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Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben

19. Mai 2019 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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Franziskus: das Neue Gebot. Die Liebe, die sich im Kreuz Christi offenbart und die zu leben er uns ruft, ist die einzige Kraft, die unser Herz aus Stein in ein Herz aus Fleisch verwandelt. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli am fünften Sonntag der Osterzeit. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet konzentrierte sich Papst Franziskus auf das Tagesevangelium (Joh 13, 31-33a.34-35) mit den Abschiedsworten Jesu vor seinem Leiden.

Nachdem Jesus die Füße der Zwölf gewaschen habe, sage er zu ihnen: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“ (Joh 13,34).

Inwiefern sei dieses Gebot „neu“, fragte sich der Papst. Wir wüssten, dass Gott den Gliedern seines Volkes bereits im Alten Testament geboten hatte, ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben. Jesus selbst antworte denen, die ihn fragten, was das größte Gebot des Gesetzes sei, dass es das erste sei, Gott von ganzem Herzen zu lieben, und das zweite den Nächsten wie sich selbst.

Das alte Liebesgebot sei neu geworden, weil es mit dem Zusatz „wie ich euch geliebt habe“ ergänzt worden sei. Die Neuheit liege in der Liebe Jesu Christi, mit der er sein Leben für uns hingegeben habe. Es sei dies die Liebe Gottes, universell, ohne Bedingungen und ohne Grenzen, die ihren Höhepunkt am Kreuz finde. In diesem Moment extremer Entäußerung und Hingabe an den Vater habe der Sohn Gottes der Welt die Fülle der Liebe gezeigt und gegeben.

Jesus habe uns zuerst geliebt, „er liebte uns trotz unserer Gebrechlichkeit, unserer Grenzen und unserer menschlichen Schwächen“. Er habe uns seiner Liebe würdig gemacht, die keine Grenzen kennt und niemals ende. Mit dieser neuen Liebe – und nur auf diese Weise – könnten wir uns nicht nur so lieben, wie wir uns selbst lieben, sondern wie er uns geliebt habe.

Gott liebe uns viel mehr als wir uns selbst liebten. Und so könnten wir überall den Samen der Liebe verbreiten, der die Beziehungen zwischen Menschen erneuere und Horizonte der Hoffnung eröffne. Diese Liebe mache uns zu neuen Menschen, zu Brüdern und Schwestern im Herrn, sie mache uns zum neuen Volk Gottes, der Kirche, in der alle berufen seien, Christus zu lieben und in ihm einander zu lieben.

Die Liebe, die sich am Kreuz Christi offenbare und die zu leben er uns rufe, sei die einzige Kraft, die unser Herz aus Stein in ein Herz aus Fleisch verwandle. Sie mache uns fähig, unsere Feinde zu lieben und denen zu vergeben, die uns beleidigt hätten. Sie lasse uns den anderen als gegenwärtiges oder zukünftiges Mitglied der Gemeinschaft der Freunde Jesu sehen. Sie rege uns zum Dialog an und helfe uns, einander zuzuhören und zu kennen.

Die Liebe öffne uns für den anderen und werde zur Grundlage menschlicher Beziehungen. Sie ermögliche es uns, die Grenzen unserer eigenen Schwächen und Vorurteile zu überwinden, Brücken zu schlagen. Sie lehre neue Wege und entfache die Dynamik der Brüderlichkeit.




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Lesermeinungen

 Guenter Foit 23. Mai 2019 
 

@stephanus2, - habe gründlich nachgedacht (meditiert), - es ist wahr, danke.


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 Montfort 21. Mai 2019 

@lakota - "Hochmut und Verschlossenheit Jesus gegenüber"

gibt es nicht nur bei den Pharisäern, sondern auch bei den Menschen seiner Heimatstadt Nazareth oder z.B. beim "nicht-reuigen" Schächer.
Sie alle erkennen Jesus nicht als den Sohn Gottes und Erlöser an und sind nicht zur Umkehr bereit.

Dass die Pharisäer, Schriftgelehrten und Priester nicht durchwegs verstockt waren, zeigt etwa das Bsp. des Nikodemus: "Es war da einer von den Pharisäern namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden." (Joh 3,1)

Auch Apg 6,7 bezeugt: "Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an."


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 lakota 21. Mai 2019 
 

[email protected], Sie haben recht.

Vermutlich habe ich das nicht wirklich registriert, weil bei Lk 7,36 der Schwerpunkt auf der Sünderin liegt und
Lk 11,37 eine reine Strafpredigt ist.
Was ich jetzt aber verstanden habe, der Unterschied zwischen den Pharisäern und allen anderen ist der Hochmut, die Verschlossenheit Jesus gegenüber. Daß genau die, die es wissen mussten (weil sie ja die Propheten usw. studiert hatten) sich gegen ich verhärtet haben und nicht an ich glauben wollten. Die anderen haben ihr Herz geöffnet und da konnte Jesus auch wirken.
@Stephanus2 - Danke auch Ihnen. Manchmal ist es ein kleiner Punkt, den man nicht bedenkt und schon hakt es.


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 Montfort 20. Mai 2019 

Werte @lakota - Jesus war sehr wohl auch bei (sogar führenden) Pharisäern beim Essen zu Gast!

Das Lukasevangelium bezeugt dies etwa:

Lk 7,36: "Einer der Pharisäer hatte ihn zum Essen eingeladen. Und er ging in das Haus des Pharisäers und begab sich zu Tisch..."

Lk 11,37: "Nach dieser Rede lud ein Pharisäer Jesus ein, bei ihm zu essen. Jesus ging zu ihm und begab sich zu Tisch..."

Lk 14,1: "Und es geschah: Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen..."


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 stephanus2 20. Mai 2019 
 

@lakota/Pharisäerfrage

sorry, ich meine doch, es gibt ein oder zwei Stellen, da hat er auch mit Pharisäern gegessen. War nicht Joseph von Arithmäa, der Seinen Leichnam vom Kreuz bergen ließ, sogar auch ein Pharisäer ?Jesus hat sie, wie schon vorhin geschrieben gewarnt (auch vor ihrem eigenen Verderben)und gegen sie auch gepredigt,doch wenn ich das schreiben darf, glaube ich, er hätte jeden einzelnen von ihnen liebend gern persönlich auch gerettet. Doch Stolze und Sich-selbst-verherrlichende haben schon damals oft den Weg zu Ihm nicht gefunden, und Er hat ihnen klar vorgeworfen, dass sie den Kleinen den Weg zum Paradies praktisch verstellen.Das Er sie verachtet hätte oder sogar gehasst, halte ich für unmöglich.Den inneren Spagat für sich hinzukriegen,die Sünde zu hassen, aber nicht den Sünder, und kraftvoll zu sprechen, aber nicht feindselig und verurteilend,dafür eben brauchen wir das Evangelium, das Gebet,den Beistand des Heilgen Geistes und der Gottesmutter und Unterstüzung untereinander. Gott zum Gruß


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 stephanus2 20. Mai 2019 
 

@GünterFoit

Lese grade Ihren Post. Wenn ich Ihnen aus meiner Sicht widersprechen darf : der Herr verachtete die Pharisäer n i c h t. Er warnte sie, er warnte vor ihnen, er sprach das Wehe über sie, aber aus meiner Sicht mit wehem Herzen. Für mich ist es unmöglich zu glauben, dass der Herr irgend jemanden v e r a c h t e t haben könnte.Verachtung ist aus meiner Sicht etwas typisch Menschliches, was nicht zu Christus paast.Gott zu Gruß


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 stephanus2 20. Mai 2019 
 

meine Meinung...

!. Ich traue diesem Papst nicht. Ich traue ihm wirklich nicht.Von ihm will ich nichts mehr hören. Ihn trotzdem *lieben' heißt fürmich, ihn nicht zu hassen, nicht zu verabscheuen,auch nicht zu verurteilen, kein Leid zuzufügen, zu beten, dass er die Wahrheit, die Christus ist, findet.2.".Ich lehne Maria 2.0 zutiefst ab, doch ich bemühe mich, diese Frauen nicht zu verurteilen. Ich sehe sie als Feinde der Kirche , denen man sich entgegenstellen muss, damit unsere Gottesmutter nicht verhöhnt wird, aber nicht in Hass und Wut entgegenstellen. Ich halte viele für verirrt, vom rechten Wege abgekommen. Für solche ist doch Jesus auch gekommen. Bitte halten Sie mich nicht für hochtrabend hier. Wir haben alle starke innere Kämpfe auszutragen gerade zum Thema: wie gehe ich mit meinen persönlichen Feinden und den Feinden der katholischen Kirche um ? Mir persönlich helfen besonders die Botschaften von Lourdes, Fatima und Medjugorje.Liebe Grüße


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 griasdigott 20. Mai 2019 

Liebe - Elberfelder Studienbibel

Sehr gut finde ich die Erklärung der Elberfelder Studienbibel :

Griechisch: agape
Liebe - wenn das NT von Liebe redet, gebraucht es hauptsächlich agape...denn Gott ist agape (1Joh4,8.16). Was agape heist, hat Gott primär durch die Sendung seines Sohnes in die Welt offenbart (1Joh4,9)...agape kennzeichnet das Sohnesverhältnis Jesu zum Vater.

In der Person und Geschichte Jesu, insbesondere in seinem Tod für uns, zeigt sich die Liebe Gottes als wohlwollende Liebe, die ihr Wohlwollen nicht darin zeigt, dass sie tut, was die geliebte Person verlangt, sondern was diese vom Liebenden braucht.....

Also nicht unbedingt das tun, was jemand will und fordert, sondern, was für ihn gut ist und ihn weiterbringt, ihn letztlich Christus ähnlicher macht.


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 lakota 20. Mai 2019 
 

@freya @lesa

Herzlichen Dank für Ihre Antworten! Diese kann ich nachvollziehen. Selbstgerechtigkeit, verschlossen und verstockt sein...Jesus konnte ihnen ja ins Herz sehen. Hier kann er nicht wirken, weil er ja niemanden zwingt.
Heute ist das ja auch oft so, wenn ich nur an Maria 2.0 denke. Sie lassen Christus nicht in ihr Herz, bleiben stur vor der Kirchentür.
Danke nochmal, und Gottes Segen für Sie!


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 lesa 20. Mai 2019 

Gebote halten und Erlösungsbdürftigkeit kennen

@lakota: Es war eine Haltung, die bei allen Menschen zur Gefahr werden kann: Die eigene Sündhaftigkeit nicht erkennen, blinde Flecken auf andere projizieren durch Anklagen, Verleumden etc.. Das versperrt der Erlöserliebe Christi den Weg. Das andere Extrem, das heute weit häufiger anzutreffen ist: zu meinen, man müsse gar nicht umkehren, weil man "ohnehin in den Himmel komme." Auch diese Haltung führt zu "pharisäischer" Selbstgerechtigkeit und zum Sündenbockmechanismus (jene, die auf der Lehre beharren, werden als Fundis abgestempelt, in die "erzkonservative" Schublade gesteckt etc. Es geht also nicht spezifisch um die Gruppe der Pharisäer, sondern um einen bei allen Menschen mehr oder weniger latent vorhandenen Widerstand und Hochmut gegen Gott u. Mensch. "Gott sei mir Sünder gnädig", betete der Zöllner. "Selig, die vor Gott arm sind", sagt Jesus. Und "wer mich liebt, hält meine Gebote." "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe" impliziert, die Gebote zu halten. Ganz einfach.


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 freya 20. Mai 2019 
 

@lakota

Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Pharisäer und Schriftgelehrten als Eingeweihte und Hüter des Gesetzes, sehr streng mit den ihnen Anvertauten umgingen, ihnen starke Lasten auflegen, sich selbst aber keinesfalls daran hielten. Als Schriftkundige hätten sie es aber unbedingt besser wissen müssen!
Die Zöllner und Sünder dagegen, verfügten nicht über andere und waren oft auch nicht schriftkundig: "Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel verlangt werden" und "mit dem Maße mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch gemessen und zugeteilt werden", sagt der Herr. Hinzu kommt, dass das Herz der Pharisäer, der Botschaft Jesu gegenüber, verschlossen und verstockt war, so dass sich die wenigsten von ihnen bekehrten. Das Herz der meisten Zöllner, Prostituierten und anderen Sündern aber, war offen für das Wort des Herrn und brachte die erwünschte Frucht.


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 Nazarene 20. Mai 2019 
 

@lakota – seeehr gute Frage

Ich bin gespannt auf die Antwort, denn in Joh. 8.42 sagte Jesus: “Wäre Gott euer Vater, hättet ihr Liebe zu mir…“ und in Joh. 8.44 sagt er sogar: „Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn.“ etc.


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 lakota 20. Mai 2019 
 

Ich möchte hier gern eine Frage stellen,

die mich immer wieder beschäftigt. Vielleicht kann es mir jemand erklären, der sich theologisch besser auskennt.

Es wird immer von der grenzenlosen Liebe Jesu gesprochen und mich irritiert hier jedes mal sein Umgang mit den Pharisäern. Ich meine, Jesus hat mit großen Sündern gegessen, saß mit ihnen zusammen (Huren, Zöllner usw.), aber nie mit Pharisäern. Er hat sie eigentlich immer nur kritisiert, sogar beschimpft (Otterngezücht).
Ich frage mich immer wieder, warum er ihnen gegenüber so rigoros war - im Vergleich zu allen anderen. Sie waren Heuchler, Sünder...aber das waren die anderen doch auch und denen hat er sich immer liebevoll angenommen.
Vielleicht hat hier jemand eine Erklärung für mich, das wäre schön.


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 hape 20. Mai 2019 

@Gipsy: Versuch einer Antwort

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. (1. Kor 13,4-7)

Da Gott unteilbar ist, ist auch die Liebe unteilbar. Es gibt nur diese eine, vollkommene Liebe, die zugleich mit dem Wesen Gottes identisch ist. Diese Liebe hat weder Anfang noch Ende. Sie ist da, weil Gott da ist. Gottesfurcht ist ein Ausdruck dieser Liebe und wird uns vom Hl. Geist geschenkt.

Die natürliche Ehrfurcht vor Gott ist auch in seinen Feinden schon angelegt, wird aber von der Sünde zugedeckt. Sie tritt dort ans Licht, wo der Mensch, aus Liebe zu IHM, gegen seine Sündhaftigkeit angeht. Feindesliebe bedeutet insofern, das Potenzial der göttlichen Liebe auch im Feind anzuerkennen.


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 Stefan Fleischer 19. Mai 2019 

@ Gipsy

Sehr richtig sagt unser Heiliger Vater, wir müssen lieben, auch unsere Feinde, SO WIE DER HERR UNS GELIEBT HAT UND IMMER NOCH LIEBT.
Das Problem gerade heute aber ist, dass diese Liebe unseres Herrn gerne aus einer einseitigen Sicht verstanden und gepredigt wird. Mit einer die Liebe Gottes, die universell, ohne Bedingungen und ohne Grenzen ist, und ihren Höhepunkt am Kreuz findet habe ich Mühe. Das kann allzu leicht falsch verstanden werden. Gott zwingt uns seine Liebe nicht auf. Er erwartet, dass wir sie aus freien Stücken annehmen und dazu braucht es Reue und Umkehr. Und, Christus ist nicht nur am Kreuz gestorben um uns seine Liebe zu zeigen. Er ist auch das Lamm, das unsere Sünde hinweg nimmt. Denn eine Selbsterlösung gibt es nicht. Gottes Liebe erwartet unsere Liebe zu ihm. Diese drängt uns zu Reue und Umkehr und zur Dankbarkeit nicht zuletzt für das Kreuz unseres Herrn. Das ist dann auch die Basis für unsere Liebe zu all unseren Nächsten.


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 lesa 19. Mai 2019 

Mit versöhntem Herzen

@gibsy: Wir müssen die üblen Verhaltensweisen in der angemessenen Form anprangern. Der Geist Christi (nur er) hilft, nicht beim Groll stehenzubleiben. Diese Kraft kommt vom Weinstock, nicht von uns. Das hat Jesus uns vorgelebt, die Kraft dazu hat Er uns erworben. Irrtümer oder erst recht Verunglimpfungen der Kirche kraftvoll bekämpfen, aber nicht die Menschen. Es geht hier nicht um Gefühl, sondern um den guten Willen, die gute Absicht. Vor allem beten, denn "der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut" (vgl Eph 6)"Mit versöhntem Herzen kämpfen", sagte ein Großer der Kirche.
Jeder von uns selber ist ja auch selber täglich auf die Vergebung des Herrn angewiesen.


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 Gipsy 19. Mai 2019 

Bibelworte und das was geschieht

Passt es noch?


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 Gipsy 19. Mai 2019 

Noch eine Frage dazu

Wie kann ein Katholik einen Katholiken lieben, der die heilige Mutter Gottes leugnet und sie bordellmäßig total entblößt darstellt?
Unter dem "Schutzmantel" vieler Bischöfe?

Lieber Papst, wir haben ein Problem, mit der Liebe zueinander bekommen.


Bibelworte und das was geschieht


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 Gipsy 19. Mai 2019 

Lieber Papst .Ja, wir sollen einander lieben

und auch unsere Feinde.

Müssen wir aber die Feinde unseres Herrn Jesus Christus auch lieben? So sehr lieben, dass wir Ihn preisgeben der Verspottung , Verleumdung, Lächerlichmachen,Vereinnahmung für satanistische Rituale etc. aus lauter Liebe zu...denen, die den Herrn hassen?

Wo hört die "Liebe" auf und es beginnt die Ehrfurcht vor dem Allmächtigen?


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