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Beten wie die Seherkinder von Fátima

16. Mai 2019 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Jacinta und Francisco Marto wurden vor zwei Jahren heiliggesprochen. Gastbeitrag von Julia Wächter/Bistum Regensburg


Fatima (kath.net/pbr) „Betet täglich den Rosenkranz“ war die eindringliche Bitte der Gottesmutter von Fátima an die Seherkinder. Die beiden jüngeren von ihnen, Jacinta und Francisco Marto, wurden vor zwei Jahren, am 13. Mai 2017, von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dies geschah nicht aufgrund der Erscheinungen, sondern wegen ihres heiligmäßigen Lebens, das sie ganz in den Dienst der empfangenen Botschaft stellten. Dazu gehörte es auch, täglich den Rosenkranz zu beten für den Frieden in der Welt und die Bekehrung der Sünder, wie es ihnen die Gottesmutter aufgetragen hatte.
Jacinta und Francisco Marto folgten diesem Ruf mit aller Hingabe.


Auch auf den Porträts, die anlässlich der Heiligsprechung an der Rosenkranzbasilika in Fátima angebracht wurden, sind die Kinder mit dem Rosenkranz in der Hand dargestellt – und das auf ihre ganz eigene Weise.

Weil die Porträts an Originalfotografien aus der Zeit der Erscheinungen angelehnt sind, kommen die psychologischen Charakteristika der Kinder sowie ihre je spezifische Berufung besonders gut zum Tragen. Franciscos kontemplativer Charakter zeigt sich, wenn er, ganz ins Gebet vertieft, den Rosenkranz in seiner Hand nach unten gleiten lässt und dabei seine Augen voll Hoffnung zum Himmel richtet.

Jacinta hingegen ist – man könnte sagen – missionarisch. Sie fokussiert den Betrachter mit eindringlichem Blick und hält den Rosenkranz vor ihren Körper, so als möchte sie dazu auffordern, mitzubeten.

Noch heute bestimmt das Rosenkranzgebet das Leben im Heiligtum von Fátima.

Foto (c) Bistum Regensburg


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