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Erlöse uns von dem Bösen!

15. Mai 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Franziskus: das Geheimnis des Bösen, das der Mensch in der Natur, in der Geschichte, ja in seinem eigenen Herzen wahrnimmt. Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist! Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch! Seid nüchtern, seid wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder und Schwestern in der Welt die gleichen Leiden ertragen (1 Petr 5,6-9).

Generalaudienz am Mittwoch der vierten Osterwoche. Papst Franziskus setzte seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort. In der fünfzehnten Katechese befasste er sich mit der letzten Bitte: „Erlöse uns von dem Bösen“.

Die zweifache Bitte, dass Gott uns nicht der Versuchung überlassen und uns von dem Bösen retten solle, zeige ein Wesensmerkmal des christlichen Betens: „Jesus lehrt, die Anrufung des Vaters über alles zu stellen, auch und gerade in den Augenblicken, wenn wir die bedrohliche Anwesenheit des Bösen verspüren“.


Auch wenn der Glaubende sich beim himmlischen Vater geborgen wisse, sei er vor dem Bösen nicht gefeit. Es gebe das Geheimnis des Bösen, das der Mensch in der Natur, in der Geschichte, ja in seinem eigenen Herzen wahrnehme.

Die letzte Bitte des Vaterunsers greife die Erfahrung des Bösen auf: die Trauer der Menschen, das unschuldige Leiden, Unterdrückung, Ausbeutung und das Weinen der Kinder.

Jesus selbst habe das Böse am eigenen Leib erfahren: im Tod am Kreuz, in der Verachtung, in Feindschaft und Grausamkeit. Der Herr zeige uns, dass der Mensch, auch wenn er stets dem Bösen ausgesetzt ist, für das Leben und die Liebe bestimmt ist:

„Jesus hat am Kreuz seinen Feinden vergeben. Und Gott hat diese Hingabe seines Sohnes am Ende in Leben verwandelt. Das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, will auch uns diesen Weg des Lebens eröffnen“.

So hinterlasse uns das Gebet Jesu, eine "Symphonie", das kostbarste Erbe: „die Gegenwart des Sohnes Gottes, der uns vom Bösen befreit hat und darum kämpft, es zu bekehren“. In der Stunde des letzten Kampfes gebiete er dem Petrus, das Schwert wieder in die Scheide stecken, dem reuigen Schächer sichere er das Paradies zu, allen Menschen, die ihn umgeben hätten, biete er ein Wort des Friedens an: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Jesus lädt uns im Evangelium ein, das Böse durch das Gute zu besiegen. Folgen wir seinem Beispiel, bitten wir den himmlischen Vater um seine Gnade und arbeiten wir gemeinsam für eine bessere Welt. Der Herr segne euch und eure Familien!




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Lesermeinungen

 beertje 16. Mai 2019 
 

Unterscheidung

Der Hl Geist möge uns vor den Fallen des Bösen warnen! Der Teufel tritt nicht mehr gehörnt und mit Pferdefuss auf! Sein Wirken ist vor allem in kalten Herzen und Egoisten zu finden ...


0
 

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