Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Abtreibungsverbot in Alabama: Europäische Medien "versagen"

24. Mai 2019 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Europa-Abgeordneter Arne Gericke zeigt sich traurig darüber, dass das Töten von Kindern im Mutterleib heute zunehmend als normal angesehen wird


Brüssel (kath.net/pm) Der US-Bundessaat Alabama hat jüngst ein Gesetz verabschiedet, welches das Töten von Kindern im Mutterleib (Abtreibungen) weitestgehend verhindert. Die Tötung soll dabei nicht mehr erlaubt sein, sobald man den Herzschlag des Kindes hören kann. Dies ist in der Regel ab der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall. Diese Vorgabe der Regierung wird deshalb auch das “Herzschlag-Gesetz” genannt. Die Reaktion europäischer Medien auf dieses Gesetz war aggressiv und voreingenommen. Man behauptete, dass damit Frauen ein “Recht” genommen würde.


Europaabgeordneter Arne Gericke glaubt aber, dass diese Gesetzgebung dem Schutz der Ehrfurcht vor dem Lebens dient! Falls es irgendwelchen gesundheitlichen Vorteile bei einer Abtreibung gäbe, dann könnte es toleriert werden. Allerdings ist die Vorstellung, dass Abtreibungen Frauen gut tun, fernab jeglicher Realität: Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, leiden sechsmal häufiger an psychischen Störungen, inklusive Selbstmord. Das “Journal of Prenatal and Perinatal Psychology and Health” veröffentlichte bereits im Jahr 2010 eine Studie, wonach der Verlust eines Kindes in der Schwangerschaft, besonders durch Abtreibung bedingt, entscheidend zu vielen psychiatrisch zu behandelnden Krankheiten beiträgt.

Gericke ist traurig darüber, dass das Töten von Kindern im Mutterleib heute zunehmend als normal angesehen wird. “Die Medien versagen als ‘Wachhund’, der die Gesellschaft schützen sollte. Sie berichten nicht länger unvoreingenommene Fakten, sondern verbreiten ihre Meinung um das politische Klima zu beeinflussen. Anstatt zu Abtreibungen zu ermutigen, sollten Frauen versorgt werden mit sachlicher Aufklärung zu diesem Thema sowie mit aller finanzieller, medizinischer und seelischer Unterstützung, die nur denkbar ist.”


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 24. Mai 2019 
 

Frauen erkranken um ein Zigfaches mehr an Krebs, da der Zellwachstumsboom einer Schwangeren auf unnatürliche Weise gestoppt wird und die Zellen weiterwuchern


4
 
 Einsiedlerin 24. Mai 2019 
 

Aggressive Reaktion der Medien

Die ARTE-Moderatiorin sagte sinngemäß: "Das muss man sich einmal vorstellen! Da bestimmen 11 Männer, die noch nie ein Kind ausgetragen haben, ein Gesetz, das auch nach Vergewaltigung einer 11-jährigen die Abtreibung verbietet..." Sie war ganz schockiert. Und ich bin schockiert über eine solche Ansage!
Wie viele Paare warten jahrelang auf ein Adoptivkind! Das Kind kann nichts dafür, dass es nicht gewollt ist. Man kann nicht eine Sünde mit einer noch größeren Sünde aus der Welt schaffen!


7
 
 Ulrich Motte 24. Mai 2019 
 

Die Äußerung kommt vom Spitzenkandidaten

der kleinen christlichen Partei Bündnis C ("C" steht für christlich), die am Sonntag wählbar ist, auf Listenplatz 21, meine ich. In seiner Zeit in der CDU gehörte zu den "Christdemokraten für das Leben", wie ich las, auch der Spitzenkandidat der Liberal-Konservativen Reformer (Listenplatz 33) Prof. Dr. Bernd Lucke.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  3. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  4. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  5. "Hassprediger und Hofnarr"
  6. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  8. WELT-Reporter Bojanowski: Die Welt ist viel besser, als behauptet wird
  9. Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle
  10. NDR-Format ‚Zapp‘ erklärt konservatives Denken mit Gehirnanomalie und geringer Bildung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz