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Sich von der unbegrenzten Liebe Seines Herzens berühren lassen

4. Juni 2019 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
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„Als Katholiken glauben wir, dass Jesus Christus in den Gestalten von Brot und Wein nach der Wandlung wirklich und wahrhaftig gegenwärtig ist“ – Leseprobe aus dem Buch "Gehalten im Netz der Liebe Gottes" von Andrea Christ


Linz (kath.net) Die Kirche lebt von der Eucharistie. Als Katholiken glauben wir, dass Jesus Christus in den Gestalten von Brot und Wein nach der Wandlung wirklich und wahrhaftig gegenwärtig ist. Diese Gegenwart Jesu beschränkt sich nicht auf die Dauer der Feier der Heiligen Messe. Auch nach Beendigung der Eucharistiefeier dürfen wir sicher sein, dass Jesus Christus in den konsekrierten Hostien in allen Tabernakeln der Welt unter uns wohnt. So erfüllte sich auch sein Wort an die Jünger: „Seid gewiss ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Matthäus 28,20).
Die Eucharistie ist ein unermesslicher Schatz. Der verstorbene Papst Johannes Paul II. wurde nie müde, die Gläubigen dazu zu ermuntern, die eucharistische Frömmigkeit auch außerhalb der Messfeier zu praktizieren. In seiner Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ schrieb Papst Johannes Paul II. dazu: „Der Kult, welcher der Eucharistie außerhalb der Messe erwiesen wird, hat einen unschätzbaren Wert im Leben der Kirche. Dieser Kult ist eng mit der Feier des eucharistischen Opfers verbunden. Die Gegenwart Christi unter den heiligen Gestalten, die nach der Messe aufbewahrt werden – eine Gegenwart, die so lange andauert, wie die Gestalten von Brot und Wein Bestand haben –, kommt von der Feier des Opfers her und bereitet auf die sakramentale und die geistliche Kommunion vor…“ Und weiter: „Es ist schön, bei ihm zu verweilen und wie der Lieblingsjünger, der sich an seine Brust lehnte (vgl. Johannes 13,25), von der unendlichen Liebe seines Herzens berührt zu werden. Wenn sich das Christentum in unserer Zeit vor allem durch die »Kunst des Gebetes« auszeichnen soll, wie könnte man dann nicht ein erneuertes Verlangen spüren, lange im geistlichen Zwiegespräch, in stiller Anbetung, in einer Haltung der Liebe bei Christus zu verweilen, der im Allerheiligsten gegenwärtig ist? Wie oft, meine lieben Brüder und Schwestern, habe ich diese Erfahrung gemacht, und daraus Kraft, Trost und Stärkung geschöpft!“


In der eucharistischen Anbetung dürfen wir so wie wir sind vor Jesus da sein. Wir dürfen alles vor ihn bringen, was uns bewegt. Aber wir dürfen in seiner Gegenwart auch still werden und auf sein Wort hören. Zahlreiche Heilige können uns hier ein Beispiel sein. So schrieb der heilige Alfons von Liguori einst: „Unter allen Frömmigkeitsformen ist die Anbetung des eucharistischen Christus die erste nach den Sakramenten; sie ist Gott am liebsten und uns am nützlichsten.“ Im Jahr der Marienerscheinungen in Fatima (1917) war der Hirtenjunge Francisco gerade mal neun Jahre alt. Nach den Geschehnissen in Fatima verbrachte er viel Zeit vor dem Tabernakel. Was viele Menschen heute nicht mehr glauben können, bezeugte der Junge, wenn er von dem „verborgenen Jesus“ sprach, wie er Jesus Christus in der heiligen Hostie bezeichnete.

Auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. versucht den Kult der eucharistischen Anbetung immer wieder in den Fokus der Gläubigen zu rücken. Von ihm kamen die Worte: „Die Anbetung ist im tiefsten eine Umarmung Jesu, bei der ich ihm sage: Ich gehöre Dir und ich bitte Dich, sei auch Du immer mit mir!“

Der Monat Juni ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Am Freitag in der Woche nach Fronleichnam feiert die Kirche das Hochfest des Heiligen Herzens Jesu. Vielleicht kann diese Zeit auch für uns eine Möglichkeit sein, um unsere Beziehung zu Jesus Christus in der Eucharistie zu stärken, indem wir etwas Zeit in Stille mit unserem Herrn vor dem ausgesetzten Allerheiligsten oder dem Tabernakel verbringen und uns so wie der Apostel Johannes „von der unendlichen Liebe Seines Herzens berühren lassen.“

kath.net-Buchtipp
Gehalten im Netz der Liebe Gottes
Ein Begleiter durch das Jahr
Von Andrea Christ
Taschenbuch, 152 Seiten
2018 Epubli
ISBN 978-3-7467-5656-1
Preis Österreich: 12.99 EUR

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Lesermeinungen

 Authentisch 5. Juni 2019 

Zwei Anmerkungen, Teil 2 zu (1) und noch (2)

Die Muttergottes sagt zu den Seherkindern (Fatima): "Es gehen so viele Seelen verloren (... es kommen so viele in die Hölle), WEIL NIEMAND FÜR SIE BETET!
Das ist für mich der Grund, dass ich neben dem Barmherzigkeitsrosenkranz (Hl. Schw. Faustyna, Krakau) [für die Menschheit und uns selbst und für die Sterbenden] so gerne auch zu Jesus im Tabernakel gehe.
(2)Danke @Ottokar und @Einsiedlerin.
Zum einen: Ja, wer glaubt an die Realpräsenz Jesu Christi im Eucharistischen Leib? - Beten wir darum! Beten wir um und für heilige Priester, Bischöfe.
Zum anderen: Ich war auch in einer Hl. Messe (Aschermittwoch), da reichte der Priester (ein Pater) uns zur Kommunion kommenden Gläubigen die Hostienschale MIT DEN WORTEN: "das Brot des Lebens" UND WIR SOLLTEN UNS SELBST(!!!) den (für mich:!) den Leib Jesu Christi NEHMEN. Ich stutzte dabei und der Pater bekräftigte die Selbstentnahme, indem er die Hostienschale (nochmals) etwas anhob. Bitten wir die Heiligste Dreifaltigkeit um Vergebung! Beten!


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 Authentisch 5. Juni 2019 

Zwei Anmerkungen

(1) Vielen Dank für diesen schönen Text aus dem Buch "Gehalten im Netz der Liebe Gottes" von Andrea Christ. - Ich gehe auch sehr gerne in eine Kirche und bete vor dem Tabernakel. Zum einen besuche ich Jesus (und ich glaube fest, dass sich Jesus freut, wenn wir kommen; denn ER will uns mit Gnade beschenken, wenn wir zu IHM hier her kommen). Es gibt das Gebet des Erzengels Michael, das er den Seherkindern mitteilt und aufträgt (vor dem Tabernakel) zu beten: "Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefer Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere dir auf: den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, der in allen Tabernakeln wahrhaftig anwesend ist, zur Sühne für all die Schmähungen, Sakrilegien, Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt[!] wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbeflekten Herzens Mariens bitte ich/n wir um die Bekehrung von uns Armen Sündern." - ...


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 Einsiedlerin 5. Juni 2019 
 

Leib Christi

Mit Entsetzen habe ich in einigen Pfarrblättern gelesen, dass die Kinder bei der Erstkommunion nun erstmals "das heilige Brot" empfangen durften. Nicht den Leib Christi??? Ich weiß schon das der Leib Christi heilig ist, aber das klingt nicht so, als ob man daran glaubt, dass Jesus Christus wesenhaft in der hl. Eucharistie zugegen ist.


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 ottokar 4. Juni 2019 
 

Als Katholiken glauben wir..

Ja , aber leider glaubt nicht mehr die Mehrheit der Priester und der Gläubigen an die Realpräsenz Jesu Christi in der heiligen Hostie. Den wahrhaft gläubigen Priester erkenne ich in der Sonntagsmesse daran, dass er das Glaubensbekenntnis "noch" betet und daran, dass er bei der Kommunioausteilung "Leib Christi" sagt. Überwiegend hört man heute aber, und das macht mich wütend, " Brot Christi " oder "Brot des Lebens", so wie bei den Protestanten.Der ehemalige Münchner Kardinal Döpfner (vor 50 Jahren !) machte unter den Priesten seiner Diazöse eine Umfrage, wer tatsächlich an die Realpräsenz Christi in Gestalt der Hostie durch die Wandlung glaube.Er erlitt einen Herzinfarkt als ihm das Resultat mitgeteilt wurde:Weniger als 50% seiner Priester glaubten bereits damals noch an die Realpräsenz unseres Herrn in der Hostie. Ist es heute besser? Ich bezweifle das leider.


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