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Parolin: Vatikan wird Erklärung über McCarrick veröffentlichen

31. Mai 2019 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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Staatssekretär des Vatikans: der Vatikan untersucht noch immer die Vorwürfe um den inzwischen laisierten Ex-Kardinal Theodore McCarrick.


Vatikan (kath.net)
Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Vatikans, hat am Mittwoch angekündigt, dass der Vatikan noch immer den Fall des inzwischen laisierten Ex-Kardinals Theodore McCarrick (Foto) untersucht und am Ende eine Erklärung veröffentlichen werde. Kardinal Parolin hält sich aber bedeckt, wie lange dies noch dauern wird. Die Untersuchungen beinhalten alle verfügbaren Dokumente innerhalb des Vatikans aber auch alle Dokumente der Erzdiözese Washington DC. Letztere sollen bereits alle dem Vatikan übermittelt worden sein. Der Fall des einst hoch einflussreichen McCarrick und nicht zuletzt die Vorwürfe, dass er systematisch Seminaristen in sein Bett geholt hatte, ohne dass die Kirche auf das ansteigende Geraune um diese Vorgänge reagiert habe, hat die katholische Kirche in den USA in eine tiefe Krise gestürzt.



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Lesermeinungen

 Lautensack1 31. Mai 2019 
 

Gültigkeit der Weihen

Soweit mir bekannt ist, hat der Lebenswandel der Weihenden oder der zu Weihenden nichts mit der Gültigkeit der Weihen zu tun, wohl aber die Intention.

Ein Bischof, der die katholische Lehre vom Priestertum (und dazu gehört auch die Unmöglichkeit der Frauenordination) öffentlich ablehnt, wird wohl kaum die Intention haben, im Sinne der Kirche Priester zu weihen, und daher hätte ich Zweifel, ob die Männer, denen er die Hand aufgelegt hat, wirklich Priester sind.


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 Paissios 31. Mai 2019 
 

Gültigkeit von Weihen

Eine Weihe ist dann ungültig, wenn ein Priester nicht das tut, was die Kirche will und tut.

Gesetzt den Fall, ein pädophiler Priester würde eine Weihe vollziehen, wäre die Weihe gültig, sofern der Sakramentenempfänger die Lehre der Kirche bejaht und selbst danach strebt, ein Leben in Heiligkeit zu führen.

Wäre dem pädophilen Bischof/Priester aber bewusst, dass der Sakramentenempfänger ein praktizierender Homosexueller oder gar pädophiler wäre, der seine eigene Lebensweise über die Lehre der Kirche stellt, wäre die Weihe ugültig. Denn beiden läge nicht daran, das Sakrament zu empfangen. Sie äßen sich das Gericht.
Eine andere Frage wäre, in wie weit das Sakrament unwirksam wäre.
Ich denke, wir essen uns das, was wir suchen. So ist es möglich, selbst im Sakramentenempfang den Teufel zu ampfangen, indem wir den Herrn durch Ungehorsam erneut kreuzigen und ihn verraten.


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 zeitblick 31. Mai 2019 

Gültigkeit der Sakramentenspendung

Ich glaube nicht, dass die Gültigkeit der Sakramentenspendung vom Gnadenstand des Priesters abhängt. Sondern unabhängig davon gültig sind.
Desto heiliger ein Priester, desto eher heiligen sich die "Laien" rund um ihn. Auch bei der Beichte, so man sensibel genug ist, kann man einen deutlichen Unterschied spüren, unabhängig der Gültigkeit der Absolution, ob der Priester im Stand der Gnade ist oder nicht. Auch bei der Messe. Aber die Spendung bleibt gültig. So meine geringe theologische Kenntnis.


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 Aegidius 31. Mai 2019 
 

Hadrianus Antonius, könnten Sie Ihr letztes Posting erklären? Ich teile normalerweise Ihre Abscheu gegen dieses verschworene Homo-Netzwerk, das im allergünstigsten Fall den Hl Vater fest im Würgegriff hält. Aber Ihre Rede von den "ungültigen" Weihen klingt nach Donatismus (Häresie). Oder nicht?


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 Hadrianus Antonius 31. Mai 2019 
 

Game over

Der Fall des pädophilen Bischofs Roger VanGheluwe wird vom Vatikan bis jetzt noch "untersucht".
SE Kard. Sarah hat vor inzwischen fast 2 Jahren öffentlich gesagt, daß die Hände, welche diesen abscheulichen Unzucht betrieben haben, nur blasphemisch die sakrale Handlungen vollziehen können.
Das gilt für die Hl. Messe aber natürlich auch für die Priesterweihe.
Und daliegt dr Hase im Pfeffer: ein Großteil aller weihen, und wohl diese wo ein pädo/homosexuell aktiver Bischof/Erzbischof/Kardinal Personen von pädo-/homophiler Affinität und Aktivität geweiht hat, sind ungültig.
Das "Nicht-wissen" und "Nicht-erinnern" spielt da bei der sehr guten Information keine Rolle.
Die Konsequenzen sind gigantisch.
@chriseeb47 hat die Aussagen von Kard. Parolin richtig bezeichnet.


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 chriseeb74 31. Mai 2019 
 

Hahaha...

selten so gelacht, der Fall wird also noch "untersucht"???? Aber die Laisierung ist bereits erfolgt, also das Urteil bereits gesprochen und vollzogen.
Also wenn der Vatikan immer so arbeiten würde, dann wundert mich gar nichts mehr.
Tut mir leid, das ist Quatsch, was der Kardinal da von sich gibt. Es wird definitiv andere Gründe geben, warum bisher kein Statement erfolgt ist.


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 topi 31. Mai 2019 

Uncle Ted, von George Weigel

Ein interessanter Artikel, leider nur auf Englisch, über McCarrick und seine Methoden
https://www.catholicworldreport.com/2019/05/29/uncle-ted-and-me/


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 Lautensack1 31. Mai 2019 
 

Viganò vs. Bergoglio

Viganòs Erklärung enthielt eine Reihe unbewiesener Behauptungen - doch in den letzten Monaten tauchten viele Beweise für deren Richtigkeit auf.

Von den Gegenbehauptungen, die Bergoglios Unterstützer, oft mit starker Polemik gegen die Persönlichkeit Viganòs aufstellten, erwiesen sich dagegen immer mehr als unhaltbar.

Daher wird auch das Ergebnis einer vatikanischen 'Untersuchung' kaum das Papier wert sein, auf das es gedruckt wurde.

Die Frage, der wir nicht mehr auskommen können, ist freilich diese - welche lehramtliche Autorität kann ein Mann beanspruchen, der offenbar notorisch die Unwahrheit redet, und wie muss die Kirche mit dieser Situation umgehen?


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 hape 31. Mai 2019 

Vorsicht vor geistlicher Erstarrung

Die zähe Aufklärung der McCarrick-Geschichte bringt auch eine große geistliche Gefahr mit sich. Je länger sich die Sache hinzieht, über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren, aber desto größer wird die Verunsicherung der Seelen. Viele an dem Thema leidende Gläubige werden geradezu genötigt, sich immer wieder neu damit zu beschäftigen und sie werden immer wieder neu enttäuscht. Das kostet Kraft und Zeit. Manche werden sich resigniert abwenden. So verhindern das ständige Aufkochen und die mangelnde Aussicht auf Klärung letztlich die geistliche Betrachtung der wirklich wichtigen Dinge, wie z.B. Christi Himmelfahrt gestern oder Pfingsten, das die Kirche in ein paar Tagen feiern wird. Die Versuchung ist groß, im Blick auf den Schrecken des Kreuzes zu verharren und geistlich zu erstarren.


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 SpatzInDerHand 31. Mai 2019 

Ich erwarte in diesem Zusammenhang bischöfliche Rücktritte und Amtsenthebungen!

Falls diese nicht kommen (was durchaus als wahrscheinlich zu gelten hat), dann weiß ich, dass man sich in der Kirche keinerlei Mühe gibt, den Sumpf wirklich trockenzulegen!


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 Ginsterbusch 31. Mai 2019 

Wie lange das noch dauern wird???

Lange!
Der Papst hat keine Zeit, er muss die Kirche verändern, er vergisst dummerweise, dass sie nicht sein persönliches Eigentum ist.
Und was McCarrick betrifft: sicherlich hat er sein Vorhaben der Veröffentlichung bald wieder vergessen.....
Kommt schon mal vor. Also die Erinnerungslücken.


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