Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  10. "Und dann kam der November 2020"
  11. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau

Abtreibung ist nicht rechtmäßig! Niemals, nie, niemals!

25. Mai 2019 in Prolife, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus spricht erneut Klartext bei Abtreibung und lehnt die Tötung auch bei Verdacht auf Behinderung ab: "Ein Fötus, bei dem eine Krankheit oder Behinderung diagnostiziert wird, darf keinesfalls abgetrieben werden"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Ein Fötus, bei dem eine Krankheit oder Behinderung diagnostiziert wird, darf nach Aussage von Papst Franziskus keinesfalls abgetrieben werden. Vielmehr seien ungeborene Kinder im Mutterleib als "kleine Patienten" zu sehen. Diese könnten dank heutiger Medizin entweder therapiert werden oder sollten im Falle einer unweigerlich tödlichen Krankheit nach der Geburt in einem speziellen Hospiz gepflegt werden. Franziskus äußerte sich am Samstag bei einem Treffen mit rund 400 Teilnehmern eines internationalen Kongresses zur Pränataldiagnostik.

Gleichzeitig müssten die betroffenen Mütter und Väter intensiv begleitet werden, so der Papst. Auf diese Weise hätten sie die Möglichkeit, ihr Kind anzunehmen und sich gegebenenfalls von ihm zu verabschieden. "Die Pflege dieser Kinder hilft den Eltern, ihre Trauer zu verarbeiten und sie nicht nur als Verlust, sondern auch als Etappe einer gemeinsamen Reise zu begreifen", sagte der Papst. Das Modell sogenannter Perinatal-Hospize war bei dem dreitägigen Fachkongress "Yes to Life!" im Vatikan vorgestellt worden.


Der vom Vatikan und einer italienischen Stiftung organisierte Kongress befasste sich mit medizinischen Diagnose- und Therapietechniken, ethischen Fragen sowie der psychologischen Begleitung betroffener Paare. Ziel der Tagung, so der Leiter der Vatikanbehörde für Laien, Leben und Familie, Kardinal Kevin Farrell, war es, angesichts zunehmender vorgeburtlicher Selektion Betroffenen Rat, Hilfe und besseren Schutz menschlichen Lebens anzubieten.

In den Redebeiträgen ging es einerseits um die Entwicklung pränataler Therapien wie sie etwa mit jener gegen Rhesus-Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind begonnen haben. Des weiteren berichteten Fachleute aus USA und Italien über die palliative Behandlung sterbenskranker Neugeborener in Perinatal-Hospizen und die Begleitung ihrer Familien. Solche Modelle und Möglichkeiten müssten weltweit viel bekannter gemacht werden, forderte die italienische Bioethikerin Gabriella Gambino am Freitag.

"Feindseligkeit gegenüber Behinderungen"

Der Papst in seiner Ansprache kritisierte ein gesellschaftliches Bewusstsein, bei dem "Furcht vor und Feindseligkeit gegenüber Behinderungen" oft dazu führten, sich für eine Abtreibung zu entscheiden. In diesem Punkt sei "die Lehre der Kirche aber klar: das menschliche Leben ist heilig und unverletzlich".

Dies sei keine Frage religiöser Ethik, sondern eine allgemein menschliche, betonte Franziskus. Um seine Kritik zu unterstreichen, wiederholte er seine Äußerung vom "Auftragsmörder", der "angeheuert" werde, um ein Problem zu beseitigen - in diesem Fall menschliches Leben.


Wörtlich sagte der Papst laut "Vaticannews":

Aber die Lehre der Kirche in diesem Punkt ist klar: Das menschliche Leben ist heilig und unverletzlich, und die Verwendung der pränatalen Diagnose für selektive Zwecke muss dringend abgelehnt werden, denn sie ist Ausdruck einer unmenschlichen Eugenik-Mentalität, die den Familien die Möglichkeit nimmt, ihre schwächsten Kinder aufzunehmen und zu lieben. Manchmal hören wir: 'Ach, ihr Katholiken akzeptiert keine Abtreibung, es ist das Problem eures Glaubens'. Nein: Es ist ein vor-religiöses Problem. Mit Betonung auf 'Vor'! Der Glaube hat nichts damit zu tun. Das kommt hinzu, aber es hat zunächst nichts damit zu tun: Es ist ein menschliches Problem. Es ist ein vorreligiöses Problem. Lasst uns nicht etwas auf den Glauben laden, das nicht von Anfang an euch gehört. Es ist ein menschliches Problem. Nur zwei Sätze werden uns helfen, dies gut zu verstehen: zwei Fragen. Erste Frage: Ist es erlaubt, ein Menschenleben zu töten, um ein Problem zu lösen? Zweite Frage: Ist es erlaubt, einen Killer zu mieten, um ein Problem zu lösen? Ihr könnt selber darauf antworten. Das ist der Punkt. Geh nicht auf die religiöse Seite ein, wenn es über etwas Menschliches geht. Es ist nicht rechtmäßig. Niemals, nie, niemals, ein Menschenleben beenden oder einen Killer mieten, um ein Problem zu lösen.“

KOMMT mit zum größten Pro-Life-Marsch der Welt in Washington DC und nach Guadalupe - MEXICO


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 30. Mai 2019 
 

@Montfort

Ich möchte mich Ihrer Frage anschließen, Msgr. Schlegl meldet sich auch schon länger nicht mehr.
Auch wie es @Rosenzweig geht, für die ich bete, wüsste ich sehr gerne.


3

0
 
 Montfort 29. Mai 2019 

Werter @hape - Ja auch mir...

gehen die weisen User wie etwa
"@Zeitzeuge, @Bernhard Josef oder @Leibnitz, die das viel besser darstellen könnten", sehr ab.

Weiß jemand, wie es ihnen (gesundheitlich - geht?


2

0
 
 Tonika 29. Mai 2019 
 

lakota, es ist die Pflicht und Schuldigkeit des Papstes gegen Abtreibung zu sein.

Wenn jemand Sie mit Worten liebt, Sie jedoch schlägt, beschimpft und demütigt, sind Sie dann auch dankbar für Worte? Wenn Ihr Vater zu ihnen sagt, lüge und stiehl nicht, das ist böse. Nachdem Sie aber gelogen und gestohlen haben, Ihnen auf die Schulter klopft und Sie eine ganz Große nennt und ehrt. Was für eine Wirkung hat das? Was wirkt stärker, das Verbot oder das Lob nachdem man gestohlen und gelogen hat? Ist es nicht Heuchelei gegen Abtreibung zu sprechen aber militante Abtreibungsaktivisten zu hofieren?

Ich begreife nicht warum so viele Katholiken über jeden noch so winzigen katholischen Krümel, den der Papst uns hinwirft noch dankbar sind. Es ist die Pflicht und Schuldigkeit des Papstes gegen Abtreibung zu sein. Alles andere wäre Verrat am Evangelium.

Sie können doch nicht so tun, als ob der Papst Abtreibungsaktivisten nicht stärken würde. Was ist das für ein Signal, wenn der Papst mit gespaltener Zunge redet, Abtreibung verurteilt aber die Abtreibungslobby mit Orden ehrt?


2

0
 
 Tonika 28. Mai 2019 
 

Rolando, Sorry aber Ihr Vergleich hinkt.

„Ist es nicht mit Bonino wie damals, als Jesus bei dem Zöllner aß? Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Auch Jesus wurde kritisiert.“

Mit derselben Begründung müsste doch der Papst auch alle Nazis, Mafiosos, Menschenhändlern, Terroristen und Verbrechern der Welt empfangen und sie mit Orden auszeichnen und diese ganz "Große" nennen.


Ich bin immer wieder platt wie abgebrüht Franziskus-Fans im Namen der Papsttreue Dinge und Skandale verteidigen, die man als aufrechte Katholik niemals verteidigen kann.

Sie finden es also klasse, dass der Papst eine Henkerin von unschuldigen Babys belohnt und feiert?

Fakt ist Emma Bonino hat sich weder bekehrt noch sich von ihren durchgeführten, grausamen Massenabtreibungen, distanziert.
Im Gegenteil, die ist noch stolz darauf.

Das scheint Ihnen aber egal zu sein, Hauptsache Franziskus verteidigen und die Form wahren.


1

0
 
 Tonika 28. Mai 2019 
 

Rolando,die Ehrung von Bonino durch Franziskus ist durch nichts zu rechtfertigen.

Hören Sie bitte auf Christus mit Franziskus zu vergleichen. Jesus hat unbußfertige Sünder nicht mit Orden ausgezeichnet und sie noch gelobt.
Eine Emma Bonino würde Jesus ordentlich die Leviten lesen. Diese Dame hat 10.000- fach unschuldiges Blut vergossen, ein Gräuel in Gottes Augen. Franziskus-Fans tun aber so als ob das eine Lappalie wäre genau wie ihre Ehrung durch den Papst. Franziskus verweigert Salvini den Segen und empfängt ihn nicht aber liebt es sich mit Abtreibungsakistives zu umgeben, die voller Menschenverachtung sind und die Menschenwürde von Babys mit Füßen treten. Wie passt das zusammen?
Bonino braucht keine Ehrung und keine Auszeichnung, sondern eine Ansage.
Der Papst hat auch ohne Not einen Abtreibungsbefürworter in die Akademie für das Leben berufen.

Taten sprechen lauter als Worte. Viel zu viele Katholiken gehen einfach darüber hinweg, dass der Papst den Glauben aushöhlt, seine Worte und Taten nicht zusammenpassen und dass er Feinde Gottes umschmeichelt.


2

0
 
 Tonika 28. Mai 2019 
 

@rosengarten1997, wenn Worte und Taten derart auseinanderklaffen, ist Kritik geboten.

Der Papst wird zurecht oft kritisiert, weil er seit 6 Jahren nichts tut, was den Glauben und die Gläubigen wirklich stärkt. Sie wollen nur das die Form gewahrt wird. Den Papstkritikern geht es aber um Substanz. Daher können und wollen diese nicht all das Schlechte, was in diesem Pontifikat geschieht ignorieren oder unter den Teppich kehren. Es ist die Pflicht und Schuldigkeit von Katholiken Missstände in der Kirche aufzudecken und klar zu kritisieren.

Franziskus verurteilt Abtreibung bloß mit Worten, mit Taten stärkt er jedoch die Abtreibungsaktivisten, die er hofiert und ehrt. Er hat auch nicht vor diese zu bekehren, weil er gegen Proselytismus ist.

Nicht jeder Katholik kann abgestumpft und gleichgültig gegenüber Verfehlungen eines Papstes reagieren und auf business as usual machen, wie es die Franziskus-Fans häufig und gerne tun.

Mir reichen fromme Sprüche nicht, wenn gleichzeitig der Vatikan Abtreibungsaktivisten empfängt, ehrt, feiert, lobt und ihnen eine Plattform gibt.


2

0
 
 Paissios 27. Mai 2019 
 

Schlussfolgerung

Aus dem vorher gesagten ergibt sich für mich:

Eine Kultur/Politik muss falsch sein oder muss auf Abwege gekommen sein, wenn sie das Leben nicht mehr schützt.

Dann leben wir in einer "Kultur des Todes" (Johannes Paul II.), die schließlich die ganze Gesellschaft sowohl innerhalb des profanen wie auch des vorausgehenden sakramental-kirchlichen Raumes verwaist und zugrunde richtet; weil sie nicht das Sakrament des Lebens, sondern die Sakramente des Todes und des Teufels feiert.

Der Gottesbezug in der gelebten Religion ist dazu da, die degenerierten Kulturerscheinungen zu korrigieren.

Der religiöse Mensch darf sich nicht der degenerierten lebensfeindlichen Kultur unterwerfen, in all ihren Erscheinungen.
Im Schulterschluss mit lebensfeindlichen Ideologien und Gruppierungen geht er unter der Führung falscher Hirten den Weg des Verderbens und des Todes.

Dies geschieht immer dann, wenn er die Konsquenzen seines Handelns zugunstern kurzweiliger Gebotsrüche missachtet und ausblendet.


4

0
 
 Paissios 27. Mai 2019 
 

Natur vs. Kultur

Das angesprochene menschliche Problem ergibt sich aus dem Aufeinandertreffen von Natur und Kultur.

Das Verbot der Abtreibung als ein in das Gewissen eingeschriebenes Gebot Gottes für den Menschen, soll ja gerade im Kulturschaffen umgesetzt und verwirklicht werden.

Im Bezug auf Gott findet der Mensch die Mittel um das göttliche Narurrecht zu schützen. Er findet im Hören auf seine innere Stimme das richtige Werkzeug (als Kultur) für die Erhaltung des Lebens und damit für die Umsetzung des eingeschriebenen göttlichen Gebotes.

Der vorrelgiöse Zustand kann von P. Franziskus nur als ein Zustand im Paradies (vor dem Sündefall) gemeint sein, während hier Religion als das menschengemachte Kultureigene im Rahmen eines abwertenden Begriffs verwendet wird.

Es geht aber um die Rechte Kultur, eben um die in Jesus Christus geoffenbarte christliche Kultur 'für das Leben'. Kultur ist nichts genuin schlechtes, sondern kann der Ausdruck einer lebendigen sakramentalen Gottesbeziehung sein.


2

0
 
 hape 27. Mai 2019 

Werte/r @MSM,

selbstverständlich ist das Naturrecht von Gott gestiftet worden. Heiden oder Atheisten allerdings wollen, bzw. können diesen letzten Schritt der Erkenntnis nicht mitgehen. Aber um zu wissen, dass es z.B. die Schwerkraft gibt, muss ich ja gar nicht erst an Gott glauben. Es reicht die allgemeine Erfahrung, dass mir etwa mal ein Apfel auf den Kopf gefallen ist. Wenn ich mich dann grundsätzlich frage, warum eigentlich alle Äpfel runterfallen und nicht etwa aufsteigen wie Luftballone, dann komme ich auch ohne Gott auf die Erkenntnis, dass es objektive physikalische Gesetze gibt. Ähnlich ist es eben auch mit dem natürlichen Sittengesetz.

Soviel ich weiß, ist es gute katholische Lehre, dass wir Spuren Gottes auch in der Natur vorfinden und erkennen können. Leider habe aber auch ich nicht die theologische und philosophische Qualifikation wie etwa die werten @Zeitzeuge, @Bernhard Josef oder @Leibnitz, die das viel besser darstellen könnten. Ich denke aber, das die Richtung in etwa stimmt.


2

0
 
 MSM 27. Mai 2019 
 

[email protected]

Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen! Ich bin weder Theologe noch Wissenschaftler, doch meine Frage: Ist nicht auch oder gerade das sog. Naturrecht göttlicher Herkunft? Eben das göttliche Gesetzt, das der Herr jedem Mensch im Moment der Zeugung in sei Herz schreibt - quasi der richtungsweisende Kompass, der jedem Menschen die Möglichkeit gibt, Gott zu erkennen oder zumindest nach dem göttlich Gesetz zu leben für den Fall, dass dieser Mensch Jesus Christus in seinem Leben nicht kennengelernt hat (dies entspräche soweit ich weiß den sog. außerordentlichen Heilswegen)?

Davon abgesehen ist es einfach so, dass alles, was Bergoglio sagt, Fragen aufwirft. Es ist nie klar sondern immer verwirrend. Unser Dialog bestätigt es ja gerade. Immer wird überlegt, wie eine Aussage im besten Fall gemeint sein könnte. Hat es so etwas jemals bei Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. gegeben?


4

0
 
 hape 27. Mai 2019 

@MSM

Ich nehme an, dass Papst Franziskus mit „vorreligiös“ das Naturrecht meint und die Frage, ob es denn überhaupt Wahrheit gibt. Wahrheit im Sinne von objektiver Norm, die über alle Zeiten hinweg und quer durch alle Kulturen gilt. Wahrheit, die in die Natur eingeschrieben ist, die wir vorfinden und nicht erfinden. Wahrheit, die wir genauso wenig ändern können, wie die Gravitationskraft. Das Naturrecht ist heute aber umstritten (vgl. Rede von BXVI. im Deutschen Bundestag 2011). Dabei kann die Existenz objektiver Normen durchaus ohne Gott begründet werden. Josef Bordat hat das in der aktuellen Die Tagespost mit der Frage illustriert, ob es denn moralisch erlaubt sei, Unschuldige zu bestrafen? Wäre dem nicht so, dann wäre das ein Beleg für die vorgegebene Existenz objektiver Normen. Für das friedliche Zusammenleben von Christen und Heiden ist es heute wichtig, im Naturrecht einen gemeinsamen Nenner zu haben. Insofern kann ich den Papst verstehen, das mal ohne Gottesbezug darzustellen.


2

0
 
 MSM 27. Mai 2019 
 

Der Glaube hat nichts damit zu tun?

Was sollen diese Sätze, es sei ein "vor-religiöses Problem" und "der Glaube habe nichts damit zu tun"?
Wozu diese penetrante Betonung, es sei "ein menschliches Problem"?

Wo finden wir denn die Antwort auf seine zwei Fragen, ob es erlaubt sei, einen Menschen zu töten, wenn nicht in den Geboten Gottes?
Bei Atheisten oder etwa im Islam wäre die Antwort auf diese Frage wohl sehr variabel.
Allein bei gläubigen Christen ist sie eindeutig: "Du sollst nicht töten."


4

0
 
 MSM 26. Mai 2019 
 

Warum...

...dann kein Lob in Richtung USA für den sog. 'Heartbeat-Bill'? Warum kein Lob, als in Argentinien von einigen tapferen Senatoren die geplante Einführung der Abtreibung verhindert wurde?
Warum keinerlei Intervention, als es in Irland zum Referendum über die Legalisierung der Abtreibung kam?


7

0
 
 GKC 26. Mai 2019 
 

Immerhin!

Es gibt also auch bei PF ein „bis hierhin, und nicht weiter“.


4

0
 
 Paissios 26. Mai 2019 
 

Aussagen und Pastoral am Lehramt festmachen

Franziskus hängt das Abtreibungsverbot am Fallbeispiel Pränataldiagnostik und fakultativer Kindstötung von behinderten Kindern auf.
Erst in einem weiteren und nachfolgenden Schritt spricht er sich generell gegen Abtreibung aus.
Dieses generelle Statement müsste viel häufiger Erwähnung finden.
Zudem müsste der Papst gerade für gesunde Kinder, ja für jedes werdende Leben das situationsunabhängige jederzeitige Abtreibungsverbot benennen und es als "Auftrags-Mord" titulieren, wie er es ja bereits einmal mutig getan hat.
Und diese mutige Redeführung bedürfte er eben auch, wenn er sich mit den Obamas und Clintons dieser Welt trifft.


6

0
 
 Paissios 26. Mai 2019 
 

Was bringt das bitteschön...?

..., wenn alle Weichen zur Liberalisierung der Sexualmoral gestellt sind und nicht "ständig über diese Dinge geredet werden soll".

..., wenn die größten Abtreibungsbefürworter wie Obama und Clinton als Freunde von Papst Franziskus behandelt werden.

..., wenn er der Befreiungstheologie mit ihrem Hang zur sexuellen Freizügigket mehr und mehr das Wort redet.

Die Liste wäre beliebig fortzusetzen.

Was bringt es also, außer Verwirrung zu stiften???


9

0
 
 lakota 26. Mai 2019 
 

Papst Franziskus bezieht hier klar und deutlich Stellung!

Oft wird er kritisiert, auch von mir, und das mit Recht (siehe nur AL und Dubia).
Aber hier steht er so deutlich gegen die Abtreibung, daß ich ihm von Herzen für seine Worte danke!
@Pilgrim_Pilger:
Sie haben einerseits recht - aber WER weiß das heute noch? Und WER ausser Papst Franziskus spricht das noch offen an? Es ist heute nicht mehr selbstverständlich - leider!


8

0
 
 Pilgrim_Pilger 26. Mai 2019 
 

Franziskus sagt Selbstverständliches.....

...und alle jubeln, Du sollst nicht morden. Ist eine Gebot. Die Zehn Gebote, auch die Zehn Worte (hebräisch עשרת הדיברות aseret ha-dibberot)


10

0
 
 ThomasR 26. Mai 2019 
 

eigentlich musste man sich an Papst Franziskus wenden

damit Er die DBK höflichst bittet 5% der Kirchensteuereinnahmen/Jahr dem Lebensschutz zuzuwenden (Kirchenvolk hat keine Mitsprache bei der Aufteilung der Kirchensteuereinnahmen= allein Entescheidung der Amtskirche).
Um 5% der Kirchensteuereinnahmen (viel weniger als Gesamteinnahmen) würde ausreichen um ein Netz von Frauenhäusern für ungewollt schwanger gewordene jugendliche und sozialschwache Frauen in Deutschland z.B. in den aufgegebenen Klöstern in der Kirchenhand einzurichten.
Erwartete Reduzierung der Anzahl der Abtreibungen um 10% von momentan 100 TSD/Jahr = entspricht also ca 10 TSD Menschen- so sind übrigens Erfahrungen vom Ausland.
Nur Rücklagen zu bilden (bis zu 15% der Krichensteuereinnahmen im Jahr) ist keine Absicherungd des Christentums in Deutschland.


6

0
 
 siebenschlaefer 25. Mai 2019 
 

@Rolando: Aber Christus hat die Zöllner und Dirnen,

die er besuchte, mit denen er aß und kommunizierte, nicht belobigt, wie es PF schon mit vielen dunklen Gestalten getan hat. Das ist doch wohl ein gewaltiger Unterschied. Für Christus ging es immer um Umkehr, Umkehr und nochmals Umkehr. Und Christus stand auch immer für Klarheit: "Niemand kann zwei Herren dienen." So, und nun gleichen Sie das mal mit dem gegenwärtigen Pontifikat ab.


16

0
 
 antony 25. Mai 2019 

@wedlerg: Beim Thema Abtreibung ist PF von Anfang an sehr klar.

Und beim Marsch für das Leben in Rom ist er auch schon mitgegangen. Und dem MfdL in Berlin hat er auch schon seinen päpstlichen Segen übermittelt.

www.kath.net/news/60941


14

0
 
 Rolando 25. Mai 2019 
 

dulcedo

Ist es nicht mit Bonino wie damals, als Jesus bei dem Zöllner aß? Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Auch Jesus wurde kritisiert.


5

0
 
 nazareth 25. Mai 2019 
 

@wedlberg wir lesen hier in einem offiziellen Medium eine Aussage die mainstream mäßig in Europa gesellschaftlicher Suizid ist. Ich bin sehr! dankbar und Gott möge diese Botschaft hinaustragen und in die Herzen der Verzagten als Mutmacher senken, damit Frauen auf Gott bauen, wenn sie ihre schwierige Entscheidung für das Leben treffen!! Und möge dies ein weiterer Schritt Richtung Sieg Gottes für eine neue Kultur des Lebens sein! Pünktlich vor der Wahl morgen!


7

0
 
 dulcedo 25. Mai 2019 
 

Leider sagt PF mal so mal so

Er sagt jetzt die ungeschminkte Wahrheit (Gott sei Dank!),
doch er lobte vor nicht allzu langer Zeit eine bekennende Abtreiberin (Emma Bonino, die sich brüstet 10000 Ungeborene getötet zu haben)
als "Große" ihres Volkes, traf sie darüber hinaus mehrere Male persönlich.

Das ist alles sehr irritierend.


18

0
 
 rosengarten1997 25. Mai 2019 

Danke Papst Franziskus für die klaren Worte !

so oft wird Papst Franziskus kritisiert, ich denke hier gibt es nichts zu kritisieren, eine eindeutige und klare Botschaft, auch Kritiker sollten hier dem Papst Solidarität und Unterstützung bekunden.


16

0
 
 wedlerg 25. Mai 2019 
 

wenn dem so ist, dann raus auf die Straße

Dann muss Papst Franziskus auch Farbe bekennen und am Marsch für das Leben teilnehmen oder ihn zumindest fördern und im Vatikan begrüßen.

Solange solche Sätze immer nur im Hinterzimmer fallen, ist das unglaubwürdig.


16

0
 
 ottokar 25. Mai 2019 
 

Franziskus wird immer besser, wenn es ums Elementare geht.


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Obama kritisiert Pro-Life Hispanoamerikaner, die Trump wählen
  2. Weniger Abtreibungen in den USA
  3. Irland: Lebendgeburten bei Spätabtreibungen
  4. Joe Biden kündigt Kehrtwende bei Lebensschutzpolitik der USA an
  5. 33 Staaten unterzeichnen Erklärung: Kein Recht auf Abtreibung
  6. Ivanka Trump: Ich bin ‚kompromisslos’ für das Leben
  7. Bischof an Joe Biden: ‚Wie wollen Sie Gott ihre Position zur Abtreibung erklären?’
  8. Pro-Life-Demokraten kritisieren Abtreibungspolitik von Joe Biden!
  9. Lebensschützer demonstrieren gegen ‚Katholiken für Biden’
  10. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  5. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. "Und dann kam der November 2020"
  8. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  12. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  13. Berliner Gericht: Aufhängen von Bibelzitaten erfüllt nicht Tatbestand der Volksverhetzung
  14. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  15. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz