Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Vergewaltigungsopfer als Rechtfertigung für Abtreibung

6. Juni 2019 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sind diejenigen die Extremisten, die für das Recht auf Leben für alle eintreten, unabhängig von ihrer Entstehung? Diese Frage stellt Ryan Bomberger, der selbst bei einer Vergewaltigung gezeugt wurde.


Purcellville (kath.net/LSN/jg)
Er gehöre zu dem einen Prozent, das für die Rechtfertigung von 100 Prozent der Abtreibungen herhalten müssen. Das schreibt Ryan Bomberger, der bei einer Vergewaltigung gezeugt worden ist. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Seine Mutter entschied sich für das Leben ihres ungeborenen Sohnes. Dieser wuchs bei Adoptiveltern auf und setzt sich heute mit der Radiance Foundation für den Lebensschutz ein.

„Meine Mutter wurde vergewaltigt, aber sie lehnte den Gewaltakt der Abtreibung ab“, schreibt er wörtlich in einem leidenschaftlichen Appell für den Lebensschutz. Auch sei er selbst nicht das „Überbleibsel des Vergewaltigers“, wie es die Demokratische Senatorin Vivian Davis Figures im Zusammenhang mit dem Abtreibungsgesetz von Alabama formuliert hat. „Wie heilt man Gewalt mit mehr Gewalt?“, fragt er.


Er sei mit seiner Geschichte nicht allein, fährt er fort und zählt eine ganze Reihe von Personen auf, die bei einer Vergewaltigung gezeugt worden sind und sich heute für den Schutz der Ungeborenen einsetzen. Auch seine Mutter sei kein Einzelfall gewesen schreibt er und zählt einige Frauen auf, die sich nach einer Vergewaltigung „mutig für das Leben entschieden“ haben. Die Erfahrungen dieser Menschen würden eine andere Seite dieses schmerzhaften Themas zeigen, als man sie von den Massenmedien gezeigt bekomme.

„Wer sind die Extremisten?“, fragt er. Sind es wirklich diejenigen, die für das Recht auf Leben für alle menschlichen Wesen eintreten oder diejenigen die eine Million Abtreibungen pro Jahr in den USA gutheißen? Er selbst zähle sich zu den „leidenschaftlichen Advokaten für das Leben“, welche die „radikale Vorstellung“ vertreten würden, dass alle Menschen den gleichen und unverlierbaren Wer haben, unabhängig davon wie ihr Leben begonnen hat, schreibt Bomberger abschließend.


Link zum Artikel von Ryan Bomberger auf LifeSiteNews (englisch):

Conceived in rape, I am the 1 percent used to justify 100 percent of abortions

Lied: ´Unwanted´ (Ungewollt) - Ryan Bomberger, aus einer Vergewaltigung entstanden, bejaht und adoptiert


Foto Ryan Bomberger: prolifecampaign.ie


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  2. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  5. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  6. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  7. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  8. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  9. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  10. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  7. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  11. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  14. Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalem
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz