Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Wir werden erwartet“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Vergewaltigungsopfer als Rechtfertigung für Abtreibung

6. Juni 2019 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sind diejenigen die Extremisten, die für das Recht auf Leben für alle eintreten, unabhängig von ihrer Entstehung? Diese Frage stellt Ryan Bomberger, der selbst bei einer Vergewaltigung gezeugt wurde.


Purcellville (kath.net/LSN/jg)
Er gehöre zu dem einen Prozent, das für die Rechtfertigung von 100 Prozent der Abtreibungen herhalten müssen. Das schreibt Ryan Bomberger, der bei einer Vergewaltigung gezeugt worden ist. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Seine Mutter entschied sich für das Leben ihres ungeborenen Sohnes. Dieser wuchs bei Adoptiveltern auf und setzt sich heute mit der Radiance Foundation für den Lebensschutz ein.

„Meine Mutter wurde vergewaltigt, aber sie lehnte den Gewaltakt der Abtreibung ab“, schreibt er wörtlich in einem leidenschaftlichen Appell für den Lebensschutz. Auch sei er selbst nicht das „Überbleibsel des Vergewaltigers“, wie es die Demokratische Senatorin Vivian Davis Figures im Zusammenhang mit dem Abtreibungsgesetz von Alabama formuliert hat. „Wie heilt man Gewalt mit mehr Gewalt?“, fragt er.


Er sei mit seiner Geschichte nicht allein, fährt er fort und zählt eine ganze Reihe von Personen auf, die bei einer Vergewaltigung gezeugt worden sind und sich heute für den Schutz der Ungeborenen einsetzen. Auch seine Mutter sei kein Einzelfall gewesen schreibt er und zählt einige Frauen auf, die sich nach einer Vergewaltigung „mutig für das Leben entschieden“ haben. Die Erfahrungen dieser Menschen würden eine andere Seite dieses schmerzhaften Themas zeigen, als man sie von den Massenmedien gezeigt bekomme.

„Wer sind die Extremisten?“, fragt er. Sind es wirklich diejenigen, die für das Recht auf Leben für alle menschlichen Wesen eintreten oder diejenigen die eine Million Abtreibungen pro Jahr in den USA gutheißen? Er selbst zähle sich zu den „leidenschaftlichen Advokaten für das Leben“, welche die „radikale Vorstellung“ vertreten würden, dass alle Menschen den gleichen und unverlierbaren Wer haben, unabhängig davon wie ihr Leben begonnen hat, schreibt Bomberger abschließend.


Link zum Artikel von Ryan Bomberger auf LifeSiteNews (englisch):

Conceived in rape, I am the 1 percent used to justify 100 percent of abortions

Lied: ´Unwanted´ (Ungewollt) - Ryan Bomberger, aus einer Vergewaltigung entstanden, bejaht und adoptiert


Foto Ryan Bomberger: prolifecampaign.ie


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der katholische Osten in der Analyse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz