die Familien kratzten das letzte Geld zusammen, um einem den Flug nach Deutschland zu ermöglichen. Ich betreute etliche von ihnen. Sie mussten sich als Verfolgte ausgeben, um nicht wieder ausgewiesen zu werden, aber zumeist waren es um Menschen drehte, die auch "zu etwas kommen wollten". Irgendwann wurden sie abgeschoben. Ich blieb in Kontakt mit Abgeschobenen und bekam die Nachricht: "Ich versuche es wieder, im Boot nach Spanien!" Ich konnte erfolgreich vor der Gefahr warnen.--- Und heute ? Westmächte wollten Nordafrika beim "Arab. Frühling" unterstützen; der Verbrecher Sadam Hussein und Herr Ghaddafi wurden hinweggefegt. Das Resultat: alles wurde schlimmer. Libyen galt vorher als "Gelobtes Land" für Afrikaner -
bis Ghaddafi tot war und das Land zusammenbrach. Die Folgen haben wir jetzt - wir, die klugen Industrienationen!


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 Labrador 4. Juli 2019 
 

Lieb. in dubio ???

Woher kommt es blos, dass ich bei Ihnen immer an die Geschichte von dem Wölfling (kleiner Pfadfinder) denken muss, der um senie tägliche Gute Tagt besorgt, neben dem Schutzweg wartet, um jemand Bedürftigen beim Überqueren zu helfen.

Leider will die alte Frau, die in den Genuß seiner Hilfe kommt, aber nicht die Straßenseite wechseln.

Also warum denke ich bei Ihnen immer an diese Geschichte? Bitte hlefen Sie mir ...

Ein Zweites: Auch ohne die genaue Verteilung zwischen Männern und Frauen auf der Seawatch 3 zu kennen, gehe ich davon aus, dass von den 40 Verbliebenen der Großteil Männer waren. Die Besatzung des Schiffes dürfte deutlich kleiner und sicher weniger Wehrhaft gewesen sein.

Die Kapitänin hätte also viel Mut benötigt, bei diesem Zahlenverhältnis einen lybischen Hafen anzulaufen, denn die Wahrscheinlichkeit einer Meuterei, die die Schiffsbesatzung über Bord geworfen hätte, darf man nicht unterschätzen!

Daher:
lybischer Hafen -> Zivilcourage
Lanpedusa -> gewähnliche Feigheit


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 antony 4. Juli 2019 

@ Steve Acker: Aus der Tatsache, dass Migranten über Libyen nach Europa auswandern, ...

... schließen Sie also, dass Libyen nicht so schlimm sein kann (verwechseln Sie vielleicht Schlepperroute mit Urlaubsreise?). Und in dieser Schlussfolgerung sind Sie sich so sicher, dass Sie Augenzeugenberichte, die das Gegenteil belegen, deshalb für unglaubwürdig halten, von Ihrem komfortablen PC-Arbeitsplatz aus.

Aha.

Aber es stimmt schon. In dieser ganzen Thematik machen sich auch andere die Welt, wie sie ihnen gefällt, auch die Sea Watch-Shuttle-Schiffer, die denken, dass Europa ohne politische Verwerfungen unbegrenzt aufnahmefähig ist.


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 Steve Acker 4. Juli 2019 
 

Die Schliessung der „Balkanroute“ war nicht

schön, sondern sehr hart . Aber dringend notwendig.
Wär das nicht passiert , hätten wir im Sommer 2016 noch eine Million Migranten
mehr hier gehabt, es würde richtig knallen, mit Terroranschlägen, Messerstechereien
Vergewaltigungen in noch viel höherem Ausmass.
Und die Wahlen wären noch ganz anders ausgegangen. (viel mehr AFD).
Bei uns im Ort gab es 30 Migranten. Das Engagment der Helfer, am Anfang sehr groß,
liess schon bald ziemlich nach. Und die Zielgröße waren 100 !
Soweit kam es dann nicht mehr, dank der Schliessung der „Balkanroute“.

Antony
ich bieg mir nicht die Welt so wie es mir gefällt. Das tun viel mehr die „Seenotretter“,
die meinen sie retten Menschenleben, dabei haben sie selbst diese verleitet sich in
Todesgefahr zu begeben.

Wenn Lybien so die Hölle ist, warum gehen da tausende hin ?
Auf Welt.de wurden 2 von der seawatch 3 interviewt , aus Togo und Senegal. Sind ja nicht gerade die furchtbaren Diktaturen dort. Und die gehen mit viel Mühen in die lybische Hölle?


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 Mibo 3. Juli 2019 
 

@Sanreg: gelungene Ironie !!


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 Authentisch 3. Juli 2019 

Danke, Herr Peter Winnemöller!

Wieder ein guter, Fakten "richtig" stellen-der Beitrag. Es ist der Grund-Tenor: Ja! Zum Migranten! Nein! Zu (dieser Art von) Migration! Es ist gut und richtig und die Not-wendend: Hilfe zur Selbsthilfe! (So bringen wir es auch unseren Kindern bei! Um verantwortungsbewusste selbstständige Erwachsene heranzubilden und werden zu helfen!) Viele in Politik und Kirche wollen uns vermitteln, wir müssten und müssten und müssten ... Damit es einem jeden in unserem Land "gut im Sinne von Wirtschaftlichkeit und Wohlstand" geht,bedarf es Zielstrebigkeit, Fleiß, Gemeinsinn, Aktiv zu sein für sich, die Seinen und die Nächsten. Je nach dem wird auch hier dem einzelnen Plage abverlangt. Ist das den "zu uns flüchtenden Menschen bewusst"? Sind sie bereit, dies auch zu tun, für sich selbst, für die Seinen, für den und die Nächsten?
Ich werde weiter beten!


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  3. Juli 2019 
 

Schlepper profitieren

Leider profitieren von dieser Art Seenotrettung die Schlepper mit ihrem Geschäftsmodell und machen immer weiter.


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 Sanreg 3. Juli 2019 
 

@Steve Acker

Ja, wir müssen in den Herkunftsländern der Migranten/Flüchtlingen klarmachen, dass sie hier alles andere als das Schlaraffenland erwartet und dass wir doch selber in Erwägung ziehen in ihre Länder auszuwandern, weil es uns dort ja doch sehr viel besser geht als hier.


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 antony 3. Juli 2019 

@ Steve Acker

Ja, sicher war Frau Racketes Aktion moralische Erpressung. Ich hege übrigens keine besonderen Sympathien für die Dame.

Aber was die Lager in Libyen und Ihren Vergleich mit Kuwait angeht: Die Beschreibungen in Kuwait waren von einer Agentur inszeniert, mit dem Ziel, der Bush-Regierung einen Kriegsgrund zu liefern. Die Schilderungen aus Libyen kommen von "Ärzte ohne Grenzen", die wohl kaum ein persönliches Interesse daran haben dürften (für die gibt es auch sonst genug zu tun auf der Welt).

Übrigens kenne ich persönlich einen Christen, der aus Nigeria über Libyen geflüchtet ist (tatsächlich "geflüchtet", vor Islamisten) und dessen Schilderungen über die Station in Libyen damit übereinstimmen.

Sie können sich natürlich die Sache schön reden und sagen "Den Migranten geht es in Libyen bestimmt prächtig, alles andere sind bestimmt Lügen".

Damit können Sie sich dann zumindest auf der moralisch einwandfreien Seite fühlen.

"Ich mach mir die Welt wiede-wiede-wie sie mir gefällt."


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 Fragezeichen?! 3. Juli 2019 
 

Vielen Dank für den zutreffenden Artikel!

Ja, so ist es leider! Die armen Menschen steigen aus nachvollziehbaren, insbesondere wirtschaftlichen Gründen, in völlig überfüllte, seeuntüchtige Schlauchboote und nehmen dazu auch noch zahlreich auf den Rändern der Boote platz. Jedem mit normalem Menschenverstand, der das sieht, ist sofort klar, dass solche Boote niemals das Mittelmeer überqueren können, daher ist die einzige Logik, dass man wohl fest davon ausgeht, bereits nach 3-5 Kilometern aufgegriffen und aus dieser Situation „gerettet“ zu werden. Ohne diese „Lebensretter“ würde wohl kaum solch ein Boot sich auf hohe See begeben. Somit werden diese Leute also nicht gerettet, wie die Medien stets verlautbaren, sondern abgeholt, womit sich diese Vereine über Spenden gut finanzieren. Mitvden Kosten der Unterbringung könnten ganze Dörfer finanziert werden. Man muss sich also in Afrika selbst engagieren, will man diesen Menschen nachhaltig helfen und nicht den Schlepperbanden. Bischof Overbeck bedient mal wieder den Mainstream.


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 Steve Acker 3. Juli 2019 
 

Zur Frage: was tun?

wie wäre es mit einer Aufklärungskampagne in allen afrikanischen Ländern, alle relevanten Sprachen, alle Social Media, über die Realität in Europa, die Gefahren in lybien und im Mittelmeer.
Hinweisen dass es sich nicht lohnt all sein Hab und Gut zu verkaufen um einen Schlepper zu bezahlen.
ich hab ein Interview gelesen vom Nov 2015 mit der Leiterin einer flüchtlingsaufnahmestätte. Sie sagte, dass eine der häufigsten Fragen die diese stellen ist: "wann bekomm ich mein Haus, wann mein Auto ?"
Die Schlepper versprechen denen doch das blaue vom Himmel. Dem muss entgegengewirkt werden.

Und nie vergessen: die die sich auf den Weg machen sind nicht die wirklich Hilfsbedürftigen, sondern die die Kraft den Weg durchzustehen und das Geld den Schlepper zu bezahlen.

Also die ganzen Aktivitäten die in Europa laufen,getrieben durch die NGOs sind eine völlige Fehlleitung.


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 Klostermann 3. Juli 2019 

Heldin?

Ich frage mich, warum Fr. Kapitän nachdem sie die Flüchtlinge gerettet oder zu einen gratis Shuttle nach Europa aufgenommen hat, dann aber unnötigerweise über 9 Tage vor Malta und Lampedusa geschippert ist? In dieser Zeit hätte sie ohne Umweg Hamburg oder Kiel erreichen können. Ein glorreicher Empfang wär ihr sicher gewesen. So hat sie unnötiger weise das angebliche Leid von 40 Gestrandeten verlängert. Im Seefahrergesetz steht, retten und den nächsten sicheren Hafen anlaufen. Und der wär in Libyen gewesen.


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 Steve Acker 3. Juli 2019 
 

Auf youtube. film von Frontex

Ein Schiff, mit einem Beiboot im schlepptau. Die "Flüchtlinge" steigen auf See um. Beiboot ganz voll,wird losgehängt. Schiff entfernt sich.
So wird Seenot erzeugt.
übrigens hat Rackete in einem Interview gesagt:sie ist privilegiert,konnte studieren,und will anderen auch dazu verhelfen.
Das mit der Seenot ist also nur vorgeschoben.

Link zum Frontex film
https://www.youtube.com/watch?v=8hm-jMK4CCU&fbclid=IwAR3hSJAyAqRPtc_xlr7EEHvEcDxcYCvMz2PUZVUneVNaTKyOXM_WIV3UHrk


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 antonius25 3. Juli 2019 
 

Schlepperei sollte bekämpft werden

Schade das ein ideologidierter roter Richter sie jetzt wohl frei lässt. Es gibt jedenfalls eine organisierte Route von südlich der Sahara, aber auch Mittelasien nach Lybien und von dort mit dem Wassertaxi nach Italien. Salvini und davor Miniti und früher schon Berlusconi haben dieses letzte Stück der Route bekämpft, vor allem durch Bestechung der Lybier. Die Zahl der Toten ist dadurch auch sehr stark zurückgegangen. Aber es kann jederzeit wieder losgehen. SeaWatch steht auf der falschen Seite.


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 Paissios 2. Juli 2019 
 

saubere Lösung?

@antony: Es gibt keine saubere Lösung für unsaubere Motivationen.

Was die Menschen allerdings entschuldigt, ist ganz einfach die Tatsache, dass man ihnen Hoffnung gemacht hat und sie eingeladen hat. Und auch weiterhin noch Hoffnung macht. (z.B. Migrationspakt)

Die Kernschuld liegt in der vefehlten Flüchtlingspolitik von Frau Merkel, die ihrerseits natürlich auch nur ausführendes Organ einer gezielten Ideologisierung ist, aber keine Chefideologin.

Dahinter stehen ganz andere Kräfte.


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 Steve Acker 2. Juli 2019 
 

Die evangelische Kirche hat grad eine Petition

gestartet: Schicken wir ein Schiff.

Na denn: auf dass sich noch mehr in Schlauchboote setzen.

Antony: hab was gelesen dass in Senegal ihr Geschäft verkaufen um Schlepper zu fiannzieren um nach Europa zu kommen.
Vielleicht sollte man zu sowas mal gegensteuern und den Leuten klar machen, dass Europa nicht das Paradies ist.


Die andere Seite: Zur Zeit laufen 2 Prozesse: Mord an Susanna, und Massenvergewaltigung in freiburg.
Aber das ist wahrscheinlich Racketes, und Overbecks und Bedford-Strohm egal.


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 Steve Acker 2. Juli 2019 
 

Antony - was Rackete gemacht

war moralische Erpressung der Italiener
und dazu dienten die Migranten als Faustpfand. Ich finde das zutiefst verwerflich und auch unchristlich.
Sie hat 14 Tag vor Lampedusa rumgekurvt, in der Zeit hätte sie locker in die Niederlande fahren können,wo das Schiff unter Flagge steht.

Zu den Horrormeldungen aus Lybien.Wenn dem so ist, dann sollte man unbedingt die Menschen davon abhalten dorthin zu gehen! Die kommen aus ganz Afrika nach Lybien.
Und wenn dann wieder welche es bis Europa geschafft haben, schicken sie Nachrichten nach Hause:"Wir sind durch. Macht Euch auf den Weg".
Generell bin ich aber bei solchen Horrorberichten misstrauisch. Es sei nur an die Brutkästen von Kuwait-City erinnert.

Und was ich ebenfalls noch verwerflich finde: Diese Schiffe verleiten Menschen dazu sich in Todesgefahr zu begeben.

Ich hoffe die Italiener greifen durch.


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 antony 2. Juli 2019 

Benennen wir doch mal klar die Möglichkeiten:

(1) Variante Rot-Grün: Migranten vor der libyschen Küste aufsammeln und nach Europa bringen. Risiko: Es werden sich viele weitere für viel Geld von Schleppern in nicht meerestaugliche Schlauchboote setzen lassen, in der Hoffnung, dass ihnen auf dem Mittelmeer der gleiche Service zuteil wird. Davon werden einige ertrinken. In Europa wird durch die Migration die politische Polarisierung weiter zunehmen.

(2) Variante Winnemöller: Migranten vor der libyschen Küste aufsammeln und nach Libyen bringen. Dort werden etliche unter unwürdigsten Bedingungen in Lagern verrecken. Das spricht sich herum und es werden weniger kommen.

(3) Variante Blau: Ein paar tausend Migranten im Mittelmeer ertrinken lassen. Das spricht sich herum und es werden weniger kommen.

Ich warte seit 2015 darauf, dass ein Politiker, egal ob grün oder blau oder sonst was, offen benennt, dass seine Option viele Menschenleben kosten wird.

Stattdessen tun alle so, als hätten sie die saubere Lösung - die es nicht gibt.


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 Ad Verbum Tuum 2. Juli 2019 

Libyen ...

das mit den menschenunwürdigen Zuständen ist in sich auch schon eine sehr zwiespältige Angelegenheit.
Organisationen wie Seawatch tragen ja schon indirekt Verantwortung dafür, dass Menschen weiter im Süden aufbrechen und nach Libyen gehen um dort sich gegen Bezahlung in Seenot zu begeben.
D.h. man bringt die Menschen ggfs. dahin zurück, wohin sie es sich selbst begeben hatten ..
Da geht m.E. viel in die Richtung des Moralischen Zwanges, der moralischen Erpressung .. was da angemessenes Handeln ist vor allem dadurch erschwert, dass sich individuelle und politische Verantwortung zu sehr vermischen. Die Seenotrettung - die per se keine ist, da sich die zu Rettenden selbst in diese Situation bringen - ist politisches Handeln.
Aufgrund dessen muss wahrscheinlich gelten: Recht vor Gnade.
Was sonst dabei rauskommt sehen wir seit 2015 ...


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 Paissios 2. Juli 2019 
 

Ist das ein stichhaltiges Argument?

.. oder doch eher Situationsethik, die immer neues Leid generiert???

In lybischen Lagern mögen z.T. katastrophale Verhältnisse herrschen. Aber warum denn nur? Weil immer mehr Menschen aus Zentralafrika nachströmen, sofern das Gerücht umgeht, ein Schiff habe es wieder geschafft.

Seitdem die Seenotrettung zurückgefahren wurde, sind allein im letzten Jahr 1000 Menschen weniger im Mittelmeer ertrunken.

Ich weiß, wenn es um Menschenleben geht, darf es um keine Rechnungen und Gegenrechnungen gehen. Aber einen Hafen Italiens als Hafen anzusteuern war die denkbar schlechteste Wahl.

Bitte, es geht hier um die Rettung von Menschenleben. Und wenn diese Menschen gerettet werden wollen, dann muss es nicht immer Europa sein. Vorausgesetzt es geht hier um wirkliches Asyl, was doch stark zu bezweifeln ist.

Diese Menschen hätten niemals in Italien Aufnahme finden dürfen. Australien hat damals jeden einzelnen Migraten persönlich außer Landes gebracht. Seit dem war Ruhe.


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 Montfort 2. Juli 2019 

@Tisserant - Vielleicht verwechsle ich da etwas?

"Von daher, werde ich aus diesem von Zwangsteuer finanzierten ideogischen multikulti Verein austreten."

Wollten Sie nicht Diakon werden?
Oder vereechsle ich da etwas?


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 Paissios 2. Juli 2019 
 

Kommentar bitte an Bischof schicken!

@ P. Winnemöller: Haben Sie diesen Kommentar schon an Bischof Overbeck geschickt?

Ich vermute, er kennt die Zusammenhänge nicht.

So wie wir uns umfassend bilden und fälschlicherweise des Poulismusses bezichtigt werden, ist es, nur mit umgekehrten Vorzeichen, bei Bischöfen wie B. Overbeck.

Diese lesen linksliberale Mainstreammedien und verfallen frisierten oder gar verfälschten Fakten, um sich dem Mainstream anzubiedern.

Ich selber konnte ihre umfassenden Erläuterungen zum tatsächlichen Tathergang aus keiner Zeile unserer lokalen Tageszeitung entnehmen. Mir war aber klar, dass es genau so sein musste, wie sie es in ihrem Kommentar schildern.

SeaWatch3 fischt nach wie vor in der Nähe lybischer Küstengewässer und bringt Migranten unter Missachtung nationaler Regelungen nach Europa. Frau Rackete ist wie Rezo eine gekaufte Marionette und liefert die passenden Schlagzeilen, um neue Migrantenwellen loszutreten, wie es ja auf der Bilderbergerkonferenz 2019 als Fahrplan ausgegeben wurde.


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 in dubio 2. Juli 2019 
 

@derGl?ckliche:

Also das Fürbittgebet würde ich hoffentlich niemandem verwehren - jedenfalls habe ich diesen Anspruch an mich selbst. Ich finde es auch gut, wenn für Politiker gebetet wird, deren Überzeugung ich nicht teile, so z.B. für Herrn Kurz. Im stillen Kämmerlein denke ich halt, dass diese es besonders dringend benötigen.

Ansonsten finde ich, dass Ihre Ausführungen über das "Töchterchen" zu sehr psychologisieren und das Thema verfehlen. Nur Gott schaut in die Herzen ...


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 antony 2. Juli 2019 

@ Winrod: Unabhängig von der Frage, ob der Rechtsbruch in diesem speziellen Fall gerechtfertigt ist:

Rechtsbruch kann in Einzelfällen vor Gott durchaus richtig sein. Thomas Morus. Dietrich Bonhoeffer. Der heilige Sebastian.

Es hängt davon ab, ob menschliches Recht in Übereinstimmung mit göttlichem Recht ist.

Der Fall von Seawatch scheint mir allerdings deutlich uneindeutiger gelagert, als die oben genannten. Ich möchte mit diesem Beitrag nicht Kapitänin Rackete zur Märtyrerin erklären.


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 antony 2. Juli 2019 

@ St. Hilfdegard: Und Tunesien würde die Migranten aufnehmen?

Glaube ich nicht.

Aber ich stimme Ihnen zu: "Seenotrettung" ist es, wenn man Schiffbrüchige in den nächsten Hafen bringt. Eine Verschiffung quer durchs Mittelmeer ist etwas anderes.


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 antony 2. Juli 2019 

@ Labrador: Das Dilemma habe ich ja bereits benannt. Nun sollte man ein Dilemma aber auch...

... als solches benennen und nicht so tun, als ob es da eine einfache, saubere Lösung gäbe.

Ich habe keine.

Und manchmal gibt es Situationen, bei denen man sich nur so oder so die Hände schmutzig machen kann. Rechtsbruch im europäischen Hafen oder Migranten Verhältnissen in Libyen ausliefern, die eines Tieres unwürdig wären.

Nur sollte man nicht so tun, als ob man bei einer der Varianten saubere Hände behalten kann. Overbeck tut so, als ob Seawatch saubere Hände behielte. Peter Winnemöller tut so, als ob die Rückverschiffung nach Libyen mit sauberen Händen einherginge.


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 derGl?ckliche 2. Juli 2019 
 

In userer Stadtpfarre gab es vergangenen Sonntag auch Fürbitten für die "Seenotretter"

und für die "Flüchtlnige". Ich war davon nicht sehr angetan und habe nicht ins "Wir bitten dich erhöre uns eingestimmt".

Dieser Menschenschlepperei muss Einhalt geboten werden!

Übrignes habe ich einmal kurz nachrecherchiert aus welcher Familie die Frau Rackete kommt, der Vater, Ekkehart Rackete, ist Senior Consultant bei der Mehler Engineered Defence GmbH (Rüstungsindustie), der dafür bekannt ist, in Ländern aus denen die Flüchtlinge kommen seine Geschäfte abzuwickeln. Das Töchterchen hat wohl einen Schuldkomplex und verschlimmert mit ihren Handlungen die ohnehin schon angespannte Lage in Europa, obendrein wird es für die Migranten ja auch nicht besser.

Man sollte sich über die aktuellen Vorfälle im Rheinbad Düsseldorf kundig machen, so sieht nämlich die Realität in Deutschland aus, "die schaffen euch" - liebe deutsche Nachbarn.

Täglich bete ich auch weiterhin ein Gesätzchen Rosenkranz mit der Endung; "Jesus, rette und schütze uns vor dem Islam".


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 Herbstlicht 2. Juli 2019 
 

"Ach, schaut doch, wie gut und edel ich bin!"

Frau Rackete weiß sehr genau, dass Salvini nicht zu den Lieblingen der EU-Größen zählt, ebensowenig wie Victor Orban.
Wenn sie also gegen Italiens Gesetze verstößt, nebenbei ein Zollschiff rammt (Absicht oder mangelnde Geschicklichkeit im Schiffe steuern?), kann sie sich schon im Vorfeld sicher sein, dass sie auf Applaus und Begeisterung stößt.

Der Kapitänin hätte im übrigen genug Zeit gehabt, wie dies auch schon andere Kommentatoren schrieben, nach Holland zu schippern, anstatt 14 Tage lang zu warten.

Aber das hätte Frau Rackete zweifellos nicht so viel mediale Aufmerksamkeit verschafft.


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 Diadochus 2. Juli 2019 
 

Mutige Klappe?

Lieber Bischof Overbeck, setzen Sie sich doch für die unschuldigen Kinder im Mutterleib ein. Das ist pure Not vor Ort. Haben Sie da auch so eine große "mutige" Klappe? Das würde Ihnen als katholischer Bischof besser stehen, als das linksgrüne Gewäsch nachzuplappern.


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 Stefan Fleischer 2. Juli 2019 

@ Labrador

Die Antwort lautet:
Mt 10,16
"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!"
Keine leichte Aufgabe!
Komm, Heiliger Geist! Ist es nicht so, dass wir ihn, die dritte göttlich Person, allzu oft vergessen und ihn deshalb nicht "mit ins Boot nehmen"?


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 in dubio 2. Juli 2019 
 

@Labrador

Zitat: "Was mir dazu aber sicher nicht einfällt ist das Wort Zivilcourage!"

Na ja, deshalb bin ich Ihnen ja gerne dabei behilflich! :-)

Im übrigen stimme ich @antony in seiner differenzierten Betrachtungsweise zu: einfach in Libyen absetzen ist auch keine Lösung!


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 Labrador 2. Juli 2019 
 

Lieber Antony - noch eine schwierige Frage

Da man laut Ihnen den „Passagieren“ die Rückkehr in lybische Flüchtlingslager nicht zumuten kann, sollte auch der Aufenthalt dort für die derzeitigen Bewohner unzumutbar sein. Sie müssten als alle dort rausholen.

Für jeden den Sie rausholen kommen aber zwei nach.

Was wollen Sie tun?


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 St. Hildegard 2. Juli 2019 
 

@antony

Da stimme ich Ihnen zu - aber was ist zB. mit Tunesien? Das ist immerhin so sicher, dass Europäer dort gerne Urlaub machen. Da darf man, denke ich, schon von einigermaßen geordneten Verhältnissen ausgehen. Aber viele Europäer und selbsternannte "Retter" sind offenbar der Ansicht, dass wahre Rettung nur innerhalb Europas stattfinden kann - klar, es ist ja auch der Sehnsuchtsort der Migranten. Das hat dann nur nichts mehr mit "Seenotrettung" zu tun.


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 Tisserant 2. Juli 2019 

Diese deutsche kath Kirche und ihre Herren Bischöfe sind zum Teil so weit links, wie die Grüne EKD.
Von daher, werde ich aus diesem von Zwangsteuer finanzierten ideogischen multikulti Verein austreten.
Mein Geld spende ich dann aufrechten katholischen Verbänden.
Die Kirchensteuer ist mit Übel dieser deutschen Kirche.
Solche Populisten möchte ich nicht weiter finanzieren, auch den Marxismus nicht.


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 Winrod 2. Juli 2019 
 

Dass Rechtsbruch christlich sein soll, ist mir nicht bekannt, aber Bischof Overbeck sehr wohl.


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 antony 2. Juli 2019 

Hmm, Migranten wieder in Libyen abliefern? Schwierige Frage.

So, wie es jetzt läuft, sind die "Rettungsschiffe" eigentlich Shuttleservices nach Europa, was wiederum Ausreisewillige zur Migration über Libyen animiert. Dadurch werden es also eher mehr.

Andererseits sind die Zustände in den libyschen Flüchtlingslagern derart desolat, dass man Migranten nicht guten Gewissens nach Libyen bringen kann: Auf engstem Raum eingesperrt, ohne ausreichende sanitäre Versorgung, dementsprechend Seuchen, entsetzliche hygienische Verhältnisse. Die Migranten in Libyen abzuliefern ist also auch nicht so eine moralisch aubere Lösung, wie Peter Winnemöller suggeriert.

S. folgenden aktuellen Artikel auf welt.de:

www.welt.de/politik/article196197963/Libyen-Muessen-aufhoeren-Fluechtlinge-vom-Meer-in-die-Hoelle-zurueckzuschicken.html


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 agora 2. Juli 2019 
 

Heuchelei

@in dubio
Das ist keine Zivilcourage, sondern eine heuchlerische Selbstdarstellungsmoral!


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 Oelberg 2. Juli 2019 
 

@in dubio , @St. Hildegard , @Dottrina

Danke, ich stimme Ihnen voll zu und unterstütze Bh. Overbeck voll und ganz.


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 Labrador 2. Juli 2019 
 

Zivilcourage - wie unterschiedlich man dieses Wort verwenden kann ....

In seinem Blog beschreibt Dusan Wegner in „Seenotrettung und die seltsamen Rituale der Völker“. Er verlinkt darin auch zu dem Frontex Video, das eine der vielen Möglichkeiten zeigt, wie man in Seenot geraten kann ... (in diesem Fall Methode Mutterschiff, das einen Holzkahn hinter sich herschleppt, auf den dann auf offener See umgestiegen wird)

Im besten/höflichsten Fall nenne ich da „Seenotrettung“ extrem naiv, weniger höfliche aber ziemlich sicher treffendere Bezeichnungen überlasse ich der Fantasie des Lesers.

Was mir dazu aber sicher nicht einfällt ist das Wort Zivilcourage!


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 Eremitin 2. Juli 2019 
 

Zivilcourage wird bei uns nur dann anerkannt,

wenn sie der gängigen political correctness, der grünen Politik und der Genderei entspricht. Darauf sind leider viele Kirchenmänner aufgesprungen, denn sie haben vor allem von der Bezeichnung FUNDAMENTALISMUS Angst, die heute alles bezeichnet, was Kirche eigentlich ausmacht.... und dieses Wort ist ein Totschlagwort, das Bekennermut verlangt. Nur wo ist der?


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 Dottrina 2. Juli 2019 
 

Dem Artikel ist 100% zuzustimmen,

ebenso den Ausführungen von @St. Hildegard. Bereits am 13.06. hätte die "Sea Watch 3" in Libyen anlegen können, also locker schon 2 Wochen vor der illegalen Aktion in Lampedusa. Die Menschen hätten direkte Hilfe in kürzester Entfernung erhalten und wären nicht noch 2 Wochen im Mittelmeer rumgeschippert. Hier soll mit dem Elend der Leute politische linke Ideologie befeuert werden. Matteo Salvini ist der Bösewicht, dem es sich zu widersetzen gilt. Die Menschen an Bord waren wohl der Kapitänin egal, sonst hätte sie sie am 13.06. bereits in Libyen versorgen lassen können. DAS war unterlassene Hilfeleistung! Schlepperbanden und solche NGOs werden u.a. von Soros-Stiftungen mitfinanziert. Da weiß man, wes Geistes Kind diese Leute sind.


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 Pilgrim_Pilger 2. Juli 2019 
 

Oh mein Gott.... wirf Hirn vom Himmel

Wenn nun jetzt jemand auch Zivilcourage zeigt, eine Bank ausraubt um Menschen vor dem Verhungern zu retten. Scheint das Verständnis von Bischof Overbeck und vielen anderen für diese kriminelle Straftat sicher zu sein. Viele werden gerne Geld für die Verteidigung der Bankräuber, die ja nur Menschen vor dem verhungern retten möchten, spenden. Ja manchmal sollte man vor dem Schreiben eines Tweets besser nachdenken. Ob das eigene emotionale Gefühl tatsächlich das MAß aller Dinge ist, immerhin gibt es in einem Rechtsstaat Gesetzte und diese machen auch Sinn, auch wenn einzelne Glauben sie stehen darüber.


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 edith7 2. Juli 2019 
 

Kleinstes "Licht"

Franz-Josef Overbeck ist derzeit wohl das kleinste "Licht" unter den deutschen Bischöfen.
Seine Wortmeldungen – ob zur Migrationsfrage, zu "Maria 2.0", zur Amazonassynode oder zu innerkirchlichen Reizthemen – zeigen regelmäßig eines: Dem Mann ist die Fähigkeit zur Unterscheidung der Geister völlig abhandengekommen.
Ein armseliger Tropf, der unentwegt nach Beachtung und öffentlicher Anerkennung giert, aber substanziell nichts zu bieten hat.


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 Ebuber 2. Juli 2019 
 

Danke - Peter Winnemöller

für diesen ausgezeichneten, sachlichen Artikel. Ähnliche Argumente - auch wie sie hier von den meisten angeführt werden - hatten auch wir schon.
Und ich frage wieder einmal: Wozu gehört heute mehr Mut: Zu einer See-Rettung wie der von Frau Rackete?
Oder sich für das Lebensrecht der Ungeborenen einzusetzen? Oder offen den Gender-Unsinn anzuprangern...oder... oder?


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 St. Hildegard 2. Juli 2019 
 

Unter Zivilcourage verstehe ich etwas anderes ...

@in dubio: Wenn es ein Zeichen von Zivilcourage ist, die eigene Moral über geltendes Recht zu stellen, dann macht künftig jeder, was er will? Carola Rackete hat, wie im Artikel angedeutet, die Einreise nach Italien erzwingen wollen. Sie kannte aber die dortige Rechtslage! Warum musste es ausgerechnet der Hafen Lampedusa sein? Warum kreist sie wochenlang vor der Küste? Da steckt m.E. schon ein Kalkül dahinter, etwa nach dem Motto, dass Salvini in aller Öffentlichkeit vorgeführt werden soll. Dafür hat sie offenbar erst einmal die sich verschlechternde Situation an Bord in Kauf genommen. Wenn es schon unbedingt Europa sein muss: In diesen zwei Wochen hätte sie auch gleich sicherheitshalber den Hafen Rotterdam ansteuern können. Da das Schiff in den Niederlanden registriert ist, hätten die Niederlande auf alle Fälle aufnehmen müssen! Hier geht es nicht mehr um Rettung, her geht es um Ideologie.


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 freya 2. Juli 2019 
 

Human ist nicht gleich christlich,

sondern ein bekanntes Schlagwort aus der Freimaurerei - darüber sollte ein kath. Bischof m.E. in Kenntnis gesetzt sein!
Ist Bischof Overbeck demnach ein Eingeweihter oder ist er - wie die meisten seiner Amtsbrüder - einfach nicht in der Lage, tiefere Zusammenhänge komplexerer Vorgänge zu begreifen?!

Es ist jedenfalls schon mehr als traurig, wenn Laien Bischöfen das kath. ABC erklären müssen!


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 schlicht 2. Juli 2019 
 

Zivilcourage???

Sie hat Migranten missbraucht für ihre politische Agenda, denn es musste unbedingt Italien mit dem "bösen" Salvini sein, auch wenn das für die Menschen an Bord voraussehbar eine langfristige Tortur werden würde und auch andere Länder hätten angelaufen werden können. Es war auch klar, dass Italien das Schiff nicht beschießen würden, denn es ist ein zivilisiertes Land. Alles nur Wichtigtuerei... aber hätte sie nicht als erstes ablehnen müssen, ihr Leben von einem Vater finanziert zu bekommen, der Ex-Militär und nun Militär- und Waffenberater ist??? Der macht sich jetzt auch noch wichtig...


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 SpatzInDerHand 2. Juli 2019 

@in dubio: "Zivilcourage"? Daran habe ich meine Zweifel!

Sie hat effektiv Karriere gemacht. Sie wird mehrere Ehrendoktorwürden erhalten, das Bundesverdienstkreuz und sonstige Auszeichnungen. Sie wird ein Buch über ihr tiefes Leiden veröffentlichen. Sie gibt gut bezahlte Interviews. Bestimmt kann sie auch Ehrenbotschafter für eine gute Sache werden, bezahlt natürlich. Wenn sie nicht völlig auf den Kopf gefallen ist (und so wirkt sie nicht), dann ist sie nach dieser Sache eine gemachte Frau, eine Prominente mit dem nötigen "Kleingeld" und besten Connections.

ZIVILCOURAGE bedeutet hingegen, dass man bereit ist Federn zu lassen für das, was man für moralisch richtig hält.

Ist übrigens kein Zufall, dass Madame Rackete nicht für den Lebensschutz und ungeborene Kinder ins Gefängnis geht. Unter dem Gesichtspunkt "Karriereplanung" sollte man ihr von einem Pro-Life-Engagement nämlich abraten ... ;)


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 in dubio 2. Juli 2019 
 

Auf jeden Fall hat die junge Frau Zivilcourage gezeigt. Respekt!


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 julifix 2. Juli 2019 

Danke

Danke, dass endlich jemand mal sagt, was Sache ist. Fr. Rakete hat internationales Seerecht gebrochen, sich schuldig gemacht Staatseigentum und deren Besatzung gefährdet/verletzt/beschädigt zu haben, so wie Schlepper unterstützt. Und das ist strafbar ohne wenn und aber. Was jetzt in den meisten Medien geschieht, ist das, was man ja auch schon aus unserer politischen Regierungsriege kennt. Recht wird mindestens gebeugt, wenn nicht sogar gebrochen und das wird unter dem Deckmantel der Humanität auch noch gut geheissen.
Und unsere DBK macht schön mit - Heuchler, Pharisäer!!


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 girsberg74 2. Juli 2019 
 

Tja, wieder mal: "Bingo"!

(Overbeck eben.)


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 Judith-Maria 2. Juli 2019 
 

Das zynische Spiel mit dem Tod

Es geht so: weil die sog. NGO-Schiffe vor der libyschen Küste hin und her kreuzen, übrigens mit finanzieller Unterstützung etlicher DBK-Fürsten, sind Migranten bereit, in die wackligen Schlauchboote der einheimischen Schlepper zu steigen. "Ihr werdet abgeholt", sagen sie den Migranten. Meistens geschieht das auch, wenige tausend Meter vor der Küste, um dann über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Kentert aber ein Schlauchboot auch nur 1000m vor der Küste, ertrinken fast alle Migranten, denn sie sind Nichtschwimmer.
Fazit: Frau Rackete ist eine Kriminelle, die auf Leichenbergen ihr politisches Spiel pro Migration treibt, denn darum geht es ihr und den anderen ihrer Gesinnung einzig und allein.
Die deutschen Bischöfe sind Mittäter, weil sie dieses politische Roulette auf Tod oder Leben finanziell und verbal fördern und sogar anheizen.
Man muss diesen Hintergrund wissen, um die Propaganda von den MSM einordnen zu können.


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 agora 2. Juli 2019 
 

Populistisch

Overbeck ist ein populistischer Schwätzer. Des Bischofsamtes unwürdig. Absetzen!


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