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Vatikan: P. Hermann Geißler von Vorwürfen freigesprochen!

16. Mai 2019 in Aktuelles, 31 Lesermeinungen
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Apostolische Signatur des Vatikans stellt in Untersuchung fest, dass nicht erwiesen sei, dass der österreichische Ordenspriester eine Frau bedrängt habe.


Vatikan (kath.net)
P. Hermann Geißler, ehemaliger Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre, wurde von der Apostolische Signatur des Vatikans vom Vorwurf des strafbaren sexuellen Übergriffs im Beichtstuhl freigesprochen. Dies berichtet die "Herder Korrespondenz". Geißler hatte nach Beschuldigungen durch ein ehemaliges Mitglied der Gemeinschaft des Werks im Januar seinen Dienst freiwillig beendet, um weiteren Schaden von der Glaubenskongregation und von seiner Gemeinschaft abzuwenden. Er bekräftigt damals, dass die gegen ihn vorgebrachte Beschuldigung unwahr seien. Er legte damals Wert auf eine Fortsetzung des bereits eingeleiteten kirchenrechtlichen Verfahrens. Jetzt hat der Vatikan nach einer Untersuchung den Priester freigesprochen.


Eine Jury aus fünf Richtern stellte fest, dass nicht erwiesen sei, dass der österreichische Ordenspriester eine Frau bedrängt habe. Eine „Straftat der Verführung zur Übertretung des Sechsten Gebotes“ seitens Pater Geißlers „steht nicht fest“ („non constare“), heißt es laut der "Herder Korrespondenz" in einem auf Latein verfassten Bescheid des Gerichts vom 15. Mai 2019, der der „Herder Korrespondenz“ vorliegt (Protokoll-Nr. 54121 / 19 CG). Der Bescheid ist vom Präfekten der Signatur, Kardinal Dominique Mamberti, sowie vom Sekretär, Bischof Giuseppe Sciacca unterzeichnet. Geißler hat außerdem im Januar angekündigt, rechtliche Schritte wegen Verleumdung einzuleiten.

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