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„Als katholische Frau distanziere ich mich von der Aktion ‚Maria 2.0‘“

15. Mai 2019 in Kommentar, 47 Lesermeinungen
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„Mit keinem Wort ihrer Erklärung fühle ich mich repräsentiert oder gar meine Interessen vertreten“ – „Da fragt man sich ernsthaft, wieviel wissen diese Frauen überhaupt von ihrer Religion.“ Gastkommentar zu #ueberzeugtkatholisch. Von Susanne Wenzel


Bonn (kath.net) Als katholische Frau distanziere ich mich von der Aktion „Maria 2.0“. Mit keinem Wort ihrer Erklärung fühle ich mich repräsentiert oder gar meine Interessen vertreten. Ja, ich unterstelle sogar, dass der schlimme Missbrauch, der unsere Kirche bis ins Mark erschüttert hat, nur als Mäntelchen genutzt wird – und die Missbrauchs-Opfer damit wiederholt missbraucht werden – um die seit 1996 immer wieder gleichen Forderungen erneut zu platzieren nach „Gleichberechtigung der Frau“, „Zugang zu allen Weiheämtern für Frauen“, die „Aufhebung des Zölibats“ und eine „neue Sexualmoral, die sich an der Zeit orientiert“, alles so oder ähnlich in den vergangenen Jahrzehnten – 25 verlorene Jahre, wie eine Freundin neulich kommentierte – immer wieder formuliert. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und die Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) unterstützen „Maria 2.0“ – selbstverständlich. Es hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, wenn es mal anders gewesen wäre.

Es hatte den Anschein, als wäre gerade wieder etwas Ruhe in das ganze Unheil, dem unsere Kirche zur Zeit ausgesetzt ist, gekommen und man könnte Luft holen vor dem Beginn des angedrohten „synodalen Weges“, da rauscht das Fallbeil der selbsternannten Feministinnen mal wieder herab und bringt uns – auch mal wieder – Spaltung, Unruhe und Unfrieden in die Gemeinden. Denn nichts anderes werden sie mit ihren ins Leere laufenden Forderungen erreichen. Peter Winnemöller hatte das schon in seinem Beitrag „Seltsamer Marienlaunch“ auf kath.net ausgeführt. Inhaltlich will ich mit dem Ansinnen der immer gleichen Aktionen gar nicht auseinandersetzen, dazu ist in den letzten Jahren alles gesagt – übrigens im Falle der Priesterweihe von Frauen auch von Papst Franziskus.

Diesmal setzen die Kirchenamazonen dem Ganzen noch die Krone auf, indem sie sich „Maria 2.0“ nennen, also nahelegen, dass die Gottesmutter ein Update bräuchte. Das ist anmaßend und an Eitelkeit kaum noch zu überbieten. Die kirchenvolksbewegten Aktivistinnen wollen ihre „Schwester“ Maria „vom Sockel holen“ in unsere Mitte, damit sie „in die gleiche Richtung schaut wie wir“.

In unserer Mitte ist der Herr! Und Christus gab uns Maria nicht zur „Schwester“, zur „Freundin“ oder gar zur „Apostelin“. Er gab sie uns am Kreuz zur Mutter! Die Mutter, die wir respektieren, zu der wir aufsehen und unsere Zuflucht nehmen können und sollen, die unsere Mittlerin ist bei unserem (himmlischen) Vater ganz so, wie wir das auch mit unserer leiblichen Mutter verbinden. Und mit dieser Mutter stehen wir unter dem Kreuz und blicken, an ihrer Hand, in dieselbe Richtung: auf Christus!


Maria sagte ein uneingeschränktes „JA“ zu den Plänen Gottes, ohne jede Bedingung oder gar Forderung nach Macht, „denn der Mächtige hat Großes an mir getan“, wie wir es allabendlich im Magnifikat beten. Maria ergab sich und erfüllte die ihr zugedachte Aufgabe: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach Deinem Wort.“ Welch ein Satz und mit welcher Zuversicht und welchem Vertrauen ausgesprochen und dem uneingeschränkten Willen zu Dienen! Das käme den „Kampfgenossinnen“ von „Maria 2.0“ wohl nicht über die Lippen. Sie scheinen eher nach dem Prinzip vorzugehen „Mein Wille geschehe“. Maria daher für diese Aktion zu wählen, für einen völlig fehlgeleiteten Feminismus, entlockte ihr wohl nur eine weitere Träne und die neuerliche Bitte zur Umkehr, verbunden mit der Aufforderung „Was Er euch sagt, das tut!“.

Maria braucht keine Fortentwicklung oder ein Update, wie dieses „2.0“ suggeriert. Ihre Botschaft ist immer aktuell und zeitgemäß, bis an das Ende aller Zeiten. Allerdings sind die Frauen dieser Aktion offenbar vollkommen taub dafür. Sonst würden sie ihre Eitelkeiten nicht über die Heilige Messe, die Nächstenliebe und das Gebet (am 12. Mai, einem der Streiktage, ist der Gebetstag für geistliche Berufungen) stellen.

Die sonntägliche Eucharistie ist der „Mittelpunkt des Lebens der Kirche“, wie es im Katechismus heißt (KKK, 2177). Wir sind als Gläubige „verpflichtet“, an den gebotenen Feiertagen und den Sonntagen an der Eucharistie teilzunehmen (KKK 2181). Nur aus „gewichtigem Grund“ oder wenn der Dispens des Pfarrers vorliegt, ist man bei Fernbleiben entschuldigt (ebd.). Jetzt wird aber für eine Woche zum „Kirchenboykott“ aufgerufen, vom 11. bis zum 18. Mai, bitte den Kalender in der Tasche lassen, ich sag’s: das ist von Samstag bis Samstag. Darin ist also der Sonntag, inklusive der Vorabendmesse, enthalten. Die Messe am Sonntag wird also bestreikt. Es wird schlicht zur Verletzung des Sonntagsgebotes aufgerufen.

Meiner Twitter-Konversation (@Chef_decuisine) von Donnerstagabend mit dem KDFB nach zu urteilten, haben die Frauen allerdings ihre eigene Aktion nicht verstanden. Denn – wer auch immer für den KDFB twittert – es wurde rundheraus abgestritten, dass Messen am Sonntag bestreikt würden. Aber allein ein Blick auf die Internetseite von „Maria 2.0“ belehrt eines Besseren: „Wir rufen im Marienmonat Mai, in der Woche vom 11. bis zum 18. Mai 2019, alle Frauen auf, in einen ‚Kirchenstreik‘ zu treten: Wir betreten keine Kirche mehr und tun keinen Dienst. Vor den Kirchen werden wir Gottesdienst feiern und unsere Klagen und Forderungen nachdrücklich und kreativ zum Ausdruck bringen.“

In dem Pastoralverbund, zu dem ich gehöre, veranstaltet der Gemeinderat einer Gemeinde am Sonntag parallel zur Heiligen Messe draußen vor der Kirche einen Wortgottesdienst. Wir alle wissen, dass dies keine Heilige Messe ist. Und dass dieser Wortgottesdienst auch nicht jener ist, an dem teilzunehmen der Katechismus empfiehlt, wenn ein geistlicher Amtsträger fehlt oder ein anderer „schwerwiegender Grund“ vorliegt (KKK 2183).

Was ist das anderes, als das Bestreiken der Messe? Diese Antwort ist mir der KDFB übrigens bis jetzt schuldig geblieben. Und auch die kfd weiß offenbar nicht so richtig, was sie da macht, denn sie hat die Antworten der KDFB jetzt gerade pflichtbewusst geliked (Keine Ahnung, wie man das so richtig schreibt. Immer die eingedeutschten Anglizismen! Jedenfalls finden sie die Antworten ihrer Genossinnen gut.)

Der eitle Aufruf, den Besuch der Heiligen Messe am Sonntag zu verweigern, gehört sicherlich nicht zu den oben genannten gewichtigen Gründen des Katechismus, die das Fernbleiben von der Messe rechtfertigen. Der Aufruf zum Bestreiken der Eucharistie, und damit zum Verstoß gegen Kirchengebot, ist vielmehr eine deutliche Aufforderung zur schweren Sünde, weil ja gegen das Sonntagsgebot absichtlich verstoßen wird. Ich weiß, dass das für die meisten meiner Leser so etwas ist wie „Eulen nach Athen tragen“, da sie längst wissen, was ich hier erläutere. Aber:

Im Facebook-Auftritt von „Maria 2.0“ kann man in der Diskussion so fachkundige Äußerungen von Teilnehmerinnen lesen wie „Diejenigen, die meinen, der Eucharistie fern zu bleiben, sei Sünde, die sollen bitte an der Eucharistie Feier teilnehmen.“ Und „Es ist doch ein Unterschied, ob ich dazu aufrufe fern zu BLEIBEN oder ob ich jemanden fernHALTE? (sic!) Und ausdrücklich wird zur Teilnahme an Gottesdiensten aufgerufen - nur halt außerhalb der Kirchengebäude.“

Da fragt man sich doch ernsthaft, wieviel wissen diese Frauen überhaupt von ihrer Religion. Und man möchte dann diesen kirchenvolksbewegten Aktivistinnen durchaus die Lektüre des „Katechismus der Katholischen Kirche“ oder des einfacher formulierten und möglicherweise deshalb für manche verständlicheren “ Youcat“ empfehlen. Vielleicht langt es aber auch schon, die fünf Gebote der Kirche einmal in Erinnerung zu rufen. Das mag den einen oder die andere heutzutage nicht mehr interessieren, weil Sünde ja nicht „zeitgemäߓ ist und das so ganz ohne Beichte jeder mit sich selbst ausmachen kann, ändert aber nichts an den Fakten. Ich glaube, die meisten haben vergessen, warum wir uns (sonntags) in der Kirche zur Heiligen Messe einfinden. Wir machen das nicht für uns, mit uns als Hauptakteuren. Vielleicht sollten sie sich damit erst einmal beschäftigen, dann wird manches klar.

Noch etwas zur Unterstützung durch KDFB und kfd. Mich stört als Frau so einiges in diesen Frauenverbänden in unserer Kirche, weshalb ich auch nie Mitglied geworden bin. Letztlich stört mich diese Fokussierung auf die angebliche Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Frau. Auch vermisse ich als Lebensrechtlerin etwa eine klare Position zur Abtreibung, stattdessen finde ich Verweise auf „Donum Vitae“. Es nährt sich in mir der Eindruck, dass die ganze sicher gute Arbeit in anderen Feldern, kaputt gemacht wird, weil man sich in jede Initiative stürzt, die gegen das Lehramt geht. Hauptsache anders. Hauptsache ein eigener Weg. Das aber kann es nicht sein!

Ich bin nicht länger bereit, die Dinge in betender Stille zu beobachten und hinzunehmen und mich so von Menschen heimatlos machen zu lassen, die ihr Anerkennungsdefizit und ihren Spieltrieb an unserer heiligen katholischen Kirche abarbeiten wollen.

Es wäre eigentlich jetzt an der Zeit, dass wir Frauen, die wir uns in unserer katholischen Kirche beheimatet fühlen und auch dem Lehramt folgen, uns organisieren. Stehen wir z. B. den Priestern bei, die bisher aus Angst vor den Progressiven geschwiegen haben, zeigen wir Ihnen, dass sie auch auf unsere Hilfe und Unterstützung bauen können – ohne dass wir ihnen ihre Plätze streitig machen und das Sagen haben wollen. Helfen wir ihnen und lassen sie nicht im Stich. Zeigen wir auch in den Gemeinden, dass es uns gibt und dass wir nicht Wenige sind. Und sagen wir klar und deutlich, dass wir keine umgekrempelte Kirche haben wollen. Die Dinge, die sich ändern müssen, hier denke ich vor allem an den Umgang mit dem Missbrauch, sollten wir mit der Kirche zusammen vorantreiben. Aber fordern auch wir endlich!

Kein frauenspezifisches Thema, ich möchte es aber trotzdem sagen: Wenn ich auf Facebook z. B. lese, wie verschämt manche sich Gedanken darüber machen, ob sie z. B. Aufsehen erregen oder für Unruhe sorgen, wenn sie in ihrer Heimatgemeinde im Novus Ordo die Mundkommunion nehmen wollen, regt mich das echt auf. Warum fordern wir nicht, dass für uns eine Möglichkeit geboten wird, die Mundkommunion würdig, also kniend und mit Patene darunter – die man ja auch noch selbst halten könnte - zu nehmen? Werden wir wach! Es ist an der Zeit, dass wir laut werden und uns Gehör verschaffen! Holen wir uns unsere Kirche zurück!

Ich hätte gute Lust, einen Verband Katholischer Frauen, den VKF, zu gründen!

Frauengebetsaktion 2019


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Lesermeinungen

 MariaMutterDerKirche 22. Mai 2019 
 

Vernetzung der Maria 1.0-Unterstützer+ Homepages,Aktionen?

Jesus hat die Geldwechsler usw. aus dem Tempel hinausgetrieben:gerechter Zorn ist eine gute Sache. Aber wie schaffen wir es, daß er nicht nach dem Kommentare-Schreiben verpufft?
Indem wir uns gegenseitig bestärken, machen wir uns gegenseitig Mut.
Aber wie können wir WIRKSAM werden NACH AUSSEN, aus dem Format des Kommentare auf kath.net usw.-schreibens heraustreten in unser jeweiliges ECHTES LEBEN? VERNETZUNG, BÜNDELUNG im richtigen Leben ist das Gebot der Stunde. Aber wie machen?
z.B. auf Maria 1.0 gibt es eine Möglichkeit, sich zu vernetzen:
https://mariaeinspunktnull.de/


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 Gipsy 17. Mai 2019 

Zitat queenbix

_Und wer wird da durch den Streik "bestraft"? Keine Kirchenoberen oder Funktionäre, sondern Christus selbst, denn ER sehnt sich nach jedem von uns, wartet auf unseren Besuch ... auf unseren Messebesuch, auf unsere Vereinigung mit ihm in der hl. Eucharistie._

----------------
Ja so ist es und die Frauen stehen vor der Kirchentür und meinen besonders klug zu sein, wenn sie sich dem Herrn Jesus Christus verweigern.
Er wird sie dann auch nicht kennen, wenn sie eines unausweichlichen Tages ,Einlass in Sein Reich begehren.
Der Pfarrer von Ars hätte sie in diesem Fall höchstwahrscheinlich vor der Kirchentür stehen lassen und die Hl.Messe gefeiert , wenn es sein müsste, ganz alleine und zwar in der Kirche.
Es sind nicht nur die Frauen, die sich dem Herrn verweigern, sondern leider auch viele Priester.


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 Federico R. 17. Mai 2019 
 

„Erfolg?“ (Teil 2)

Als Würzburger Frauenbund-Regionalvertreterin bedauerte eine Frau Rost aus Dettelbach allerdings, dass sich viele Katholikinnen nicht öffentlich äußern würden. Man habe wohl mehr Männer „auf unserer Seite“ als Frauen.
In einem groß aufgemachten „Main-Post“-Doppelinterview mit Annette Schavan, hier bezeichnet als „engagierte Katholikin“, und mit Benediktinerabt Johannes Eckert (Abt in München und Andechs) zum Thema „Maria 2.0“ fragte der Journalist abschließend: „Verstehen Sie, dass selbst viele gläubige Katholiken die Geduld mit der Kirche verlieren ...“?
Schavan: „Ja.“
Abt Johannes: „Ja, absolut, aber Gott sei Dank gibt es ja auch außerhalb der Kirche viel Heil – das Reich Gottes ist am Wachsen, wo wir es oft gar nicht erwarten ...“ Er sei „hoffnungsfroh“ gestimmt.

Außerhalb der Kirche? Wie ist denn das mit dem Evangelium Jesu Christi unter eine Abtsmitra zu bringen?


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 Federico R. 17. Mai 2019 
 

Als „Erfolg“ ... (Teil 1)

... sieht der Katholische Frauenbund der Diözese Würzburg die am gestrigen Donnerstagnachmittag vor dem Würzburger Neumünster als „Mahnwache“ herabgestufte „Kirchenstreik“-Aktion „Maria 2.0“. Rund 150 Teilnehmer, meist Frauen, seien, wie man in der lokalen Presse zu lesen ist, dem Aufruf für Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche gefolgt - einschließlich Frauenordination.
Prominentester Besucher war tatsächlich ein Bischof. Auch ein paar WisiKi-Männer seien gesichtet worden. Im Gespräch mit den Frauen (auf diversen Pressefotos sind vor allem junge Frauen zu sehen) erklärte der Würzburger Dr. Franz Jung lt. Zeitungsbericht: „Wir nehmen diese Aktion wahr als ein Zeichen der Sorge.“


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 stephanus2 16. Mai 2019 
 

Frauengebetsaktion 2019

Ich darf hier auch nochmal ( der ursprüngliche Hinweis stammt von Selene) auf die Gegenbewegung katholischer Frauen "Maria. Mutter der Kirche" aufmerksam machen. U n b e d i n g t googeln !


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 Ulma 16. Mai 2019 
 

Wahre Erneuerung der Kirche!

Sehr geehrte Frau Wenzel!

Danke für Ihren treffenden Artikel.
Sie sprechen mir aus der Seele.

Als ich von der Aktion "Maria 2.0" las, dachte ich nur: ,Ist gar kein Glaubens- wissen mehr vorhanden? Maria so zu instrumentalisieren - das ist zum Fremdschämen!'

Ein Gedanke in Ihrem Artikel hat mich besonders angesprochen, und zwar: Warum fordern wir nicht, dass für uns eine Möglichkeit geboten wird, die Mundkommunion würdig, also kniend und mit Patene darunter....zu empfangen?

Es ist in der Hand des Bischofs, in jeder Kirche seines Bistums eine Kniebank für den Kommunionempfang aufstellen zu lassen.

Ist das zu viel verlangt?

Ein scheinbar kleiner Schritt, in Wirklichkeit aber ein großer für die Erneuerung der Kirche!

Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit...

Fallt mit Loben, fallt mit Danken vor des Höchsten Gnadenthron....


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 mampa 16. Mai 2019 
 

JP2B16

Sehr geehrte/r JP2B16
vielen Dank für Ihre gute Wünsche!
Ja wir ( mein Mann und ich) sind hoffentlich immer genug dankbar für
den Segen Gottes in unserer Familie. Ja unsere Kinder/Schwiegerkinder und besonders die Enkelkinder erfüllen uns in unserem zunehmenden Alter mit sehr viel Freude.
Dafür dem lieben Gott und natürlich auch der Gottesmutter danke!

Ja die Kinder


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 Federico R. 16. Mai 2019 
 

Neues aus Unterfranken – Teil 3

Auch der unvermeidliche Theologe Wunibald Müller, der sich schon seit Jahren für die Frauenordination und gegen den Pflichtzölibat ausspricht, hat sich zum Thema „Maria2.0“ zu Wort gemeldet. Der inzwischen pensionierte Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei Münsterschwarzach meint, diese Aktion gehe in die richtige Richtung. Wörtlich: „Man stelle sich vor: Es ist Gottesdienst, und keiner geht hin. Leider ist das inzwischen auch ohne die Aktion der Frauen oft der Fall. Aber wenn es hier nicht seitens der Bischöfe zu einer Umkehr kommt, dann, ja dann kann, ja muss man ,den Laden‘ zumachen.“

Eine Frage drängt sich geradezu auf: Hat Bischof Jung mit Wunibald Müller (und evtl. mit Magnus Lux von „Wir sind Kirche“) einen neuen Verbündeten gefunden?

Schwere Zeiten, die wir gerade miterleben müssen - und miterleiden.


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 Federico R. 16. Mai 2019 
 

Neues aus Unterfranken – Teil 2

Rund 200 Christ-Katholiken würden der Gemeinde St. Patrick in der benachbarten Kreisstadt Karlstadt bereits angehören. Deutschlandweit zählt die 2012 von ehemaligen Mitgliedern der deutschen altkatholischen Kirche gegründete Gemeinschaft rd. 800 Mitglieder. Ihrer Eigendefinition nach seien die Christ-Katholiken „eine junge Kirche, unabhängig vom Papst, frei vom Zölibat, mit Mitbestimmungsrechten für Laien und einem altkatholischen Verständnis von Werten, Liturgie und Spiritualität“.

Ob der Würzburger Diözesanbischof Dr. Franz Jung eine Einladung zu dieser Bischofsweihe im geographischen Bereich seines Bistums erhalten hat, ist nicht bekannt. Dass er sich aber mit den diözesanen Kirchenstreik-Frauen noch am heutigen Donnerstag vor dem Würzburger Neumünster trifft, hat er bereits zugesagt. Wörtlich: „Ich verstehe den Protest der Frauen unter dem Leitwort ,Maria 2.0‘ als Ausdruck echter Sorge um eine gute weitere Entwicklung der katholischen Kirche ...“

Na ja, so so!


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 Federico R. 16. Mai 2019 
 

Neues aus Unterfranken – Teil 1

In einem heute veröffentlichten Interview mit der unterfränkischen Tageszeitung „Main-Post“ bezeichnet die Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, Dr. Katharina Ganz, die aufsehenerregende Antwort des Papstes auf ihre an ihn gerichtete Frage als „schlechten Witz“. Aus ihrer Erinnerung habe p.Franziskus ihr gesagt: „Sie sind doch katholisch, da müssen wir doch die Offenbarung mitbedenken. Und wem das nicht passt, der kann ja gehen und eine neue Kirche gründen.“

Auf einer weiteren Seite derselben Zeitung findet sich ein größerer Artikel zu einer Bischofsweihe am kommenden Sonntag in einem Dorf im Landkreis Main-Spessart. Dort werde der in Oberbayern lebende Klaus Mass in der Schlossparkhalle zum ersten Bischof der „Christ-Katholiken“ in Deutschland geweiht. Musikalisch werde die Weihe vom örtlichen Gesangverein umrahmt. Nach seiner Weihe werde Einsbach den in Himmelstadt (ebenfalls Landkreis Main-Spessart) lebenden Thomas Doell zum Weihbischof bestellen.


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 padre14.9. 16. Mai 2019 

Susanne Wenzel

Bravo! sehr guter Beitrag.


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 Authentisch 16. Mai 2019 

Danke! Danke, Frau Wenzel!

Was für ein Text! Was für ein Zeugnis! Mein 'Ja' gebe ich hier mit Nachdruck gerne dazu! ...
"... durch KDFB und kfd. Mich stört als Frau so einiges in diesen Frauenverbänden in unserer Kirche, weshalb ich auch nie Mitglied geworden bin. Letztlich stört mich diese Fokussierung auf die angebliche Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Frau."
"Es wäre eigentlich jetzt an der Zeit, dass wir Frauen, die wir uns in unserer katholischen Kirche beheimatet fühlen und auch dem Lehramt folgen, uns organisieren. Stehen wir z. B. den Priestern bei,..."
Auch hier mein Ja (als Frau). Und: fortgesetztes, beharrliches Gebet! "Mutter Maria, hilf!"


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 lesa 16. Mai 2019 

Für Klarheit sorgen ist Gebot der Stunde

@Federico: Danke für Ihren Kommentar! Der Rückzieher beweist, dass deutliche Worte seitens der Kirche, vor allem des Papstes, hilfreich sind. So sehr man in der Sprache Lieblosigkeit vermeiden soll, so sehr ist es in der derzeitigen Situation ein Gebot der Liebe, zumindest ganz klar Abgrenzung zum Ausdruck zu bringen, im Notfall auch unter Verwendung von "unsanftem" Vokabular, obwohl man es nicht so gern tut). In der allgemeinen Verschwommenheit, in dieser geistigen Nebelsuppe versinkt sonst alles in verschlafener GLEICH-GÜLTIGKEIT. Nicht von "Verständnis" reden, wo, wie Sie sagen, eher "Exkommunikation" angebracht wäre. Sonst bestätigt man solche irrigen Aktionen, die schon ans Sakriligische rühren und bereitet der Ansteckung dieses verkehrten Denkens, das zum Abfall verleitet, den Weg.


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 Federico R. 15. Mai 2019 
 

@lesa - danke für Ihre Rückmeldung

Absolut klar und eindeutig wäre es natürlich gewesen, wenn p.Franziskus seiner überraschend deutlichen Aussage noch ergänzend angefügt hätte: „... und wer sich eine andere Kirche, eine nach eigenen Vorstellungen, macht, zieht sich automatisch die Strafe der Exkommunikation zu.“

Übrigens: Die Frau Generaloberin hat der schon erwähnten Zeitung gegenüber bereits einen Rückzieher bezüglich der Frauenweihe gemacht: „Ich schrecke momentan davor zurück, einseitig zu fordern, dass wir jetzt Diakoninnen oder Priesterinnen brauchen.“

In diesem Zusammenhang scheint auch noch ein Hinweis des Papstes bei seiner jüngsten „fliegenden Pressekonferenz“ aufschlussreich zu sein: nämlich, dass es in der Antike zwar Priesterinnen gegeben habe, die junge Kirche sich aber vom Heidentum unterscheiden wollte, indem sie schon damals bewusst auf Priesterinnen verzichtet habe. Was ja sicherlich dem implizierten Willen des Herrn entspricht.


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 JP2B16 15. Mai 2019 
 

@mampa, wie ich mich für Sie freue!!!

... 6 gläubige, praktiziernde Kinder, und ebensolche 20 Enkel! Das muss ja das Paradies hier auf Erden sein. Ich stelle mir das so wundervoll vor, wenn man in einer solchen großen Familie zusammen kommt und sich bei allen Meinungsverschiedenheiten, die es gibt, sich dennoch im Glauben geeint weis. Da haben Sie große Gnade bei unserem Herrgott gefunden. Ich denke Sie wissen darum. Der Herr und die Muttergottes Maria 1.0 mögen Sie und all Ihre Lieben segnen - und möge der Herr Ihnen noch ein langes, langes Leben schenken.


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 Maryblue 15. Mai 2019 
 

Unkenntnis

Als Konvertitin muß ich mich immer mehr wundern, was Stolz und Hochmut für Blüten treibt. Die einen kennen Maria nicht oder wollen sie nicht kennen und die anderen beleidigen Sie. Wie steht in der Bibel Hilfe mein Volk geht ohne Erkenntnis zu Grunde. O Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Ein sehr guter Artikel.


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 freya 15. Mai 2019 
 

Es ist die Zeit der Scheidung der Geister

Jetzt kristallisiert sich immer deutlicher heraus, wo der Großteil der Gläubigen verankert ist: Vor der Kirchentüre oder dahinter!
Dass die Protestler ausgerechnet weiße Kleidung tragen, macht die Aktion nur noch lächerlicher!


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 lesa 15. Mai 2019 

Eindeutig

@Federico: Danke für das Zitat von Papst Franziskus! Es scheint aus dem Gesamtzusammenhang für jeden klar, wie er das gemeint hat.


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 lesa 15. Mai 2019 

Komm Geist der Unterscheidung, des Glaubens u. der Erkenntnis

Vielen herzlichen Dank, Frau Wenzel, für diesen ausgezeichneten Beitrag! Er stärkt alle, die unter der unverschämten Verunglimpfung der Mutter Gottes leiden und unter der ganzen Verkehrtheit. Es stimmt, wie @bernh.-k sagt: Diese Frauen haben kaum Ahnung vom Glauben der Kirche. Das Gespür für die feinen Unterscheidungen und Unterschiede, wodurch Mann und Frau sich ergänzen und dadurch die ganze Gesellschaft bereichern ist, in den letzten Jahren vor allem durch Gender zum Teil verschüttet bzw. unterdrückt. Der böse Feind stachelt zur Auflehnung auf. Sie irritieren und verführen. Darum sind Stellungnahmen wie diese so nötig. Gerade auch für die vielen jungen Frauen, die eigentlich noch richtig spüren, die das Gute leben wollen und sich bei so einem Geschrei nicht mehr auskennen. Und wie Sie, auch für wegen der Priester und Bischöfe, dass sie vor solchem Unsinn nicht eingeschüchtert einknicken und gar noch mitmachen, sondern sich distanzieren. Z. B. wie Sie es hier tun! Nochmasl DANKE!


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 Josie 15. Mai 2019 
 

Treffend

Frau Wenzel!
Ich beglueckwuensche Sie zu diesem beeindruckenden Artikel.
Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen!
Ja, es ist Zeit fuer die Wahrheit aufzustehen.
Gruenden Sie eine Frauenvereinigung, auch wenn das nicht ohne Angriffe geschehen wird.
Sie werden viele Mitstreiterinnen gewinnen.
Ich bete fuer Sie um Mut und Kraft.


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 Federico R. 15. Mai 2019 
 

Die „Erneuerung“ - Teil 3

In dem angeführten Artikel wird auch Bezug genommen auf die Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen (ursprünglicher Name der Kongregation: "Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu"), Frau Katharina Ganz. Sie sagt: „Wir brauchen einen Diskurs um Ämter, um Macht, um Einfluss, um ein dem Evangelium gemäßes Leben.“ Kürzlich erst habe die Oberzeller "Generalin" Papst Franziskus in Rom bei einer Audienz diesbezügliche Fragen gestellt. Was ihr der Papst dazu abschließend sagte, wurde in dem Zeitungsartikel allerdings nicht mitgeteilt. Aus anderer Quelle (katholisches.info) zitiert: „... wir können nicht über die Offenbarung und die dogmatische Erläuterung hinausgehen. Ist das klar? Wir sind Katholiken. Wenn jemand eine andere Kirche will, ist er frei, sie zu machen.“

Gibt der Papst damit automatisch jederman/frau die Freiheit, sich eine eigene Kirche zu basteln? Natürlich könnte man den Pontifex auch so interpretieren.


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 Eva 1941 15. Mai 2019 
 

@Montfort

Dieser Verdacht liegt nahe "Maria vom Sockel holen um sich dann selbst darauf zu positionieren."
Das letzte, was die Kirche in der jetzigen Situation braucht, sind solche karrieresüchtigen Frauen.
Tagtäglich wird vielen Hundert Kindern im Mutterleib das Leben genommen. Wo bleibt der lautstarke Protest? Gehen sie mit beim jährlichen Marsch für das Leben in Berlin?
Wo wirken sie mit bei der Neuevangelisierung? Bestimmt nicht mit solchen Mätzchen.
Sie sollten schleunigst zur Ev. Kirche konvertieren. Doch auch dort gibt es nicht mehr viel zu tun für sie, obwohl alle ihre Forderungen, die sie an die Kath. Kirche stellen, erfüllt wären. Die Kirchen bleiben noch viel leerer.
Von diesen Frauenverbänden fühle ich mich eher abgestoßen als vertreten.


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 Federico R. 15. Mai 2019 
 

Die „Erneuerung“ - Teil 2

Des weiteren befindet sich unter dem Neumünster-Ostchor eine Anbetungskapelle mit ausgesetztem Allerheiligsten. Ein Ort der Stille, der Besinnung, des Gebets. Die Beter blicken auf Christus in der Monstranz „Geheimnis, tief verborgen ...“. Es ist die Blickrichtung Mariens. „Was ER euch sagt, das tut.“ Von Priesterinnen hat Jesus, ihr Sohn, nichts gesagt. Und es gibt bis heute keine einzige Privatoffenbarung, in der Maria, SEINE Mutter, das je gefordert hätte.

Was Pia Beckmann betrifft: Sie wurde 2008 als Würzburger CSU-Oberbürgermeisterin (seit 2002) zugunsten eines SPD-Konkurrenten abgewählt. Ihre erste Ehe (vier Kinder) wurde geschieden; sie ist seit 2013 mit Klaus Hiltrop erneut verheiratet. „Böse Zungen“ behaupten nun, Frau Beckmann wolle es möglicherweise mit einer zweiten – wiederum politischen? - Karriere noch einmal versuchen. Diesmal aber innerhalb der kirchlichen Hierarchie. Denn da kann man bekanntlich (noch) nicht abgewählt werden.


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 Federico R. 15. Mai 2019 
 

Die „Erneuerung“ – Teil 1

Dieser Tage in einer unterfränkischen Regionalzeitung: Schlagzeile „Maria 2.0: Aufruf zur Mahnwache“, Untertitel: „... Die Resonanz in der Region ist groß. ...“. Bildtext zum Begleitfoto: „Die ehemalige Würzburger Oberbürgermeisterin Pia Beckmann und ihr Mann Klaus Hiltrop folgten dem Aufruf der Bewegung ... Beide setzten am Sonntag weiß gekleidet ein ,Zeichen der Erneuerung‘ vor dem Dom.“

Beide stehen sie vor dem Domhauptportal, weißgekleidet - mutterseelenallein. Allzu breit also scheint die Resonanz am vergangenen Samstag noch nicht gewesen zu sein. Geplant ist noch für die laufende Woche vom diözesanen Frauenbund eine Demo vor dem benachbarten Neumünster, in deren Westkrypta die Häupter der Frankenheiligen Kilian, Kolonat und Totnan aufbewahrt werden. Hier sollen die irischen Wandermönche (Bischof, Priester, Diakon) wegen ihrer Standhaftigkeit zur Lehre, die sie verkündet hatten, um das Jahr 689 der Legende nach den Märtyrertod erlitten haben.


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 credoindio 15. Mai 2019 
 

Welcher Sockel?

Maria ist im Himmel aufgenommen worden. Dorthin werden die Damen nicht hin kommen wenn Sie nicht Umkehren.


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 Immaculata Conception 15. Mai 2019 

Großartig auf den Punkt gebracht!
Sehr geehrte Frau Wenzel, Sie sprechen mir aus dem Herzen!


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 schlicht 15. Mai 2019 
 

es fehlt offensichtlich

bei diesen Frauen und leider auch einem Teil des Klerus der "sensus fidei". Sonst würden sie merken, dass sie sich mit dieser und anderen Aktionen nur selbst bestrafen. Wenn Selbstdarstellung und eigene Interessen wichtiger sind als der Empfang der heiligen Eucharistie, sollte man seinen Glauben überprüfen.


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 maryellen 15. Mai 2019 
 

Never let a Crisis go to Waste.......

Dieses Motto haben sich die Damen der "Maria 2.0" auf die Fahnen geschrieben.
Sie nehmen die Sex Abuse Krise zum Anlass, ihre eigenen, zweifelhaften Ziele durchzusetzen.

Maria vom Sockel stossen zu wollen, sie eine von ihnen zu machen, (total unpassende und offensive Sprache!) im gleichen Schreiben im Namen Marias die Sexualmoral an die Lebenswirklichkeit anpassen zu wollen.....
Geht es noch?

Das ist zutiefst unkatholisch, und ....eigentlich nur noch abstossend.
Diese Frauen wollen sich ihre eigene feministische Kirche basteln, und sie vermischen und missbrauchen das ernste Problem des sexuellen Missbrauch in der Kirche (der zumeist homosexueller Natur ist!) mit ihren eigenen unangebrachten Forderungen um diese durchzusetzen.
Sie nehmen sich selbst viel zu wichtig.


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 Selene 15. Mai 2019 
 

Fast nur alte Frauen

sieht man auf den Bildern von Maria2.0,das heißt, junge Frauen und Frauen mittleren Alters fühlen sich von dem Quatsch gar nicht angesprochen.

Ich selbst bin 68 Jahre alt, distanziere mich aber ausdrücklich von dieser Erpressungsinitiative einiger meiner Altersgenossinnen.

Ein VkF wäre auch für mich interessant.


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 dulcedo 15. Mai 2019 
 

Aufruf des Forum der Dt. Katholiken

aus, den am "Streik" beteiligten,
"kath." Frauenverbänden auszutreten!

Meine volle Unterstützung für die Stellungnahme von Susanne Wenzel
und für den Aufruf des Forums der Dt. Katholiken!


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 follower 15. Mai 2019 

Es ist an der Zeit

dem peinlichen "Maria 2" etwas entgegenzusetzen. Seit einigen Jahren hatte ich eine Konversation mit dem Offizialat Vechta. Da sind viele Dinge, die durch Gleichgültigkeit und Unwissen nicht mehr gekannt werden. Stichwort "Redemptionis Sacramentum". Ich hatte auch gefragt, ob man nicht wieder Kommunionbänke in den Kirchen aufstellt, damit sich diejenigen, die den Leib Christi kniend mit dem Mund empfangen möchten, auch knien können, denn nach R.S. ist das ja erlaubt. Das wurde aber abgelehnt. Diejenigen, die stehen möchten, könnten das ja trotzdem. Seit 1984 lebe ich in diesem Bereich und habe noch nie eine Katechese gehört. Die Gläubigen sind. was das religiöse Wissen anbelangt, sehr schlecht im Bilde. Daraus ergibt sich dann auch, dass man die heilige Messe nicht mehr als Opferfeier sondern als Gemeindetreff versteht. Jugendliche finden diese Versammlung aber langweilig, weil sie den HIntergrund nicht kennen, und nach der Firmung ist dann Schluss mit Kirche.


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 nazareth 15. Mai 2019 
 

Ich habe auch direkt an die Initiatorinnen geschrieben:bitte nicht in meinem Namen!


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 Marienrose 15. Mai 2019 
 

Gründen Sie den VKF, liebe Frau Wenzel.

Ich bin auch dabei!
Die Frage ist nur, ob die DBK auch für diesen Verband den Geldbeutel öffnen würde?
Ich fürchte, nein!


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 Selene 15. Mai 2019 
 

Zwei "Gegeninitiativen"

zu Maria2.0 sind im Internet spontan entstanden, beide getragen von katholischen Frauen, die sich von Maria2.0 nicht vertreten fühlen.

@edith7 im Bistum Rottenburg werden nur Kommunionhelfer beauftragt, die Lektoren nicht, weiß ich, weil ich selbst lange Lektorin war.

Ich streike schon länger auf meine Weise, in dem ich bestimmte Veranstaltungen - z.B. fragwürdige theologische Vorträge u.ä. nicht mehr besuche, auch keine Veranstaltungen, auf denen Feministinnen das Sagen haben oder einfach nur überrepräsentiert sind. Schont Nerven und spart Zeit.


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 stellamaris 15. Mai 2019 
 

VKF

Diesem Verband würde ich sofort beitreten, und könnte auch ein paar gleichgesinnte Frauen mitbringen. Wir besuchen die Werktagsmessen und Anbetungen, finden aber keine Frauenorganisation in der Kirche, die uns vertritt. Außerdem gibt es auch junge Frauen in den neuen geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen, man muss sich nur in den entsprechenden Kreisen bekannt machen.


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 Dottrina 15. Mai 2019 
 

Großartiger Artikel!

Herzlichen Dank, Frau Wenzel. Ich sehe es ähnlich wie Sie! Diese Aktion der "Streikerinnen" ist ein Affront gegen die Mutter Gottes!


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 cyberoma 15. Mai 2019 
 

Auch die kirchlich angestellten Religionslehrerinnen ...

gehören in diesem Zusammenhang überprüft.
Keine Firma läßt sich öffentliche Verstöße gegen die Firmenleitlinien gefallen!


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 mampa 15. Mai 2019 
 

ein großartiger Artikel

Liebe Frau Wenzel,
auch ich Mutter von 6 gläubige Kinder und inzwischen auch praktizierenden 20 Enkel (altersentsprechend alle Ministranten und Ministrantinen) sehr Ihnen dankbar dass Sie dieses Thema so treffend beschreiben.
Ich finde was Sie geschrieben haben großartig und bin der gleichen Meinung.
Könnte man diesen Artikel nicht den Bischöfen zukommen lassen?
Ich würde ihn sofort mitunterschreiben.
Ich bin sicher dass noch sehr viele Frauen mitunterzeichnen würden.
Wir stille Frauen die versuchen den kath. Glauben mit Gebet und Treue aufrechterhalten, sollten sich zusammenschließen und wehren.
Die Bischöfe sollten merken, dass es auch noch andere Frauen gibt, wie die Streikerinnen Maria 2.0.
Ihnen Vergelt`Gott!


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 Smaragdos 15. Mai 2019 
 

Zusammenschluss aller kirchentreuen Frauen

"Es wäre eigentlich jetzt an der Zeit, dass wir Frauen, die wir uns in unserer katholischen Kirche beheimatet fühlen und auch dem Lehramt folgen, uns organisieren."

Volle Zustimmung! Denn die 2.0 Frauen wird man nicht stoppen können, hat doch der Herr selbst gesagt, er würde das Unkraut zugleich mit demn Weizen wachsen lassen und erst am Ende, zur Zeit der Ernte, die Spreu vom Weizen trennen. Doch dass sich die kirchentreuen Frauen zusammenschliessen, wäre höchst wünschenswert, ja fast not-wendig! Nach dem Prinzip: es ist sinnvoller und bringt letztlich mehr, das Gute zu fördern, als das Schlechte zu bekämpfen.

Liebe (überzeugt) katholische Frauen, Sie haben meine volle Unterstützung! Ihr (überzeugt) katholischer Bruder in Christo


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 Montfort 15. Mai 2019 

Ob die "Maria 2.0-Streikerinnen" sich dessen bewusst sind, dass sie

mit ihrer Forderung der Öffnung des Pristeramts für Frauen und ihrer Aufforderung, ihre „Schwester“ Maria „vom Sockel holen“, damit sie „in die gleiche Richtung schaut wie wir“, zugleich auch die GEMEINSAME GEBETSRICHTUNG propagieren?!

Das würde eine schöne Schlagzeile ergeben! ;-)

Oder wollen sie doch nur Maria „vom Sockel holen“, um sich dann selbst darauf zu postieren? Die nachfolgenden "Posten-Kämpfe" kann man sich lebhaft vorstellen - dass diese Frauen die Disziplin und Ausdauer von "Säulenheiligen" haben, eher weniger!

Und schließlich gilt nach den Worten Jesu nicht: "Wer andere erniedrigt, wird erhöht werden", sondern doch immer noch: "Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." (Lk 14,11)


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 hape 15. Mai 2019 

Gottesdienste vor der Kirche?

Der Plan, Gottesdienste vor der Kirche zu feiern, ist mir auch aufgefallen. Brauchten die Maria-2.0-Frauen dazu eigentlich einen Priester oder wurde das geforderte Frauenpriestertum gleich mal kreativ in die Tat umgesetzt?


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 edith7 15. Mai 2019 
 

Entzug der bischöflichen Beauftragung

Da die Internetseite von "Maria 2.0" Frauen dazu aufruft, im Rahmen ihres "Kirchenstreiks" keine Kirche mehr zu betreten und keinen DIENST zu tun, ist auch und besonders der Dienst der Lektorinnen und Kommunionhelferinnen in der heiligen Messe betroffen.
Hierfür ist in der Regel eine vom Bischof unterzeichnete Beauftragung erforderlich; zu den Zulassungsbedingungen zählt unter anderem, dass sich die Personen durch "Treue zum Lehramt der Kirche auszeichnen" (Instruktion "Redemptionis Sacramentum" Nr. 46).
Wenn also Lektorinnen und Kommunionhelferinnen sich mit ihren Forderungen der Zulassung von Frauen zu Weiheämtern und der "Anpassung" der verbindlichen Sexualmoral an die "Lebenswirklichkeit" gegen Lehre und Lehramt der Kirche stellen und ihre Dienste "bestreiken", sind sie dem zuständigen Bischof zu melden; diesem obliegt es, den Entzug der Beauftragung zu prüfen.


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 borromeo 15. Mai 2019 

Vielen Dank, Frau Wenzel, für Ihr Zeugnis!

Bitte versuchen Sie, Ihren wichtigen Artikel auch in anderen Medien zu veröffentlichen. Hier bei kath.net finden Sie eine verständige und zustimmende Leserschaft. Viele andere erreichen Sie hier leider nicht.

Mich würde interessieren, ob vielleicht das "offizielle Portal der katholischen Kirche in Deutschland" (Sie ahnen vielleicht, welches ich meine...) bereit wäre, Ihren Beitrag zu veröffentlichen. Ich weiß, das dürfte schwer sein ob der einschlägigen Tendenzen der dortigen Redaktion. Aber Sie dürften dort eine Menge Leser erreichen, die hier nicht zu finden sind.

Unter meinem realen Namen schreibe ich auf deren FB-Präsenz schon seit geraumer Zeit gegen die dort vorherrschenden einseitig "fortschrittlichen" Meinungsäußerungen von Autoren, Redakteuren und Kommentatoren an. Auch zu dem aktuellen Thema und immer sachlich und mit konkreten Argumenten. Die "sprungbereite Feindseligkeit" von vielen dort bekomme ich dennoch jedesmal zu spüren, aber es ist wert, auch dort präsent zu sein.


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 je suis 15. Mai 2019 

ÜBERRASCHUNG

Bischof Genn beklagt Debatten um Zölibat

Es schmerze ihn sehr, dass das Geheimnis der Lebensform Jesu ständig unter „Beschuss“ gerate, so der Münsteraner Bischof Felix Genn. Die kritische Haltung sieht er als Ausdruck eines mangelnden Verständnisses für den Zölibat...(Die Tagespost, 15.05.2019)

Der Herr Bischof kann ja doch auch "anders". Habe ich mich kürzlich noch geschämt, dass Münster der Ausgangsort einer antikirchlichen "Aktion" ist, erfreuen mich die Aussagen Bischof Genns umso mehr. Fürbitten und Gebete zeigen Wirkung. Bitte diesen Weg weiter gehen, Herr Bischof!


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 Florian75 15. Mai 2019 
 

Aktion ‚Maria 2.0

Sehr geehrte Frau Susanne Wenzel, danke für Ihre Mutigen und klaren Worte. Ich hoffe, dass viele sie lesen und sich zu Herzen nehmen.Gott segne Sie!


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 bernhard_k 15. Mai 2019 
 

Die religiöse Unwissenheit dieser 2.0-Damen ist groß!

Diese Damen sind keine Expertinnen, sie brauchen dringend Glaubensnachhilfe und auch unser Gebet ...


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 queenbix 15. Mai 2019 

Protest!

Auch ich protestiere gegen die "Maria 2.0" Frauen. Ihr Aufruf wurde, wie Medien berichten, höchstens im Promille-Bereich von anderen mitgetragen.

Die Kirchen, in denen ich seit dem unseligen Aufruf zur hl. Messe war, wiesen im Vergleich zum Standard exakt dieselbe und eine sogar eine etwas höhere Messbesucherzahl auf.

Während Christen in Burkina Faso, im Fernen Osten und sonstwo ihr Leben aus Liebe und Treue zu Christus lassen, während sie die hl. Messe besuchen, sind hierzulande Frauen "im Streik"! Ein Verhalten, das an bockige Kinder erinnert, die ihren Willen durchsetzen wollen, auch manipulativ.

Und wer wird da durch den Streik "bestraft"? Keine Kirchenoberen oder Funktionäre, sondern Christus selbst, denn ER sehnt sich nach jedem von uns, wartet auf unseren Besuch ... auf unseren Messebesuch, auf unsere Vereinigung mit ihm in der hl. Eucharistie.


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