Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  2. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  5. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  6. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  9. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  12. Dümmer geht nimmer!
  13. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  14. Die Helden von Kalifornien
  15. Prozession zur Ehre des hl. Johannes erstmals seit 14. Jahrhundert verboten!

Eine Kritik des ‚Instrumentum Laboris’ für die Amazonas-Synode

27. Juni 2019 in Aktuelles, 50 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Sofern sogar die Tatsache der Göttlichen Offenbarung in Frage gestellt bzw. missverstanden wird, ist darüber hinaus von Apostasie zu sprechen’. Von Walter Kardinal Brandmüller


Rom (kath.net/as/wb) Walter Kardinal Brandmüller kritisiert heute nachdrücklich das am 17. Juni 2019 veröffentlichte Arbeitsdokument („Instrumentum Laboris“) der bevorstehenden Pan-Amazonas-Synode vom Oktober 2019. Der Kardinal schrieb dieses Dokument für die amerikanisch-kanadische Internetseite LifeSiteNews sowie für die katholische Internetzeitung kath.net.

Vor allem aber befasst sich der Kirchenhistoriker in vier Abschnitten mit vier Hauptproblemen des Textes, von denen eines in seinen Augen die Gefahr des „Abfalls vom Glauben“ birgt. Zu der Behauptung, dass die Ureinwohner Brasiliens eine besondere Quelle der Offenbarung sind, führt er aus: „Sofern sogar die Tatsache der Göttlichen Offenbarung in Frage gestellt bzw. missverstanden wird, ist darüber hinaus von Apostasie zu sprechen“.
.
*****

Eine Kritik des „Instrumentum Laboris“ für die Amazonas-Synode

Einführung

Dass im Gegensatz zu früheren Versammlungen dieses Mal die Bischofssynode sich ausschließlich mit den Problemen einer Gegend der Erde befassen soll, deren Einwohnerzahl gerade die Hälfte jener von Mexico-City, d.h. etwa 4 Millionen beträgt, kann durchaus Verwunderung hervorrufen. Ebenso gibt es Anlass zu Verdacht bezüglich der wahren Absichten, die hiermit klandestin verfolgt werden sollen. Insbesondere aber wird zu fragen sein, welches Verständnis von Religion, von Christentum und Kirche dem Text des nun veröffentlichten „Instrumentum laboris“ zu Grunde liegen. Dies soll an Hand einzelner Elemente des Textes geschehen.

Warum eine Synode über diese Region?

Ganz grundsätzlich ist zu fragen, warum eine Bischofssynode sich mit Themen befassen soll, die – so drei Viertel des Instrumentum laboris – allenfalls am Rande mit dem Evangelium und der Kirche zu tun haben. Offenbar geschieht hier seitens der Bischofssynode eine übergriffige Einmischung in rein weltliche Angelegenheiten von Staat und Gesellschaft Brasiliens und der anderen im Dokument erwähnten Staaten (Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch Guyana). Was haben – so fragt man – Ökologie, Ökonomie und Politik mit dem Auftrag der Kirche zu tun? Und vor allem: Welche fachliche Kompetenz legitimiert eine kirchliche Bischofssynode, sich zu solchen Sachgebieten zu äußern?

Sollte die Bischofssynode dies wirklich tun, wäre dies in der Tat Grenzüberschreitung und klerikalistische Anmaßung, welche die staatliche Autorität entschieden zurückweisen müsste.


Über natürliche Religionen und Inkulturation

Ein weiteres Moment kommt hinzu, das das „Instrumentum laboris“ insgesamt durchzieht: die überaus positive Wertung der Naturreligionen einschließlich indigener Heilpraktiken etc., ja selbst mythisch-religiöser Praktiken und Kultformen. Da ist etwa im Zusammenhang mit der Forderung nach Harmonie mit der Natur auch vom Dialog mit den Geistern die Rede (Nr. 75).

Es ist nicht nur das aufklärerische, Rousseau’sche Ideal des „edlen Wilden“, der dem dekadenten Europäer entgegengesetzt wird. Dieser Gedankenfaden setzt sich fort, bis er dann um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine pantheistische Naturvergötzung mündet. Hermann Claudius (1913) schuf die Hymne der sozialistischen Arbeiterbewegung „Wenn wir schreiten Seit an Seit‘…“, deren eine Strophe lautet: „Birkengrün und Saatengrün, wie mit bittender Gebärde hält die alte Mutter Erde, dass der Mensch ihr Eigen werde, ihm die vollen Hände hin…“.

Es ist festzustellen, dass dieser Text in das Liederbuch der Hitlerjugend übernommen wurde, vermutlich weil er dem nationalsozialistischen Blut- und Boden-Mythos entsprach. Diese ideologische Nähe ist bemerkenswert. Die in solchen Texten zum Ausdruck kommende antirationale Absage an die vernunftbetonte „westliche“ Kultur ist charakteristisch für das „Instrumentum laboris“, das in Nr. 44 von „Mutter Erde“, bzw. dann auch von dem „Schrei der Erde und der Völker“ (Nr.101) spricht.

Dementsprechend wird auch das Territorium – also die Wälder Amazoniens – sogar zu einem „locus theologicus“, eine besondere Quelle der Göttlichen Offenbarung. Hier sind Orte der Epiphanie, wo sich die Reserven von Leben und Weisheit des Planeten zeigen, die von Gott sprechen (Nr. 19). Die hier zum Ausdruck gekommene antirationale Absage an die vernunftbetonte „westliche“ Kultur ist, wie schon gesagt, charakteristisch für das „Instrumentum laboris“. Der damit verbundene Rückfall vom Logos zum Mythos wird indes zum Kriterium dessen erhoben, was das „Instrumentum laboris“ unter Inkulturation der Kirche versteht. Das Ergebnis ist Naturreligion in christlicher Maskerade.

