Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  10. "Und dann kam der November 2020"
  11. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau

Gebet kann Dinge verändern!

17. Juni 2019 in Kommentar, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Auftritt von Sebastian Kurz bei "Awaking Europe" in Wien sorgte für Begeisterung, aber auch emotionsgeladene Ablehnung sowohl aus politischen als auch aus christlichen Kreisen - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net/rn)
„Awakening Europe“, so nennt sich eine Veranstaltung in Wien, die vier Tage lang nach 10.000 Christen in der Wiener Stadthalle versammelte. Medien berichteten im Vorfeld kaum, doch das änderte sich wenige Stunden vor Ende Veranstaltung schlagartig. Was war passiert? Sebastian Kurz, der ehemalige Bundeskanzler der Republik Österreich, hatte die Veranstaltung besucht. Nur wenige wussten darüber im Vorfeld Bescheid, bekannt wurde es erst am Sonntag knapp vor dem Eintreffen des Ex-Kanzlers.

Sebastian Kurz sprach lediglich einige wenige knappe aber freundliche Grußworte. Er war bereits dabei die Bühne zu verlassen, als Ben Fitzgerald, evangelikaler Pastor aus Australien und Leiter von „Awakening Europe“, den Impuls hatte, für Kurz zu beten. Kurz selbst wusste im Vorfeld nichts davon. Ben Fitzgerald lud dabei auch die 10.000 Teilnehmer der Veranstaltung ein, für den Jung-Politiker zu beten, was diese gerne taten.

Für die Teilnehmer von „Awakening Europe“ ist diese Art von Gebet übrigens überhaupt nichts Außergewöhnliches, es wurde in diesen vier Tagen auch in der gesamten Stadt Wien bei sogenannten „Outreaches“ Menschen auf der Straße ein Segensgebet angeboten.

Später wurden die Videos ins Internet gestellt – das genügte, um via Twitter-Blase Journalisten darauf aufmerksam zu machen, die das „Skandälchen“ dann medial verarbeiteten. Zuerst thematisierte der „Standard“ die Story, später zog „Österreich“ nach und schrieb: „Dieses Video ist der absolute Hit auf Facebook und Twitter, die Zugriffszahlen auf YouTube gehen seit heute durch die Decke: Sebastian Kurz wurde am Sonntag bei einem religiösen Mega-Event in der ausverkauften Wiener Stadthalle gesegnet – rund 10.000 Menschen beteten mit erhobenen Armen für den Ex-Kanzler.“

Soweit so unspektakulär. Durch diese Berichte hatten inzwischen auf den verschiedenen Plattformen von kath.net hunderttausende Menschen die Videos gesehen, bei kathnet-YouTube folgte ein unglaublicher Sturm von Hasskommentaren, sodass dort die Kommentarfunktion eingeschränkt werden musste. Auch bei kath.net-Facebook häuften sich die Hasskommentare, die von außerhalb kamen.


Traurig mutet es allerdings an, dass es nicht nur von links-liberaler Seite massive Anfeindungen gab, sondern auch von Christen, die dem Altkanzler ganz einfach unterstellten, eine Wahlveranstaltung abgehalten haben und dabei wohlmeinend Christen zu benützen.

Vergessen wurde, dass Kurz bereits vor drei Jahren bei einer ähnlichen Veranstaltung, dem Marsch für Jesus in Wien anwesend gewesen war – der übrigens wie auch das "Awakening" auch damals zeitgleich zur Gay-parade in Wien stattgefunden hatte, die Kurz nie besucht hat. Kein Mensch hat Kurz vor drei Jahren vorgeworfen, eine Wahlveranstaltung abgehalten zu haben. Aufgrund seines Auftritts bei „Awakening Europe“ kamen nun solche Unterstellungen, obwohl Kurz durch diesen Auftritt nun massive Anfeindung erlebt, einerseits von Seiten der journalistischen Twitter-Blase (Armin Wolf, Jan Böhmermann...), andererseits auch von so manchen Christen, die mit erstaunlicher Überheblichkeit über die innerste Gesinnung eines Menschen urteilen ohne in ihn hineinsehen zu können.

So meinte Caritas-Chef Michael Landau auf Twitter ernsthaft: "Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." (Mt 6,6) - Von Stadthalle steht da nichts. Da hat der @MathiasB89 völlig Recht.“ – Aufgrund dieser „Logik“ hätte eigentlich sein Vorgesetzter Kardinal Christoph Schönborn ebenfalls niemals in der Stadthalle beten dürfen, und sollte ab heute (Montag) eventuell auch veranlassen, alle Kirchen des Landes zu schließen, damit nur ja niemand mehr öffentlich beten kann.

Gewinnen konnte Kurz – politisch gesehen, bei "Awakening" – nicht viel, das wusste er bereits im Vorfeld, er kam trotzdem zur Veranstaltung.

Was so mancher der Christen, die sich über das Gebet für Kurz so aufregen, offensichtlich nicht weiß: In der Heiligen Schrift wird mehrfach zum Gebet für Politiker aufgefordert, in 1 Tim 2,1-2 heißt es: „Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.“ Dies nehmen insbesondere evangelikale Christen seit geraumer Zeit sehr ernst. In den USA ist dies auch Politikern gegenüber durchaus üblich und kein großer (medialer) Aufreger.

Ein anderes Argument von so manchem Kritiker ist, dass Kurz keine christliche Politik mache. Dies wiederum ist im Bezug auf dieses (und jedes anderes Gebet) völlige Nebensache, denn Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, beten für jeden – es ist nicht erforderlich, einen moralischen Persilschein mitzubringen, um sich für Gebet zu „qualifizieren“!

Es gibt selbstverständlich auch für Gebet offene Menschen aus anderen Parteien: so wurde zum Beispiel in Gmunden beim KISI- Pfingsttreffen 2018 von 1000 überwiegend jungen Katholiken ein Segensgebet für die anwesende SPÖ-Bürgermeisterin von Altmünster gebetet, die offensichtlich erfreut und berührt war. Auch beim jüngsten Gebetstreffen im Parlament wurde für die Politiker gebetet, eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Ein Gedankenspiel: Nehmen wir einmal an, dass Kurz doch wegen der Wahl gekommen ist und dort eine Wahlrede gehalten hat. So what? Was wäre das Problem, wenn sich ein Politiker bemüht, Christen zu gewinnen? Tritt der Bundespräsident bei der EuroPride öffentlich auf, hat doch auch niemand ein Problem? Kein anderer Politiker – außer Gudrun Kugler - hat sich bei "Awakening" blicken lassen. Alle hätten kommen können, und für alle, egal von welcher Partei, wäre gebetet worden.

Gebet von 10.000 Menschen vor Ort und vielen tausenden Menschen über den Stream für eine Person bleibt nie (!) ohne Folgen. Ein Gebet von Ben Fitzgerald, der so eine radikale Bekehrung zu Christus erlebt hat und als Vollzeitmitarbeiter das Evangelium auf der ganzen Welt verkündet, ist ein besonderes Geschenk.

Gebet kann Dinge verändern, die wir vielleicht nicht sofort sehen können, selbst wenn – rein theoretisch – die Motive über das Kommen nicht ganz „rein“ gewesen wären. Wer gibt uns Christen eigentlich das Recht, die innerste Motivation eines Menschen zu beurteilen und ihn dann zu ver-urteilen?

Negativ überrascht bin ich davon, dass so manche „Fromme“ eine Enge entwickelt zu haben scheinen, die de facto die Kraft des Gebetes verleugnet und missversteht- die sie am Ende des Tages noch ähnlich agieren lässt wie eine links-liberale agnostische Seite, die Kurz richtiggehend hasst, mit einer unfassbar lieblosen öffentlichen Wortwahl.

Aber: wir Christen sind fest überzeugt von Dingen, die wir nicht immer gleich sehen können: durch unser vereintes Gebet kann etwas bewirkt werden. Beten wir also für Sebastian Kurz und auch andere Politiker, die die Nähe der Christen suchen und dies auch zulassen. Wer macht mit?

Das "Aufreger-Video:


Ansprache von Sebastian Kurz:


Rede von Sebastian Kurz bei Awakening Europe - 17.6.2019 from kath.net on Vimeo.

Video-Kommentar von Philipp Knapp zur Aufregung um KURZ



All das können wir in die göttliche Whatsapp-Gruppe weiterleiten! from kath.net on Vimeo.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 19. Juni 2019 
 

Sehr geehrter Herr Caritas-Chef Michael Landau

Caritas ist meines Wissens nach eine katholische Institution.
Wie kommen sie dazu Besucher einer christlichen Veranstaltung zu kritisieren?

Katholisch heißt "allumfassend", somit schließen wir alle ein.

Oder sind sie nicht katholisch? Sind sie nur ein bezahlter Mietling?
Bitte nicht missverstehen, es ist nur eine Frage. Wir, das Fussvolk, glauben nämlich das bei katholischen Vereinen, Verbänden.... katholische Chefs sind....


7

0
 
 Montfort 18. Juni 2019 

Im Jahr 2017 war der Caritaspräsident Landau hoch erfreut

über den Besuch von Bundeskanzler Kurz!

Steht Landau nun den Unterstützern dr Regenbogenparade denn mittlerweile näher als betenden Christen?

Damals war er noch so gesinnt:
"Landau zeigte sich dankbar für die prominente politische Unterstützung..."

Nachzulesen hier:

mobil.krone.at/1598210


10

0
 
 lesa 18. Juni 2019 

Eph 6

Danke für viele Kommentare hier, aus denen bekennender Glaube spricht! @Montfort: Beim Anhören der von Ihnen inhaltlich beschriebenen Nachricht (Großes Lob auf das bereits "Erreichte" (auf dem Weg der Demontage der von Gott vorgegebenen Familie!) als Errungenschaft der "Gerechtigkeit" kam mir das Wort der Hl. Schrift in den Sinn: "Sie jubeln bei schlimmer Verkehrtheit." Radio schleunigst abgedreht und sofort einen Rosenkranz gebetet.
Täglich konkret Gebet für die Politiker einplanen - und sei es ein Vater unser und Gegrüßet seist du Maria. WEr tut das schon? Bleibt es nicht zum Großteil bem "Man sollte?" Die stehen in einer Auseinandersetzung geistiger Mächte, von denen die meisten von ihnen gar nichts wissen und die sie anders nie und nimmer werden bewältigen können ...


8

0
 
 paul_1 18. Juni 2019 
 

Landau ich bitte für dich, dass du deine Aussage berichtigst

Herr Kurz war ja der einzige prominente Politiker, der zu dieser Veranstaltung hingegangen ist. Die anderen sind ja lieber zur Regenbogenveranst. gegangen, damit sie gut in der Presse dastehen. Kurz hat sich diesen Segen nicht erbeten sondern er ist ihm zugefallen und er hat ihn mit Dank angenommen. Trump hat in erbeten vom Priester. Auch wenn unser Erzbischof und Kardinal Schönborn es leicht berichtigt, hat er damit auch den Segen für Kurz mit seinem Gebet als höchster Vertreter der kath. Kirche in Österreich bestätigt. Wie schon erwähnt hat der Heilig Paulus im heiligen Geist aufgerufen, dass wir für alle Menschen beten sollen auch für die an den höchsten Positionen, dass sie dem Herrn Jesus Christus dienen, damit die Christen ein gutes und einfaches Leben führen können. Zu Caritas-Präsident Michael Landau Aussage, dies stimmt nur wenn man für sich bei Gott fleht. Wenn man aber für andere betet ZB im ottesdienst dann sollte man das laut tun, damit jene es wissen und dafür danken


9

0
 
 Montfort 18. Juni 2019 

Ich frage mich ja schon, was es bedeutet, wenn Politiker auf der Regenbogenparade

(am vergangenen Samstag in Wien) Reden schwingen und sich beklatschen lassen - ist das dsnn keine "Unterstützung"?

Immerhin hat Ex-Bundespräsident Heinz Fischer unter Gejohle und Applaus der Menge dort Zusammenhalt eingemahnt: "Gemeinsam können wir sehr, sehr, sehr viel erreichen."

Auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, der grüne Bundessprecher Werner Kogler, SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszky und NEOS-Klubobmann Christoph Wiederkehr traten dort auf.

Bei dieser "Gay Pride"-Veranstaltung mit mehr als 500.000 Teilnehmern "durften" Politiker also auftreten und sich von Unterstützern für den Kampf für "gemeinsame Werte" bejubeln lassen - und ein anderer Politiker wird ausgebuht, wenn er vor 10.000 Christen auftritt und diese für ihn "Weisheit und Gerechtigkeitssinn" erbitten?

Wenn Medien und Gesellschaft die Macht des Gebetes so "fürchten", geben sie doch (ungewollt) Zeugnis ab für Macht des Gebetes der Menschen und für die Pracht Gottes, um die es geht: God's Pride! ;-)


17

0
 
 horologius 17. Juni 2019 
 

Wenn der Gegner zurückschießt

in so einer Angelegenheit, bedeutet es nur, dass der gewaltige Gebetsschuss in die richtige Richtung abgefeuert wurde. Anscheinend befinden sich auch Gegner in den eigenen Reihen. Die sollten an 1955 denken, als im vielgeliebten Österreich Hunderttausende, gerade auch Politiker wie Figl, Raab und Co., mit dem Rosenkranz auf die Strasse gingen. Lernen Sie Geschichte, ja?


11

0
 
 nazareth 17. Juni 2019 
 

Selbstoffenbarung wer gegen Gebet von verschiedenen christlichen Konfessionen ist. Und sagen"stilles Gebet im Kämmerlein ist besser"offenbart auch "Herr ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser Pharisäer dort".. Der Schuss geht nach hinten los...


8

0
 
 Marianus 17. Juni 2019 

Danke für diesen wichtigen Kommentar,

der einiges zurecht rückt. V.a. die Notwendigkeit, für jeden Menschen, völlig unabhängig von seiner politischen und sonstigen Orientierung, ja, selbst für unsere Feinde zu beten. Wir haben keine bessere Waffe als das Gebet. Auch in dieser Beziehung können wir viel von unseren verfolgten Glaubensgeschwistern lernen, die bekanntlich - überall in der Welt! - für ihre Verfolger beten.


13

0
 
 mphc 17. Juni 2019 

Ich möchte daran erinnern, dass nach dem 2.Weltkrieg

jedes Jahr um das Fest Mariä Namen (12.September) eine Gebetsprozession auf der Ringstraße in Wien für die Freiheit Österreichs stattgefunden hat. 1953 nahmen bereits 50.000 Menschen teil. Angeführt wurde die Prozession von Politikern wie den Bundeskanzlern Leopold Figl und Julius Raab. Und 1955 bekamen wir den Staatsvertrag. (Quelle Rosenkranzsühnekreuzzug)
Wie lange musste Duellant auf seine Wiedervereinigung warten?


5

0
 
 matthieu 17. Juni 2019 
 

Fürbitten

Die armen Leutchen, die gar nicht wissen, dass ständig für sie gebetet wird :)
- ich erinnere mich daran, wie Papst Benedikt angefeindet wurde im Zusammenhang mit der Karfreitags-Fürbitte für unsere älteren Brüder. Es ging ja nur um eine Formulierung, die Tatsache, DASS wir schon immer für die Juden beten, war den meisten Kritikern gar nicht bewusst. Insgeheim musste ich schmunzeln bei dem Gedanken, dass wir ja auch für die Atheisten für-bitten (alle, die noch fern sind von DIR). Ob sie das wissen?


6

0
 
 Smaragdos 17. Juni 2019 
 

Ich wünschte mir, alle Politiker aller Parteien würden an christlichen Veranstaltungen wie Awakening Europe teilnehmen! Das würde ihnen sehr gut tun, denn wenn es in Europa so schlecht geht, dann u.a. weil wir lauter unchristliche Politiker haben. Für Politiker beten, ist nicht nur gut, sondern dringend erforderlich.


15

0
 
 w-maria 17. Juni 2019 
 

Die österreichische Journaille

Dass sich jemand über den Auftritt eines Politikers, noch dazu eines Mannes, der derzeit keine offizielle Funktion für die Republik ausübt, aufregt, zeigt den Zustand unserer Medien und Gesellschaft. In Deutschland ist es seit Jahren üblich, dass die Bundeskanzlerin, zahlreiche Minister, Vertreter viele Parteien, der Bundestagspräsident und sogar der Bundespräsident allesamt bei Kirchentagen und Katholikentagen und anderen christlichen Veranstaltungen ganz öffentlich und offiziell auftreten und sprechen. Man kann jetzt von diesen Veranstaltungen halten, was man will. Aber hier geht es ja um etwas anderes. Auch ich glaube, das ist wichtig ist, das Gemeinsame der Christen in den Blick zu nehmen, gemeinsam zu beten, dann wird uns der Heilige Geist auch helfen, das Trennende zu überwinden. Die Initiative Europe shall be saved, die von verschiedenen Rednern, ich glaube, auch von Johannes Hartl, unterstützt wird, ist ein guter Schritt. Beten wir für Europa, unsere Gesellschaft und die Medien


15

0
 
 Ad Verbum Tuum 17. Juni 2019 

Ökumene

@Gandalf
...
Luft holen muss man da tatsächlich immer wieder - vor allem jedoch, da sie zu häufig völlig einseitig entstellt wird.
Auch Mission Manifest macht die Notwendigkeit der überkonfessionellen Bündelung der Kräfte deutlich - da zusammenzustehen wo es passt ohne das Trennende zu übersehen - wie sonst soll das Christentum wieder sichtbar werden.

Lassen Sie sich nicht beirren!


13

0
 
 Ad Verbum Tuum 17. Juni 2019 

Vielen Dank,

für diese Kommentierung und Einordnung. Und zur Ergänzung: die Politiker-Auftritte bei den Kirchentagen sind sehr viel mehr Effekt-heischend, da die Kirchentage nur noch bedingt mit Glauben zu tun haben.
Wenn sich andersherum ein Politiker zu einem echten Evangelisierungstreffen traut .. dann ist er ein anderes, mutigeres Kaliber - wofür ich eher dankbar, als denn aufgeregt bin.


17

0
 
 leemorgan 17. Juni 2019 

Yes

Danke. So wahr. Amen!


12

0
 
 AntlitzChristi 17. Juni 2019 
 

Betet für einander

Als ich das Video sah, dachte ich: "Super" - es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Es war für mich eine Freude, diese schöne Geste der Fürbitte zu sehen, und auch das Sebastian Kurz das Gebet angenommen hat. Gott hat sicher Seinen Segen da hineingelegt und darauf kommt es an!


23

0
 
 Veritatis Splendor 17. Juni 2019 

Wir beneiden Euch Österreicher :-)

...und danken Gott für ihn und seine europaweite Vorbild-Wirkung.

NB: die irrationale Wut des linken Spektrums auf ihn (oder auch Trump) ist eher ein Qualitätsmerkmal für mich :-)


17

0
 
 mphc 17. Juni 2019 

Ohne das Gebet für Altkanzler Kurz

hätten die Medien diese große Gebetsveranstaltung verschwiegen.
Und erinnern wir uns: der Vorgänger von Kurz als Bundeskanzler hat am Life-Ball in Wien teilgenommen. Dieser Ball hat leider nichts mit dem Lebensschutz zu tun sondern eher mit der Propaganda für die Anliegen der Homo-Bewegung.


12

0
 
 derGl?ckliche 17. Juni 2019 
 

Ich fand das Gebet gut.

Aber ihr müsst mal nachschaun was im Standardforum abgeht! Die vielgerühmte Toleranz gilt anscheinend nicht gegenüber Christen.


13

0
 
 paul_1 17. Juni 2019 
 

Der Hass der Welt gegen die wahren Jünger

Jene aber die der Welt nachrennen, werden von allen Medien mit Lobeshymnen verherrlicht. Daran erkennt man die wahren Jünger Christi, diese werden von der Welt beschimpft und verworfen, weil ein anderer Geist in ihnen ist als in der Welt.


13

0
 
 paul_1 17. Juni 2019 
 

Der Hass der Welt gegen die wahren Jünger, Johannes 15,18-20

Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Ohne Zweifel ist Herr Kurz ein einfacher Mensch, der sich für seine Bürger einsetzt und versucht einen gerechten Weg zu gehen und in Frieden mit allen Menschen Lösungen zu finden. Ich bete auch für ihn, dass er sich nicht der Welt hingibt sondern den Weg Christi geht. Was wirklich wichtig ist, dass jene Menschen, die die Wahrheit in Christus sagen oder tun wollen von allen Seiten Anfechtung, Missgunst und Beschimpfung ausgesetzt werden.


8

0
 
 Wunderer 17. Juni 2019 
 

Leider gibt es solche

"Frommen", die nur an ihr kleines Ego denken und meinen, sie hätten die Weisheit gepachtet, indem sie Christus für sich beanspruchen, ihn in ihr selbstgemachtes Gefängnis schließen, wo sie Ihn immer allein für sich haben. Nein, solche Christen sind nicht fromm, sondern degeneriert.

Der Haß von linksgrünrotgelbviolett, diesen Feinden ist lächerlich und für sie selbst sehr kräftezehrend.
Ähnlich wie der katholische Alt- und hoffentlich Neu-Kanzler Kurz wurde ja auch der bayrische Ministerpräsident Söder angegangen wegen dem Anbringen der Kreuze. Auch da meldeten sich die "Frommen" zu Wort, an der Spitze der Erzbischof von München.


7

0
 
 PerryR 17. Juni 2019 

Danke

Aus deutscher Sicht freue ich mich, dass so etwas in Österreich möglich ist, die Hasswelle von den Böhmermännern & Co(wen hasst der eigentlich nicht?!) zeigt nur, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Danke kath.net, Ihr seid in diesen Zeiten meine einzige(!) Informationsquelle zu der ich 100% Vertrauen habe, in den BRD-Systemmedien hätte ich über die Segnung Kurz NIE, es sei denn in einem sehr diskreditierenden und herablassenden Artikel, etwas erfahren. Danke! Gott schütze uns. Gott schütze Deutschland, Österreich und die Schweiz, Gott schütze kath.net. Amen.


14

0
 
 Gandalf 17. Juni 2019 

DANKE :-)

P.S. Und der nächste Kommentar kommt auch in den nächsten Tagen... Thema: Warum eine gute Ökumene für Katholiken überlebenswichtig ist.. Bitte hier dann aber vorher tief Luft holen, bevor ihr den lesen werdet ;-)


13

0
 
 lesa 17. Juni 2019 

Sachlich und differenziert

Klasse Artikel, danke!


11

0
 
 Diadochus 17. Juni 2019 
 

Bete und vertraue

Bete und vertraue - das ist mein Leitmotto. Ich bete im Vertrauen darauf, dass Gott mir das gewährt, worum ich bitte, auch wenn ich mich in der Drangsal befinde und ich vermeine, Er erhöre mich nicht. "Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen", wie es im Magnifikat heißt. Ich vertraue. Das Gebet ist das Gegenteil von Fluchen. Durch das Gebet rufen und erflehen wir den Segen und die Gnade Gottes vom Himmel herab. Genau das ist in Wien geschehen. Dem Gebet schließe ich mich an. Wenn das jeder Christ tut, ist Europa gesegnet. Jeder Mensch soll, wenn er einem Christen begegnet, gesegnet und freudiger als vorher des Weges ziehen. Schon die Grußformel "Grüß Dich Gott" ist ein kleiner Segen, aber heute sagt man nur noch Hallo!. Wer hätte mit solchen hasserfüllten Begleiterscheinungen, auch von christlicher Seite (siehe Caritasdirektor im Artikel), gerechnet? Jetzt sind, wie @wedlerg bemerkte, Masken gefallen. Der Artikel gefällt mir.


7

0
 
 Joy 17. Juni 2019 
 

Ist absolut zu begrüßen,

wenn Politiker nicht nur bei der Regenbogenparade und beim Fastenbrechen präsent sind, wo ihnen der mediale Applaus sicher ist. Für mich ein klarer Pluspunkt für Kurz, weil Mut dazu gehört, zu einer christlichen Veranstaltung zu gehen, im klaren Bewusstsein, dann medial Prügel zu beziehen


13

0
 
 Gal 17. Juni 2019 

Danke

Sehr guter ausgewogener Artikel. Vielen Dank!
Ich bin sehr bestürzt und traurig, ueber die zunehmende Polarisierung zwischen Katholiken die Vatikan II und seine Oeffnung fuer Oekumene weitgehend ablehnen, und Katholiken die für Ökumene eintreten und anerkennen, dass auch die Katholische Kirche von Pfigslern und Freikirchen lernen kann.


10

0
 
 Nummer 10 17. Juni 2019 

Ein sehr erhellender, sachlich-logischer Artikel, vergelt's Gott!

Sehr gut geschrieben! Gott hat sicher Gefallen an diesem klaren Artikel, danke schön!!!
Ich bin ganz Ihrer Meinung.
Der HERR segne Sie! Der HERR segne kath.net!


5

0
 
 priska 17. Juni 2019 
 

Ich bete gerne für Politiker aber für alle Politiker nicht nur für einen ,das sie zu Jesus finden und eine Politik führen nach Gottes willen ,Keine Abtreiben,die Ehe für alle abschaffen für arme Familien da sind .


7

0
 
 wedlerg 17. Juni 2019 
 

Die Masken fallen

Linke Kreise versuchen, die Deutungshoheit über alles was medial passiert zu beherrschen.

Wer bei der Werte-Union in D auf den twitter-Account geht, erhält nur Hasskommentare gegen die Werte-Union. Die Werte-Union ist den Linken gefährlich, weil sie die CDU wieder auf die richtige Spur bringen könnte.

Kurz ist den Linken ein Dorn im Auge, weil er die Massen begeistert. Gerade in der Caritas sitzen die Linken mit breiter Brust: kirchliche Gelder einstreichen und linke PR machen...

Alles halb so wild. Wir werden den linken Netzwerkern in und außerhalb der Kirche trotzen müssen. Immerhin wissen wir jetzt, wer innerhalb der Kirche glaubt und wer linke PR macht.


15

0
 
 Habgottlieb 17. Juni 2019 
 

Danke

Ein schöner Artikel, dem ich mich voll und ganz anschließe.


11

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. USA: ‚Jericho Marches’ für ehrliche und gerechte Wahl
  2. Biograf: Polnische Babysitterin lehrte den Seligen Carlo Acutis beten
  3. Gebetsmarsch in Washington DC am 26. September
  4. Beten im Dialekt?
  5. „Deutschland betet gemeinsam“ – kath.net ruft zum Mitbeten auf!
  6. Bete für Österreich!
  7. Spanische Bischofskonferenz warnt vor Zen-Meditation
  8. Geistliche Adoption ungeborener Kinder
  9. Gebetstipps aus den unterschiedlichen franziskanischen Orden
  10. Herr, lehre uns beten!








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  5. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. "Und dann kam der November 2020"
  8. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  12. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  13. Berliner Gericht: Aufhängen von Bibelzitaten erfüllt nicht Tatbestand der Volksverhetzung
  14. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  15. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz