Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  12. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  15. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung

Wo bekommen die jetzt genügend „diverse“ her?

24. Juni 2019 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die „KJG“ will „diverse“ in ihre Vorstände wählen. Ein Realitätscheck dieser populistischen Maßnahme zeigt die ideologische Verblendung der Jugendfunktionäre in einem einst katholischen Verband. Ein Montagskick von Peter Winnemöller.


Linz (kath.net)
Seit einiger Zeit hat man in Deutschland die Möglichkeit, sich dem Geschlecht „divers“ zuzuordnen. Ein Gesetz zum Personenstandsrecht nimmt die Genderideologie auf. Da es genau zwei menschliche Geschlechter gibt, versteht es sich von selbst, dass das erfundene Geschlecht „divers“ nicht gerade ein Renner ist. Nur sehr wenige Menschen haben bislang davon Gebrauch gemacht, sich als „divers“ zu bezeichnen.

Die „KJG“, die sich in ihrer Selbstdarstellung noch immer als „katholische junge Gemeinde“ bezeichnet, hat ihre Satzung angepasst und beschlossen, die bisherige Geschlechterparität von männlichen und weiblichen Vorständen um diverse Vorstände zu erweitern. Alle Geschlechter, d.h. die beiden real existierenden sowie das erfundene, sollen gemäß Satzung künftig in Vorständen vertreten sein. Die „KJG“ nimmt damit die Genderideologie auf, die Papst Franziskus als dämonische Ideologie bezeichnete.


Der Jugendverband wird damit ein Problem bekommen, das vermutlich dazu führt, dass die wenigsten Gliederungen des Verbandes künftig noch satzungsgemäße Vorstände wählen können. Die Zahl der bisher dem Geschlecht „divers“ zugeordneten Bürger in Deutschland bewegt sich niedrigen zweistelligen Bereich. Da der Verband ungefähr 80.000 Mitglieder (Stand 2009) hat, was einem Promille der Bundesbürger entspricht, ist fraglich, ob es in der „KJG“ überhaupt ein(!) Mitglied mit Geschlechtsmerkmal „divers“ im Ausweis gibt.

Die Lächerlichkeit der Maßnahme der „KJG“ zeigt ein kurzer Blick auf das wirkliche Leben. Ein solcher gibt einerseits einen Einblick in die Weltsicht katholischer Nachwuchsfunktionäre. Die leben längst in einer Fantasiewelt. Katholisch, das ist keine Frage, ist die „KJG“ schon lange nur noch nominell. Viele der Mitglieder sind in der „KJG“, weil Gemeinden auf diesem Wege ihre Jugendarbeit realisieren. Von der Leiterschulung über die Versicherung bis zur Vergabe von Zuschüssen macht die örtliche „KJG“ die Jugendarbeit in der Gemeinde scheinbar leichter.

Viele Pfarrer machen sich keine Gedanken darüber, wie die Wirklichkeit in diesem einst katholischen Verband aussieht.
Der jetzige Satzungsbeschluss wirft ein allzu deutliches Licht auf das unselige Wirken dieses Verbandes, der wie alle katholischen Jugendverbände mit Kirchensteuermitteln reichlich subventioniert wird.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  2. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  3. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  4. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  5. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  6. Hippe Missionare sind brandgefährlich
  7. Bischof sein in Opferperspektive
  8. Ein entscheidungsrelevantes „We shall see“ zur Synodalkonferenz
  9. Das Ende der Säkularisierung hat begonnen
  10. Die Kirche bleibt der Welt fremd






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz