Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Das Wunder der Eucharistie – Zentrum des Lebens der Kirche

23. Juni 2019 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus an Fronleichnam: Gebt ihr ihnen zu essen! – Die Umkehr von der Logik des ‚jeder für sich“ zur Logik des Teilens. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am neunten Sonntag im Jahreskreis, an dem in Italien und anderen Ländern das Hochfest Fronleichnam nachgefeiert wird. Papst Franziskus wird die heilige Messe mit Prozession dieses Jahr wieder nicht auf dem Vorplatz der Lateran-Basilika, sondern am Nachmittag diesmal in der Pfarrei „Santa Maria Consolatrice“ im Stadtviertel Casal Bertone feiern.

Das Evangelium unterbreite die Episode des Wunders der Brotvermehrung (Lk 9,11-17), die am Ufer des Sees von Galiläa stattfinde. Jesus habe die Absicht, vor Tausenden von Menschen zu sprechen und zu heilen zu bewirken. Bei Einbruch der Dunkelheit treten die Jünger an den Herrn heran und sagen zu ihm: „Schick die Leute weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen, dort Unterkunft finden und etwas zu essen bekommen; denn wir sind hier an einem abgelegenen Ort“ (V. 12). Aber Jesus antworte: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ (V. 13). Diese Worte erregen das Erstaunen der Jünger, die erwiderten: „Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für dieses ganze Volk etwas zu essen kaufe“.


Jesus lade seine Jünger ein, eine echte Umkehr von der Logik „jeder für sich“ zur Logik des Teilens zu vollziehen, ausgehend von dem Wenigen, das die Vorsehung uns zur Verfügung stelle. Er sagt ihnen: „Lasst sie sich in Gruppen zu ungefähr fünfzig lagern!“ (V. 14).

Dann nehme er die fünf Brote und die beiden Fische in die Hand, wende sich an den himmlischen Vater und spreche das Segensgebet. Er beginne die Brote zu zerbrechen, die Fische zu teilen und sie den Jüngern zu geben, die sie an die Menge verteilten.

Dieses Wunder, das so wichtig sei, dass es von allen Evangelisten erzählt werde, zeige die Kraft des Messias und gleichzeitig sein Mitleid mit dem Volk. Diese erstaunliche Geste bleibe nicht nur eines der großen Zeichen des öffentlichen Lebens Jesu, sondern nehme auch das Gedenken an sein Opfer vorweg: an die Eucharistie, das Sakrament seines Leibes und seines Blutes.

Die Eucharistie ist die Zusammenfassung der gesamten Existenz Jesu, die ein einziger Akt der Liebe für den Vater und die Brüder und Schwestern gewesen sei. Auch dort nahm Jesus wie beim Wunder der Brotvermehrung das Brot in die Hand, „erhob das Segensgebet zum Vater, brach das Brot und gab es den Jüngern“. In diesem Moment, am Vorabend seiner Passion, habe er in dieser Geste das Testament des neuen und ewigen Bundes hinterlassen wollen.

Jedes Jahr lade uns das Fronleichnam-Fest ein, das Wunder und die Freude über dieses wunderbare Geschenk des Herrn, die Eucharistie, zu erneuern. Diese dürfe nie zur Gewohnheit werden. Jedesmal, wenn man zur Kommunion gehe, solle es sein, als tue man dies zum ersten Mal.

Ausdruck des eucharistischen Glaubens des heiligen Volkes Gottes „sind die Prozessionen mit dem Allerheiligsten, die überall in der katholischen Kirche an diesem Hochfest stattfinden“.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz