Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Der grosse Betrug
  5. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  8. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  9. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung
  10. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick

Über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe

22. Mai 2019 in Spirituelles, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor genau 25 Jahren wurde das wichtige Schreiben Ordinatio sacerdotalis von Johannes Paul II. veröffentlicht.


Vatikan (kath.net)
Das Apostolische Schreiben von Johannes Paul II. im WORTLAUT auf kath.net:

Verehrte Brüder im Bischofsamt!

1. Die Priesterweihe, durch welche das von Christus seinen Aposteln anvertraute Amt übertragen wird, die Gläubigen zu lehren, zu heiligen und zu leiten, war in der katholischen Kirche von Anfang an ausschließlich Männern vorbehalten. An dieser Tradition haben auch die Ostkirchen getreu festgehalten.

Als die Frage der Ordination von Frauen in der anglikanischen Gemeinschaft aufkam, war Papst Paul VI. darauf bedacht, in Treue zu seinem Amt, die apostolische Überlieferung zu schützen und ebenso in der Absicht, ein neues Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christen zu vermeiden, den anglikanischen Brüdern in Erinnerung zu rufen, worin der Standpunkt der katholischen Kirche besteht: "Sie hält daran fest, daß es aus prinzipiellen Gründen nicht zulässig ist, Frauen zur Priesterweihe zuzulassen. Zu diesen Gründen gehören: das in der Heiligen Schrift bezeugte Vorbild Christi, der nur Männer zu Aposteln wählte, die konstante Praxis der Kirche, die in der ausschließlichen Wahl von Männern Christus nachahmte, und ihr lebendiges Lehramt, das beharrlich daran festhält, daß der Ausschluß von Frauen vom Priesteramt in Übereinstimmung steht mit Gottes Plan für seine Kirche".[1] Da die Frage jedoch auch unter Theologen und in manchen katholischen Kreisen umstritten war, beauftragte Paul VI. die Kongregation für die Glaubenslehre, die diesbezügliche Lehre der Kirche darzulegen und zu erläutern. Das geschah durch die Erklärung Inter Insigniores, deren Veröffentlichung der Papst nach Bestätigung des Textes anordnete.[2]

2. Die Erklärung wiederholt und erläutert die von Paul VI. dargelegten Gründe dieser Lehre, wobei sie schlußfolgert, daß die Kirche für sich nicht die Vollmacht in Anspruch nimmt, "Frauen zur Priesterweihe zuzulassen".[3] Zu solchen fundamentalen Gründen fügt jenes Dokument noch theologische Gründe hinzu, die die Angemessenheit jener göttlichen Verfügung für die Kirche erläutern, und es zeigt deutlich, daß die Handlungsweise Christi nicht auf soziologischen oder kulturellen Motiven der damaligen Zeit beruhten. So führte Papst Paul VI. dann erläuternd aus, "der wahre Grund liegt darin, daß Christus es so festgelegt hat, als er die Kirche mit ihrer grundlegenden Verfassung und ihrer theologischen Anthropologie ausstattete, der dann in der Folge die Tradition der Kirche stets gefolgt ist".[4] In dem Apostolischen Schreiben Mulieris Dignitatem habe ich selbst diesbezüglich geschrieben: "Wenn Christus nur Männer zu seinen Aposteln berief, tat er das völlig frei und unabhängig. Er tat es mit derselben Freiheit, mit der er in seinem Gesamtverhalten die Würde und Berufung der Frau betonte, ohne sich nach den herrschenden Sitten und nach der auch von der Gesetzgebung der Zeit gebilligten Tradition zu richten".[5]

In der Tat bekunden die Evangelien und die Apostelgeschichte, daß diese Berufung gemäß dem ewigen Plan Gottes erfolgte: Christus erwählte die, die er wollte (vgl. Mk 3,13-14; Joh 6,70), und er tat das zusammen mit dem Vater "durch den Heiligen Geist" (Apg 1,2), nachdem er die Nacht im Gebet verbracht hatte (vgl. Lk 6,12). Darum hat die Kirche bei der Zulassung zum Amtspriestertum[6] stets als feststehende Norm die Vorgehensweise ihres Herrn bei der Erwählung der zwölf Männer anerkannt, die er als Grundsteine seiner Kirche gelegt hatte (vgl. Offb 21,14). Sie übernahmen in der Tat nicht nur eine Funktion, die dann von jedem beliebigen Mitglied der Kirche hätte ausgeübt werden können, sondern sie wurden in besonderer Weise und zutiefst mit der Sendung des fleischgewordenen Wortes selbst verbunden (vgl. Mt 10,1.7-8; 28,16-20; Mk 3,13-15; 16,14-15). Die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten,[7] die ihnen in ihrem Amt nachfolgen sollten.[8] In diese Wahl waren auch jene eingeschlossen, die durch die Zeiten der Geschichte der Kirche hindurch die Sendung der Apostel fortführen sollten, Christus, den Herrn und Erlöser, zu vergegenwärtigen.[9]

3. Im übrigen zeigt die Tatsache, daß Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Kirche, nicht den eigentlichen Sendungsauftrag der Apostel und auch nicht das Amtspriestertum erhalten hat, mit aller Klarheit, daß die Nichtzulassung der Frau zur Priesterweihe keine Minderung ihrer Würde und keine Diskriminierung ihr gegenüber bedeuten kann, sondern die treue Beachtung eines Ratschlusses, der der Weisheit des Herrn des Universums zuzuschreiben ist.

Auch wenn die Gegenwart und die Rolle der Frau im Leben und in der Sendung der Kirche nicht an das Amtspriestertum gebunden ist, so bleiben sie doch absolut notwendig und unersetzbar. Wie von der Erklärung Inter Insigniores herausgestellt wurde, wünscht die Heilige Mutter Kirche, "daß die christlichen Frauen sich der Größe ihrer Sendung voll bewußt werden: ihre Aufgabe ist heutzutage von höchster Bedeutung sowohl für die Erneuerung und Vermenschlichung der Gesellschaft als auch dafür, daß die Gläubigen das wahre Antlitz der Kirche wieder neu entdecken".[10] Das Neue Testament und die ganze Kirchengeschichte erweisen umfassend die Präsenz von Frauen in der Kirche, als wahre Jüngerinnen und Zeugen Christi in der Familie und im bürgerlichen Beruf oder in der vollkommenen Weihe an den Dienst für Gott und das Evangelium. "In der Tat hat die Kirche, indem sie für die Würde der Frau und ihre Berufung eintrat, Verehrung und Dankbarkeit für jene zum Ausdruck gebracht, die - in Treue zum Evangelium - zu allen Zeiten an der apostolischen Sendung des ganzen Gottesvolkes teilgenommen haben. Es handelt sich um heilige Märtyrerinnen, Jungfrauen, Mütter, die mutig ihren Glauben bezeugt und dadurch, daß sie ihre Kinder im Geiste des Evangeliums erzogen, den Glauben und die Überlieferung der Kirche weitergegeben haben".[11]

Auf der anderen Seite ist die hierarchische Struktur der Kirche vollkommen auf die Heiligkeit der Gläubigen ausgerichtet. Daher ruft die Erklärung Inter Insigniores in Erinnerung, "das einzige höhere Charisma, das sehnlichst erstrebt werden darf und soll, ist die Liebe (vgl. 1 Kor 12-13). Die Größten im Himmelreich sind nicht die Amtsträger, sondern die Heiligen".[12]

4. Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.

Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.

Während sich auf euch, verehrte Brüder, und auf das ganze christliche Volk den beständigen göttlichen Beistand herabrufe, erteile ich allen den Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 22. Mai, dem Pfingstfest des Jahres 1994, dem 16. meines Pontifikates.

JOANNES PAULUS PP II


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Montfort 27. Mai 2019 

@freya - Tut mir leid, aber auf solchem Niveau diskutiere ich hier nicht weiter

Sie schreiben: "Mit der Potenz etwas Hervorzubringen = zu Zeugen, hat Gott aber nach wie vor nur den Mann ausgestattet. Die Frau ist vom Schöpfer so angelegt, dass sie immer die Empfangende und so die Ergänzung des Mannes ist."

Meinen Sie allen Ernstes, dass solch ein antiquiertes Verständnis der menschlichen Lebensweitergabe heute noch vertretbar ist???

Der Mann alleine kann gar nichts zeugen. Da braucht es schon Eizelle und Samenzelle, damit daraus - natürlich in der Gnade Gottes - ein lebendiges, menschliches Wesen wird.

Solch ein antiquiertes Verständnis dann auch noch fälschlich als angeblich theologische Aussage auf die Wandlung der Eucharistie zu übertragen, die mit "Zeugung" (weder im alten, noch im heutigen Verständnis!) rein gar nichts zu tun hat, ist schon ungeheuerlich.


3

0
 
 freya 24. Mai 2019 
 

@Montfort

Auch in der Schöpfungsgeschichte Gen 1,1ff ist die Rede davon, wie Gott allein durch Sein Wort die ganze Schöpfung ins Dasein ruft: Er sprach und es wurde. Ohne Frage ist auch hier wie bei der Hl. Wandlung der Hl. Geist am Werk.
Mit der Potenz etwas Hervorzubringen = zu Zeugen, hat Gott aber nach wie vor nur den Mann ausgestattet. Die Frau ist vom Schöpfer so angelegt, dass sie immer die Empfangende und so die Ergänzung des Mannes ist.

Dies wird auch durch das Verhältnis des Priesters zu seiner Gemeinde deutlich: Der Priester als Haupt der Gemeinde ist das Abbild Christi des Bräutigams und die Gemeinde seine Braut, die Kirche. Besonders eindrücklich stellt uns die Kirche dieses Geheimnis bei einer Jungfrauen-Weihe vor Augen.
Eine Frau kann nie Bräutigam und deshalb auch nicht Haupt der Gemeinde sein. - Das wäre eine Perversion der Schöpfungsordnung. Eine Frau kann immer nur Braut und nie Bräutigam sein!


1

0
 
 Montfort 24. Mai 2019 

@freya - Der Priester bringt aber nicht einmal

im übertragenen Sinn den Gottessohn hervor!

Es ist der Hl. Geist, der wirkt, deshalb wird Er ja auch angerufen: "Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus."

Ich empfehle Ihnen nochmals, die zuvor angegebenen Dokumente zu lesen und möglichst auch einen Priester oder Theologen zu fragen, um das richtige Verständnis und die richtige Ausdrucksweise abzuklären.


1

0
 
 Montfort 24. Mai 2019 

@freya - Nein, die Konsekration ist KEIN "Zeugungsakt"

und der Priester auch nicht "Stellvertreter Gottes"!

Der Priester ist Repräsentant Christi, handelt "in persona Christi capitis"! Dazu braucht er aber keine eigene "Potenz/Macht" (XY-Chromosomen,...), weil er ja sakramental in Vollmacht handelt! Der eigentlich Wirkende ist Gott - bei jedem Sakrament!


2

0
 
 Montfort 23. Mai 2019 

@freya - oder lesen Sie bitte in Papst Johannes Pauls II. Schreiben "Dominicae cenae":

"Der Priester bringt das heilige Opfer 'in der Person Christi' dar, was mehr bedeutet als nur 'im Namen' oder 'in Stellvertretung' Jesu Christi. 'In der Person', d. h. in der spezifischen, sakramentalen Identifizierung mit dem 'ewigen Hohenpriester', der Urheber und hauptsächliches Subjekt dieses seines eigenen Opfers ist, bei dem er in Wahrheit von niemandem ersetzt werden kann."

Wenn Sie schreiben: "Nur einem MANN (XY-Träger) ist es vom ALLERHÖCHSTEN gegeben, am Altar den ewigen SOHN GOTTES zu zeugen", ist das leider theologisch kompletter Unfug. Der Priester "zeugt" niemals den ewigen Sohn Gottes! Es gibt zwar den theologischen Ausdruck der "dreifachen Geburt des Gottessohnes", die "Zeugung" des Gottessohnes aus dem ewigen Vater ist aber eine "ewige Zeugung" ("1. Geburt"), die Inkarnation ist keine Zeugung (aber "2. Geburt"), auch die "Geburt" des Sohnes in der Seele des Christen ("3. Geburt") nicht! Auch das Sakrament der Eucharistie ist keine "Zeugung".

www.kathpedia.com/index.php?title=Dominicae_cenae_(Wortlaut)


2

0
 
 Montfort 23. Mai 2019 

@freya - Diesmal kann ich nicht Ihrer Meinung sein!

"Allein der Mann ist mit Zeugungskraft ausgestattet - die Frau ist immer die Empfangene!
Das liegt ganz im Sinne des Erfinders - auch im spirituellen Bereich: Nur einem MANN (XY-Träger) ist es vom ALLERHÖCHSTEN gegeben, am Altar den ewigen SOHN GOTTES zu zeugen. Es wäre geradezu eine Perversion
der Schöpfungsharmonie, würde das jetzt plötzlich eine Frau tun."

Der Priester vollzieht doch am Altar keinen Zeugungsakt, und schon gar nicht hängt die Wandlung von seiner männlichen Potenz ab!!!

Der Heilige Geist Gottes ist es, der in allen Sakramenten wirkt und (ver)wandelt.

Lesen Sie doch bitte Sacramentum Caritatis, etwa die Nrr. 13 und 23!

Der Priester handelt in Vollmacht, indem er sich zum Werkzeug Gottes macht, ja demütig "enteignen" lässt, damit durch sein Sprechen die Worte Christi hörbar gegenwärtig werden: "Das ist mein Leib...mein Blut..."

www.kathpedia.com/index.php?title=Sacramentum_caritatis_(Wortlaut)


3

0
 
 Diadochus 22. Mai 2019 
 

@engelsberg

Was soll das denn? So ein Wirrwarr, was Sie da schreiben. Laien dürfen nach wie vor nur im Notfall die Kommunion austeilen. Die Deutschen Bischöfe haben im Ungehorsam daraus die Regel gemacht. Die Gegenwart Jesu Christie in der Hostie bleibt davon unberührt. Bitte unterlassen Sie künftig die Verwendung des Wortes "Plätzchen". Nun, Gott hat sich in Jesus Christus bereits offenbart und Seinen Willen kundgetan. Papst Johannes Paul II. hat als Sein Stellvertreter Sein Wort verbindlich dargelegt. Sein heiliger Wille geschehe, nicht der Unsrige. Hören, @engelsberg, können Sie wohl. Können Sie auch annehmen?


3

0
 
 lesa 22. Mai 2019 

Kein Gegenstand von Diskussionen aber des tieferen Erfassens

@ottokar: Zustimmung: diskutieren gibt es da nichts, da es sich um Auslegung des geoffenbarten Wortes Gottes durch das höchste Lehramt der Kirche innerhalb der lebendigen Überlieferung handelt. Dies infrage stellen bedeutet: Spaltung produzieren, nicht mehr und nicht weniger. Aber es wäre schön, wenn auch wieder mehr Zugang zum Verständnis dieser Vorgabe Gottes durch den Schöpfer und durch das Erlösungshandeln Christi vorhanden wäre. Einige erfassen es gewissermaßen instinktiv, weil sie sich selbst noch spüren und die mit dem Wesen von Mann und Frau gegebenen Glaubenszusammenhänge erkennen. Andere wurden von diesen tiefen, wesentlichen Zusammenhängen mehr oder weniger entfremdet.
"Die ewige Frau" von Gertrud von Le Fort
"Das Priestertum der Frau2 von Oda Schneider wären, wenn vielleicht von der Sprache her etwas ungewohnt für heutige Ohren, eine wunderbare Hilfe sein für solche, die für die Wahrheit offen sind und verstehen möchten.


6

0
 
 freya 22. Mai 2019 
 

@ottokar

Leider vertreten auch Kleriker in den höchsten Ämtern der Kirche die Überzeugung, dass die Priesterweihe der Frau nur eine Frage der Zeit ist und stiften damit nicht wenig Verwirrung!
Sind sich solche Apostaten eigentlich bewusst, dass sie sich mit dieser Einstellung längst exkommuniziert haben?!
Man müsste hier hart durchgreifen!!


7

0
 
 ottokar 22. Mai 2019 
 

Lassen Sie mich bitte an unseren Gehorsam appelieren!

Warum diskutieren wir eigentlich noch diese Frage, wo uns ein grosser Heiliger und wunderbarer Papst klipp und klar die Richtung gewiesen hat.Warum wollen wir das nicht annehmen? Leidet unser Glaube wegen dieser Frage? Kann jemand, der nicht anerkennen möchte, dass das Priestertum dem Manne vorbehalten ist, dennoch überzeugt sein, dass in der heiligen Wandlung Brot und Wein tatsächlich in Christi Leib und Blut verwandelt wird? Worin liegt denn für Zweifler der von Jesus Christus vorgegebenen und von Papst Johannes Paul II begründeten Entscheidung die Bedeutung des Priestertums?Das Wesentliche ist doch, dass wir Christi Leib und Blut empfangen dürfen .Denjenigen , die allein deshalb, weil Frauen nicht konsekrieren dürfen, glauben leiden zu müssen, steht der Weg zu anderen Christen,zu den Protestanten offen.Warum soll man nicht wieder einmal an den Gehorsam gegenüber unserer Kirche appelieren?


11

0
 
 lesa 22. Mai 2019 

@Fides Mariä: Im Podcastangebot von Radio Horeb müsste das sicher nch zu finden sein. Ansonsten den CD-Diesnt von Radio Horeb anrufen: aus Österreich: OO49 83 28 921 120
Ich habe es dort bestellt.
Sie werden große Freude haben und Argumente an die Hand bekommen. Ich freue mich über Ihr Interesse!


5

0
 
 Fides Mariae 22. Mai 2019 
 

@lesa: Podcast von Pfr. Abel - wo?

Können Sie Angaben machen, wo man das findet?


3

0
 
 Fides Mariae 22. Mai 2019 
 

Ein Heiliger

Dieser Papst hat sich getraut, eine feste Meinung zu haben und einen Standpunkt einzunehmen. Bravo.


13

0
 
 lesa 22. Mai 2019 

Fortsetzung

Zum Hinweis auf die Exerzitien von Pfr. Winfried Abel, die auf die Beufung der Frau in der Kirche Bezug nehemn für jene, die im podcast nachhören oder CD bestellen möchten: Spezifische Stellungnahme auf Vortrag 4 und 5 Allerdings ist diese ganze Vortragsreihe "Mensch, wer bist du?"
sehr inspirierend und klärend.


5

0
 
 lesa 22. Mai 2019 

Gleichwertigkeit hängt nicht vom Titel ab

@freya: So ist es. Allerdings: Auch die Männer empfangen ihr Geschaffensein als Mann. Die Berufung von Mann und Frau, die mit ihrem Geschaffensein einhergeht, ist gleichwertig, aber nicht gleichartig, sondern auf Ergänzung angelegt. Zur Frau gehört das Empfangen geradezu zu ihrem ureigensten Wesen.
Ein Tip: Die Exerzitienvorträge von Pf. Winfried Abel, die im Jänner gehalten und auf Radio Horeb übertragen wurden, "Mensch, wer bist du?" sind eine faszinierende Erläuterung auch dieser rundlegenden Gegebenheiten der Offenbarung. Sie können eine echte Hilfe sein und sind allen, vor allem den in der Verkündigung Stehenden sehr zu empfehlen!


7

0
 
 Wunderer 22. Mai 2019 
 

Klärungsbedarf

Der hl. Papst Johannes Paul II. hatte klar und endgültig entschieden in Übereinstimmung mit Christus selbst und der daraus sich ergebenden immerwährenden Praxis in der Kirche, daß Frauen aus den verschiedenen Gründen nicht Priester sein können, worüber man nicht zu streiten braucht.

Die Befürworter für das Priesteramt auch für die Frau führen u.a. an, daß es ja auch Ministrantinnen sowie Lektorinnen und Kommunionhelferinnen gebe, aber daß das Priesteramt den Frauen dann dennoch diskriminerenderweise vorenthalten werde. Und für viele Menschen wäre es in Ordnung, wenn auch Frauen dann den Altardienst tun würden, eben weil sie ja regelmäßig sehen, daß Frauen den Lektordienst ausüben, beim Vaterunser auch schon neben dem Priester am Altar stehen und anschließend die Kommunion spenden. Man müßte über diese Praxis in vielen Gemeinden auch mal sprechen, weil das ja auch so etwas ist, was zuweilen Unmut hervorruft.
Es gibt Klärungsbedarf.


4

0
 
 Sebi1983 22. Mai 2019 
 

Glasklar und eindeutig!

Wer die Verbindlichkeit dieser endgültigen Entscheidung des obersten kirchlichen Lehramtes infrage stellt, verlässt den Boden des katholischen Glaubens.


16

0
 
 freya 22. Mai 2019 
 

Allein der Mann ist mit Zeugungskraft ausgestattet - die Frau ist immer die Empfangene!

Das liegt ganz im Sinne des Erfinders - auch im spirituellen Bereich: Nur einem MANN (XY-Träger) ist es vom ALLERHÖCHSTEN gegeben, am Altar den ewigen SOHN GOTTES zu zeugen. Es wäre geradezu eine Perversion
der Schöpfungsharmonie, würde das jetzt plötzlich eine Frau tun. Dabei würde sich Gott in seiner Schöpfung selbst widersprechen!

Wenn der Priester die Wandlungsworte: "Das ist mein Leib, das ist mein Blut..." ausspricht, handelt es sich immer um den Leib Jesu, der nun mal als MANN und nicht als Frau Mensch geworden ist. - Folglich ist es auch nur einem Mann vorbehalten, diese Worte in Vollmacht auszusprechen, um den ewigen SOHN GOTTES gegenwärtig zu setzen!

Es ist eine Auflehnung gegen den Schöpfer selbst - und damit höchst satanisch - wenn die Frau nicht mehr Empfangende sondern Zeugende sein will!


18

0
 
 Katholik 22. Mai 2019 

Erklärung zur Antwort der Glaubenskongregation

Noch ein Kommentar zur gerade verlinkten Antwort, ebenfalls von der Glaubenskongregation.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19951028_commento-dubium-ordinatio-sac_ge.html


5

0
 
 Katholik 22. Mai 2019 

Antwort der Glaubenskongregation zu "ordinatio sacerdotalis"

Kongregation für die Glaubenslehre

Antwort auf den Zweifel
bezüglich der im Apostolischen Schreiben
»Ordinatio sacerdotalis« vorgelegten Lehre

Zweifel: Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist.

Antwort: Ja.

Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 25,2). Aus diesem Grund hat der Papst angesichts der gegenwärtigen Lage in Ausübung seines eigentlichen Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), die gleiche Lehre mit einer förmlichen Erklärung vorgelegt in ausdrücklicher Darlegung dessen...

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19951028_dubium-ordinatio-sac_ge.html


9

0
 
 Chris2 22. Mai 2019 
 

Schon Christus selbst

hatte, als er ausschließlich Männer zu Aposteln berief und z.B. das Bußsakrament einsetzte ("Empfanget den Heiligen Geist. Wem Ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen, wem Ihr sie behaltet [sic!], dem sind sie behalten", Joh 20,23) ausgeschlossen, Frauen zu Weihen. Denn es ist nicht vorstellbar, dass er sonst seine Mutter (auf deren Wunsch er ja sogar sein erstes Wunder wirkte und die bis unter das Kreuz aushielt) oder Maria Magdalena übergangen hätte.


10

0
 
 hape 22. Mai 2019 

@Eliah

Sie erinnern zurecht an den abschließenden Charakter dieses päpstlichen Dokumentes und werfen damit die Frage auf, wieso dies heute nicht akzeptiert wird. Wieso erleben wir die gebetsmühlenartige Wiederholung von Forderungen zu Fragen, die längst entschieden wurden? Das kann doch kein Mangel an Wissen sein. Mir scheint auch, dass das nicht allein mit weltlicher Dekadenz zu erklären ist. Ich vermute eher, dass es sich im Tiefsten um einen Mangel an Gottesfurcht handelt. Denn die päpstliche Autorität ist letztlich göttlichen Ursprungs. Deshalb würde die Akzeptanz päpstlicher Entscheidungen zuerst der Liebe zu und dem Respekt vor Gott entspringen. Entsprechend zu handeln würde demnach Gottesfurcht voraus setzen. „Gott ist es, der den Weg zu ihr [zur Weisheit] weis, er ist es, der ihren Ort kennt. … Zum Menschen aber sprach er: Sieh, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, das Meiden des Bösen ist Einsicht.“ (Hiob 28,23-28)


14

0
 
 MariaMutterDerKirche 22. Mai 2019 
 

Treue zur Lehre der Kath.Kirche:Vernetzung der Treuen?

Jesus hat die Geldwechsler usw. aus dem Tempel hinausgetrieben:gerechter Zorn ist eine Kraft, die antreibt, die bewegt.
Aber wie schaffen wir es, daß er nicht nach dem Kommentare-Schreiben verpufft?
Indem wir uns gegenseitig bestärken, machen wir uns gegenseitig Mut.
Aber wie können wir WIRKSAM werden NACH AUSSEN, aus dem Format des Kommentare auf kath.net usw.-Schreibens heraustreten in unser jeweiliges ECHTES LEBEN? VERNETZUNG, BÜNDELUNG im richtigen Leben ist das Gebot der Stunde. Aber wie machen?
z.B. auf Maria 1.0 gibt es eine Möglichkeit, sich zu vernetzen:
https://mariaeinspunktnull.de/

Forum deutscher Katholiken:Mitglied werden

http://forum-deutscher-katholiken.de/ueber-uns/mitgliedschaft/


15

0
 
 Eliah 22. Mai 2019 
 

Unwiderlegbar

Für die Kirche Jesu Christi ist mit diesem Dokument des heiligen Papstes Johannes Paul II. ein für allemal klar, dass es keine Priesterinnen geben kann und wird. Das bedeutet freilich nicht, dass die Wühlarbeit gegen diese Wahrheit aufhört. Angesichts der aktuellen Verderbnis der Sitten erscheint es nicht einmal unmöglich, dass sich eines Tages abgefallene „Bischöfe“ dazu hergeben werden, Weihesimulationen an willigen Damen zu vollziehen. Aus Ordinatio Sacerdotalis folgt freilich unwiderlegbar, dass es sich bei einer Organisation, die solches guthieße, um eine bloße Kirchensimulation handeln würde.


17

0
 
 Ginsterbusch 22. Mai 2019 

...erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (Lk22,32), dass die Kirche keinerlei

Vollmacht hat ,....
Heiliger Papst Johannes Paul II,
bitte für uns, denn wir haben niemanden mehr, der Kraft seines Amtes die Brüder stärkt. Die, die uns im Glauben stärken, verlieren ihre Posten nach und nach.
Im Amt bleiben Mietlinge.
Manipulation. Korruption. Lüge. Scheinwahrheiten. Und genügend eitle Weiber, die, unterstützt von den Mietlingen, unsere himmlische Mutter beleidigenden und sich gegen Gott auflehnen.
So muss sich wohl Endzeit anfühlen. Hl. Papst Johannes Paul: bitte für uns und unsere Kirche.


26

0
 
 Diadochus 22. Mai 2019 
 

Leseschwäche

Damit dürfte in der Angelegenheit jeder bestehende Zweifel beseitigt sein. Viele scheinen aber eine Leseschwäche zu haben. Viele sind geistig blind. Viele sind theologische Analphabeten. An Papst Johannes Paul II. liegt es jedenfalls nicht. Seine Worte sind klar und eindeutig. Wer verstehen will, der versteht auch.


23

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Skat und Theologie, ein Grand mit Vieren oder Null-Hand?
  2. Was sind Speisekartentheologien?
  3. "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein"
  4. Die Kirche ermutigt die Priester, auch ohne Gläubige Messen zu feiern
  5. Wien: Mathematiker Lennox und Taschner im Disput über Glauben
  6. Vatikan veröffentlicht Theologen-Papier zu Glaube und Sakrament
  7. Querida Amazonia: Hoffnungsschimmer inmitten anhaltender Verwirrung
  8. Theologe Seewald: Synodaler Weg in wesentlichen Teilen hinfällig
  9. Was würde Bileam über den synodalen Weg sagen?
  10. Katerstimmung bei ZDK, Schüller, Zulehner & Co.








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  7. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  10. Der grosse Betrug

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US