Der Begriff der Inkulturation wird hier geradezu pervertiert, meint er doch eigentlich das Gegenteil von dem, was das Dokument der Internationalen Theologenkommission von 1988 darlegt, und schon das Missionsdekret „Ad gentes“ des II. Vatikanischen Konzils gelehrt hatte.

Über die Abschaffung des Zölibats und die Einführung eines Frauenpriestertums

Es konnte nicht verborgen bleiben, dass die „Synode“ vor allem dazu dienen sollte, zwei seit Jahrzehnten gehegte, bislang nie erfüllte „Herzensanliegen“ zu erfüllen: Abschaffung des Zölibats und Einführung des Frauenpriestertums – wozu mit geweihten Diakoninnen zu beginnen sei. Jedenfalls geht es darum, die „Rolle, die „leadership der Frau im Inneren der Kirche zu akzeptieren“ (Nr. 129a3). In ähnlichem Sinne öffnen sich „weitere Räume für die Schaffung neuer Dienstämter, wie sie dieser historische Augenblick erfordert. Es ist Zeit, auf die Stimme Amazoniens zu hören…“ (Nr. 43).

Dabei wird verschwiegen, dass zuletzt auch Johannes Paul II. mit höchster lehramtlicher Autorität festgestellt hat, dass es nicht in der Macht der Kirche liegt, das Weihesakrament Frauen zu spenden. In der Tat hat die Kirche in zweitausend Jahren nie einer Frau das Sakrament der Weihe gespendet. Die diesem Befund entgegen gesetzte Forderung lässt den rein soziologischen Begriff von „Kirche“ die Verfasser des „Instrumentum laboris“ erkennen, die den sakramental-hierarchischen Charakter solchermaßen implizit leugnen.

Über das Leugnen des sakramental-hierarchischen Charakters der Kirche

Auf ähnliche, eher beiläufige Weise wird in Nr. 127 ein direkter Angriff auf die hierarchisch-sakramentale Verfasstheit der Kirche geführt, wenn gefragt wird, ob es nicht angebracht sei, zu „neu darüber nachzudenken, ob die Ausübung von Jurisdiktion in allen Bereichen (Sakrament, Gerichtswesen, Verwaltung) bleibend an das Sakrament der Weihe gebunden sein müsse“. Aus einer solchen falschen Sicht ergibt sich dann (in Nr. 129) die Forderung, neue Ämter zu schaffen, die den Bedürfnissen der Amazonasvölker entsprechen.

Das Gebiet, auf dem die Ideologie des Indigenismus einer falsch verstandenen Inkulturation in besonders spektakulärer Weise Ausdruck finden soll, ist jedoch die Liturgie, der Kult. Hier sollen durchaus Formen aus den Naturreligionen übernommen werden. Dem „Instrumentum laboris“ steht es nicht an, zu fordern, dass „das arme und einfache Volk seinen (!) Glauben durch Bilder, Symbole, Traditionen, Riten und andere Sakramente“ (!!) zum Ausdruck bringen könne (126e). Dies entspricht keinesfalls den Vorgaben der Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ wie auch dem Missionsdekret „Ad gentes“, und zeigt ein rein horizontales Verständnis von Liturgie.

Fazit

Summa summarum: Das Instrumentum laboris mutet der Bischofssynode und schließlich dem Papst einen schwerwiegenden Bruch mit dem „Depositum fidei“ zu, was in der Konsequenz Selbstzerstörung der Kirche bzw. deren Verwandlung vom „Corpus Christi mysticum“ in eine säkulare NGO mit öko-sozio-psychologischem Auftrag bedeutet.

Nach diesen Beobachtungen stellen sich natürlich Fragen: ist vor allem in Bezug auf die sakramental-hierarchische Struktur der Kirche ein entschiedener Bruch mit der für die Kirche konstitutiven Apostolischen Tradition beabsichtigt, oder gehen die Autoren eher von einem Begriff von Dogmenentwicklung aus, der die genannten Brüche theologisch rechtfertigen soll?

Dies scheint in der Tat der Fall zu sein. Wir erleben eine Neuauflage des klassischen Modernismus des beginnenden 20. Jahrhunderts. Von einem dezidiert evolutionistischen Ansatz aus vertrat man damals die Auffassung, dass im Zuge der beständigen Höherentwicklung des Menschen sich auch Schritte zu einer jeweils höheren Bewusstseins- bzw. Kulturstufe ergeben, wobei es sich herausstellen kann, dass heute wahr ist, was gestern noch falsch war. Dieser evolutiven Dynamik unterliege natürlich auch die Religion bzw. das religiöse Bewusstsein mit seinen Ausformungen in Lehre und Kult – natürlich auch der Moral.

Damit wäre allerdings ein Begriff von Dogmenentwicklung vorausgesetzt, der dem genuin katholischen Verständnis schroff entgegengesetzt ist. Dieser versteht vielmehr Entwicklung von Dogma und Kirche nicht als Veränderung, sondern als organische Entfaltung des mit sich selbst identisch bleibenden Subjekts. So lehren die beiden Vatikanischen Konzilien in den Konstitutionen „Dei filius“, „Lumen gentium“und „Dei verbum“.

Es ist mit Nachdruck festzuhalten, dass das „Instrumentum laboris“ in entscheidenden Punkten der verbindlichen Lehre der Kirche widerspricht, und darum als häretisch zu qualifizieren ist. Sofern sogar die Tatsache der Göttlichen Offenbarung in Frage gestellt bzw. missverstanden wird, ist darüber hinaus von Apostasie zu sprechen.

Dies ist umso mehr begründet, als festzustellen ist, dass das „Instrumentum laboris“ von einem rein immanentistischen Religionsbegriff ausgeht und Religion als Ergebnis und Ausdrucksform spiritueller Selbsterfahrung des Menschen betrachtet. Die Verwendung christlicher Worte und Begriffe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese ungeachtet ihres ursprünglichen Inhalts als bloße Worthülsen dienen.ª

Das „Instrumentum laboris“ für die Amazonien-Synode stellt einen bislang kaum für möglich gehaltenen Angriff auf die Grundlagen des Glaubens dar und muss deshalb mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden.


Petition zur Unterstützung des Anliegens Seiner Eminenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulma 29. Juni 2019 
 

Sehr geehrter Herr Kardinal!

Herzlichen Dank für Ihre klare und mutige Analyse.

Sie sind wie ein Rufer in der Wüste, Ihre Worte sind prophetisch und zeugen von Durch- und Weitblick!

Mögen Ihre Worte auf fruchtbaren Boden fallen! Der Herr ist mit Ihnen!

Gepriesen sei der Name des Herrn,
von nun an bis in Ewigkeit!


9

0
 
 ottokar 29. Juni 2019 
 

Wir werden dem Zeitgeist geopfert (II)

(Lukas 12,39-48):Der Knecht, der den Willen seines Herren kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. Wer aber ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.
Daraus möchte ich folgern: Lassen wir doch diese so schwer zu überzeugenden und nicht beeinflussbaren Indigenen im gewohnten Frieden ihre Naturreligionen leben, alles andere ist religiöser Kolonialismus. Aber was jetzt mit der Amazonassynode zu geschehen scheint ist ein Weichmacherprozess, der die gesamte Kirche infizieren wird nach dem Motto: Warum dürfen die und wir nicht. Ist das das Ende unserer Una Sancta? Komm Heiliger Geist, erleuchte die Herzen Deiner Gläubigen und Deiner Ungläubigen!


7

0
 
 ottokar 29. Juni 2019 
 

Wir werden dem Zeitgeist geopfert (I)

Für ca. 830000 Indigene im Amazonasgebiet bzw. 1,5 Millionen in ganz Brasilien lebende Ureinwohner sollen die Werte der una sancta catholica, an die weltweit 1,3 Milliarden Menschen glauben, geopfert werden. Ein infamer Schachzug des Teufels , umgesetzt von unseren eigenen bischöflichen Glaubensvertretern.Christus hat einen glasklaren Auftrag erteilt: Lehret alle Völker und bringt ihnen meine Botschaft (nicht irgendeine Botschaft).Auch frage ich mich, was denn die bisher in Amazonien tätigen Bischöfe, wie Kräutler u.a. bisher dort bezüglich der Glaubensvermittlung geleiset haben, wenn sie indigene Bräuche,die den Grundlagen unseres katholischen Glaubens diametral entgegenstehen (einschliesslich des ritualen Tötens von "unbrauchbaren" Kindern) akzeptieren und sogar im Rahmen der Glaubensvermittlung erhalten wollen.Für beide Seiten,Missionare und Indigene verweise ich auf Lukas 12,39-48:Der Knecht, der den Willen seines Herren kennt,sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt


7

0
 
 hape 28. Juni 2019 

Werter @Hadrianus Antonius,

gerne werde ich heute, am Herz-Jesu-Freitag, die Gemeinschaft Notre-Dame de Toute Confiance mit in die Hl. Messe und mit ins Gebet nehmen, zusammen mit den großen Anliegen der Kirche.

Johannes Hartl, der Leiter des Gebetshauses Augsburg, schrieb am 13.6.19 in „Die Tagespost“, dass in den nächsten Jahrzehnten 50% der Kirche wegbrechen werden und das es diesen Leuten ziemlich egal sein wird, ob der synodale Weg vorher noch ein paar Bastionen geschliffen hat oder nicht. Ich denke, dass lässt sich auch auf die Amazonien-Synode übertragen. Das zerstörerische Werk, das sich dort anbahnt, mag eine solche Bastion sein. Das wird aber weder das Wegbrechen aufhalten noch die Kirche zerstören.

Am Ende werden es kleine Gemeinschaften sein und kleine geistliche Inseln, in denen die Kirche, vom Herrn frisch gestärkt, weiterleben wird. Denn „aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.“ (Jes 11,1 )


10

0
 
 Stephaninus 28. Juni 2019 
 

Warum sind Bischöfe und Kardinäle nicht mutiger?

Ein Teil des Problems, warum gegen die Amazonassynode und vieles weitere Problematische der letzten Jahre sich nur so wenige Bischöfe und Kardinäle wehren, ist die Tatsache, dass sich ein übertriebener, auf Servilität abstützender Papalismus etabliert hat. Das wird der Kirche nun zum Verhängnis vor allem auch vor dem Hintergrund, dass das Naturell von Papst Franziskus eher autoritär ist.


15

0
 
 Hadrianus Antonius 28. Juni 2019 
 

@hape Avanti!

Hochgeehrter @hape,
Notre-Dame de Toute Confiance (Unsere Liebe Frau vom Ganzen Betrauen) ist eine Gemeinschaft von kontemplativen Benediktinerinnen, anlehnend an die Benediktiner von Bellaigue; noch recht klein, aber nachhaltig wachsend und stabil.
Die Ursprünge gehen zurück auf die Abtei von Faremoutiers in Frankreich, wo durch die postkonz. Reformen alles revolutioniert wurde und die jetzt schnell erlöscht (nur noch 7 Schwestern).
Die modernistische Revolution ablehnend, gerieten 1973 mehrere Nonnen bettelarm auf die Straße (von "misericordina" gesprochen), fanden jedoch bei SE Msgr. EB Lefebvre große Sympathie und durch die fürsorgliche Wirkung der Vorsehung materielle Hilfe.
Und während andere die Kirche abbrechen, wird die Abteikirche St.Michel-en-Brenne (frühere Abtei St.Cyran) neu aufgebaut.
Für jeden Obolus (Denar, Talentum) dankbar ;-)


11

0
 
 hape 28. Juni 2019 

Werter @Hadrianus Antonius

Christi Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint von Herzen, als ihr lieber Sohn da hing. Durch die Seele voller Trauer, schneidend unter Todesschauer, jetzt das Schwert des Leidens ging.

Ach, für seiner Brüder Schulden sah sie ihn die Marter dulden, Geißeln, Dornen, Spott und Hohn; sah ihn trostlos und verlassen an dem blut’gen Kreuz erblassen, ihren lieben einz’gen Sohn. (Stabat Mater)

Werter @Hadrianus Antonius, weißt du nicht, dass Maria die Hoffnung derer ist, die am Verzweifeln sind, derer, an denen man verzweifelt und derer, an denen man verzweifeln sollte? (Epharim der Syrer)

Im Gebet verbunden, hape


9

0
 
 lesa 28. Juni 2019 

Die Kirche vor weiterer Verhunzung bewahren und die Menschen schützen vor weiterer Verelendung

@Federico: Man hat den Eindruck, der Papst spricht so oft vom Teufel, weil er sein Wirken spürt. Aber der Rauch Satans, der sich seit Jahrzehnten in unserer Kirche angesammelt hat, befördert durch Legionen von Sünden,
und die totale Verwischung von Gut und Böse, ihm die Sicht raubt, den Wolf im Schafspelz zu erkennen.
Kardinal Brandmüller braucht dringende und sofortige Unterstützung.
Es ist der Mensch, der kaputt geht, wenn die Kirche verhunzt wird von Leuten, die ein X von einem U nicht unterscheiden können.
Habt Mitleid! Die Menschen sind schon krank genug und bedürfen allerdringendst der gesunden Lehre.
Danke für alle Kommentare hier!


11

0
 
 Diadochus 28. Juni 2019 
 

Reiner Wein

Kann denn niemand mit dem Papst unter vier Augen reden und ihm gewissermaßen reinen Wein einschenken? Er wird doch wohl nicht nur mit ergebenen Höflingen umgeben sein? Ist er so abgehoben? Wenn er Muslime und Atheisten empfangen kann, kann er auch Kardinal Brandmüller empfangen, der ihm dann die Kritik persönlich geben kann. Dann hat er sie zumindest erhalten und kann das nicht mehr abstreiten. Ob er es dann liest oder in die Ablage P befördert, ist dann seine Sache. Gerade weil die Amazonien-Synode ein nicht für möglich gehaltener Angriff auf die Grundlagen des Glaubens ist, darf sie jedenfalls so nicht stattfinden. Mit Sonntagsreden wird sie nicht verhindert.


11

0
 
 Federico R. 28. Juni 2019 
 

Kardinal Brandmüller hat die Gefahr erkannt, ...

... und er hat sie - Gott sei Dank – auch klar benannt. Aber gebannt ist sie deswegen noch nicht. Dem Kardinal fehlen bislang die leidenschaftlichen Mitkämpfer. Also, wo bleiben sie denn, all die anderen Kardinäle und Bischöfe mit ähnlichen öffentlichen Stellungnahmen?

Hat es das schon jemals gegeben in der 2000jährigen Kirchengeschichte: einen Papst, der es geschehen lässt, dass die Kirche Jesu Christi zerstört wird? Oder der vermutlich sogar selbst an diesem Zerstörungswerk mitarbeitet? Päpstliche Naivität alleine kann es wohl kaum sein. Das Ganze hat offensichtlich System. Gerade weil p.Franziskus so oft und so gern vom Teufel, vom Diabolus, vom Widersacher redet (gewisse Theologen sagen, das sei doch arg naiv), muss man eigentlich davon ausgehen, dass er sehr genau weiß, wie es um die Kirche steht und wer sie zu vernichten trachtet. Aber warum lässt der Nachfolger Petri dies dann geschehen?


11

0
 
 Hadrianus Antonius 27. Juni 2019 
 

@Tonika Kardinal, kein Vegtgeneraal

Hochgeehrte @Tonika,
Kard. Brandmüller ist soweit ch weiß 90 Jahre alt.
Es ist äusserst tapfer wie er hochbetagt für den christlichen Glaube und die katholische Lehre kämpft.
Sie habe echt: die Kardinäle und Bischöfe die aufstehen für die Wahrheit sind sehr wenige- Mut war bei katholischen Hirten nie häufig vorhanden.
Aber die Wörter "Häresie" und "Apostasie" sind gefallen, bei diesem Instrumentum laboris; und sie gelten natürlich auch für die Commanding Authority, wenn diese sich mit diesem Schund assoziert.
Vorauskommandotruppen und Angriffsdivisionen sind auf diesem Gebiet viel mehr profiliert und konsequent hart.
Und dann wird man schnell gesperrt und "der unterschwelligen Reklame für zweifelhafte Websites" beschuldigt ;-)
Ein jeder muß für sich entscheiden.
Aber ich gebe Ihnen recht: das jetzige Schauspiel ist erbärmlich.

Notre-Dame de Toute Confiance ora pro nobis


11

0
 
 Kostadinov 27. Juni 2019 

Ein Lob für Kardinal Brandmüller

er tut was er kann. In einfachen Worten zusammengefasst hat er gesagt: das Instrumentum ist nicht katholisch. Das Schockierende ist, und da bin ich bei @Tonika, er scheint der letzte Mohikaner zu sein...


12

0
 
 lesa 27. Juni 2019 

Ihr Gläubigen, lass die Hirten nicht ohne euer Gebet

@Ihr Priester, lasst uns nicht allein:
Schließe mich Ihnen an. Volle Zustimmung. Seit Jahren setzen sich diese Hirten mit aller Kraft,mit Herzblut ein, so weit ihre Möglichkeiten reichen. Es kann, wie Sie zum Ausdruck bringen, nicht nur heißen "Ihr Priester, lasst uns nicht allein", sondern ihrerseits gilt: "Ihr Gläubigen, lasst uns nicht allein - lasst uns nicht ohne euer Gebet!"


16

0
 
 gebsy 27. Juni 2019 

Werden nun die Steine schreien,

wenn die Verantwortungsträger schweigen, oder wird das Einschreiten Gottes provoziert?


3

0
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 27. Juni 2019 
 

@hape und Bernhard Joseph ,vergelt´s Gott für Ihre Kommentare zu "Zumutung" bzw "leere Kritik".So habe ich es auch empfunden,auch dass die Kardinäle Müller,Burke und Sarah ebenfalls sehr wohl aufgestanden sind.
Es ist nicht zuletzt auch für die Gläubigen an der Zeit sich zu erheben zu wirklichem Gebet mit echtem Vertrauen auf Gott und für die Hirten der Kirche einzutreten.Auch durch persönliche Opfer.Wir sind mit verantwortlich.


11

0
 
 girsberg74 27. Juni 2019 
 

Unterstützung für Kardinal Brandmülller

Ich empfehle dazu, der Petititon von LifeSiteNews beizutreten

(Doch keine Sorge, man muss nicht alles in Englisch lesen; einfach sich eintragen - und abschicken!)

Siehe Link!

mailchi.mp/lifesite/httpslifepetitionscompetitionsupport-cardinal-who-is-condemning-amazon-synod-working-doc-as-apostasy?e=dedab2d6f4


20

0
 
 lesa 27. Juni 2019 

Ein Rettungsring auf dem sinkenden Schif

Dank an Kardinal Brandmüller für den Rettungsring! Hoffentlich schließen sich viele Ihnen an, damit nicht Kurzsichtigkeit und oberflächliche Theologie das letzte Wort behält zum größten Schaden der Kirche.


22

0
 
 jaeger 27. Juni 2019 
 

Ich beabsichtige, römisch-katholisch zu bleiben,…

und werde deshalb das amazonisch-esoterische Neuheidentum deutscher Prägung entschieden zurückweisen!


26

0
 
 Adamo 27. Juni 2019 
 

FAZIT zur Amazonas-Synode

Äusserst wichtig im FAZIT ist der Schlußsatz:

... Angriff auf die Grundlagen unseres Glaubens ...


24

0
 
 Bernhard Joseph 27. Juni 2019 
 

@Tonika - Nein, das ist keine leere Kritik

Walter Kardinal Brandmüller steht hier ebenso auf, wie es Weihbischof Athanasius Schneider mit seinem öffentlichen Glaubenszeugnis auch getan hat. Es geht um das klare Bekenntnis zum wahren katholischen Glauben und die klare Absage an häretische Strömungen in der Kirche. Wenn also ein Kardinal öffentlich von Häresie und Apostasie in Verbindung mit einem "instrumentum laboris" zu einer Synode spricht, dann ist das keine Kleinigkeit und sollte auch nicht als solche hingestellt werden.

Was sollen denn die glaubenstreuen Kardinäle respektive Bischöfe tun Ihrer Meinung nach? Nach Rom marschieren und demonstrieren? Das wäre albern!

Es geht darum, an der Offenbarungswahrheit konsequent festzuhalten und Angriffe auf die göttliche Wahrheit zu entlarven und das tun alle die genannten Kardinäle. Für die Wahrheit eintreten, bedeutet nicht einen politischen Kampf zu führen, wie er Ihnen vorschwebt.

Offenbar fehlt Ihnen selbst das Vertrauen darin, dass Gott ein wirklich Handelnder ist.


14

0
 
 Bernhard Joseph 27. Juni 2019 
 

Ein Paukenschlag

Wenn hier ein so angesehener Kardinal, wie es Kardinal Brandmüller zweifelsohne ist, offen von Häresie und Apostasie in Verbindung mit einem "instrunemntum laboris" spricht, dann hat das schon ein erhebliches Gewicht, ganz gleich, ob bestimmte Kreise in der Kirche in Rom die göttliche Wahrheit beiseite schieben wollen. Gegen Gott und damit gegen die göttliche Offenbarung, die sich nicht widerspricht, kann keine Synode eine neue "Wahrheit" setzen, die letztlich, wie Kardinal Brandmüller sehr präzise festhält, nur eine neu eingekleidete Häresie wäre, wie man sie in der Kirchengeschichte schon mehrfach gesehen hat - siehe Donatisten, Arianer und Montanisten, um nur diese zu nennen. Lässt der Papst diese häretischen Bestrebungen einiger Kleriker zu, was leider das "instrumentum laboris" befürchten lässt, so stellte sich Papst Franziskus eindeutig gegen die Lehre aller Päpste vor ihm. Damit wäre die Kirche in eine fundamentale Krise gestürzt und der Gehorsam gegenüber diesem Papst hinfällig


28

0
 
 hape 27. Juni 2019 

Werter @Siebenschläfer

Wenn Kardinal Brandmüller von einer "Zumutung" für den Papst spricht, wird doch keine Angst vor dem diktatorischen System in Rom offenbar. Jemand der Angst hat, geht nicht mit solch klaren Worten an die Öffentlichkeit. Kardinal Brandmüller wird das Instrumentum Laboris als Zumutung für das Petrusamt sehen, weil es das von Gott der Kirche anvertraute Glaubensgut, das depositen fidei, vernebelt und in Gefahr bringt.


6

0
 
 Lautensack1 27. Juni 2019 
 

Zeit zu Handeln

Die Gläubigen warten jetzt auf die katholischen Kardinäle und Bischöfe, Alternativen zu Bergoglio und seinen Höflingen zu schaffen, um katholisch zu bleiben und so zu zeigen, daß das Versprechen 'non praevalebunt' der Wahrheit entspricht.


12

0
 
 Nescio! 27. Juni 2019 
 

@tonika

Ich bin dankbar daß Kard. Brandmüller sich klar äußert. Aber leider Gottes bin ich mit Tonika einverstanden daß die orthodoxen Bisschöfe zwar kritisch sind aber die Ketzereien nicht mit Taten entgegentreten. Ich fühle mich als Christ und Priester von den Hirten sehr oft verlassen. Gott gebe daß der gute Hirte seine Kirche treu bleibe und rette.


14

0
 
 Elija-Paul 27. Juni 2019 
 

Wichtige Stellungnahme

Es ist sehr gut, daß Kardnal Brandmüller das Arbetispapier als solches kritisiert und nachweist, welcher Geist hier die Feder führt. Es wird höchstwahrscheinlich wieder der Einwand kommen, daß es dann doch nicht so heiß gegessen wird wie es gekocht war. Diese Verharmlosungsstrategien wollen einfach nicht wahrnehmen, daß ein " anderer Geist" am Werk ist. In der reflexartigen Verteidigung von P. Franziskus können sie nicht realisieren, daß sicher P. Franziskus nicht verantwortlich dafür ist, daß dieser Geist in der Kirche wirkt, als wäre er vorher nie dagewesen, aber daß P. Franziskus diesen Geist fördert und er jetzt in der Hierarchie an entscheidenden Stellen seine willigen oder blinden Mitarbeiter hat.
Dieses Schreiben ist für die Kirche in sich eine Schande unabhängig, was alles davon später auch verwirklicht wird.


26

0
 
 siebenschlaefer 27. Juni 2019 
 

@Tonika: Ich sehe die Gesamtsituation genauso

Wenn Kardinal Brandmüller, der sicher alles richtig benennt, von einer "Zumutung" für den Papst spricht, wird die ganze Angst offenbar, die inzwischen alle Konservativen vor dem diktatorischen System in Rom haben.
In der Antike haben so die Dichter gearbeitet, wenn sie sich nicht unnötig in Gefahr bringen wollten. Es kommt mir so vor, als Würde der große Schmerz Kaiser Neros über den Brand Roms beklagt, obwohl doch alle wissen, wer das Inferno zu verantworten hat.

Es steht jetzt schon fest, was im Oktober an Zerstörung passieren wird, da ist die Schleifung des Zölibats noch dr geringste Teil, in Wahrheit geht es ums Ganze, sprich die Eucharistie. All das geschieht unter dem absurden Feigenblatt der Sorge um ca. 800.000 indigene Einwohner. Alle wissen, was PF und seine Leute planen, aber niemand erhebt sich. Angesichts von soviel Angst dürfte selbst PF überrascht sein und sich veranlasst sehen, über das Geplante weit hinauszugehen. Mit Fußnoten wird er sich gewiss nicht mehr plagen.


26

0
 
 borromeo 27. Juni 2019 

Ich bin froh und dankbar,

daß es in der Kirche noch einen Kardinal wie Walter Brandmüller gibt.

Jetzt wäre die Zeit und die Gelegenheit für alle(!)anderen Bischöfe und Kardinäle, die sich nicht völlig vom aktuell grassierenden Relativismus in der Kirche vereinnahmen lassen wollen, sich mutig hinter Kardinal Brandmüller zu stellen und sein Anliegen und seine Kritik an der Amazonas-Synode öffentlich zu unterstützen!


27

0
 
 Eliah 27. Juni 2019 
 

Wieviel Wahrheit ist willkommen (2/2)

An seine Stelle treten soll offensichtlich eine Allerlösungshysterie in seltsam-schauriger Nähe zu naturvölkischen Blut- und Boden-Parolen. Das Arbeitspapier zielt meines Erachtens allerdings auf mehr als einen schwerwiegenden Bruch mit der Tradition der Kirche ab. Es will nicht weniger als ihre Zerstörung - und die Schaffung eines neuen Etwas, das diesen Namen nicht mehr verdient, weil es nur noch Äußerlichkeiten mit der wahren Kirche gemeinsam hat. Erreicht werden soll das, wie das Arbeitspapier erkennen lässt, mit totalitären Mitteln. Auch im katholischen Bereich soll sich so vollziehen, was der italienische Politiker Ignazio Silone schon nach dem Sturz des Mussolini-Regimes vorhersagte: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen ,ich bin der Faschismus`. Nein, er wird sagen ,ich bin der Antifaschismus`“.


15

0
 
 Diadochus 27. Juni 2019 
 

@Stephaninus

Die Kritik von @Tonika finde ich durchaus angebracht. So gut die Kritik von Kardinal Brandmüller auch ist, was ist denn seit der correctio filialis geschehen? Papst Franziskus missbraucht seine Macht und dreht sein Ding, salopp ausgedrückt. Er pfeift auf seine Kritiker. Wo bleibt der Aufstand der Anständigen? Amazonien ist überall. Amazonien ist doch nur Mittel zum Zweck.


13

0
 
 Eliah 27. Juni 2019 
 

Wieviel Wahrheit ist willkommen (1/2)

In einem Text von Kardinal Brandmüller ist jedes Wort sorgsam abgewogen. Umso schwerer wiegt sein Urteil der Apostasie im Bezug auf die Amazonassynode und ihre Befürworter. Zweifellos ist es Abfall vom christlichen Glauben insgesamt, wenn zum ersten Mal in 2000 Jahren Kirchengeschichte heidnische Kulte als Quelle Göttlicher Offenbarung bezeichnet werden. Jeder, der sich damit identifiziert, ist damit zugleich infiziert. Infiziert mit dem Virus der Veränderungswut, die eine „Kirche“ will, die nicht mehr wiederzuerkennen ist. Kardinal Brandmüller legt den Finger in die Wunde, wenn er den Missbrauch geistlicher Ämter als das bezeichnet, was er ist: Klerikalismus. Klerikalismus ausgerechnet derjenigen, die mit diesem Begriff als Schlagwort ablenken wollen von den wahren Gründen für das Chaos in der Kirche. Der Kardinal hat die (noch) im Verborgenen wuchernden Bestrebungen erkannt, Jesus Christus als einzigen Erlöser des Menschengeschlechts abzulösen.


18

0
 
 Dottrina 27. Juni 2019 
 

Danke, Eminenz!

Diese ganze Amazonas-Synode ist doch überflüssig wie ein Kropf! Das Lesen des "Instrumentum Laboris" tue ich mir nicht an; die Zusammenfassung der Häresien und Apostasien von Kardinal Brandmüller sagen doch alles darüber aus. Auch ich habe unterzeichnet und gebe dem tapferen Kardinal meine Unterstützung.


26

0
 
 Stephaninus 27. Juni 2019 
 

@Tonika

Ich finde Ihre Kritik an Kardinal Brandmüller nicht angebracht. Für viele weitere so genannt konservative Bischöfe mag sie stimmen. Kardinal Brandmüller ist klipp und klar, bleibt dabei ruhig und verständlich. Mir wurde klar: die Ketzerrei ist ins Herz der Kirche vorgedrungen!


16

0
 
 Aegidius 27. Juni 2019 
 

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten ...


13

0
 
 MSM 27. Juni 2019 
 

Vergelt's Gott, Euer Eminenz,

für diese messerscharfe Analyse, die uns das gesamte Gift in diesem (Mord-)"Instrumentum laboris" offenlegt!


23

0
 
 Smaragdos 27. Juni 2019 
 

Häresie, Apostasie oder: mit der Amazoniensynode ins Schisma?

Starker Tobak! Laut Brandmüller sieht es so aus, als sei die Amazoniensynode der offizielle Startschuss für das Schisma der Kirche, selbstverständlich als gradueller Prozess verstanden (der freilich schon 2016 mit AL begonnen hat)! Denn Häresie und Apostasie können nur ins Schisma führen. Und mit dem Schisma dürfte die Verfolgung der treuen Katholiken beginnen.

Passend dazu hat die Muttergottes soeben (am 25. Juni) in Medjugorje gesagt, dass sie uns auf "neue Zeiten" vorbereite, damit wir "fest im Glauben" und "beständig im Gebet" seien... Wer weiss, was uns diese "neuen Zeiten" bringen werden?

Sehr tröstlich ist allerdings, dass sie hinzufügt: "so dass der Heilige Geist durch euch wirken und das Angesicht der Erde erneuern kann!" O ja, komm, Heiliger Geist!!


12

0
 
 Sagittarius 27. Juni 2019 
 

DANKE!!!

Danke Euere Eminenz für diese klaren Worte. Wenn ich mich nicht täusche, sind sie der erste höhere kirchliche Würdenträger, der sich zum "Instrumentum laboris" äußert. Gestern (katholisch.de) äußerte sich Kardinal Kasper zum Treffen folgendermaßen: "So habe man dieser Tage "angesichts der pastoralen Notsituation" in Amazonien "über eine Dispens für die Weihe von verheirateten Männern als Möglichkeit" gesprochen.... Niemand habe, wie teils behauptet, "die sakramentale Struktur der Kirche und der hierarchische Leitung in Frage gestellt."
Wieso steht aber im Text so verklausuliert (Nr. 127), ob es nicht angebracht sei, „neu darüber nachzudenken, ob die Ausübung von Jurisdiktion in allen Bereichen (Sakrament, Gerichtswesen, Verwaltung) bleibend an das Sakrament der Weihe gebunden sein müsse“. Kardinal Brandmüller resümiert daraus: "Aus einer solchen falschen Sicht ergibt sich dann (in Nr. 129) die Forderung, neue Ämter zu schaffen, die den Bedürfnissen der Amazonasvölker entsprechen."


18

0
 
 Tonika 27. Juni 2019 
 

Außer leere Kritik kommt von den konservativen Bischöfe nicht viel. Sie schauen tatenlos zu.

Ich bin maßlos enttäuscht wie im Namen der Papsttreue der Krieg gegen die katholische Lehre und Kirche hingenommen wird. Während es nur Zwergenaufstände seitens der konservativen Hirten gibt, schaffen die liberalen Bischöfe Fakten. Weder Kardinal Müller, Burke, Sarah noch Schneider stehen WIRKLICH AUF und schließen sich zusammen um gegen die liberalen Kräfte, die immer hemmungsloser ihren Zerstörungswerk ausleben, die Stirn zu bieten. Sie erstarren in falscher Loyalität, sind kleinmütig, passiv und reden nur. Daher geht Franziskus stur und unbeirrt seinen Weg. Ihn jucken weder der Missbrauchsskandal noch Viganos Vorwürfe oder die Dubia-Bischöfe und die Kritik am Dubai-Dokument. Solange die konservativen Bischöfe den Papst nicht im Angesicht widerstehen und ihn zu Verantwortung ziehen, wird er sich weiterhin despotischen verhalten und die Kirche nach seinem Gutdünken verstümmeln. Selbst hier Forum gibt es Leute, die jeder Kritik am Papst wie eine Blasphemie behandeln.


29

0
 
 Fatima 1713 27. Juni 2019 
 

"Es ist Zeit, auf die Stimme des Amazonas zu hören"

Und ich dachte immer, wir sollen auf die Stimme Gottes hören ...
Danke, Kardinal Brandmüller für die messerscharfe Analyse!


30

0
 
 Eremitin 27. Juni 2019 
 

Hervorragender Artikel

solche Männer(Kardinäle) braucht die Kirche für die echte und innere Erneuerung in Christus


22

0
 
 Eremitin 27. Juni 2019 
 

Danke für diesen sehr guten und notwendigen Brief

habe auch unterschrieben


18

0
 
 agora 27. Juni 2019 
 

Schisma

Es wird (muß?) zu einem Schisma kommen!


18

0
 
 Herbstlicht 27. Juni 2019 
 

Dank an Kardinal Brandmüller!

Er hat klar und sachlich das Arbeitspapier analysiert.
Den Neuerern wird es schwerfallen, argumentativ dagegenzuhalten.

Es ist sowieso unverschämt, den dortigen Bewohnern zu vermitteln, man meine es gut mit ihnen.
In Wirklichkeit werden sie nur vorgeschoben und dazu benutzt, um ganz eigene Interessen zu verfolgen und endlich durchzusetzen.
Das nenne ich Missbrauch von Menschen!
Und sie werden sich vermutlich nicht dagegen verwahren können.


23

0
 
 paul_1 27. Juni 2019 
 

Schöne Worte

Ich stimme den Worten auch zu. Hauptaufgabe muss die Verkündigung des Evangeliums bleiben und die Menschen in Christus zu bringen damit sie das ewige Leben erhalten.
Die Verheißung (Abraham), die uns gegeben worden ist bezieht sich himmlisches und nicht auf weltliches. Wir sind daher kein Linke Öko-Bewegung die weltliche Macht anstrebt sondern die Kirche des Herrn Jesus Christus.
Leider sehe ich in der Kirche andere Mehrheiten. Ich glaube, dass die Mehrheit bereits so durch die Medien verwirrt worden ist, dass sie die Wahrheit nicht mehr erkennen können und sich lieber um das Weltklima kümmert anstatt ihre Seele für das ewige Leben vorzubereiten.
Auch ist es sehr populäre auf diesen Trend aufzuspringen, obwohl uns der Vater eine Neue Erde versprochen hat und ein Reicht das Ewig andauern wird.


15

0
 
 hape 27. Juni 2019 

Rums. Das sitzt.

Mit diesem Schreiben von Kardinal Brandmüller, einem der vier Dubia-Kardinäle, dürfte klar sein, worum es bei der Amazonien-Synode eigentlich geht. Häresie und Apostasie. Zumindest in wesentlichen Punkten.

"Die Verwendung christlicher Worte und Begriffe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese ungeachtet ihres ursprünglichen Inhalts als bloße Worthülsen dienen." –

Die modernistische Idee einer moraltheologischen Weiterentwicklung derbleckt, wie man in Bayern sagt: entzaubert. Man setzt einen Begriff von Dogmenentwicklung voraus, "der dem genuin katholischen Verständnis schroff entgegengesetzt ist." – So isses.

Schöne Bescherung für die Prof. Schockenhoff und Zuhlener, für P. Ansgar Wucherpfennig und P. Klaus Mertes, für die Bisch. Kräutler, Overbeck usw. Last but not least: eine vorgezogene, aber umso saftigere Wiesnwatschn für Kardinal Kasper.

Angesichts einer solchen Gelehrtengaudi könnte man sich auf die Schenkel klatschen, wenn es nicht so bitter traurig wäre.


21

0
 
 Mysterium Ineffabile 27. Juni 2019 

Eine notwendige und mutige Stellungnahme,

die im Ton sachlich und ruhig ist und so gewaltig zum Kern des Problems vorstößt.


42

0
 
 Perlinde 27. Juni 2019 
 

Danke

Gerade für uns einfache Gläubige wird es immer schwerer sich zu orientieren. Ich halte mich an die Sakramente u. die Lehre der Kirche und vertraue darauf, dass jeder Mensch - wie P.JPII oft sagte - fähig ist die Wahrheit zu erkennen.


20

0
 
 Ginsterbusch 27. Juni 2019 

Kardinal Brandmüller exkommuniziert die Amazonas Synode

Gelobt sei Jesus Christus!


43

0
 
 Wunderer 27. Juni 2019 
 

Was ist in der Kirche los?

Was Kardinal Brandmüller zu Recht beklagt, sind aber die Eckpunkte dieses Pontifikats: Häresie und Apostasie. Wäre es nicht so, gäbe es dieses Machwerk namens Instrumentum Laboris gar nicht.

Ich wünschte mir ein klares Wort von Papst Benedikt XVI.


33

0
 
 wedlerg 27. Juni 2019 
 

Wie immer: glasklar in Analyse und Sprache

"Es ist mit Nachdruck festzuhalten, dass das „Instrumentum laboris“ in entscheidenden Punkten der verbindlichen Lehre der Kirche widerspricht, und darum als häretisch zu qualifizieren ist. Sofern sogar die Tatsache der Göttlichen Offenbarung in Frage gestellt bzw. missverstanden wird, ist darüber hinaus von Apostasie zu sprechen.

Dies ist umso mehr begründet, als festzustellen ist, dass das „Instrumentum laboris“ von einem rein immanentistischen Religionsbegriff ausgeht und Religion als Ergebnis und Ausdrucksform spiritueller Selbsterfahrung des Menschen betrachtet. Die Verwendung christlicher Worte und Begriffe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese ungeachtet ihres ursprünglichen Inhalts als bloße Worthülsen dienen.ª"

Der Papst wird die Frage beantworten müssen, ob er an Christus glaubt oder ein soziologischer Führer einer säkularen Sekte des 19./beginnenden 20.Jh. zu sein glaubt.


36

0
 
 UnivProf 27. Juni 2019 
 

Gratulation!!!

Eine mutige und maßgebende Verlautbarung!
Hoffentlich nehmen sich das auch die deutschen Bischöfe endlich einmal zu Herzen!!!


41

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Brandmüller

  1. Das II. Vatikanische Konzil: Probleme der Interpretation
  2. "Nehmt und esst..." - Gott schreibt gerade auch auf krummen Zeilen
  3. Ostern 2020 in der Zeit der Pandemie, ein Drama
  4. Wenn die Zäune eingerissen werden...
  5. Was auf dem Spiel steht. Es geht nicht um Amazonas – es geht ums Ganze
  6. ‚Ohne Juda, ohne Rom bauen wir Germaniens Dom’
  7. „Sie legten einen Eid auf das Glaubensgut der Kirche ab“
  8. „Sie legten einen Eid auf das Glaubensgut der Kirche ab“








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  5. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  6. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  7. Keine Veranlassung etwas zu ändern!
  8. Die Sprache der Engel
  9. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  10. Die Helden von Kalifornien
  11. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  12. Dümmer geht nimmer!
  13. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  14. Washington DC.: Priester angegriffen und verletzt
  15. „In dieser Stunde der Trauer…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz