22 Juni 2019, 08:30
Es gibt genau eins, das attraktiv an Kirche ist: die Gegenwart Jesu
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Johannes Hartl: "Wo das Evangelium durch politisch nette Gemeinplätze ersetzt wird, die niemandem wehtun, wo nicht gebetet wird, wo nicht mehr an Wunder geglaubt wird, muss man sich nicht wundern, wenn keine Kraft mehr spürbar ist."

Augsburg (kath.net)
Der deutsche Theologe Johannes Hartl, Gründer und Leiter des bekannte Gebetshauses in Augsburg, hat gestern auf Twitter klare Kritik an den Kirchen in Deutschland geübert. In einem ersten Tweet schrieb Hartl: "Ich kann die Frage nicht mehr hören, was Kirche tun müsse, um attraktiv zu werden. Es gibt genau eins, das attraktiv an Kirche ist: die Gegenwart Jesu. Wo tatsächlich sein Wort geglaubt, gebetet, gefastet und seiner Kraft konkret vertraut wird, ist auch Kraft da." Und durchaus passend zum derzeit laufenden Evangelischer Kirchentag, der medial vor allem durch die Ausladung der AFD und dem Workshop „Vulven malen“ thematisiert wird, folgte dann Tweet Nummer 2: "Wo das Evangelium durch politisch nette Gemeinplätze ersetzt wird, die niemandem wehtun, wo nicht gebetet wird, wo nicht mehr an Wunder geglaubt wird, wo für keine klare biblische Botschaft mehr eingestanden wird, muss man sich nicht wundern, wenn keine Kraft mehr spürbar ist."

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